Achtung! Kuckucktreffen Frankfurt am Main & Bielefeld auf September verschoben


Aus organisatorischen Gründen sind beide Kuckuckstreffen auf September verschoben. Mehr Infos folgen später.

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5. und 6. bundesweites Kuckuckstreffen in Frankfurt und in Bielefeld


Zentral in Deutschland

Im Juli treffen wir uns wieder in Frankfurt am Main und eine Woche später in Bielefeld.
Foto CC 3.0 Christian Wolf, http://www.c-w-design.de

Nach dem Kuckuckstreffen ist vor dem Kuckuckstreffen, das ist inzwischen zur Gewissheit geworden.
Inzwischen gibt es Pläne, auch regionale Selbsthilfegruppen zu organisieren. Dafür wollen wir den Bedarf abschätzen. Bitte nehmt Euch die 2 Minuten (es braucht tatsächlich nur zwei Minuten) und beantwortet dazu unseren Fragebogen Kuckuckstreffen-Interessensschwerpunkte und sendet ihn an Anja Paulmann.

Die nächsten Treffen finden in Frankfurt am Main und in Bielefeld statt. Wer teilnehmen möchte, der meldet sich bitte bei Anja Paulmann via Email an.

5. bundesweites Kuckuckstreffen – Frankfurt am Main
Samstag, 01. Juli
ab 10:00 für Einzelgespräche und 14:00-20:00 Selbsthilfegruppe
Im Anschluss kann man mit zum gemeinsamen Abendessen gehen.

6. bundesweites Kuckuckstreffen – Bielefeld
Samstag, 08. Juli
ab 11:00 für Einzelgespräche und 14:00-19:00 Selbsthilfegruppe
Es wird noch geklärt, ob es ein anschließendes gemeinsames Abendessen geben wird.

Die Treffen sind kostenlos. Evtl. Reise- und Übernachtungskosten und Abendessen, sind selbst zu tragen.

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BGH „entdeckt“ eine neue Verjährungsregel und nimmt einem Scheinvater sein Recht


Kuckucksmütter genießen praktisch Immunität vor Gericht

Kuckucksmutter: „Hahaha, der Staat schützt mich!“ – © by Dorthe Landschulz – Ein Tag – Ein Tier

In einem kürzlich veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofs hob dieser ein Urteil des OLG Düsseldorf auf und gelangte dabei zu einer haarsträubenden Urteilsbegründung. Denn laut BGH beginne die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Kalenderjahren zwar grundsätzlich ab der Feststellung der Vaterschaft an zu laufen, kann im Ausnahmefall aber auch vorher schon beginnen. Scheinväter sollten Unterhaltsregressansprüche gegen den tatsächlichen Vater des Kuckuckskindes daher auf keinen Fall auf die lange Bank schieben.

Im entschiedenen Rechtsstreit hatte ein geschiedener Ehemann von dem Liebhaber seiner Frau Regress für geleistete Kindesunterhaltszahlungen gefordert. Im Oktober 1998 hatte die Ehefrau ein Kind bekommen, der Mann war im Glauben, der Vater zu sein. Er kam daher auch die ganzen Jahre für den Unterhalt des Kindes auf. 2008 trennte sich jedoch das Paar, die Scheidung erfolgte im März 2010. Der Mann hatte nun begründete Zweifel, ob er tatsächlich Vater des Kindes ist. Er leitete daher bereits im Februar 2009 ein Vaterschaftsanfechtungsverfahren ein. Vor dem Jugendamt räumte die Mutter ein, dass sie Weiterlesen

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OLG Oldenburg verhindert „Schwarze Adoption“ – Mutter muss Abstammungs­untersuchung dulden


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Kinder haben das Recht auf Identität – Aktion vom Kuckucksvaterblog – FB-Fanpage – Karikatur von Dorthe Landschulz – Fotografie: Max Kuckucksvater

Folgende Meldung der Pressestelle des Oberlandesgerichtes Oldenburg ließ vergangene Woche aufhorchen:

„Ein Kind, das ehelich geboren wurde, aber vielleicht aus einem Seitensprung der Mutter stammt. Ein ehemaliger Liebhaber, der vielleicht der Vater ist und Umgang mit dem Kind haben möchte. Und die Eheleute, die einen solchen Umgang auf jeden Fall verhindern wollen. Wer kann welche Rechte geltend machen? Hierüber hatte jetzt der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg zu entscheiden.

Nach dem Gesetz hat der leibliche Vater ein Umgangsrecht, wenn er ernsthaftes Interesse an dem Kind zeigt und der Umgang dem Kindeswohl dient (§ 1686a BGB).Im zu entscheidenden Fall hatten die Eheleute dies alles bestritten: Die biologische Vaterschaft des ehemaligen Liebhabers, dessen Interesse an dem Kind und, dass ein Umgang dem Kindeswohl dienlich sei. Ein Eindringling in die intakte Familie sei nicht erwünscht. Die Mutter weigerte sich, Weiterlesen

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WDR Aktuelle Stunde sucht einen Scheinvater


WDR Aktuelle Stunde Redakteurin

Die Journalistin Claudia Beucker sucht einen Scheinvater für die „Aktuelle Stunde“ des WDRs – © Portrait: privat

Guten Tag,

für die „Aktuelle Stunde“ im WDR Fernsehens suche ich einen Kuckucksvater (Scheinvater), gerne aus Nordrhein-Westfalen, der einen Vaterschaftstest gemacht hat und uns vor der Kamera darüber berichten möchte.
Anlass ist die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2007, die Rechte von Männern bei Vaterschaftstests zu stärken. Wir wollen schauen, was sich seitdem in der Gesetzgebung getan hat und wie es den (Schein-) Vätern damit geht.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Ludger Pütz (aka Max Kuckucksvater) über kuckucksvater@hotmail.com oder mich unter claudia.beucker@fm.wdr.de, http://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/team/claudiabeucker108.html.

Ich freue mich auf Ihre Berichte, herzliche Grüße
Claudia Beucker, Autorin Aktuelle Stunde

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ZDF sucht Sie – einen Scheinvater


Co-Redakteure für www.kuckucksvater.wordpress.com gesucht

ZDF sucht Kuckucksvater

Für die aktuelle Berichterstattung suche ich, Redakteurin bei der Redaktion Recht und Justiz, Sie – einen Scheinvater, der auf das neue Gesetz zum Scheinvaterregress wartet. Der Gesetzesentwurf soll Anfang 2017 zügig in den Bundestag eingebracht werden. Wir wollen über das Gesetzesvorhaben berichten, aber auch gerne einen oder mehrere betroffene Väter zeigen und zu Wort kommen lassen.

Hätten Sie Interesse mitzumachen? Ihre Meinung ist uns wichtig. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören bzw. zu lesen. Mein Kontakt: franke.b@zdf.de oder 06131/70-15525. Birgit Franke

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Bekommt Bridget ein Kuckuckskind? – Bridget Jones’s Baby – Filmtrailer


Kuckuckskindthematik mal lustig

Drohende Kuckucksmutterschaft. Wie wird sich Bridget entscheiden? Wird sie den Liebhabern reinen Wein einschenken oder ihr Kind zum Kuckuckskind machen? – Englisches Filmplakat von „Bridget Jones’s Baby“

Wer die ersten beiden Filme bzw. Bücher „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ und „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“ bereits kennt, der weiß, dass Bridget einen Hang zu Fettnäpfchen hat, insbesondere in Beziehungsfragen.

Bridget ist wiedereinmal Single und so wie es kommen muss, bandelt sie zeitüberschneidend mit zwei verschiedenen Männern an und wird schwanger. Der Titel „Bridget Jones’s Baby“ dreht sich weniger um das Baby selbst, denn Weiterlesen

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4. bundesweites Kuckuckstreffen am 21. Januar 2017 – diesmal in Köln, Nordrhein-Westfalen


© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Gleich zu Beginn des nächsten Jahres (2017) findet das kommende bundesweite Kuckuckstreffen diesmal in Köln statt – © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Köln / Nordrhein-Westfalen – Unsere bundesweiten und länderübergreifenden Kuckuckstreffen finden immer mehr Anklang. Sicherlich trägt es mit dazu bei, dass wir die Treffen stets in verschiedenen Städten veranstalten und von Mal zu Mal mehr bieten und bekannter werden.

Inzwischen nehmen an diesen Treffen  sowohl Kuckuckskinder, Scheinväter, leibliche Väter und sogar Kuckucksmütter, als auch Scheingroßeltern und Kuckuckskindpartner teil.
Bei ihnen wird noch weniger gesehen, dass auch sie Betroffene sind. Omas verlieren Weiterlesen

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Begründung des Gesetzesentwurfs zur Schröpfung der Scheinväter – mit Kommentierung


Familienrecht - Karikatur

Die gesetzliche Regelung der Vaterschaftsanfechtung hat schon etwas zynisches. – Karikatur von Trumix

Hier ist nun der dritte und somit letzte Teil des Referentenentwurfs.

Bei der sorgfältigen Überprüfung der Begründung ist mir aufgefallen, dass der Gesetzesentwurf noch viel schlimmer ist, als bisher vermutet.

Kleines Rechenbeispiel dazu in unserem Blog:Scheinvater Klaus, vermögender Unternehmer – so wird es ihm nun ergehen! – Rechenbeispiel

tl;dr: Wer es ganz eilig wissen möchte, der scrollt runter, bis er auf die fett und rot markierte Kommentierung stößt.

Begründung

Allgemeiner Teil

I. Rechtliche Ausgangssituation

1. Zum Scheinvaterregress

Nach § 1601 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) sind Verwandte in gerader Linie verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren. In gerader Linie miteinander verwandt sind gemäß § 1589 Satz 1 BGB solche Personen, deren eine von der anderen abstammt. Vater im Rechtssinn ist nach den Zuordnungstatbeständen des §1592 BGB erstens der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Kindesmutter verheiratet ist (§ 1592 Nummer 1 BGB), zweitens der Mann, der Weiterlesen

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BGH stärkt Umgangsrecht biologischer Väter – der Vater musste dafür 11 Jahre lang kämpfen!


Screenshot 04.11.2016 tagesschau.de

Die Tagesschau berichtet über das neueste Urteil des BGHs zum Umgangsrecht der leiblichen Väter – Screenshot tagesschau.de

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat nun ein Urteil (Aktenzeichen: XII ZB 280/15) gesprochen, das man durchaus als Paradigmenwechsel in der Familienjustiz bezeichnen kann.

Bisher waren nur die Männer mit Väterrechten ausgestattet, die auch vom Gesetzgeber als gesetzliche Väter anerkannt wurden. Für den Staat war es bis zu diesem Urteil möglich, den leiblichen Vätern, die nicht zugleich auch die gesetzlichen Väter waren, den Umgang mit dem eigenen Kind zu verbieten.

Die reale Vaterschaft – weil leibliche – wird nun nicht mehr so einfach durch den Staat als unbedeutend abgetan werden können. Durch dieses Urteil ist die leibliche Vaterschaft endlich auch im Umgangsrecht relevant und nicht nur – wie bisher – im Unterhaltsrecht. Dieses Urteil ist ein wichtiger Schritt hin zur Einhaltung der UN-Kinderrechtskonventionen und der Menschenrechte.

So heißt es auf tagesschau.de:

Kinder und ihre leiblichen Väter haben das Recht, sich zu kennen und miteinander Kontakt zu halten – auch wenn die rechtlichen Eltern versuchen, das zu verhindern. Entscheidend ist dabei vor allem das Kindeswohl. Das urteilte der BGH.

Es ist eine Entscheidung von großer Bedeutung, vor allem für leibliche Väter, die Schwierigkeiten haben, das Umgangsrecht mit ihren Kindern durchzusetzen. Dies kann etwa passieren, wenn Weiterlesen

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Frau TV sucht eine Kuckucksmutter und ein Kuckuckskind


Frau TV Logo

Frau TV sucht eine Kuckucksmutter und ein Kuckuckskind für einen Bericht

Die Fernsehsendung frau tv im WDR Fernsehen (www.frautv.de) möchte anlässlich des neuen Gesetzgebungsverfahrens zu Kuckuckskindern über die Thematik berichten.

Das wollen wir aus der Sicht einer Mutter und eines Kuckuckskindes:

  • Aus welcher Situation heraus kommt es zur Kuckuckselternschaft?
  • Welche Konsequenzen hat die künftige Auskunftspflicht für Mütter?
  • Wie gehen die Kinder damit um, was bedeutet das neue Gesetz für Kuckucksväter?

Dazu suchen wir:

  • eine Mutter, die ein Kuckuckskind hat
  • sowie ein Kind, das erfahren hat, dass sein Vater nicht der genetische Vater ist.

Die Problematik für Kuckucksväter wird ebenfalls deutlich gemacht. Für die Interviews kann eine Anonymisierung der Personen gewährleistet werden. Die Dreharbeiten erfolgen nach Absprache.

Näheres bei Interesse bitte direkt mit der WDR Autorin Iris Toussaint (http://www1.wdr.de/fernsehen/frau-tv/ueber-frau-tv/toussaint102.html) klären unter info@toussaint-media.de.

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Bericht vom Kuckuckstreffen 2016 in FFM – von Karsten Kaiser


Zentral in Deutschland

Dieses Jahr trafen wir uns in Frankfurt.
Foto CC 3.0 Christian Wolf, http://www.c-w-design.de

Vom Kuckuckskind und anderen Konstellationen.

Unter diesem, oder sicherlich vielen anderen vergleichbaren Synonymen, hätte und hat sich am Samstag, den 08.10.2016, eine Gruppe bestehend aus 11 Personen in Frankfurt am Main getroffen. Die Gruppe, allesamt irgendwo miteinander bekannt rund um den Blog „Kuckucksvater“ von Ludger Pütz, traf sich, um sich mit „Gleichgesinnten“ oder ebenfalls „Betroffenen“ austauschen zu können. Ludger Pütz aka Max Kuckucksvater selbst, war via Skype aus seiner Wahlheimat Kolumbien den Geschehnissen zugeschaltet. Lokale Gastgeberin war Anja Paulmann, die den Raum mietete und für die Verpflegung spendete. Einen ganz besonderen Dank für die hervorragende Organisation des Treffen.

Ich selbst, war eher als „Unbeteiligter“ oder vielleicht in zweiter Reihe betroffener dabei, kann dadurch aber meine Eindrücke in unbefangener Form wiedergeben.

Alle Beteiligten hatten zum Kennenlernen ihre Familienkonstellationen in Form von Zeichnungen auf einem DIN-A4-Blatt festgehalten. Im Anschluss begann

Weiterlesen

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Ein guter Freund von mir ist ein Kuckuckskind – soll ich es ihm sagen? – Heute 9 Uhr auf Bayern 3


 

Die Rache der Ehefrau

Bayern 3 – Soll ich? Oder soll ich nicht? – Freund ist ein Kuckuckskind – Screenshot bayern3.de

Heute wird auf Bayern 3 im Format „Soll ich? Oder soll ich nicht?“ folgende Frage behandelt:

« Die Story:

Eine BAYERN 3 Hörerin, die gerne anonym bleiben möchte, schreibt: „Ich schleppe seit Jahren ein schlimmes Geheimnis mit mir herum. Ich weiß, dass mein bester Freund (wirklich nur Freund) ein Kuckuckskind ist. Unsere Mütter waren befreundet und Weiterlesen

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Scheinvater Klaus, vermögender Unternehmer – so wird es ihm nun ergehen! – Rechenbeispiel


auch als Fanseite auf Facebook

Scheinväter schauen zukünftig noch mehr in die Röhre und Kuckucksmütter können weiterhin applaudierend im Publikum platz nehmen – Karikatur von Dorthe Landschulz – Fotografie: Max Kuckucksvater

Die neue Gesetzesänderungen zum Scheinvaterregress haben übelste Auswirkungen für uns Scheinväter.

Hier nun ein Beispiel anhand des Scheinvaters Klaus, dass wir der Einfachheit halber nur auf Basis der aktuellen Düsseldorfer Tabelle berechnen.

Klaus ist Vater einer exakt 17-jährigen Tochter, Tanja. Tanja wohnt bei ihrer Mutter Lisa.
Seit der Geburt seiner Tochter ist Klaus von Lisa getrennt, denn sie hatte sich neu verliebt. Der neue heißt Bert, von dem sie sich aber auch nach nur zwei Jahren Beziehung trennt, denn Bert war ihr untreu.

Klaus – ein sehr gut verdienender Unternehmer – zahlt (so wie ich damals) den doppelten Höchstsatz der Düsseldorfer Tabelle. Bei dem 17-jährigen Kind sind das also Weiterlesen

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Kuckucks-News vom 18.09.2016


Kurzmitteilungen aus der Kuckuckswelt

Ab jetzt im K-Blog!

1. Heute finden die Veranstaltungen zum Weltkindertag statt. Jens Ladenburger – leiblicher Vater eines Kuckuckskindes – machte sich zu diesem Anlass ein paar Gedanken hier im Kuckucksvaterblog.

2. Die Bundesregierung will noch vor der Wahl ein zentrales Samenspender-Register einführen, meldet das Nachrichtenmagazin focus.

«„Im Bundesgesundheits-ministerium werden die gesetzlichen Regelungen für ein Samenspender-Register derzeit erarbeitet“, bestätigte eine Sprecherin Hermann Gröhes (CDU) auf Anfrage des Nachrichtenmagazins Focus. Hintergrund: Kinder sollen künftig Weiterlesen

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Weltkindertag, auch und gerade für ‚Kuckuckskinder‘ – von Jens Ladenburger


Haben Sie, liebe Eltern, Väter und Mütter dieser Welt, heute am Sonntag, den 18.09.2016 schon etwas vor?

Verschieben Sie diesen Termin: Der Weltkindertag geht vor. Eigentlich ist der Termin am 20.09.2016, doch die dazugehörigen Veranstaltungen finden in Deutschland heute dazu statt.

Am diesem, seit nahezu 100 Jahren bestehenden Gedenktag, geht es um die Rechte Ihrer Kinder, die Sie in die Welt gesetzt haben – und diese, unsere Eine Welt, darf deshalb nicht noch weiter in Unordnung geraten.

Schauen wir uns diese Rechte unserer Kinder genauer an – zunächst noch unabhängig von deren Familiensituation.
Laut Artikel 6 der Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht zu leben – nicht nur achtlos vor sich hin zu ‚vegetieren‘.
Kein Kind sollte hungern und Angst vor Gewalt haben; an dieses umfängliche Lebensrecht sollten wir auch angesichts der teilweise hochbegabten Flüchtlingskinder denken, die Weiterlesen

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Renommiertes Fernsehmagazin sucht Kuckucksmutter


Kuckuckskind Fragezeichen aus Eier

Was für Gründe kann eine Kuckucksmutter haben, nicht den leiblichen Vater nennen zu wollen?

Ein renommiertes Fernsehmagazin arbeitet an einem Beitrag zur neuen Gesetzgebung zu “Kuckucksvätern”. Dazu suchen sie noch eine Kuckucksmutter, die ihre Beweggründe erklärt, warum sie partout nicht den Namen des Kindsvaters nennen möchte, oder damit Schwierigkeiten hat.
Und was sie zur neuen Gesetzgebung – Auskunftspflicht aller Sexualpartner im entsprechenden Zeitraum hält. Das Interview kann vollständig anonymisiert stattfinden. (Verzerrte Stimme, Perücke, etc.)

Bei Interesse bitte an mich (Max Kuckucksvater) via Email oder Facebook wenden. Ich vermittle Sie dann an den Redakteur, der Ihnen dann alles zum Format, dem geplanten Beitrag etc. erzählt.

Email: kuckucksvater@hotmail.com
Facebook: Ludger Pütz aka Max Kuckucksvater

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Beschreibung des Gesetzesentwurfs zur Schröpfung der Scheinväter – mit Kommentierung


schwarz-weiß-Karikatur

Heimlicher Vaterschaftstest verboten – Karikatur von Götz Wiedenroth

Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Scheinvaterregresses, zur Rückbenennung und zur Änderung des Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetzes
(PDF im Original auf http://www.bmjv.de abrufbar – durch die Zwangsformatierung des PDFs war ich dazu genötigt, die Umbrüche manuell aufzuheben. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, die Absätze dem Original entsprechend gemacht zu haben.) Wichtige Passagen habe ich fett hervorgehoben.

A. Problem und Ziel

Der Entwurf bündelt die Vorhaben zur Reform des Scheinvaterregresses, zur Rückbenennung sowie zur Änderung des Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetzes.

  1. Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 24. Februar 2015 – 1 BvR 472/14 entschieden, dass die von dem Bundesgerichtshof aus § 242 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) hergeleitete Verpflichtung einer Mutter, zur Durchsetzung eines Regressanspruchs des Scheinvaters Auskunft über die Person des mutmaßlichen Vaters des Kindes zu erteilen, die verfassungsrechtlichen Grenzen richterlicher Rechtsfortbildung überschreite. Sie bedürfe einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage.
    Der Regressanspruch betrifft komplexe Fragen des Abstammungs- und Unterhaltsrechts. Nach §1601 BGB sind Verwandte in gerader Linie verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren. In gerader Linie miteinander verwandt sind gemäß § 1589 Satz 1 BGB solche Personen, deren eine von der anderen rechtlich abstammt.
    Die rechtliche Zuordnung des Vaters zu einem Kind richtet sich nach § 1592 BGB. Soweit dem Kind danach der jenige Mann als Vater zugeordnet wird, der Weiterlesen
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Kuckucks-News vom 15.09.2016


Kurzmitteilungen aus der Kuckuckswelt

Meldungen rund um die Kuckuckskind, Scheinvater, leiblicher Vater & Kuckucksmutter und angrenzenden Themen.

1. In dieser Woche (13.-16. September) ist in Essen der „71. Deutsche Juristentag“ (djt).
Auch einer meiner Kontakte ist gerade dort persönlich vor Ort und hat bereits interessante Gespräche zur Kuckuckskindthematik führen können. Ich hoffe davon bald mehr berichten zu können.
Der WDR5 betitelt auf seiner Webseite ein Interview mit Rechtsanwalt Martin Huff, mit „Neue Familienformen brauchen neue Gesetze„, das so einige Kracher beinhaltet:

«Hoff: … Die Frage ist, wenn hier die Kinder in einer neuen Familie integriert sind, ob z.B. jetzt der Stiefvater Verantwortung übernehmen kann und soll. Ob er vielleicht sogar zu Unterhalt verpflichtet ist. … Das Umgangsrecht des biologischen Vaters bleibt erhalten, aber man sagt, das Kind ist so integriert in dieser Familie, dass etwa bei Schulfragen, Erziehungsfragen, Operationsfragen der neue Vater mit entscheiden kann und darf. … »

Gut zu wissen, dass Herr Hoff die Meinung vertritt, dass Vaterschaft beliebig ist – egal wer, Hauptsache es gibt einen, den man Weiterlesen

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Hannoversche Allgemeine Zeitung sucht Kuckuckskind, Scheinvater, leiblichen Vater und Kuckucksmutter für Interview


Redaktionsnetzwerk Deutschland

Erzähle mir Deine Geschichte. – Lisa Malecha ist Volontärin bei Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Lisa Malecha und bin Volontärin bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Für einen Artikel zum Thema Kuckuckskinder für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) suche ich Betroffene, die Weiterlesen

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NEUER TERMIN! Jahrestreffen für Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter am 8. Oktober 2016 in Frankfurt am Main


Zentral in Deutschland

Dieses Jahr treffen wir uns in Frankfurt am Main.
Foto CC 3.0 Christian Wolf, http://www.c-w-design.de

Frankfurt am Main – Treffen – Eigentlich war das Treffen für den Juli geplant. Doch es meldeten sich so viele, die gerne teilnehmen würden, aber mehr Vorlaufzeit für die Einplanung brauchten. Somit ist das Jahrestreffen auf  Samstag, den 8. Oktober 2016 (08.10.2016) verlegt worden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wer Mitfahrgelegenheiten anbietet oder selber sucht, der melde sich bitte per Mail bei mir (kuckucksvater@hotmail.com).

Gastgeber sind Anja (Bsc Psychologie & Verfahrensbeiständin) und ich. Anja stellt sich auf dem Treffen persönlich vor und moderiert das Treffen. Auch wird sie von ihrer Studie zu ihrer Masterarbeit über Weiterlesen

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Neue Regelungen zum Scheinvaterregress


Christian Schmidt stellt u.a. Fragen zu den Regressforderungen des Scheinvaters, der (juristischen) Verantwortung der Kuckucksmutter und viele andere.

Für die, die seinen Blog „alles evolution“ noch nicht kennen:
Christian Schmidt gehört zu den Powerbloggern (wie z.B. Arne Hoffmann mit seinem Genderama). Er schafft es tatsächlich fast täglich Artikel zu veröffentlichen, die zumeist auch noch äußerst profund sind. Dort treffen sich Feministinnen, Antifeministen, Männer- und Väterrechtler, Biologen, Sozialwissenschaftler, Humanisten und viele mehr und diskutieren.
Ich selber gehöre zu den stillen Lesern seines Blogs und auch der dortigen Kommentare. Die meisten Kommentatoren bringen sehr scharfsinnige Gedanken zu Tage – so wie der Blogautor selbst. Sein Blog steht zusammen mit genderama und man-tau auf meiner #lesemuss-Liste. #topblogs

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian, dass er der Kuckucksthematik Raum in seinem Blog bietet.

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle zu der vor einigen Monaten geführten Debatte:
Die Aktiven und die Bloggenden„- „Echte Arbeit“ vs „sinnloses Rumdiskutieren“

Es wird immer wieder mal von manchem Aktivem den Bloggenden der Vorwurf gemacht, dass sie nur innerhalb ihrer Filterbubble debattieren würden. Der gleiche Vorwurf wird auch den Kommentatoren gemacht, denn sie würden ihre Zeit zum kommentarspaltenfüllen verplempern, statt etwas sinnvolles für die Väter- und Männerrechte zu tun, z.B. in einem Verein aktiv tätig zu sein.
Diese Kritiker bringen ihre Vorwürfe aus einem durchaus nachvollziehbarem Frust heraus. Denn sie bekommen für ihren Einsatz für Männer und Väter – anders als Vereine, die sich gezielt NUR Frauen und Müttern widmen – keinerlei – oder wenn doch – nur äußerst geringe staatliche Hilfe. Das kann einen ganz schön aufreiben und anfressen.

Doch in ihrer Kritik übersehen sie ein paar wichtige Dinge.
1. Man weiß nicht, ob die „nur Bloggenden“ und „nur Debatierenden“ doch – entgegen der eigenen Vermutung – in der Realwelt aktiv sind.
2. Selbst wenn dem so wäre, stelle ich immer wieder fest, dass es eben diese „Nur Bloggenden“ und „Nur Debatierenden“ sind, auf die Google sehr häufig verlinkt. Das bedeutet, sie sind diejenigen, die einen potentiell Interessierten informieren und durch die tiefgehenden Debatten eine Meinungsbreite abbilden, die zum Nachdenken und Mitdebattieren einlädt. So gelangen deren Argumente in die Leben anderer und statten den durch Google hinzugestoßenen Leser mit einem profunden Wissen aus. Ich bin mir sicher, dass der nun besser informierte sein neu erworbenes Wissen in seinem Umfeld einbringen wird und mancher darunter vielleicht erstmalig n seinem Leben dem Radikal-Feminismus und seinen Auswüchsen kritisch gegenübersteht.
3. Ich selber habe dank dieser „Nur Bloggenden“ und „Nur Kommentierenden“ neue Gedankengänge entwickeln können.
So auch gerade in dem Rebloggten Artikel. Dort hat der Kommentator „Matze“ scharfsinnig formuliert: „Genauso wie die finanzielle Verantwortung der Mutter scheinen auch die Gefühle des Scheinvaters in dieser Diskussion völlig außen vor zu sein. Habe zumindestens noch nicht gelesen das es eine Situation für den Scheinvater gibt in unzumutbar wäre.“
Da schreibe ich seit nun über 5 Jahren über die Kuckucksthematik und jetzt fällt mir durch Matze erst auf, wie auffällig unterschiedlich Kuckucksmütter und Scheinväter im Bezug auf Zumutbarkeiten berücksichtigt werden – Kuckucksmütter ist keine Unannehmlichkeit zu klein, während bei Scheinvätern nicht auch nur eine einzige gesehen wird. Irre, nicht?

Mein Dank gilt somit Christian Schmidt und allen anderen „nur?“ Bloggenden und nicht minder allen „nur?“ Kommentierenden. Gleichzeitig rufe ich Euch dazu auf und Bitte Euch, den „Aktiven“ – auch denen, die laut geschimpft hatten – unsere Wertschätzung ihrer Arbeit vor Ort und am Menschen zu formulieren. Bietet ihnen konkrete Hilfe, die man im Netz leisten kann an. Z.B. deren Webseite besser in Google zu positionieren, Debatten zu deren Themen zu generieren, Artikel über ihre Tätigkeiten zu erstellen etc. etc. etc.
Sie brauchen unsere Unterstützung, Bekräftigung und auch Aufmunterung. Sie sind (noch) zumeist verdammt allein auf breiter Flur und stehen vor einer Flut von Aufgaben, die sie niemals alleine erledigen können. Sie sind Pioniere.

Alles Evolution

Der Kuckucksvaterblog bespricht den Entwurf eines Gesetzes, welches den Scheinvaterregress betrifft. Es geht also um die Situation in der ein Mann bisher glaubte der Vater eines Kindes zu sein, es aber nicht wahr und der dann den biologischen Vater in die Haftung nehmen möchte wegen des Unterhalts.

Er hat dazu auch noch einen Pressespiegel erstellt und weitere kritischeArtikel zu dem Thema. Er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, welches ja auch ein Kernelement des Blogthema ist, so dass ich die Lektüre der dortigen Artikel empfehle. (Ergänzung: Auch Lucas Schoppe hat sich des Themas angenommenLucas Schoppe hat sich des Themas angenommen)

Wesentliche Elemente scheinen mir zu sein:

  • Die Auskunftspflicht ist nunmehr gesetzlich klargestellt, was gewisse Unsicherheiten in der Rechtsprechung beseitigt. Das für diese Probleme eine Regelung und Klarstellung geschaffen worden ist, ist erst einmal begrüßenswert.
  • Die Auskunftspflicht könnte aber als „stumpfes Schwert“ ausgestaltet sein, da es in…

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Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen zum Sexauskunftsgesetz auf Genderama


Große Klasse!

Das Blog Genderama von Arne Hoffmann ist für mich die erste Informationsquelle des Tages.

Arne Hoffmann hat soeben auf seinem Blog Genderama u.a. einen kleinen Pressespiegel mit den neuesten Veröffentlichungen zum Sexauskunftsgesetz zusammengestellt.

Das Blog Genderama ist in der Menschenrechtsszene, die sich auch für Männer- und Väterrechte einsetzen das bekannteste deutschsprachige Blog. Arne Hoffmann publiziert hier täglich Kurzmeldungen über die neuesten Veröffentlichungen in den Medien zu Männer- und Väterpolitischen Themen und gibt seine kurze Einschätzungen dazu. Seinen Blog lese ich stets zum Frühstück, er hat damit den Spiegel-Online nach über 15 Jahren treuer Leserschaft abgelöst.

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Herrn Prantls Probleme mit der Gleichberechtigung


Lucas Schoppe ist für seine herausragenden Analysen bekannt. Sein Talent die Dinge nüchtern auf den Punkt zu bringen und den Kontext in dem sie stehen herauszukristalisieren ist bemerkenswert. Sein Blog man-tau.com gehört aus guten Grunde zu meinen Lieblingsblogs.

Nun zu seiner Analyse des Artikels der Süddeutschen, in dem Herr Prantl uns Scheinvätern u.a. Rachsucht unterstellt.

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Forderungen nach dem obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) werden lauter


Blutentnahmeröhrchen im Labor

Immer mehr fordern den obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG)
wwww.changestock.com © by Nick Casberg

Nachdem die Bundesregierung am gestrigen Mittwoch, den 31. August 2016 dem Gesetzesentwurf zugestimmt hat, fordern immer mehr Stimmen den obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG).

Der
Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV e.V.) titelt «Gesetzentwurf “belohnt” Betrug und “bestraft” Scheinväter» und fordert:
„… Damit Kinder nicht mehr als Weiterlesen

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Sex-Auskunftspflicht und ihr Meister – Pressespiegel


Serientitel

Pressespiegel im Kuckucksvaterblog

Pressespiegel zum geplanten Gesetzesentwurf zur Sex-Auskunftsverpflichtung für Kuckucksmütter.

Den ursprünglich geplanten Einleitungstext habe ich ausgekoppelt, da er zu einem klitzekleinen Rant ausartete. Wer ihn sich dennoch antun möchte, der kann ihn dort lesen: „Der Sexminister in den breiten Medien – ein klitzekleiner Rant“

Eines vorab: Die Abstimmung im Bundeskabinett (auch Bundesregierung genannt) ist für morgen!!!! Mittwoch, den 31. August 2016 angesetzt. Eine öffentliche Debatte ist somit unmöglich und vermutlich wird der Entwurf einfach nur durchgewunken – so wie vor wenigen Wochen bei der Sexualstrafrecht-Verschärfung.

Auffällig ist, dass der Begriff „Kuckucksmutter“ Weiterlesen

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Der Sexminister in den breiten Medien – ein klitzekleiner Rant


auch als Fanseite auf Facebook

Und weiterhin kann die Kuckucksmutter lachend dem Treiben vor Gericht zuschauen … –  Karikatur von Dorthe Landschulz – Fotografie: Max Kuckucksvater

Nachdem die BILD die „frohe“ Nachricht schön plakativ ins deutsche Stüble brachte, war das Medienecho gewaltig.

Dabei berichtete die Sueddeutsche und wir von ihr bereits Anfang Juni diesen Jahres von dem neuen Gesetzesentwurf. In den anderen Breitenmedien schien das niemand sonderlich zu interessieren – oder besser gesagt: nicht zu jucken?

Jetzt hat – aus noch unbekannter glücklicher Fügung – die BILD das Thema aufgegriffen und folgende Schlagzeile gewählt: „Minister Maas plant Sex-Auskunftspflicht für Mütter“.
Das ist eine Schlagzeile, die sofort Pickel in die tiefen Gesichtsfurchen der Radikalfeministinnen und der ihrer edlen Retter Ritter treibt. Der grimmepreisverdächtige Hashtag #TeamKuckucksmütter auf Twitter scheint nur noch wenige Minuten entfernt zu sein. Sicherlich wird Frauenministerin Manuela Schwesig sich gleich im Vorfeld dem Team anschließen, ohne auch nur die geringsten Kenntnisse zu habenganz so, wie bei #TeamGinaLisa und anschließend sich keinerlei Kritik stellen.

Und da sich – verständlicherweise – zuerst Weiterlesen

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Augenwischerei, denn Kuckucksmütter müssen weiterhin keine Auskunft geben


Eigentlich werden ganz andere Ziele durchgesetzt

Augenwischerei aus dem Justizministerium – Heiko Maas verschleiert die wahren Ziele der Gesetzesänderung und die BILD fällt darauf rein.

Gestern Nacht titelte die BILD, dass Bundesjustizminister Heiko Maas die Sex-Auskunftspflicht für Mütter plane.

Aber wie das mit der BILD und dem Justizminister so ist, kann man denen nicht einfach Glauben schenken. Wie so häufig steckt auch hier der Teufel im Detail.

Das Justizministerium – und damit auch Heiko Maas – verfolgt ganz andere Ziele.

Der neue Gesetzesentwurf betrifft – anders als die BILD-Schlagzeile vermuten lässt –  nicht alle Mütter, sondern alleinig nur Kuckucksmütter.
Im Gesetzesentwurf heißt es zum Paragrafen §1607 (4): „Die Mutter des Kindes ist verpflichtet, Weiterlesen

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Gesetzentwurf zu Scheinvaterregress, Rückbenennung und zur Änderung des Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetzes


Karikatur von Reinhard Trummer alias Trumix zum Familienrecht

Väterrechte vs. Mütterrechte vor dem Gericht – Kinderrechte werden meist ignoriert und als die Rechte der Mütter angesehen. – © Karikatur Reinhard Trummer alias Trumix

Im Artikel „Scheinväter sollen zukünftig nachhaltiger gemolken werden“ habe ich auf den SZ-Artikel des Journalisten Wolfgang Janisch reagiert. Was Herr Janisch dort frenetisch bejubelte, ist juristischer Sarkasmus gegenüber den Scheinvätern.

Doch es sollte sich noch viel schlimmer erweisen, als das Wenige, was in der Sueddeutschen Zeitung zu Tage trat. Es sollte jeder zu lesen bekommen. Den Referentenentwurf werde ich in seinen drei Teilen getrennt veröffentlichen, 1. Gesetzesentwurf, 2. Beschreibung und 3. Begründung.

Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Scheinvaterregresses, zur
Rückbenennung und zur Änderung des Internationalen Familien-
rechtsverfahrensgesetzes

Vom …

Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:

Artikel 1

Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs

Das Bürgerliche Gesetzbuch in der Fassung der Weiterlesen

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Ich weiß nicht einmal, ob ich ein Kuckuckskind oder ein Adoptivkind bin – von Britta Schulz


Britta sucht die Wahrheit

In der DDR gab es ebenfalls einige Seltsamkeiten in Abstammungsfragen – nicht selten mit politischem Hintergrund

Ich weiß nicht einmal, ob ich ein Kuckuckskind oder ein Adoptivkind bin.

Alles begann vor nunmehr 30 Jahren. Damals, 1986, lebte ich in Karl-Marx-Stadt/DDR. An einem dieser Nachmittage sollten wir Besuch bekommen – kein normaler Besuch. Besuch bekam man nicht einfach so. Doch dieser lief anders ab.

Meine Schwester Sabine sagte, dass wir in 10 Minuten Besuch bekommen. „Zieh Dir das Schönste an, was Du hast.“, meinte sie mit Nachdruck und schob mich in mein Zimmer. Hier sollte ich dann warten, bis ich von ihr abgeholt werden würde. Alle Fragen meinerseits, wer Weiterlesen

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