Kuckucksmutter Ernestine fragt nach Rat


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Geschichten aus den Kommentaren – Serie im Kuckucksvaterblog

Hallo,

Auch ich möchte mich hier äussern, ich bekomme in etwa einer Woche so etwas ähnliches wie ein Kuckuckskind. Mein Ehemann weiss, dass es nicht sein leibliches Kind ist (er ist sterilisiert seit über 10 Jahren) und freut sich mittlerweile auch auf das Baby. Nur leider ist zwischenzeitlich die Affäre nie beendet worden. Auch der Erzeuger freute sich angeblich, konnte sich aber nie zwischen seiner bestehenden Familie und uns entscheiden. Er hoffte irgendwie die ganze zeit, es möge sich von Zauberhand eine Lösung finden, mit der alle happy werden, die niemandem schmerzen zufügt. Das ist natürlich Utopie in dieser Situation.

Unabhängig von der Liebesbeziehung zwischen den Erwachsenen: was ist das beste für das Kind? Ich plane die Anfechtung der Vaterschaft, damit der leibliche Vater in der Geburtsurkunde steht. Damit das Kind die Möglichkeit hat, später seinen Erzeuger kennenzulernen und nicht mit einer Lüge aufwächst. Ich zweifle aber, ob das die richtige Entscheidung ist, da ich ja nicht weiss, ob sich der Erzeuger seiner Verantwortung stellt. Bisher hat er zwar eingewilligt, in der Geburtsurkunde zu stehen, aber ob er sich kümmern will wischt er immer mit: “ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll” vom Tisch. Ist es vlt für das Kind doch besser, wenn es nur den Ehemann kennt und als Vater wahrnimmt und man erst mit 16 oder später mal drüber spricht?

Aber belastet so eine Lüge nicht eine Kindheit Kindheit?

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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35 Antworten zu Kuckucksmutter Ernestine fragt nach Rat

  1. fizzlifax schreibt:

    Mal ein ganz anderer Aspekt zu dem leidigen Thema GELD bzw. Unterhalt. Den wenigsten wird es bekannt sein, dass der Geschäftsführer des katholischen Unternehmerverbandes, der seinerzeit als in den 50er Jahren die dynamische Altersrente geplant wurde, nicht nur ein Alters, sondern auch eine KINDER-Rente vorsah! – Und zwar eine welche die wirklichen Kosten entspricht und nicht das Taschengeld „Kindergeld“ . Er sah auch eine staffelweise Befreiung von dem dazu gehörigen Beitrag für diejenigen vor, welche eben die Mühe und das finanzielle Risiko auf sich nehmen, Kinder aufzuziehen. Adenauer hat diese sinnvolle Ergänzung damals mit den Argumenten: „Kinder sind keine Wähler“ und „Kinder machen die Leute von selbst“ abgewürgt. Dies zur gelinden Bewusstseinserhellung für alle, die auch diesen Aspekt gerne einmal betrachten möchten.
    s.a.:
    http://www.sffo.de

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Sehr interessante Information

      • fizzlifax schreibt:

        Bitte gerne geschehen! – Und das Thema wurde vom Bundesverfassungsericht auch bereits positiv beschieden. Nur verweigern sich die Politiker seit 15 Jahren der Umsetzung! s.a. die Perspektive auf http://elternklagen.de/
        Zumal ja inzwischen nachgewiesen ist, dass ein Ehepaar ohne Kinder in demselben Zeitraum, der benötigt wird um Kinder „integrationsreif“ zu machen ca 500.000 € zusätzlich für sich erwirtschaften können.
        Das Konzept sah vor, dass diese zusätzliche Rente erst etwa ab ca 30 Jahren erhoben wird und dann für jedes Kind für 25 Jahre um 1/3 gesenkt wird. – Aber das sind Details, die weniger bedeutsam sind.
        Wichtig ist imho nur, dass das sog. bGE (bedingunslose Grundeinkommen) eben nur für Kinder und später in leistungsabhängiger Form auch für Renter zu gelten hat. Während der Lebens-Arbeitsphase führt ein bGE zu völlig verantwortungslosem Sozialverhalten.
        s.a.:
        http://lists.sffo.de/pipermail/forum/2016/subject.html
        + suche: „bge“
        Wenn man berücksichtigt, wie viel gerade oft von der finanziellen Absicherung abhängt…!

  2. t ve schreibt:

    Dann gehört zur Wahrheit dazu, dass der leibliche Vater nicht voll zur Wahrheit steht! Er zu feige zur Wahrheit ist. Wenn das Kind die Wahrheit erfährt, wird es sie ggfs. auch für den leiblichen Vater unpassend ausplaudern. Das ist dann Schicksal des leiblichen Vaters, der selbst eine Lüge lebt. Evtl. könnte man auch das Kind soweit bringen, zu lügen, aber dann muss das Kind für den Vater die Lebenslüge des Vaters führen und sich selbst verleugnen. Das ist verkehrt herum und unverantwortbar. Das Kind soll dann erwachsen sein und lügen und der Erwachsene soll nicht erwachsen sein. Das sollte nicht sein.

    Auch Ernestine scheint noch ein Leben in Lügen zu führen. Allein die Frage ob ehrlich oder verschweigen zeigt dies. Für sie ist Ehrlichkeit leider nicht selbstverständlich. Führt sie die Parallelbeziehung zum leiblichen Vater weiter? Erzählt sie dies auch dem Scheinvater oder sagt sie ihm nicht die vollständige Wahrheit? Was ist, wenn noch ein Kind entsteht?

  3. Kuckuckskindvermutung schreibt:

    Ich habe einmal eine Frage: Hat Jemand eine Idee, was Jemand tun kann, der den Eindruck hat, dass beide Eltern nicht seine richtigen Eltern sind, aber die behördlich festgelegten „Eltern“ sich jedem offenen Gespräch über nahezu jedes persönliche Thema verweigern sowie extrem manupulativ und missbrauchend agieren. Ich meine, man kann schließlich auch bei der Geburt im Krankenhaus vertauscht worden sein. Gibt es eine Möglichkeit des geheimenen Elterntestes, und hat Jemand eine Idee, wie das umzusetzen sein könnte, wenn man mittlerweile örtlich weit entfernt von den behördlichen „Eltern“ wohnt? Danke im Vorraus für Eure Anregungen.

    • Kaspar Hauser schreibt:

      Hallo Kuckuckskindvermutung,

      ob du durch eine Legale Adoption zu diesen Eltern gekommen bist, kannst du herausfinden, indem du beim Standesamt deines Geburtsorts eine Abschrift deines Geburtseintrags aus dem Geburtenregister anforderst.

      Das kostet nur ein paar Euro und kann aus der Ferne per Brief erfolgen. Die Informationen dazu haben heutzutage viele Gemeinden im Internet.

      Zu einem Gentest kann ich dir leider nichts sagen.

  4. Peter Zangerl schreibt:

    Liebe Ernestine, das beste für das Kind wäre es wohl, eine Mutter zu haben die es nicht an diesen oder jenen verschachert, eine Mutter, die sich alle diese Fragen vor der Zeugung gestellt hätte und die, wenn sie schon nicht mit Moral und Anstand ihre Ehe zu führen in der Lage ist, dem kleinen Menschen diese unwürdige Posse erspart hätte.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Das hat zuviel Moralin. Mit Anschuldigungen und Beschuldigungen ist Ernestine nicht geholfen. Bitte bleibt beim Ratgeben. Mich sorgt vielmehr, wie Ernestine nun den Mut faßt, dem Kind seine ganz eigene Identität zu lassen und sicher zu stellen. Wenn wir hier im Blog dabei helfen konnten, dass ein Kind kein Kuckuckskind wird, dann ist das ein Erfolg.

  5. ernestine schreibt:

    Gibt’s denn hier auch die leiblichen Väter, die sich ihrer Verantwortung stellen, obwohl es einen Scheinvater gibt? Die auch eine Bestandsfamilie haben, und dort von „ihrem Ausrutscher, Unfall oder wie auch immer“ berichten mussten?
    Was geht denn in diesen Vätern bzgl. Ihres Kindes vor? Kann man seinen leiblichen Nachwuchs einfach ausblenden?

    • Nix da mit Zahlvaterschaft! schreibt:

      Wie wäre es, wenn sich einmal die „Mütter“ Ihrer Verantwortung stellen und dem Vater das alleinige Sorge- und Umgangsrecht überlassen und immer fleißig Unterhalt für Vater und Kinder zahlen? Immer nur Rechte einfordern aber niemals Pflichten übernehmen, das reicht langsam!
      Männer sollten Weibern niemals ihre wahre Identität preisgeben, sondern, wenn überhaupt, dann nur unter Pseudonym mit denen das Lager teilen. Dann können die Alimentengeierinnen lange suchen, bis sie den Zahlvater finden, hahahaha 🙂

      • Max Kuckucksvater schreibt:

        Wirklich sehr witzig … #ironie

        Betroffen?

        • Nix da mit Zahlvaterschaft! schreibt:

          Ich bin persönlich nicht betroffen, denn mir war es schon seit meiner Jugend klar, was hier ab geht, also hat es kein Weibchen geschafft, an meinen Samen heranzukommen, kein Trick hat geholfen. 🙂 ich kenne jedoch genug Zahlväter, die so blöd waren, ihre behördliche Identität preis zu geben und die dann noch ohne Verhütung Sex hatten. Diese malochen jetzt Tag und Nacht, haben weniger Geld als ein Hartzer und werden von den Alimenteneintreibungsbehören schikaniert bis zum Umfallen. „Selbstverständlich“ dürfen sie ihre Kinder nicht sehen, es sei denn, sie zahlen richtig hohe Aufschläge zu den „gesetzlichen“ Unterhaltsforderungen, aber das ist nicht möglich, weil sie schon so nicht einmal mehr genug Geld zum Essen haben…
          Ein Mann, der so etwas mit sich machen läßt, und dann auch noch brav malochen geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Kluge lernt aus den Fehlern anderer und vermeidet diese im Vorfeld; der Dumme macht die gleichen Fehler immer wieder. Das bedeutet, im Westen vermehren sich nur noch die Dummen… 🙂

    • Sammy schreibt:

      Hallo Ernestine,

      also hier im Block gibt es kaum welche.

      Persönlich kenn ich 2 leibliche Väter, mich und den anderen.

      Die letzte Mail, die ich von ihm bekommen habe, war der Abbruch des Kontaktes, mein „Wissen“ wären Unterstellungen und eine Unverschämtheit….

      Ja, er musste inzwischen seiner Ehefrau und seinen Kindern beichten. Das war nicht einfach. Früher wäre besser gewesen. Jetzt herrscht große Verbitterung. Er musste ausziehen. Sein leibliches Kind mit meiner Frau sieht er einmal pro Woche für ein paar Stunden.

      Zunächst bekommt er nun die Bitte meinen Aufwand zu bezahlen. Danach bin ich gerne zum Gespräch bereit. Einen Weg finden in einer Patchwork aus 1 Mutter, 2 Vätern und 5 Kindern. Ich bin bereit dazu. Letztendlich sind die Kinder das wichtigste. Zur Taufe möchte er erscheinen. Wäre schön, wenn er vorher mit mir spricht. Ich kann verstehen, dass es ihm schwer fällt. Vor einem Jahr wollte er zwischen mir und meiner Frau vermitteln. Jetzt weiß ich ja warum. Er wäre fein raus gewesen. Ich wissentlich ein Kuckuckskind akzeptiert, keiner außer der Mutter wissend, dass von ihm.

      Die Wahrheit kam ans Licht und das ist gut so.

      Bleib auch Du auf dem Weg der Wahrheit und kommt zur Ehrlichkeit.

      Dem leiblichen Vater kann ich nur sagen: jeder Tag später wird härter. Irgendwann kommt alles ans Licht. Seiner Frau und seinen Kindern wäre es bestimmt lieber, es von ihm zu erfahren bevor es andere wissen.

      Das Kind wird’s Dir irgendwann danken.

      VG Sammy.

      • ernestine schreibt:

        Hallo Sammy,

        Gebeichtet hat er wohl bereits?! Aber die Essenz daraus ist, dass von ihm erwartet wird, den Kontakt vollständig zu unterbinden.

        Was ich zu den anderen hier sagen möchte: ich bin wirtschaftlich durchaus in der Lage allein für mein Kind zu sorgen und werde das auch tun. Mir geht’s nur darum, dass eine emotionale Vater Kind Beziehung entsteht. Und da der leibliche sich so gar nicht als Vater fühlt, war mein Zweifel, ob man diese „unwilligkeit“ dem Kind überhaupt zumuten kann. Um nichts anderes, nichts finanzielles und nichts erbrechtliches soll es gehen.

        • Norbert Potthoff schreibt:

          Für mich war es beim Geschlechtsverkehr mit der Partnerin immer ein besonderer Kick, dabei auch ein Kind zeugen zu können. Das war eine wichtige emotionale Komponente auch dafür einzustehen, wenn es zur Zeugung käme.
          In ganz jungen Jahren hatte ich einmal für kurze Zeit eine Geliebte. Da hatte ich nie den Gedanken dabei, ein Kind zeugen zu können oder zu wollen. Da kam der emotionale Kick über das Abenteuer.
          Ich könnte mir also recht gut vorstellen, dass ein Kurzzeitliebhaber sich mehr über das sexuelle Abenteuer als über eine mögliche anstehende Vaterschaft identifiziert.
          Aber, nichts lässt sich verallgemeinern.
          Meine Lehre, die damals daraus zog:
          Bleib in jeder Beziehung monogam und steh zu dem, was sich daraus ergibt.

        • Sammy schreibt:

          Hallo Ernestine,

          ich bin immer wieder verblüfft von der Fremdbestimmung mancher Männer.
          Fremdgegangen ist er, das hat er sich erlaubt und genommen.

          Nun wo er dabei ein Kind gezeugt hat, kommt die Ausrede des Kontaktverbotes der noch Ehefrau. Hoffentlich wird dieser „Mann“ mal erwachsen und steht in allem zu seinem Handeln, vor allem zu seinem Kind !!

          VG Sammy

          • ernestine schreibt:

            Hallo Sammy,

            Ja, ich hoff es noch immer, aber derzeit sieht es nicht danach aus. Noch 5 Tage bis Geburtstermin, also maximal 15 bis Geburt. Ich hatte so gehofft, er begrüßt sie mit mir gemeinsam, zeigt ihr, dass sie trotz der Umstände willkommen ist. Die Hoffnung scheint vergebens zu sein. Mein Mann (der nicht belogen wird, alles weiss und mir trotzdem halt bietet und mich auffängt) hat angeboten, dabei zu sein. Aber es fühlt sich falsch an.
            Es war sicherlich auch mein Fehler, aber bestraft wird gerade das Kind. Das find ich schlimm.

            • Sammy schreibt:

              Hallo Ernestine,

              die Hoffnung stirbt zuletzt.

              Re3de noch mal mit ihm. Mach ihm klar, dass er nicht nur der Samenspender ist sondern er ein Kind geschenkt bekommt, dass ihn die nächsten Jahre begleiten wird.

              Es ist einer der schönsten Momente sein eigenes Kind hier begrüßen zu dürfen.

              Selbst ein fremdgezeugtes in den Arm zu nehmen kann bewegend sein. Das Erlebnis bei meinem Sohn wurde mir genommen, dafür hatte ich sein Kind auf die Welt geholfen.

              Also rede mit ihm, jetzt ist die Zeit dafür !!

              VG Sammy

    • Mann der Tat schreibt:

      Mann muss seinen leiblichen Nachwuchs „einfach ausblenden“, denn wer das versäumt, wird zum Spielball des weiblichen Sadismus sowie der weiblichen Macht- und Kontrollsucht. Nur die Väter, die emotional an ihren Kindern hängen und auf deren Wohl bedacht sind, können und werden von den Monster-„Müttern“ als Spielball missbraucht. Ein richtiger Mann haut einfach ab und läßt die doofe Tussi dumm rumstehen, dann ist Schluß mit lustig! Dann kann sie zwar noch das Kind nach ihrem Belieben missbrauchen, aber nicht den Mann. Der Mann hat ohnehin keinerlei Rechte, sein Kind zu sehen, und die „Mütter“ mißbrauchen ohnehin die Kinder, daran kann der Vater überhaupt nichts ändern, und zwar auch dann nicht, wenn er gnädigerweise seine Kinder sehen darf. Deswegen: Besser überhaupt keine Kinder in die Welt setzen, und wenn es passiert ist, dann entweder mit dem Kind ins ferne Ausland verschwinden oder ohne. Alles andere macht keinen Sinn und mündet nur in endlosem Leiden für Vater und Kind sowie in endlosen Machtspielchen der „Mutter“ sowie der feministischen Behörden. Das ist die Realität, und Männer müssen sich dieser Realität endlich einmal stellen oder aber endlos leiden!

      • Max Kuckucksvater schreibt:

        Wer Menschen über einen Kamm schert, der kann nur falsch liegen.

      • Norbert Potthoff schreibt:

        Die eigene miese Erfahrung kann durchaus zum beherrschenden Lebensfrust werden und einen Menschen radikalisieren. Muss es aber aber nicht.
        Es lassen sich auch neue Lebenswege finden, wenn man den Mumm dazu hat.

        • Mann der Tat schreibt:

          Aha, neue Lebenswege,.. Eben, davon rede ich doch. Anstatt endlos herumzujammern, wie das die meisten deutschen Untertanen tun und sich dem weiblichen Willen bedingungslos zu unterwerfen, wie es fast alle deutschen Väter so oder so de facto tun, kann und sollte Mann endlich andere Wege gehen. Welche, dass habe ich in meinem Beitrag deutlich gemacht. Wenn Jemand eine ergänzende konkrete Idee hat, kann er das gern hinzufügen, aber bisher habe ich als Einwände nur gehört: „Wir lassen besser alles beim Alten, denn dann können wir weiterhin endlos herumjammern, immer neue Blogs für gescheiterte Väter gründen und immer weiter den Weibern in den Arsch kriechen und diese um etwas Gnade für uns arme Männer anbetteln“. Dann bitte schön. Jedem das Seine! hahahahihihhohhoho 🙂
          Ich mache das anders;. Ich sage klar, was ICH will, und wenn ein Weibchen sich damit nicht anfreunden will oder kann, dann wünsche ich ihr freundlich einen schönen Tag und gehe geruhsam meiner Wege. 🙂 Ich habe vorgesorgt und keine Kinder gezeugt, bin auf keiner der weiblichen Tricks hereingefallen, die mich gegen meinen Willen zum Vater machen sollten und brauche von daher auch keine „radikalen Lösungen“. Aber wenn ich ein Kind gezeugt hätte und das Weibchen meint, von mir Unterhalt abzocken zu können und mir das Kind wegnehmen zu können, dann garantiere ich dafür, dass sie mit dieser Masche bei mir total gescheitert wäre, und zwar um jeden Preis. Nie und nimmer würde ich mich zum Unterhaltszahlungssklaven machen lassen und mein Kind einem solchen Muschi-Monster ausliefern!!! Garantiert!!!!!!!!!!!!

  6. Bernd Plechatsch schreibt:

    Ich hatte schon einen Kommentar abgegeben, der aber wohl „verschütt“ gegangen ist. Ich bin grundsätzlich für die Wahrheit. Als Scheinvater, der nichts von der Nichtvaterschaft wußte, bis meine Tochter es selber nach 34 Jahren herausfand, kann ich nur dafür plädieren. Alles Hinausschieben der Wahrheit macht die Situation, die sowieso schon problematisch genug ist, noch schlimmer. Es müßte auf jeden Fall geklärt werden, wer nun der juristische Vater ist, bzw. sein soll.
    Ansonsten kann ich mich der Meinung von Sammy nur anschließen.

  7. ernestine schreibt:

    Hallo,

    Es ist ja auch mein Wunsch, dass alles offen dargelegt ist und anhand der Wahrheit dann der weitere Fortgang entschieden wird. Aber sammy, der leibliche will doch gar nicht mit zur Geburt. Er weiss nich nicht einmal mehr, ob er uns danach besuchen möchte. Und der Satz „ich bin doch bloss der Erzeuger“ stammt von ihm.

    • Sammy schreibt:

      Hallo Ernestine,

      solche Sätze wie dieser von Deiner Affäre machen mich rasend vor Wut !!!

      Sexualität dient nun mal der Fortpflanzung und wenn er kein Kind zeugen wollte, hätte er was dagegen unternehmen können, statt sich unbewusst der Folgen den Hormonen zu ergeben.

      Ein Kind ist ein Geschenk Gottes.

      Nun sollte auch er zu seiner Verantwortung stehen und seinem Nachwuchs eine Basis für einen guten Start ins Leben geben.

      Vielleicht hilft ihm das:

      Nein, ich wollte keine 4 Kinder. Hatte die Überweisung daliegen, aber den Schnitt zeitlich verschoben. Die Mutter meiner Kinder wollte ein weiteres Kind, aber nicht mit mir, sondern mit dem Mann den sie noch heute liebt. Damit ich nichts merke hat sie ein oder 2 mal mit mir geschlafen. Ich wurde ausgeblendet. Die Geburt so gelegt, dass ich nicht dabei sein konnte. Er war dabei bei der Geburt, hielt ein Kind auf dem Arm, als ich dazukam.
      Für die Absicherung der Zukunft wurde ohne mein Wissen ein illegaler Vaterschaftstest durchgeführt. Das Gesicht der beiden hätte ich gerne gesehen, als sie den Umschlag öffneten.
      Meinen unter Zustimmung der Mutter erfolgten Vaterschaftstest hätte ich mir mit dem Wissen von heute ersparen können:
      Ja, ich bin der Vater eines anders, d.h. zwei anderen Menschen geplanten und von mir nicht mehr gewollten Kindes ! Der Versuch mir ein Kuckuckskind unterzuschieben endete in einer zwischenmenschlichen Katastrophe.

      Das Kind wird es nie von mir erfahren. Ich liebe es mindestens genauso wie meine anderen 3 Kinder. Es hat so viel Ähnlichkeit mit mir. Aufgrund der Trennung von der Mutter meiner Kinder habe ich nicht mehr soviel Zeit mit ihm, aber ich genieße sie und freue mich über die Liebe die es mir zurück gibt, den Sinn den es mir gibt und die Geborgenheit die wir uns gegenseitig schenken.

      Das Leben ist manchmal hart und grausam, aber da hilft nur radikale Akzeptanz.

      Ich wünsche dem Ungeborenen Einsicht bei seinem Vater und wünsche ihm den Empfang auf dieser Welt in den Armen zweier Menschen, seiner leiblichen Eltern. Da gehört es hin.

      VG Sammy

  8. Sammy schreibt:

    Hallo Ernestine,

    wie Du hier lesen kannst, bin ich in einer ähnlichen Situation, nur eben als Scheinvater.
    Beinahe wäre ich dem einfachen Weg der Lüge erlegen. Heute weiß ich, dass es falsch gewesen wäre. Du lebst jetzt schon ein Leben der Lüge. Schaffe Offenheit und Klarheit, auch Du wirst Dich besser fühlen. Ich sehe und spüre die Erleichterung bei der Mutter meiner Kinder, nachdem nun alles auf dem Tisch liegt und es alle, selbst unsere Kinder es wissen. (Seit wenigen Stunden)

    Gehe mal einen Schritt neben Dich und überlege Dir mit wem DU leben willst und mit wem Dein Kind aufwachsen soll. Dein Ehemann will einen für mich nicht verständlichen Weg gehen. Er wollte ja wohl keine Kinder (mehr) haben, sonst hätte er nicht den Eingriff machen lassen.

    Der leibliche Vater sollte sich auch mal überlegen was er will, er hat ja wohl Familie und sollte auch dort für Klarheit sorgen.

    Wenn es dir um das wohl des Kindes geht, dann schaffe Wahrheit von Anfang an. Nimm den leiblichen Vater mit zur Geburt und leg ihm sein Kind auf die Brust. Wenn er ein Herz in der Brust hat, wird er erkennen was zusammen gehört. Wenn nicht weißt auch Du was Du an diesem Menschen nicht hast.

    Für mich gab und gibt es nur den Weg der Wahrheit und ich bin froh, dass ich bei mir die Wahrheit regelrecht erzwungen habe.

    Du kommst nicht umhin, dass zunächst Dein Ehemann in der Geburtsurkunde steht. Kannst Du alles an anderer Stelle hier lesen. Ich hab’s bald geschafft. Am Dienstag war Verkündung beim Familiengericht. In kürze müsste der Beschluss des Familiengerichtes eintreffen, ich bin nicht der Vater.

    Ich wünsche Dir eine schöne schnelle Geburt im Beisein des leiblichen Vaters, ein gesundes Kind und einen guten Start in die Wahrheit auf allen Seiten und Ebenen.

    VG
    Sammy

  9. Norbert Potthoff schreibt:

    Das Thema Kuckuckskind, Scheinvater und fremdgehende Ehefrau, die sich schwängern lässt, ist emotional hoch aufgeladen.
    Es gibt nur einen einzigen sachlichen Rat dazu:
    Vaterschaftstest bei der Geburt.

    Von moralischen Wertungen nehme ich bewußt Abstand. Ich hatte selbst während meiner ersten Ehe eine Geliebte. Es hat nicht immer etwas mit Schlampe, Hure und Hurenbock zu tun. Das Zusammenleben von Mann und Frau kann sehr kompliziert sein, kann zu Fehlreaktionen führen.

    Meiner Meinung nach sollte auch der Staat nicht moralisierend in das Thema einsteigen, sondern mit einem Vaterschaftstest bei Geburt beiden Seiten, den Männern und den Frauen, klare Konsequenzen aufzeigen:
    Wenn ihr das macht, ok, ist eure Sache, aber wenn dabei ein Kind gezeugt wird, dann nehmen wir euch beide, Mann und Frau, in die Pflicht.

  10. kuckuckskind schreibt:

    Hallo Ernestine,
    auch von mir alles Gute zum Nachwuchs, der hoffentlich auf freudige Arme trifft. Als Kuckuckskind, das leider nicht in der Wahrheit aufgewachsen ist, halte ich Offenheit und Ehrlichkeit für den besten Umgang, egal wie schwierig die Ausgangssituation ist. Das erzeugt Vertrauen und eine aufrichtige Bindungsentwicklung. Vielleicht auch das beste ggü Deinem Ehemann keine Utopien aufrecht zu erhalten; kein einfacher Weg, aber nur wenn man das Tal durchschreitet, holt es einen nicht wieder ein. Wünsch‘ Dir viel Kraft u alles Liebe! 🙂

  11. Kaspar Hauser schreibt:

    Von Anfang an die Wahrheit sagen!
    Mit allem Anderen hast du ein verkorkstes Leben auf dem Gewissen!
    Je später die Wahrheit herauskommt, desto mehr wird dich dein Kind sonst hassen.

  12. Max Kuckucksvater schreibt:

    Hallo Ernestine,
    zu allererst gratuliere ich Dir zum kommenden Nachwuchs und danke Dir dafür, dass Du Dich der Kuckuckskindthematik stellst. Diese Thematik ist alles andere als leicht und verlangt einiges an Mut. Nachfolgend ein paar Gedanken von mir.
    Wie eben KuckucksFrank anmerkte war durch die Lösung, ihm die Wahrheit erst später mitzuteilen, ihm die Möglichkeit verwehrt gewesen, seinen Vater einmal kennen zu lernen. Das Bedürfnis, den eigenen Vater kennen zu lernen haben die meisten Menschen und ist in der Adoptionsforschung erforscht worden. Psychologen wissen, dass der Abgleich mit den Eltern ein elementarer Bestandteil für die Persönlichkeitsentwicklung ist. Viele Kuckuckskinder berichten davon, dass sie stets das Gefühl hatten, nicht richtig und am falschen Platz zu sein.

    Gleich die Vaterschaftsanfechtung zu machen hat mehrere Vorteile. Zum einen, sind so die Weichen gleich auf Klarheit gestellt. Zum anderen ist die Versuchung, sich und sein Kind in eine Lebenslüge hineinzumanövrieren, unterbunden. Die Versuchung ist groß, denn auf den ersten Blick scheint sie die leichtere und so „bessere“ Lösung zu sein. Schließlich vermeidet man so offene Konfliktpotenziale mit dem Ehemann und dem Kindsvater (der laut Deiner Erzählung das Kind lieber unter den Teppich kehren würde). Doch in der Lebenslüge werden Konflikte dann auf der Metaebene – also unbenannt und meist unbewußt – ausgetragen. Da Klarheit, Vertrauen und somit Frieden hineinzubringen ist ein naturbedingt nahezu unmöglicher Akt. Ein weiterer Vorteil der direkten Vaterschaftsanfechtung in Verbindung mit einer gerichtlichen Vaterschafsfeststellung ist, dass Euer Kind dann nicht mehr vom Vater geleugnet werden kann. Auf diese Weise wird erstmals die Raum dafür geschaffen, dass der Vater sich seiner sozialen zwischenmenschlichen Verantwortung stellen kann. Denn das Kind ist dann kein Geheimnis mehr. Dass dadurch natürlich auch finanzielle Ansprüche gegenüber dem Vater entstehen, ist hinlänglich bekannt und scheinbar auch kein Aspekt in Deiner Fragestellung.

    Ernestine, ich wünsche Dir alle erdenkliche Kraft und den dazu nötigen Mut für die nächsten Entscheidungen. Gerne möchte ich mich per Email mit Dir direkt austauschen. Wenn auch Du magst, dann sende mir bitte eine Email an kuckucksvater@hotmail.com oder kontaktiere mich via Facebook.

    Sonnige Grüße aus Kolumbien
    Ludger Pütz aka Max Kuckucksvater

  13. Erzeuger? Schweinezüchterin? Entschuldige, aber sowas ist menschenverachtende Sprache.

    Ähm, bist Du sicher , daß Dein jetziger Ehemann noch alle Latten am Zaun hat? Von Dir wollen wir mal nicht reden … oder habe ich falsch verstanden, daß Dein Mann nix vom Fortbestehen deiner ausserehelichen Beziehung weiß?

  14. KuckucksFrank schreibt:

    In meiner Herkunftsfamilie, in der ich als Kuckuckskind aufwuchs, war das von Dir im letzten Satz als möglicherweise bessere Situation für das Kind skizzierte Szenario Realität. Ich wuchs im Glauben auf, der Ehemann meiner Mutter sei mein leiblicher Vater. Da mein Erzeuger nichts von mir wußte und auch nicht verfügbar war, und der Ehemann meiner Mutter mir ein verfügbarer und anwesender Vater war, war er mein Vater. Erst mit 18 erfuhr ich von meinem anderen, leiblichen Vater, den ich allerdings nicht mehr kennenlernen konnte. Und damit kam dann die Frage auf, ob es gut war, mir solange etwas vor zu machen. Ob es anders besser gewesen wäre, vermag ich nicht zu beurteilen. Viel Glück bei Deiner Entscheidung und Euch als Familie!

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