Anatomie einer Kuckucksgeschichte – Eine kleine Rückblende


Portrait

Max Kuckucksvater – Copyright by Mónica Gutierrez Garcia

Das Haus war gekauft und wir voll in den Renovierungsarbeiten, denn schließlich sollte alles für die längst feststehende Hochzeit in drei Monaten hergerichtet sein. Die romantischste Zeit vieler Paare, in welcher Johannes* mein – wie sich später herausstellte – Nichtkind gezeugt wurde.

Kaum waren die Arbeiten am Haus abgeschlossen, merkte ich – ohne auf den Zyklus meiner Verlobten zu achten – das etwas mit ihr anders war, ohne genau sagen zu können, was es denn nun ist. Mein Gefühl sagte mir und ich im selben Moment zu ihr: „Du bist schwanger!“ und so war es auch, wie es sich durch den darauf folgenden Schwangerschafttest zeigte. Sie zeigte sich leicht verunsichert, bis sie sich meiner Freude, um dieses kommende Kind, gewiß war – es waren nur Sekunden von Nöten. Ich wußte davon, dass sie in der Beziehung davor das ungewünschte Kind – ebenfalls ein Junge – in der 14. Woche abgetrieben hat, trotzdem hatte ich keine Bedenken bei ihr gehabt. Ein riesen Fehler, wie es sich 7 Jahre später herausstellen sollte.

In der sechsten Woche kam dann die Hiobsbotschaft, „Schatz, ich habe Gebährmutterhalskrebs und muss sofort operiert werden. Das Kind wird dabei abgetrieben.“ Ich bat sie um einen gemeinsamen Besuch bei ihrer Frauenärztin. Ihre Ärztin vermittelte mir vehement, dass ein Eingriff dieser Art unabwendbar und die Diagnose hundertprozentig richtig sei. Doch ich nahm mit dem Krebszentrum Darmstadt Kontakt auf und schon bald stellte sich dies als falsch heraus. Das Leben meines willkommenen und erwünschten Kindes war vorerst gerettet.

Vier Wochen später kam die nächste Schreckensbotschaft: „Schatz, das Kind hat das Down-Syndrom (Trisomie 21)! Ich will es abtreiben lassen.“ Schwangerschaftsabbruch  kommt für mich nur in Frage, wenn das Leben der werdenden Mutter in Gefahr ist oder das Kind mit Schmerzen, nur zum Sterben auf die Welt kommen würde. Mit Sicherheit ist auch ein Abbruch nach einer Vergewaltigung eine gute Überlegung wert. Ich selbst kenne eine Mutter, die einen wunderbaren Sohn aus diesem schlimmen Moment hat, vor ihr ziehe ich an dieser Stelle meinen Hut. Es war eine sehr mutige lebensbejahende Entscheidung und brachte ein gesundes intelligentes Kind zutage. Gesundes Leben soll sein Recht auf Leben haben.

Mit drei Familien habe ich Erfahrungen gemacht, in welchen je eines der Kinder Down hat. Die Eltern sind alle immer noch glücklich verheiratet. Sie leben ein anderes Leben, in welchem es anders als geplant zugeht und sind doch glücklich. Die Geschwister lieben ihren Bruder (in allen drei Familien ein Junge). Die letztere Familie kenne ich nun seit 2009 persönlich, die anderen beiden seit meiner Kindheit.

All diese Argumente halfen nicht. Doch mit der vorherigen Krebs-Geschichte war für mich auch die Kompetenz ihrer Frauenärztin so dahin, dass ich auch hier eine zweite Untersuchung erwirken konnte. Ultraschall und der sogenannte Downmarker, war nur einer von vielen nötigen Markern, damit man mit Gewißheit sagen konnte,  das ein Kind wirklich Down hat. In diesem Fall war die Wahrscheinlichkeit auf ca 1 zu 1.000 gestiegen – dafür würde ich kein heranwachsendes Leben abtreiben. Ich sagte ihr auch, dass das für mich persönlich Mord ist. Sie stimmte einer Fortsetzung der Schwangerschaft zu und das Kind in ihr war wieder einmal gerettet.

Die drei Monate waren nun vergangen und die Hochzeit war, wenn auch klein und bescheiden, wunderschön und romantisch. Das Glück sollte nur kurz anhalten. Der russische Ausweis war nicht mehr gültig und somit mußte sie Ausreisen, da die Botschaft in Bonn keinen neuen Reisepaß ausstellen würde.  Nach einem gutem Monat und einem kurzen Überraschungsbesuch auf heilig Abend in Moskau meinerseits kam sie dann wieder mit mehr Bauch zurück.

Ihre Schwangerschaft war im Gegensatz zu den Vorgeschichten und der da noch mir unbekannten schrecklichen Lüge darin, wunderschön und romantisch. Massagen jeden Abend, bei welchen Johannes später stets ‚auftauchte‘. Die kleinen Beulen  glitten über die Bauchdecke, ich sprach mit dem neuen Erdenmenschen, hoffte, dass es ihn mit mir mehr vertraut machen würde und ich bin fest davon überzeugt, dass es funktioniert hatte. Ich liebe ihn. Die Geburt sollte eine Hausgeburt werden. Doch sie war nicht leicht und so wurde sie dann mittels Kaiserschnitt im Krankenhaus durchgeführt. Seiner Mutter sieht er von Beginn an sehr, sehr ähnlich.

Die Firma, welche ich wenige Monate nach seiner Geburt gegründet hatte, lief sehr gut an. Zu allen Widrigkeiten und wenig Freizeit sollte dann noch mein Kind mit Koliken in den Nächten die nächsten fast zwei Jahren hauptsächlich mich wachhalten, da es ja den Tag über von der Mutter betreut wurde. Als die Koliken endlich abnahmen und Johannes* meist ruhig durchschlief, dauerte es nicht lange, bis sie eine monatelange Affäre mit meinem scheinbar besten Freund, Trauzeugen und freien Mitarbeiter hatte und mich darauf hin verließ. Mein ganzes Umfeld wußte Bescheid, nur ich war – wie es scheinbar bei solchen Geschichten üblich ist – der letzte, der davon erfuhr.

Aus Rücksicht auf meinen vermeintlichen Sohn habe ich kein Härtescheidungsverfahren eingeleitet und mich auf eine zweite Chance eingelassen und bin in die Wohnung, welche ich bezahlte und auch für die Einrichtung sorgte, nachgezogen. („Man wie doof war ich?!“) Irgendwo muß es doch auch an mir liegen, dachte ich und habe gleich ein einwöchiges über 4.000 Euro teures Seminar im Hoffmann Quadrinity Institut Düsseldorf gebucht. Einem sogenannten Institut für Psychotherapie. Ziel: Mich selbst zu finden, zu wissen, was es mir nicht möglich macht, eine glückliche Beziehung mit meiner Frau zu führen und dieses aufzulösen. Erleuchtet kam ich zurück und wollte die Welt umarmen.

Mein Gruppenbetreuer – der, wie sich später herausstellte, kein abgeschlossenes Studium hat – meinte, ich solle doch auch meine Frau in den Kurs schicken, es wäre sicherlich gut für die Beziehung, wenn beide auf diese Erfahrung zurückgreifen könnten – er würde sich auch persönlich um sie kümmern. Ich zahlte ihr das Seminar und er kümmerte sich tatsächlich sehr persönlich um sie. Nach ihrer Seminarteilnahme konnte ich ihre Affäre mit dem „Betreuer“ nur Vermuten. Auffällig war, dass sie ihn sehr häufig anrief, sogar Pakete schickte, etc. Unsere Beziehung ging danach total in die Brüche. Genau sechs Monate später waren die beiden offiziell ein Liebespärchen, da ich deren Liebschaft – die sie eigentlich weiter geheim halten wollten – aufdeckte und auch im „Institut“ dem Geschäftsführer vor Ort bekannt gab. Gehörte es nicht zur Berufsethik, nichts mit Klienten anzufangen?

Sie zog mit Johannes 350 km weit weg und mein Anwalt sagte mir, dass ich nichts dagegen unternehmen könne. Heute weiß ich es besser, doch nun ist es zu spät.  Mein Ehescheidungsvertrag ist so schlimm, dass mein jetziger Anwalt mich fragte, ob ich einen Anwalt gehabt hätte. Ja, ich hatte einen Anwalt, welcher gleich nach meiner Scheidung im Folgemonat mit der gegnerischen Anwältin eine gemeinsame Kanzlei eröffnete. Während ich sein Mandant war, suchte er mit ihr zusammen die neuen Kanzleiräume, besichtigte diese, unterschrieb den Mietvertrag, renovierte und richtete diese ein. Den Parteiverrat zeigte ich bei der Anwaltskammer an – wirkungslos.

Es war zuviel und dabei immer der Schmerz, meinen Sohn nicht jeden Tag sehen zu können. Dass er und seine Mutter mit einem Mann zusammenleben, dem ich mein tiefstes Inneres über mich und meine Beziehung zu meiner Frau und meinem Kind habe sehen lassen, war zum Schreien. Ich fühlte mich ohnmächtig.

Wenn Johannes dann hier war, so machte ich alles, was ich nur konnte. Doch meine Verletzung durch den Ehebruch etc. hat mich – das weiß ich nun im Rückblick – immer wieder unterbewußt von meiner Sicherheit, der Vater zu sein, abkommen lassen. Nicht mehr zu wissen, was ich glauben konnte und was nicht, ließ mich nun nicht mehr in Ruhe meine Vaterschaft genießen. Irgendwo war der Wurm drin und ich hatte keine Ahnung davon, dass dem so war. Ende 2010 – als mir endlich die Fraglichkeit meiner Vaterschaft bewußt wurde – habe ich mich dazu durchgerungen, nach der Unterschrift für den Test zu fragen. Sie bat mich, ihr aus dem Hausflur in den Garten zu folgen, wo sie mich dann lauthals anschrieh und mit ihren Fäusten auf mich einschlug. Was ich doch Johannes antuen würde, an meiner Vaterschaft zu zweifeln, schließlich hätten wir ihn doch mit Liebe gezeugt.  Bei dem Ergebnis, nun blanker Hohn. Fenster in der Nachbarschaft gingen auf, ich kündigte an, dass ich mich wehren werde, wenn sie weitermache und die Szene nahm ein Ende und ich bekam ihre Unterschrift.

Am darauffolgenden Besuchswochenende führte ich den Vaterschaftstest mittels der ‚Speichelprobe‘ (Innenwangenabstrich) mit dem Set durch, was ich zuvor online für unter 200 Euro bestellt hatte. Ich erklärte Johannes, dass wir mit diesem Test herausfinden, was wir alles gemeinsam haben. Für ihn war es lustig und somit unbeschwert. Nur mich zerriß es innerlich, verbarg es jedoch vor ihm. Die Proben sendete ich per Post zum Labor, brachte Johannes zu seiner Mutter zurück und machte mich mit meiner Frau auf in den Urlaub zu ihrer Verwandschaft nach Medellín in Kolumbien.

Kurz bevor wir gemeinsam von Medellín am 1. Januar 2011 in die Karibik fuhren, rief ich meine Emails ab, um zu sehen, ob inzwischen das Ergebnis des Vaterschaftstests da ist. Ja, es war dabei. Meine Vaterschaft ist zu 100 Prozent ausgeschlossen.

Was jetzt bleibt, sind eine Menge Fragen. Was ist noch übrig von meiner Vaterschaft und wie wird die Zukunft werden. Wird Johannes für die Gesellschaft nun nur ein Kuckuckskind sein? Schon jetzt wird mir gedroht, ihn nicht mehr sehen zu können, wenn ich meine Vaterschaft vom Gericht aufheben lasse. Der Vaterschaftstest wird im übrigen von ihr als gefälscht abgelehnt und nun noch ein Test vom Gericht aus veranlasst werden müssen. Wer die Kosten dafür tragen darf,  brauche ich an dieser Stelle wohl nicht zu schreiben …

Der leibliche Vater wurde bereits von mir ausfindig gemacht, weigerte sich aber die Vaterschaft anzuerkennen. Ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren wird nun auf ihn zukommen und wer weiß, vielleicht ist er dann auch manns genug, seiner Frau und seinem Kind zu erklären, dass da noch ein weiterer Erdenbürger zur Familie gehört und willkommen sei. Ob es ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren gegeben hat, Johannes seinen Vater kennen lernen durfte oder gar einen guten Kontakt hat, darüber werde ich nicht berichten können. Seine Kuckucksmutter hat den Kontakt zu ihm unterbunden. Um das Machtspiel der Kuckucksmutter, in dem sie ihr Kind als Faustpfand gegen mich  mißbraucht zu beenden, habe ich aufgehört zu kämpfen, ein Umgangsrecht mit ihm zu haben. Sein Wohl liegt nun in den Händen seiner Eltern. Ich wünsche ihm alles Glück auf Erden. Er wird es brauchen.

Anfang 2012 hat das Gericht meine Nichtvaterschaft bestätigt und mein Name ist aus Johannes Geburtsurkunde entfernt worden. Meinen Nachnamen tragen Kuckucksmutter und Kuckuckskind auch Jahre später noch. Kein Wunder, da sie sich ja – so ihr eigener Wortlaut – „wegen der vielen russischen Schlampen und Prostituierten“ schäme, einen eindeutig russischen Namen zu tragen. Klingt wohl eher nach einer Selbstprojektion von ihr. Nun, einige Jahre später, tritt sie unter einem anderem Nachnamen auf, nicht dem ihres Lebensgefährten, nicht den ihres Geburtsnamen, egal woher. Hauptsache – so scheint es – er klingt nicht russisch.

Seit September 2011 lebe ich mit meiner Ehefrau – ja, ich habe die große Liebe gefunden – in Kolumbien und genieße das hervorragende Klima und das neue Leben, welches nun hier für mich begonnen hat.

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Kinder haben das Recht auf Identität – Aktion vom Kuckucksvaterblog – Karikatur von Dorthe Landschulz

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* Name zu seinem Schutz geändert

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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17 Antworten zu Anatomie einer Kuckucksgeschichte – Eine kleine Rückblende

  1. Pingback: On the road again | Das Autobahnkind

  2. Winterbaby schreibt:

    Ich bin erschüttert. So recht weiß ich auch nicht was ich schreiben soll dazu, schlicht aus Angst die falschen Worte zu benutzen. Ich kann mir nur schwer ausmalen was für ein Schlag das sein muss und wie man mit einer solchen Erfahrung fertig wird.

    Ich selbst bin Mutter und ja wir Mütter wir können uns immer gewiss sicher sein, dass das Kind unser eigenes ist. Väter dagegen stehen da in einer anderen Position…sie müssen vertrauen und auf die Aufrichtigkeit der Frau hoffen.

    Ich finde es sehr mutig das Du den Schritt des Vaterschaftstest gegangen bist. Für Dich und auch Johannes tut es mir sehr leid, was eine Lüge beziehungsweise die Feigheit einer Frau doch so alles anrichten kann….

    Ich wünsche Dir alles Gute. Und ich ziehe meinen Hut vor dir, ich finde es toll das Du anderen Vätern mit deinem Blog Mut machst.

    Alles liebe
    Anna

  3. Heeke Annegret schreibt:

    Schockierend, da fehlen einem die Worte, wirklich. da schäme ich mich sogar eine Frau zu sein,….. Hinzukommt die Leidtragenden sind die Kinder, und die Kuckucksväter… Ich hab auch viel durchmachen müssen bzw. Mache es noch, ich weiß was es heißt, persönlich so enttäuscht zu werden, das fast ein Leben lang, ich wünschte, vieles wäre einfach nicht geschehen, dennoch kann man das Lebensrad nicht zurück drehen, bzw. Bis zu einem Punkt zurückdrehen! obwohl vieles heute dann für mich persönlich anders wäre…. Ich wünsche Dir dennoch alles liebe Lieber Max Kuckucksvater und viel Glück, ich hoffe im Leben auch noch mal irgendwann den richtigen Partner für mich zu finden,….

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Vielen Dank Annegret. Ich wünsche Dir den glücklichen Moment, der Dich und Deinen Traummann zusammenbringen wird. Bei mir war es auch der Zufall, dass ich nach all dem Unglück meine Frau kennen gelernt habe.

      • Petra Scholz schreibt:

        Trotz Deines damaligen Zusammenbruchs, samt durchgemachtem Leid, hat Dich zu Deinem letztlich, offenbaren Glück geführt, welches ich Dir von Herzen gönne, denn auch jene Verläufe mit glücklichen Happy End hört man gern.

  4. M. schreibt:

    Alles gelesen, lieber Max. Und ich muss erst mal Luft holen. Ganz tief. Ich bin zutiefst erschüttert.

  5. Petra Scholz schreibt:

    Es stockt einem fast der Atem, wie berechnend, egoistisch und aalglatt Menschen werden können, ohne Rücksicht auf ihre zu erwartenden Kinder und jene,- nur um an einer Lebenslüge festzuhalten,- dafür büßen lassen, auf Gedeih und Verderb, koste es, was es wolle.

    Hätte es bereits im Jahre 1960 die Möglichkeit zum Scwangerschaftsabbruch gegeben, bin ich mir ziemlich sicher, damals gar nicht erst geboren worden zu sein.

  6. Marie schreibt:

    Wahnsinn, was Sie durchmachen mussten! Ich bin selbst Mutter einer 10 Monate alten Tochter und finde das Verhalten Ihrer Exfrau mehr als unfair (mir fehlen die Worte!)- Ihnen gegenüber und vor allem gegenüber dem Kind!

    Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie nun ein glücklicheres Leben in Treue führen können!
    Es ist bemerkenswert, dass Sie diese schwierige Zeit durchgehalten haben!

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Vielen Dank für Deine Anteilnahme Marie,

      auch ich wundere mich immer wieder, wie das alles so zusammenkommen konnte. Wie eine Mutter seinem eigenem Kind diese seelische Vergewaltigung antuen und so mißbrauchen kann, bleibt für mich gefühlt ein Rätsel, auch wenn ich es mir durchaus erklären kann. Es gibt Menschen, denen sind die anderen – sogar die eigenen Kinder – nur ein Mittel zum Zweck. Dumm nur, daß diese Kuckucksmütter alles völlig legal machen dürfen und der Staat nichts unternimmt, obwohl es mittlerweile eine ganz einfache und kostengünstige Lösung dafür gäbe: Den Vaterschaftstest ab Geburt.

  7. Kirsten von Keitz schreibt:

    Sehr geehrter Herr P.!
    Mit großem Interesse habe ich gerade Ihre Homepage gelesen. Ich plane schon seit längerem einen längeren Beitrag über das Thema „Kuckuckskinder“. Wo bei ich beide Seiten beleuchten möchte – die Väter als auch die Kinder. Der Beitrag wird in der RTL Sendung Punkt 12 und dort in der Rubrik „Die Reporter“ laufen.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen würden!
    Herzliche Grüße
    Kirsten von Keitz

  8. Dörte Frank-Boegner schreibt:

    Ihre Homepage gefällt mir gut und auch Ihre Idee, dieses Thema öffentlich zu machen. Ich habe immer wieder Menschen in der Beratung bei Pro Familia, die erst als Erwachsene davon erfahren haben, ein „Kuckuckskind zu sein“ und oft sehr unter diesem Betrug leiden. Jedes Kind hat ein Recht auf offene Liebe und Vertrauen. Deshalb würde ich auch dazu raten, offen mit Ihrem Sohn über seine Herkunft zu sprechen. Wenn Ihr Sohn Ihre Geschichte hört und liest, so wie Sie hier geschrieben haben, dann wird er verstehen, dass sie ihn lieben, und, dass er ein Kind der Liebe ist. Nicht wissen muss er jeden Verrat, den Ihnen Ihre Exfrau angetan hat. Das verletzt und verunsichert ihn nur und hilft ihm nicht, seinen Platz neu zu finden. Stehen Sie auch weiterhin zu ihm! Liebe Grüße von Dörte Frank-Boegner

    • Emanzipierter Mann schreibt:

      Der Sohn muss gerade das wissen, was diese (UN)Frau dem Manne angetan hat, damit er weiß, womit er bei Frauen zu rechnen hat, und nicht in die gleichen Fallen tappt. Mehr als 90% der Mütter mißhandeln ihre Kinder, es wird Zeit, diese kinderschändenden Weiber von den Kindern fernzuhalten! Es gibt nur ganz wenige Mütter, die Kinder nicht massiv und strafrechtlich relevant mißhandeln und schlimmstens mißbrauchen.

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