Über mich und warum


eine wichtige Beziehung für beide

Beste Feunde

Als ich erfuhr, dass ich nicht der leibliche Vater meines Sohnes bin, war für mich eine Welt zusammengebrochen.

Allein der Weg bis zu dem Punkt hin, an dem ich mich durchringen konnte, doch endlich einen Test zu machen, ohne mich als mieser Kerl zu fühlen, war ein schwerer und langer Weg. Ich möchte allen Vätern Mut machen, ihre Vaterschaft zu klären. Kein Mann soll sich dafür schämen müssen.  Ganz im Gegenteil, sie verdienen Anerkennung dafür, dass sie Verantwortung übernehmen! Die Verantwortung, hinzuschauen, aufzustehen und für die Rechte von sich und den Rechten des Kindes einzutreten!

„Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.“
Barack Obama in seiner Wahlkampfrede in Chicago, Illinois am 02.05.2008

Ich fand eine Menge zu rechtlichen Fragen und wie man am besten Kinder unterschiebt, aber kaum Informationen zu: Was sage ich meinem Kind? Sollte ich es klären? Was kann mein Kind verstehen, was ist wichtig für ihn? Deswegen schreibe ich hier und freue mich über jedes Posting und jede Anregung. Auch Hinweise auf andere Seiten sind willkommen und sogar erwünscht!

Es ist noch immer ein Tabuthema

der Kuckucksvater

mehr zu meiner Geschichte findest Du im folgendem Artikel: Anatomie einer Kuckucksgeschichte – Eine kleine Rückblende

34 Antworten zu Über mich und warum

  1. Traurig schreibt:

    Es gibt allerdings weitere Varianten des Themas. Ein guter Freund von mir hat sich als 19jährger in eine sehr viel ältere Frau verliebt. Die Liebe hielt nur ein paar Monate, dann war jahrelang Funkstille. Als sie sich wiedertrafen, war sie in einer Beziehung von der sie behauptete, dass sie am Ende wäre. Die beiden begannen erneut eine Beziehung, da sie aber sehr weit entfernt wohnten, sahen sie sich hauptsächlich an den Wochenenden, Dabei wurde ihm suggeriert, dass sie ihre Beziehung z dem anderen Mann gelöst hatte und er der einzige wäre. Als sie in der 13! Woche schwanger war- das Kind also in jedem Fall bekommen würde, teilte sie dies meinem Freund mit. Gleichzeitig sagte sie aber auch, dass das Kind möglicherweise von dem anderen Mann stammen könnte, was unstimmig war, denn sie hatte meinem Freund vorher erzählt, dass sie und ihr Ex-Freund sich gemeinsam haben untersuchen lassen, um zu klären, warum sie nicht schwanger würde. Das Ergebnis war, dass der Mann zeugungsunfähig war.
    Mein Freund nahm deshalb die Vaterschaft sofort an und freute sich auf das Kind. Im 7. Monat wurde ihm per SMS mitgeteilt, dass er doch nicht der Vater sei, und sie zu ihrem (sehr vermögenden) Ex zurückkehren würde. Jeder verzweifelte Kontaktversuch seitens meines Freundes wurden geblockt und das Kind mit Wissen des Ex-Freundes als deren gemeinsames Kind geboren und registriert. Als einige Jahre später diese Beziehung zerbrach und sie bereits neu liiert und erneut Mutter geworden war, kam der Kontak zu meinem Freund wieder zustande. Er besuchte die Familie und lernte das Kind kennen, das ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Es folgte ein inoffizieller Vaterschaftstest, der die Vaterschaft bestätigte. Meinem Freund wurde nun zugesagt, dass dem Kind bald alles erzählt würde und er es jederzeit besuchen könne. Dem rechtlichen Vater erzählte die Kindesmutter allerdings nichts, wahrscheinlich, um sich weiterhin die großzügige finanzielle Unterstützung zu sichern. Das Kind weiß auch heute, Jahre später, nicht, dass sein Vater jemand anderes ist.
    Hier ist ein Kuckuksvater nicht wirklich einer, sondern ein Mann, der sich den Vaterwunsch durch den gebilligten Fehltritt seiner Partnerin erschlichen hat. Hier sieht das Gesetz keine Handhabe vor und ein Vater, der zu jedem Zeitpunkt Vater sein wollte, wird um seine Vaterschaft betrogen. Und ein weiteres Kind wird über seine Herkunft belogen.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      @Traurig

      Hier ist ein Kuckuksvater nicht wirklich einer, sondern ein Mann, der sich den Vaterwunsch durch den gebilligten Fehltritt seiner Partnerin erschlichen hat. Hier sieht das Gesetz keine Handhabe vor und ein Vater, der zu jedem Zeitpunkt Vater sein wollte, wird um seine Vaterschaft betrogen. Und ein weiteres Kind wird über seine Herkunft belogen.

      Ja, von diesen Scheinvätern gibt es leider einige. Häufige Motivation derer ist, die Beziehung zu retten, zu welchem Preis auch immer. Meist geht es mit der mangelnden Fähigkeit, Realitäten akzeptieren zu können (oder zu wollen?) einher. Stattdessen greifen diese Scheinväter zum Mittel der schwarzen Adoption.

  2. Mitwisserin schreibt:

    Hallo,
    ich hätte gern von ein paar “Betroffenen” einen Rat für meine Situation als Halbschwester eines Kuckuckskindes, das nichts davon weiß. Mir lässt die Sache keine Ruhe und ich finde, dass sie ein Recht auf die Wahrheit hat. Das Problem ist: Ich kenne diese Frau nicht und sie ist schon Anfang 30. Sie ist die Tochter meines Vaters; er hat meiner Mutter, meiner Schwester und mir vor ein paar Jahren davon erzählt (die Gewissheit per DNA-Test hat er selbst erst seitdem, aber eigentlich war das wohl immer klar) und uns zugleich das Versprechen abgenommen, das Geheimnis zu wahren, weil die Mutter nicht möchte, dass ihre Tochter es erfährt. Ich nehme meinem Vater heute sehr übel, dass er uns unter diesen Umständen überhaupt in die Geschichte reingezogen hat.
    Gerade weil ich sie nicht kenne, kann ich natürlich einschätzen, wie sie diese Information verkraften würde. Oft denke ich auch, dass es mich nichts angeht, weil es für mein eigenes Leben keine Rolle spielt. Ich weiß aber, dass mein Vater sie sehr gerne kennenlernen möchte und nur der Mutter zuliebe auf einen Kontakt verzichtet. Und ich bin mir sicher, dass er ihr irgendetwas (Briefe,… evtl Erbe) hinterlassen wird, wenn er stirbt. Dann wäre ich als Schwester plötzlich doch in der Situation, für Fragen zur Verfügung zu stehen und erzählen zu müssen, wie unser Vater so war.
    Ich würde ihr sehr wünschen, die Möglichkeit zu haben, ihren leiblichen Vater noch zu Lebzeiten treffen zu können, wenn sie das möchte. Außerdem hat er einige Krankheiten, von denen sie m.E. für ihre eigene Gesundheitsversorgung wissen sollte.
    Aber viele schreiben ja von schwerwiegenden Identitätskrisen, wenn die Wahrheit erst so spät ans Licht kommt. Was würdet ihr mir raten?
    Wieder aufgewühlt hat mich die Frage übrigens durch einen Artikel in der aktuellen Zeit, in dem die Autorin auch erst mit Mitte 20 davon erfahren hat, aber trotz des Schmerzes plötzlich ein Gefühl hatte, als würde sich mit einem Schlag alles klären, was ihr in ihrem Leben unverständlich war.

    Ich würde mich sehr über ein paar Einschätzungen freuen.

    Viele Grüße!

  3. Katja schreibt:

    Endlich komme ich dazu, hier mal ein paar Worte zu hinterlassen… Seit wir uns auf Twitter und im Blog begenet sind, hat mich dieses Thema nicht mehr losgelassen. Klar habe ich da in meinem Leben schon das ein oder andere Mal drüber nachgedacht, aber nie wirklich tiefgehend.

    Ich selbst bin seit 14 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit wir 19 Jahre alt waren – und wir haben 2 Töchter zusammen. Und ganz ehrlich, ich kann und will nicht verstehen, wie eine Frau mit einer solchen Lüge a) leben kann und b) diejenigen über Monate und Jahre belastet und quält, die sie am meisten lieben sollte. Mir tut es in der Seele weh, mir auch nur vorzustellen, wie es sein muss, wenn man als Vater und/oder Kind erfährt, dass das ganze Leben eine Lüge war. Wie soll man je wieder vertrauen? Wie soll man verstehen, welche Intention diese vertraute Person, Mutter, Freundin, Ehefrau gehabt haben soll, dies zu tun?

    Ich kenne mittlerweile sogar selbst ein paar Fälle, bei denen ich mich frage, warum der Mann so naiv ist und keinen Test verlangt. Ich habe das Gefühl, dass auch manche Männer lieber in ihrer kleinen Welt bleben wollen, statt die Wahrheit zu erfahren. Mich widert das an, mal abgesehen von der Tatsache, dass ich als Mutter selbst gerne die Wahrheit erfahren würde.

    Und wenn ich mich in all diese Thematik hereinfühle, kann ich auch nachvollziehen, warum viele Väter, die so behandelt wurden, einen Hass auf Frauen im Allgemeinen entwickeln. Ganz ehrlich. Und ich schäme mich für die Frauen, denen die Natur die Macht mit in die Wiege gelegt hat, diese Lüge überhaupt aussprechen zu können.

    So. Das waren einfach nur ein paar Dinge, die ich mal sagen wollte. Kraft, Mut und Durchhalte- und Durchsetzungsvermögen an alle, die dein Schicksal teilen.

    Deine Katja (Grummelmama)

  4. Angelika W. schreibt:

    Hi Markus! Ja klar halte ich euch auf dem laufenden!! Danke für dein Feedback! LG Angelika

  5. Angelika W. schreibt:

    Hallo an alle! Ich brauche euren Rat: gestern kam mein Bruder (24) nach Hause und hat erzählt, dass seine Freundin (21) von ihm nach 5 Monaten wochenendbeziehung schwanger sei. Dazu sei zu sagen, dass er nur selten die Wochenenden bei ihr verbracht hat, angeblich die Pille und das Kondom versagt hätten. Mein Bruder hat mir schon einige male berichtet, dass sie sich darüber beklagt, dass ihr chef sie nicht gut behandeln würde. Jetzt weiß ich nicht – ist sie nur schwanger geworden, weil sie nicht mehr arbeiten will oder ist es vielleicht gar nicht sein Kind. Mir ist das ganze sehr suspekt und wenn ich ehrlich bin, hab ich schon so viele Frauen kennengelernt, die schwanger wurden nur weil sie es wollten. Von einer gemeinsamen Entscheidung keine Rede. Ich habe zu meiner Gattung gar kein Vertrauen mehr. Was sagt ihr dazu?

    • Marcus Spicker schreibt:

      Hallo Angelika,
      ich verstehe deine Sorge und ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, kann man deinem Bruder nur raten bald nach der Geburt einen Vaterschaftstest zu machen. Ob er es ihr gegenüber offen kommuniziert oder heimlich im Ausland machen lässt, sollte er selbst einschätzen können. Blind anerkennen würde ich die Vaterschaft nicht und schon gar nicht vorher noch heiraten. Denn dann wird er automatisch mit Geburt rechtlicher Vater. Wünsche ihm aber eher, dass er in einer ehrlichen Beziehung lebt und alles gut ausgeht. Hältst du uns auf dem Laufenden? Beste Grüße, Marcus

  6. Lentze schreibt:

    Auch ich bin Kuckucksvater, allerdings ohne größere Folgen für mich, denn das Kind, das einen fremden Mann zum Vater hat, ist wenige Wochen nach der Geburt gestorben. Ob die Mutter beim Tod „nachgeholfen“ hat, läßt sich nicht mehr feststellen.

    Dieser Fall ist insofern ein besonderer, als das Kind meine Nichtvaterschaft auf den ersten Blick hätte erkennen lassen müssen. Die Mutter, damals meine Ehefrau, ist Afrikanerin, also schwarz. Das Kind war ebenfalls schwarz. Es ähnelte mir auch gar nicht, anders als ihr zweites Kind, ein jetzt 14-jähriger Junge, der ziemlich eindeutig von mir abstammt.

    Ich war durch das Aussehen besagten Kindes zwar verwundert, auch etwas enttäuscht, sagte mir aber: „Wahrscheinlich wird es sich noch aufhellen.“ Auf die Idee, daß meine Frau mir jemals untreu werden würde, bin ich damals überhaupt nicht gekommen! Erst ein Jahr später, nach unserer Trennung und dem Beginn des Sorgerechtsstreites um das andere Kind, kamen mir Zweifel.

    Um nach dem Tod des fraglichen Kindes einen Vaterschaftstest machen zu können, mußte ich mich an das Gerichtsmedizinische Institut in Bonn wenden, wo die Asservate verstorbener Kinder zwei Jahre aufbewahrt werden. Dann bedurfte es noch einer Freigabe-Bescheinigung der Staatsanwaltschaft. Obwohl mir die sofort zugesichert wurde, gab es dann noch einige Wochen lang mysteriöse Kommunkations-Probleme zwischen diesen beiden Behörden: Briefe und Faxe wurden angeblich abgesandt, kamen aber nicht an. Zuletzt bekam ich die Freigabe-Bescheinigung durch die Staatsanwältin direkt ausgehändigt und konnte den Test dann in die Wege leiten. Ergebnis: Ich bin nicht der Vater. Das war einer unserer Nachbarn in Afrika, direkt vor unserer Ausreise.

    Abgesehen von den Begräbniskosten und der Trauer um den Tod hatte ich keine Belastungen.

    Jeden Sonntag nach dem Kirchgang besuche ich das Grab dieses unglücklichen Kindes, das Ergebnis eines Ehebruchs ist und frühzeitig sterben mußte.

    • Marta Pandora schreibt:

      Ich starre gerade fassungslos auf den Bildschirm….diese „MUTTER“ sie hat es zu gelassen das Du trauerst, hat Dich in dem Bewustsein gelassen, Du bist der Vater!! Heftig. Wünsche Dir alles Gute

  7. Ich möchte nicht viel um den heißen Brei rumreden aber ich(Heute 38) möchte gern kurz erzählen was ich erlebt habe…
    :Mai 1998…ich erfuhr von meiner Freundin…Schwanger 5.Monat!…erste Frage von mir…ist es von mir?-sie—JA!
    :Oktober 1998…Entbindung …ich war dabei und hab „mein Kind“ vor allen in den Armen…süß!
    :Juli 2000…sie hat einen anderen…
    :Oktober 2004….durch Zufall kommt die Frage auf…ist es mein Kind?…ein Test folgt…99,9% Vaterschaft ausgeschlossen!!!
    :Sommer 2005…nach Klage und gerichtlich angeordnetem Test…Aberkennung der Vaterschaft…Geld zurück für Unterhalt,Gerichts und Anwaltskosten…NEIN
    Begründung: „es ist nicht davon auszugehen dass durch den Unterhalt ein Vermögen angehäuft wurde…Sie muß mir den Biologischen Vater nicht offenlegen…
    Ich nenne es schlicht und einfach BETRUG…und das arme Kind ich habe immernoch Probleme mit mir und Kindern zumal meine aktuelle Freundin natürlich mit mir eine Familie gründen möchte…ich möchte das auch aber irgendwas blockiert mich!!!

    Danke fürs zuhören

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Hi, dass mit den Blockaden verstehe ich sehr gut. Doch mache es einfach mit einem Vaterschaftstest. Deine neue Partnerin sollte bei Deinem Hintergrund geradzu Verständnis für Deine Traumatisierung haben. Ich rate so oder so jedem – auch noch nicht betroffenen – zu einem Vaterschaftstest gleich nach der Geburt. Dann kann man sich seiner Vaterschaft sicher sein und auch in Krisenzeiten kommen dann keine Zweifel auf. Das ist gut für die Beziehung zwischen Kind und Vater. Die Frau sollte es so aufnehmen, wie eine Paßkontrolle an der Grenze, da geht der Puls auch nicht hoch und das Gefühl einer Tat verdächtigt zu werden. 😉
      Hat sich zwischenzeitig schon etwas bei Euch ergeben?

  8. Sven H. schreibt:

    Fernsehen sucht:
    http://www.facebook.com/notes/karin-j%C3%A4ckel/kuckuckskinder-f%C3%BCr-tv-produktion-gesucht/293019270718710

    Ggf. diesen Kommentar wieder löschen, falls ihr es schon kennt 😉

  9. Ich bin sauer schreibt:

    @Kuckucks_Schwester

    Hallo ,möchtest Du die Wahrheit wissen?Dann höre mir gut zu…
    Ich bin ein Kuckuckskind ohne Wissen gewesen 45 Jahre lang und wurde schon in der Vergangenheit in der“Öffentlichkeit“darauf angesprochen durch“Mitwisser“!Es hat mich zutiefst verletzt…
    MAN FÜHLT SICH DURCH ALLE VERRATEN UND VERARXXXT…darum kann ich Dir nur raten dringends mit Deinem Bruder zu sprechen!Man muß kein biol.Vater oder Schwester oder Anverwandter sein…Vertrauen ist die Basis(auch bei Unangenehmen Dingen)woraus eine Familie besteht!Vertrauen kann man keinen Lügnern,Vertuschern entgegenbringen…
    Dein Bruder wird sehr verletzt darüber sein als Einziger „Nicht Wissend“gewesen zu sein und wird eine Weile wütend sein,so wie ich!…aber letztendlich entscheidet er/ich über sein/unser Leben und nicht Alle Mitwisser und dieses macht mich glücklich!
    Es kommt einer Entmündigung gleich wenn Andere über Jemanden“richten“…also“do it Baby!“

    Schau ich wurde 45 Jahre für meinen Biol.Vater abgestraft und habe sehr unter der Lieblosigkeit meiner Mutter gelitten aber dann noch zu Erfahren das es viele Mitwisser gab und das noch so lange, ist für mich die pure Perversion!

    Ich drück Dir die Däumchen das Du die Kraft findest mit Deinem Bruder zu sprechen
    lg.von Emma’s-schatz „ist sauer“ und sie wird auch das Unmögliche schaffen um keine Andenken zu entehren sondern offen und ehrlich Ihren Weg zu gehen,der Sozialer nicht sein kann.

    • charlotte schreibt:

      ich kann es nachvollziehen mir ging es genauso . bin uneheliches Kind und dachte fast 4o Jahre lang ich weiss wer mein vater ist .. hatte aber keinen kontakt dann verstarb er und ich hab all meinen Mut zusammengenommen und mich bei meinen Halbgeschwistern gemeldet und dann kamen Zweifel und die Test der Erste nein er war es nicht , Gespräch mit der Mutter bitte sag mir die Wahrheit hilf mir … aber sie blieb dabei er ist es … 2. Test nein er ist es nicht… Mutter meinte na dann war es halt der andere aber der ist auch schon tot…. sie hat mich verstossen.. mir vorgeworfen ich habe Ihr Leben zerstört.. und die Familie …. es tut sooo weh ich fühl mich noch mehr zerrissen… denkt mal daran wie es den Kindern geht .. wenn Sie das erfahren…

  10. kuckucks_schwester schreibt:

    Herzlichen Dank für diesen Blog Kuckucksvater! Und Hallo an alle die sich mit dem Thema Kuckuckskinder beschäftigen.
    Ich suche Austausch, neue Denkanstösse und wahrscheinlich auch Rat.
    Vor zwei Tagen war ich schon dabei hier meine/unsere ausführliche Geschichte zu hinterlassen als mir der Gedanke kam dass Vorgeschichte ein spezielles Licht auf die beschriebenen Geschehnisse und Verhaltensweisen wirft und darum Urteile von Unbeteiligten beeinflusst.
    Darum heute als erstes eine Kurzversion möglichst neutral und ohne Detail:
    Mein Bruder (26 Jahre) ist ein Kuckuckskind. Ausser mir (31 JAhre) wissen das unsere Grosseltern mütterlicherseits, und auch einige (ca. drei oder vier, ich weiss das nicht genau) „Bekannte“ meiner Mutter.
    Meine beide Eltern leben nicht mehr und auch der leibliche Vater ist tot. Meine Mutter hatte alle Eingeweihten im Stillschweigen gebeten.
    Überall lese ich dass ähnlich betroffene sagen ein Kind habe das REcht die Wahrheit seiner Herkunft zu erfahren….
    Aber für wie sinnvoll haltet Ihr das unter den gegebenen Umständen? Wie beurteilt ihr diese Situation?
    Es besteht bei uns Eingeweihten eine gewissen Sorge dass irgendwann durch die PErsonen ausserhalb der Familie die Wahrheit an die Ohren meines Bruders geraten könnte…
    Ich danke für spontane und schonungslose oder ratlose Antworten,
    mir ist alles recht 🙂
    Viele Grüsse,
    die Kuckucksschwester

    • Marcus Spicker schreibt:

      Hallo Kuckucksschwester,

      ich denke, da gibt es nur einen Weg und das ist die Wahrheit und die möglichst bald. Natürlich weißt du am besten wie stabil dein Bruder ist, ob es schon Ansatzpunkte gibt (hat er denn selbst schon einmal Zweifel geäußert oder sich einfach nur über Dinge gewundert, die ihm aufgefallen sind?), auf denen man das Gespräch aufbauen könnte. Letztlich führt aber kein Weg daran vorbei, dass er die Wahrheit kennenlernen muss und seine Kindheit dadurch vielleicht besser verstehen kann. Mit Sicherheit hat er das alles gespürt, würde mich wundern wenn nicht. Er wird halt wissen wollen seit wann alle dieses Wissen mit sich rumschleppen. Das könnte der Knackpunkt werden. Ich käme mir ziemlich betrogen vor. Also je früher desto besser…Du willst doch selbst auch nicht den Rest deines Lebens damit herumlaufen, oder? Nur Mut, die Wahrheit ist das einzig richtige. Er wird sie sowieso irgendwann herausfinden oder darauf gestoßen werden! Dann lieber von dir! Alles Gute und nur Mut!

      • kuckucks_schwester schreibt:

        Hallo MArkus, Danke für Deinen Kommentar.
        Mit welchem Hintergrund gibst Du mir einen solchen Rat? Der kommt bei mir recht banal an, ohne Gedanken an Konsequenzen etc.
        Ich bin normalerweise ein sehr ehrlicher und offener Mensch, straight und authentisch würde ich sagen.
        Aber in diesem Fall hier spricht mein Gefühl anders als sonst – es plädiert für Geheimhaltung.
        Hauptsächlich aus dem Grund dass mein Bruder nicht die Chance hat sich mit IRGENDEINEM der echten oder vermeintlichen Elternteile darüber zu reden. Mit dieser Wahrheit wäre er alleingelassen, aber so richtig. UND- der nächste Grund ist der dass ich mir recht sicher bin dass er keine derartigen Vermutungen hat oder je hatte.
        Er sagte schon einmal sowas wie „Ich hab ja gar nix vom Papa“, beim Betrachten eines Fotos, aber ich habe nicht das Gefühl er hatte aus dieser Feststellung weiterreichende Überlegungen angestellt….und wir haben ein sehr gutes und inniges Verhältnis zueinander.
        Selbst die Psychotherapeutin die meine Mutter eine zeitlang auch zu diesem Thema in Anspruch genommen hatte (zu dem Zeitpunkt wusste NIEMAND in der Familie davon) riet zum Stillschweigen.
        Wohl auch der Umstände wegen, die habe ich bis jetzt nicht geschildert weil ich wie gesagt eine kurze Faktenorientierte Geschichte erzählen wollte.
        ICh warte auch noch mit der Langversion, ich hätte gerne noch mehr Meinungen gehört…
        Danke fürs zuhören und mitdenken !
        kuckucksschwester

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Liebe Kuckucksschwester,

      ich freue mich, dass Du Dich an uns wendest und nach möglichen Lösungen suchst. Dein Fall den du beschreibst ist alles andere als ein leichter. Dass alle drei Mutter, sozialere Vater und biologischer Vater bereits verstorben sind, ist ein Dilemma. Auf der einen Seite steht das Recht deines Bruders auf das Wissen der eigenen Herkunft und auf der anderen Seite möchtest Du ihn nicht auch noch traumatisieren. Gleichzeitig schwebt das Damoklesschwert der Wahrheitsfindung durch Aussenstehende im Raum. Auch ich habe mir bevor ich handelte, erst einmal viele Expertenmeinungen eingeholt. Die Psychotherapeuthin, die auch von Deiner Mutter konsultiert wurde ist mutmaßlich befangen, denn Sie wird auch Deiner Mutter in der Vergangenheit zum Thema Kuckuckskind ihren Rat gegeben haben. Das Du Dich an diesen Blog wendest, zeigt ja auch, dass Du noch nicht ganz mit deren Ratschlag zufrieden fühlst. Ich kann mir vorstellen, dass ein Mann, der sich auf die psychologische Arbeit mit Männerthemen spezialisiert hat sehr gute Auskünfte geben kann. Wolfgang Wenger ist Dipl.Soz-päd.(FH), macht Gestaltberatung und Hypnosecoachinghttp://www.majuze.de und hat viel Erfahrung mit der Kuckucksthematik. Ich wünsche Dir alles Gute und dass Ihr einen guten Weg findet.

    • Eva Kuckuckstochter schreibt:

      Hallo kuckucks_schwester,

      als kuckuckskind plädiere ich auf jeden fall dafür, dass du deinem bruder die wahrheit sagst. wenn ich mir vorstelle, eines meiner geschwister hätte es die ganze zeit gewusst und mir nicht gesagt, wäre ich ganz schön wütend. mit der tatsache, dass die drei hauptverantwortlichen nicht mehr leben und er mit ihnen nicht mehr darüber reden kann, wird er zurechtkommen müssen… er hat ja auch noch dich und die großeltern. ihr könnt ihm da auch viel helfen. er wird wahrscheinlich einfach nur drüber reden wollen. die hauptverantwortlichen schieben die schuld leider allzu oft von sich und rechtfertigen sich für ihre taten und entscheidungen.
      warum hat eure mutter es dir denn erzählt?

    • Marcus Spicker schreibt:

      Hallo Kuckucksschwester,

      ich verstehe dein Dilemma vollkommen, tu mich aber einfach schwer damit nachvollziehbare Gründe dafür zu finden, warum man eine solche Wahrheit weiter verschweigen sollte. Es ist aber auch ehrlich gesagt schwer aus deiner Kurzversion guten Rat abzuleiten oder zu entwickeln. Das Ganze scheint sehr komplex zu sein und doch kann der einzige Weg in meinen Augen nur der sein, der -wenn auch langfristig- echtes Bemühen um behutsames Aufklären erkennen lässt. Ich glaube einfach nicht daran, dass es gut ist einen Menschen ein „falsches“ Leben leben zu lassen und und darauf zu hoffen bzw. aktiv alles dafür zu tun, dass die Wahrheit nie herauskommt. Vielleicht kann ich alles besser verstehen, wenn ich deine Langversion mit allen Facetten kennengelernt habe. Ich bin jedenfalls gespannt darauf und wünsche dir alles Gute! Marcus

      • Eva Kuckuckstochter schreibt:

        ich unterschreib hier einfach nochmal. die wahrheit ist in meinen augen immer besser als eine lüge….

      • kuckucksschwester schreibt:

        okay, hier kommt meine „LAngversion“. ich habe grosse Teile davon geschrieben noch BEVOR ich die bisher veröffenlichte Kurzversion gepostet hatte – darum findet sich einiges (nicht zu viel) noch einmal. Egal. Wer sich hier interessiert hat das Verständnis für den Zeitklau. … :

        Hallo an alle die sich mit dem Thema Kuckuckskinder beschäftigen.
        Ich suche Austausch, neue Denkanstösse und wahrscheinlich auch Rat. Meine Geschichte ist folgende:
        Ich bin 31 Jahre alt, mein Bruder 26.Wir hatten junge Eltern, meine Mutter hat mich geboren als sie 18 Jahre alt war, mein Vater war 5 Jahre älter.
        Wir waren eine sehr junge, aber ansonsten recht normale Familie; ich bin der Meinung dass niemand innerhalb oder ausserhalb der Familie je Zweifel hatte dass die Familienkonstellation nicht so war wie sie offiziell dargestellt wurde
        1994 wurde bei meiner Mutter (V.) Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert, die Krankheit schritt in den folgenden JAhren sehr schnell und aggressiv voran.
        Klar gab es Ehe – Krisen –wie auch bereits vor Ihrer Diagnose – aber im Endeffekt war mein Vater immer bei Ihr geblieben und hat sie unterstützt und geholfen und unterhalten wie er nur konnte.
        Multipe Sklerose ist eine ERVENkrankheit, nicht MuskelSchwund wie so oft angenommen.
        2003 war ihr Zustand psychisch recht stabil, physisch war sie zur Fortbewegung auf den Rollstuhl angewiesen und hatte Sehstörungen, kam aber noch ganz gut zurecht.
        Am Ende dieses Sommers (2003) ist mein Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen (wir nannten das später“Supergau“). Es war sehr schlimm für uns alle, nicht nur aufgrund des blossen Verlustes dieses Menschen; speziell schwierig und belastend waren die Auswirkungen auf den KRankheitsverlauf meiner Mutter..

        schlussendlich (sie starb April 2010) war sie Pflegefall und für jeden (und ich meine: JEDEN) kleinen HAndgriff auf Hilfe angewiesen.

        Also – einige Wochen nach meines Vaters Tod hat sie mir gegenüber Andeutungen gemacht dass sie ahne warum sie an MS erkrankt sei. Sie habe ihre ehemals beste Freundin A. nach Jahren ohne Kontakt zufällig getroffen und musste feststellen dass sie sich nicht mehr als vetrauenswürdig einstufen könne. A. sei die aber einzige die mit ihr ein grosses Geheimnis teile. A habe sich aber komplett verändert und säuft und ist laut und darum habe sie grosse Angst bekommen dass A das Geheimnis nicht für sich behalten hat.
        Da sei es nur noch eine FRage der Zeit bis alles rauskommt.
        ICh habe gebohrt und gerätselt weil sie dann nicht richig Klartext reden konnte. Hat nur Ja oder Nein geantwortet, aber offensichtlich wollte sie ja etwas loswerden..
        Schlussendlich kam ich drauf (und wurde gebeten darüber zu schweigen):
        mein Bruder stammte nicht von meinem Vater. der Erzeuger sei ein damaliger Bekannter und der Sex mit ihm eine einmalige Dummheit gewesen. Und er lebte schon nicht mehr.Sie habe immer schon jeden Tag seit meines Bruders Geburt Angst gehabt dass mein Vater davon erfährt, und A zu treffen und das Urteil das sie über A vermeintlich fällen musste hat sie dann angstmässig umgehauen. Tags darauf hatte sie einen tauben Fuss und von da an gings stetig bergab…
        9 Jahre lang bis zum Supergau und danach steil bergab – nicht nur körperlich, geistig war sie irgendwann soweit dass ich sie als gaga empfunden habe und schwer zu ertragen – Nervenkostüm und Freizeit vom Rest der sich direkt um sie kümmernden Famllie (hauptsächlich Ihre Eltern, mein Bruder und ich) hat im LAufe der JAhre immer mehr gelitten. Wie sehr meine Mutter gelitten hat kann kann ich kaum beschreiben, der Körper gehorchte ihr nicht mehr und ihre Gedanken waren oft wirr und ihr meistgenutztes Wort war „Angst“. Sie war zu einer Belastung geworden und hatte auch darum Gewissensbisse.
        Wann jemals zu Ihrer besch… (sorry!) Lebzeit hätten wir die Wahrheit guten Gesissens preisgeben sollen ??!? Diese natürlich empfundene Absurdität – es hätte soviel ungesunde Emotionen aufgewirbelt – bewirkte dass uns allen überhaupt der blosse gedanke daran fehlte. Alle waren damit beschäftigt das ihre und das Leben aller darum herum irgendwie angenehm zu gestalten.
        Da war (aus heutiger sicht) kein raum für eine solche energie, während all der alltäglichen Anstrengungen und aufgebrachten Geduld war kein Platz selbst für den Gedanken zu diesem Thema. Die Gedanken kommen jetzt. Die Anstrengungen und das immer schlechte Gewissen (zwar ein Gefühl von „ich bin am Anschlag, wie kommen wir alle hier raus“ aber immer der Gedanke man könne bestimmt mehr tun wenn man aufopferungsvoller wäre) sind vorüber. Langsam bildete sich ein Raum der die Gedanken mehr um dieses Thema kreisen lässt. Was wäre wenn. Niemand von uns „Mitwissern“ hatte meine Mutter von selbst einmal eingehend zu dem Thema befragt und erfühlt.
        Sie hat gestanden und wir Zeugen haben zugehört und geschwiegen. Wie offiziell erwünscht.
        Und jetzt?
        die kuckucksschwester

        • Marcus Spicker schreibt:

          Hallo Kuckucksschwester,

          deine Geschichte berührt mich sehr und mir tut die Leidensgeschichte deiner Mutter sehr leid. Dass bei allem eh schon vorhandenen Leid auch noch der Unfalltod deines Vaters dazu kam, muss einfach schrecklich sein. Auch ich habe meine Mutter verloren, als ich Mitte 20 war und kenne die Gefühle, wenn ein lieber Mensch trotz der Mühen der Pflege von einem Tag auf den anderen nicht mehr da ist. Dass nun nach über einem Jahr wieder Platz für andere Gedanken ist, ist zwar gut, aber dass es noch soviel aufzuarbeiten gibt, fällt bestimmt schwer. Mich würde an dieser Stelle deshalb auch interessieren, ob die Tatsache wirklich gesichert ist, dass der leibliche Vater deines Bruders nicht mehr lebt und ob dir sein Name bekannt ist. In einem anderen mir bekannten Fall wurde dies nämlich tatsächlich nur vorgeschoben, um dem Ganzen einen Abschluss zu geben…Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du in eurem Sinne eine Lösung findest, die wieder Platz schafft für andere, freudigere Gedanken in deinem Leben. Alles Gute, Marcus

  11. Lukas schreibt:

    Hallo,

    Im Rahmen unseres RTL-Vorabendprogramms Explosiv sind wir auf der Suche nach eibnem Kuckuckskind. Eure Geschichten hören sich sehr spannend und interessant an.

    Ist jemand von euch bereit dazu, dass wir für einen Videodreh vorbeikommen, damit ihr uns eure ganze Geschichte und eure Erfahrungen erzählen könnt?

    Meldet euch doch bitte unter folgender E-Mail-Adresse:
    voloexplosiv@infonetwork.de

    Liebe Grüße,
    Lukas Hall

  12. Kuckuckskind schreibt:

    Ich bin ein Kuckuckskind und erfuhr von meinem Schicksal im Alter von Ende 30. Die Identität meines biologischen Vaters konnte ich auch ermitteln, nun bin ich beim Besuch seines Grabes meinem Seelenfrieden ein sehr grosses Stück näher gekommen. Wer hat die gleichen Erfahrungen gemacht? Ich würde mich gern austauschen.

    M.L. Berlin

  13. anitram159069095 schreibt:

    Erst einmal: Danke, für Deinen Kommentar auf meinem Blog. Nun habe ich natürlich gleich mal nachgeschaut, wer mich da auf meiner Bloggerseite besucht hat und habe nicht schlecht gestaunt: jemand, der für die Rechte und für Aufkläung in Bezug auf Kuckuksväter eintritt. Nicht schlecht. Ich selber bin ein Kuckukskind und habe bis heute meinen leiblichen Vater nie kennengelernt. Aber ich kann in etwa nachvollziehen, wie es meinem vermeintlichen Vater, ich meine meinen nicht leiblichen aber dafür angegebenen Vater, ergangen sein muss. Schade, denn auch ihn habe ich nie kennenlernen dürfen, ich damals noch zu klein bzw. jung. Toller Blog, den ich gleich mal weiterempfehlen werde.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir und Deinen Lesern.

    Freundliche Grüße Martina

    • kuckucksvater schreibt:

      Liebe Martina,
      wow, dass ich dabei auf ein Kuckuckskind gestoßen bin ist zwar bei einer Wahrscheinlichkeit von 1:5 bis 1:20 die Chance sehr groß, doch nur die wenigsten davon wissen es. Freue mich über Deine nette Antwort, deine Offenheit, Lob und dass Du uns an Deine Blogleser weiterempfehlen wirst. Ende Februar diesen Jahres habe ich den Blog ins Leben gerufen und die Resonanz wächst. Mittlerweile habe ich auch zwei aktive Mitstreiter gefunden, den Scheinvater, den ich in diesem Artikel vorgestellt habe und ein erwachsenes Kuckuckskind. Es gibt noch viel zu tun!

  14. immo lünzer schreibt:

    Soeben habe ich über Facebook diese Seite gefunden und ich beschäftige mich seit 15 Jahren mit diesem Thema, da ich damal – 42 jährig (!) – erfuhr, dass ich ein Kuckuckskind bin.
    Ich wünsche alles Gute für diese Initiative
    und hoffe sehr, dass die Beteiligten künftig früher den Mut finden, ihr Familiengeheimnis zu lüften. Auch wenn dies dann zu Schwierigkeiten führt, ist es langfristig sicher für alle Beteiligten besser – wie ich am eigenen Leib (und Psysche) erfahren habe.

    • kuckucksvater schreibt:

      Hallo Herr Lünzer,
      vielen Dank für die Wünsche. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die sich in meiner Situation befinden. Es ist schwer für alle Betroffenen, die sich nicht frei entscheiden können, wie sie mit der Situation umgehen wollen, da ihnen die Kenntnis über die Wahrheit fehlt. Auch ich wünsche mir, das mehr Kuckucksmütter und/oder Mitwisser dieses Familiengeheimnis bereit sind zu Lüften. Gerne möchte ich auf Ihre Geschichte hier veröffentlichen.

  15. apfelblogiphone schreibt:

    Hey,
    ich wünsche dir ebenfalls viel Glück beim bloggen. Deine Geschichte ist ziemlich bewegend…ich war anfangs etwas irritiert warum du genau über dieses Thema bloggst, aber nachdem ich das hier gelesen habe verstehe ich das natürlich.
    Wäre schön wenn du ab und zu bei mir mal wieder (apfelblogiphone) vorbeischauen würdest.
    Viel Erfolg!

  16. kuckucksvater schreibt:

    Danke Raphael,

    ja, die Seite hilft mir dabei, dieses Ereignis zu verarbeiten. Gleichzeitig möchte ich auch all den Menschen – die sich in einer ähnlichen Situation, wie ich befinden – einen Blog geben, in dem es sich um ihre Bedürfnisse dreht.
    Nicht weiter Opfer zu bleiben und Wege zum Handeln zu finden, etwas in der Gesellschaft zum Guten zu ändern, indem wir gemeinsam und jeder einzelne für sich Bewußtsein schafft.

  17. Raphael schreibt:

    Ich freu mich für DICH!

    Es muss eine schmerzhafte und zugleich befreiende Erfahrung gewesen sein.

    Doch hier hast du anscheinend deinen Weg gefunden den Missmut über die Situation in Worte zu fassen und ihn zu verarbeiten, indem du Uns um Hilfe anfragst!

    Ganz liebe Grüße,

    dein Raphael

  18. Gockeline schreibt:

    Danke ,ich freue mich schon, dass es jemand geschafft dieses Thema anzusprechen.
    Die Politik sieht keinen Handlungsbedarf.
    Gleichzeitig hebt sie die hervor,dass Kinder ein Recht haben ,
    zu wissen ,wer ihre Eltern sind.
    Sie macht die Augen zu ,in welchem Ausmaß heute Frauen
    ihre Kinder einfach jemand unterjubeln.
    Die Freizügigkeit in Sachen Sex trägt seine Blüten.
    Frauen wollen ebeso ihre Spass haben wie Männer
    und schlafen mit jedem der nicht nein sagt.
    Alkohol trägt auch dazu bei.
    Merken sie dass sie Schwanger sind,suchen sie sich einen Mann
    der auf sie fliegt und schieben ihm das Kind zu.
    Sie betrügen nicht nur den Mann,sondern ,das Kind , die Großeltern,
    sowie ihre nachkommende Geschwister.
    Kommt es zur Scheidung führen sie sich auf wie Hyänen.
    Per Gesetz darf ein man nicht mal einen Vaterschaftstest machen,
    auf Rücksicht für das Kind.
    Dies ist ein Rechtsbruch,
    denn man will das Kind schützen
    und verhindert gleichzeitig das Recht auf seinen leiblichen Vater.

    • Marina schreibt:

      Bei allem Verständnis für die Wut und das Entsetzen über das Verhalten der KM.
      Aber genau das ist der Grund, warum sich einige nicht offenbaren.
      Ich gehöre ebenfalls dazu und es frisst mich auf.
      Aber die Angst hält mich noch zurück, denn es ist nicht Befürchtung der Missachtung oder ähnlichem, auch nicht der Schaden des Ansehen etc.
      Es ist schlichtweg Angst, das die Konsequenz der Offenbarung, ein wutentbrannter Ex/ Mann ist, der die rechtliche Vaterschaft NICHT anfechten möchte und es sich zum Ziel gesetzt hat, die Mutter ungestampft in den Boden zu rammen.
      Ob das dem Kind zuträglich ist, wage ich zu bezweifeln….
      Also immer schön vorsichtig mit fremden Schuhen.
      Gesegnet sei dieser Blog. M.

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