Weltweit erste psychologische Studie über Kuckuckskinder und ihre Familien hat begonnen


weltweit erste psychologische Kuckuckskindstudie

Studienlogo „Kuckuckskinder und ihre Familien“ von Anja Paulmann

Endlich bekommen wir ein Ohr in der Psychologie geschenkt.

Anja Paulmann (Psychologin) führt bis September eine Studie zum Thema „Kuckuckskinder und ihre Familien“ durch. An dieser Befragung können „Kuckuckskinder“, ihre Mütter, ihre Scheinväter und leiblichen Väter und auch nahestehende Verwandte teilnehmen.

Erstmals werden in einem Fragebogen gleich auch die richtigen Fragen gestellt: Anja erfasst die Daten zur Familienbiografie und vor allem Eure persönlichen Meinungen in strukturierter und leicht verständlicher Weise. Dazu gibt es eine Anleitung und das Ganze ist selbstverständlich anonym.

Alle Teilnehmer erhalten eine Zusammenfassung der Ergebnisse und tragen aktiv dazu bei, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.

Und hier geht es direkt zur Studienteilnahme auf unipark.de
Wie immer gilt: je mehr Teilnehmer umso besser.

 

Anja Paulmann - Psychologin & Studienleiterin

Anja Paulmann erforscht die systemische & psychologische Situation von Kuckuckskindern, Scheinvätern, leiblichen Vätern & Kuckucksmüttern & näheren Verwandten

Also teilt doch bitte diesen Aufruf in Eurem Netzwerk und wenn ihr noch Fragen habt, dann wendet Euch an mich oder gleich direkt an Anja Paulmann und auf ihrer Homepage www.anjapaulmann.de findet Ihr viele nützliche Zusatzinformationen.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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7 Antworten zu Weltweit erste psychologische Studie über Kuckuckskinder und ihre Familien hat begonnen

  1. Daniela Matheis schreibt:

    Hallo, ich habe nach 46 Jahren erfahren das ich einen anderen Vater habe. Habe es über Dritte erfahren, da ich mich von meinem Mann getrennt habe und dadurch im „Gespräch“ war/bin. Das ganze Dorf wusste es. Bekannte, einige Freunde usw. Niemand hat es mir gesagt. Als ich meine Mutter damit konfrontierte, beschimpfte sie mich noch und stritt allles ab. Mein leiblicher Vater gab es schließlich zu. Ich konnte ihn nunmehr zu einem Vaterschaftstest überreden. Vaterschaft liegt bei 99,99 Prozent. Damit sei das Thema jetzt aber auch für ihn erledigt. Ich soll aufhören darüber zu sprechen, wüsste es ja jetzt. Ich fühl mich allein. Weiß nicht wo ich mich hinwenden kann. Ich möchte gerne ehrliche und klare Verhältnisse haben. Ehrliche Geburtsurkunde. Ich fühle mich betrogen durch und durch. Mein „Vater“ ist im Jahr 2010 verstorben. Angeblich hätte er es seit meiner Hochzeit gewusst. Er wollte nicht als gehörnter Ehemann da stehen und die „Angelegenheit“ soll unter den Tisch gekehrt werden. Reden mit meiner Mutter geht garnicht mehr. Mein leiblicher Vater blockt auch ab. Muss ich unbedingt über das Gericht gehen um eine „richtige“ Geburtsurkunde zu bekommen. Ich habe ja auch erbrechtliche Ansprüche. Mein leiblicher Vater hat keine weiteren Kinder und ist bereits 84 Jahre alt. Möchte aber auch nicht als Erbschleicher dastehen. Er war immer in meinem Leben als „Onkel „ und ich hab ihn ja auch lieb. Was soll ich nur machen?

  2. Clara schreibt:

    Guten Morgen, ich kenne auch so einen Kuckuckskindfall. Die Mutter ist da soweit ichs beurteilen kann nicht das Opfer.
    Sie hat die Männer ausgenutzt und immer geschaut , daß sie das beste für sich rausholt.
    Das Kind ist insofern Ofer, weil ihm die Wahrheit über seine Identität bewußt verschwiegen wird.
    Aberes weiß ja(noch ?)nichts davon.

    • Clara schreibt:

      „Opfer“ muß es heißen.
      Aber was soll man auch machen ? Ein kleines Kind versteht das noch nichht und es würde eine Welt zusammen brechen, in der ces bestimmt glücklich ist.
      Der leibliche Vater ist das wirkliche Opfer, da sein Kind, das er zwar nicht wollte, aber nun mal da ist, in einer anderen Familie aufwächst .
      Ein paar andere sind auch noch Opfer der Umstände, wenn auch nicht direkt davon betroffen im Sinne genetischer Verwandtschaft.

  3. Leprechaun schreibt:

    Und? Soll ich die Antwort zu dieser Studie geben?
    Frau Psychologin wird zu dem Schluss kommen, dass die Frauen am meisten leiden. Dass sie an ihrem schlechten Gewissen schier zerbrechen. Na ja, für die Kinder ist es nicht so schlimm, wenn man ihnen nicht verrät, dass Papa nicht der Papa ist. Und für die Männer?
    Das sieht Frau Psychologin kein Problem, solange sie bezahlen und die Klappe halten. Haben sie doch jahrelang das Kind als ihr eigenes akzeptiert.
    Die einzig wirklich leidtragenden sind die ach so armen Frauen. Für die muss man dann sorgen und psychologische Betreuung bereitstellen. Denn ihre garstigen Männer haben ja kein Verständnis für ihre Selbstentfaltung.
    Kennen wir doch diese seltsamen Schlussfolgerungen schon ausreichend aus dem Strafvollzug. Die Täter sind die Opfer, die böse Gesellschaft mit ihren Normen und Regeln der Täter.

    • Marina schreibt:

      Mir tut diese Verbitterung wirklich im Herzen weh. Bitte versuche, eventuell mit Hilfe, die Ursache für diese absolut überzogene Reaktion auf diesen Aufruf zur Studie zu erkunden und komm mit dir ins Reine. Ich wünsche dir dabei ganz viel Kraft! M.

    • Fiete schreibt:

      @Leprechaun:
      Was geht die Wette, daß Du Dich irrst?
      Kleiner Tipp: Ich wette ausschließlich unter absolut unfairen Bedingungen. 🙂

      So wie ich Anja einschätze, wird das zunächst mal ein relativ furztrockenes Zahlenwerk und mit dem qualitativen Teil wird sie aufpassen wie ein Fuchs auf Glatteis.

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