Ähnlich ist er Dir nicht gerade! – Ich mache den diskreten Vaterschaftstest – Teil 1 – von Michael Falcone*


Erlebnisbericht eines Zweifelvaters

Ich mache den diskreten Vaterschaftstest von Michael Falcone

Diskreter Vaterschaftstest – heimlicher Vaterschaftstest – Zweifel – Zweifelvater – Sicherheit – Ist der kleine Prinz den ich aufziehe, den ich nach allen Regeln versuche auf dieses Leben vorzubereiten und den ich mit jeder Faser meines Körpers auf Leben und Tod beschützen würde mein Sohn? Doch diese Frage möchte ich diskret klären. Also habe vorher abgeklärt, dass ich den Vaterschaftstest machen kann, ohne das mit der Mutter meines Sohnes abzuklären.

Ich werde darüber berichten, damit auch andere sehen, dass sie nicht alleine sind mit solchen Gedanken und Sorgen.

Warum ich heute anfange? Ich saß vorhin mit meinem Kumpel auf der Couch und ich sagte ganz emotionslos: (ich will ja selber so wenig wie möglich leiden) „Ich werde einen Vaterschaftstest machen.“ Er schaute mich an und meinte. „Na ja … wirklich ähnlich sieht er Dir nicht.“, die Klassiker-Antwort. Es wird also Zeit.

Ich werde Euch von meinen Gedanken, Ideen, Erwartungen und Ängste der letzten Wochen und Jahre, sowie der kommenden Wochen berichten

Ich grüße Euch
Michael Falcone*

*Michael Falcone ist ein Pseudonym

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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3 Antworten zu Ähnlich ist er Dir nicht gerade! – Ich mache den diskreten Vaterschaftstest – Teil 1 – von Michael Falcone*

  1. Caroline -Eve schreibt:

    Ja, ich finde es richtig einen Vaterschafstest nach der Geburt durch zu führen per Gesetz. So ist die Frage von vornherein geklärt und steht nicht immer dazwischen . Auch wenn es von vornherein klar ist das er der Vater ist ,wäre es mir egal einen Test durchführen zu lassen. Ich weis ja was raus kommt. und der Liebe zueinander tut das keinen Abbruch im Gegenteil. ( Ein Bekannter hat 2 Kuckskinder beim 3 kam es raus.)
    Bei älteren Kindern sollte die Muter auch getestet werden .Denn es gab in der Klinik schon Vertauschungen von Kindern .

  2. Norbert Potthoff schreibt:

    Geständnisse waren immer sehr selten, Spekulationen über Aussehen, Nichtähnlichkeiten und andere Sonderbarkeiten ließen sich seit jeher nur schwer verifizieren.
    Die Möglichkeit, einen Vaterschaftstest durchführen zu können, erst seit rund einem Dutzend Jahren möglich, hat eine große Bresche in die Lügenmauer gerissen.
    Man hat versucht, diese Bresche irgendwie zu schließen, indem man heimliche Vaterschaftstest unter Strafe gestellt hat (sofern es dann rauskommt).
    Ein verpflichtender Vaterschaftstest bei Geburt würde hingegen die Mauer des Lügens komplett niederreissen.

    Es gibt keine Alternative, die Forderung nach einem Vaterschftstest bei Geburt muss durchgesetzt werden.

    • Petra Scholz schreibt:

      Ja, Dank unserer Entwicklung des technischen Fortschrittes, in Bezug auf die Molekularbiologie wurde ab 1995 ein,- im Gegensatz zur damals vorangegangenen Blutgruppenanalyse,- fast zweifelloser Vaterschaftstest möglich, was einige Mütter sicherlich hat Bangen lassen, da zur damaligen Zeit plötzlich jeder zweifelnde Vater quasi einen privaten Test auch ohne jegliche Zustimmung hat durchführen lassen können.

      Leider wurde jene „Bresche“,- wie Du sie benennst,- letztlich geschlossen, in dem der Gesetzgeber heimlich, in Auftrag gegebene Vaterschaftstests folglich verboten- und unter Strafe gestellt hat, letztlich eindeutig zum Nachteil vieler betroffener,- letztlich doch entrechteter Kinder und ihrer vermeintlichen Väter.

      Demzufolge halte auch ich die mögliche Alternative, eines automatischen Vaterschaftstests nach der Geburt für letztlich notwendig, um nicht nur das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, zur persönlichen Entfaltung sicherzustellen, sondern das Recht auf jene Selbstbestimmung für den Schutz der Unversehrtheit/Gesundheit bei möglich erforderlich,- werdenden, lebensrettenden Maßnahmen, für den Fall benötigter Knochenmarkspende durch Verwandten zu erleichtern/ermöglichen.

      Die bisherige Rechtsprechung begünstigt weiterhin die Lüge, mit möglicherweise, sich entwickelnden, längerfristigen, psychischen Folgen jener Betroffenen, welche Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft möglich werden lässt, ebenso, wie sie eine solche dahingehend prägt.

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