Kuckucks-News vom 15.09.2016


Kurzmitteilungen aus der Kuckuckswelt

Meldungen rund um die Kuckuckskind, Scheinvater, leiblicher Vater & Kuckucksmutter und angrenzenden Themen.

1. In dieser Woche (13.-16. September) ist in Essen der „71. Deutsche Juristentag“ (djt).
Auch einer meiner Kontakte ist gerade dort persönlich vor Ort und hat bereits interessante Gespräche zur Kuckuckskindthematik führen können. Ich hoffe davon bald mehr berichten zu können.
Der WDR5 betitelt auf seiner Webseite ein Interview mit Rechtsanwalt Martin Huff, mit „Neue Familienformen brauchen neue Gesetze„, das so einige Kracher beinhaltet:

«Hoff: … Die Frage ist, wenn hier die Kinder in einer neuen Familie integriert sind, ob z.B. jetzt der Stiefvater Verantwortung übernehmen kann und soll. Ob er vielleicht sogar zu Unterhalt verpflichtet ist. … Das Umgangsrecht des biologischen Vaters bleibt erhalten, aber man sagt, das Kind ist so integriert in dieser Familie, dass etwa bei Schulfragen, Erziehungsfragen, Operationsfragen der neue Vater mit entscheiden kann und darf. … »

Gut zu wissen, dass Herr Hoff die Meinung vertritt, dass Vaterschaft beliebig ist – egal wer, Hauptsache es gibt einen, den man Weiterlesen

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Hannoversche Allgemeine Zeitung sucht Kuckuckskind, Scheinvater, leiblichen Vater und Kuckucksmutter für Interview


Redaktionsnetzwerk Deutschland

Erzähle mir Deine Geschichte. – Lisa Malecha ist Volontärin bei Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Lisa Malecha und bin Volontärin bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Für einen Artikel zum Thema Kuckuckskinder für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) suche ich Betroffene, die Weiterlesen

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NEUER TERMIN! Jahrestreffen für Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter am 8. Oktober 2016 in Frankfurt am Main


Zentral in Deutschland

Dieses Jahr treffen wir uns in Frankfurt am Main.
Foto CC 3.0 Christian Wolf, http://www.c-w-design.de

Frankfurt am Main – Treffen – Eigentlich war das Treffen für den Juli geplant. Doch es meldeten sich so viele, die gerne teilnehmen würden, aber mehr Vorlaufzeit für die Einplanung brauchten. Somit ist das Jahrestreffen auf  Samstag, den 8. Oktober 2016 (08.10.2016) verlegt worden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wer Mitfahrgelegenheiten anbietet oder selber sucht, der melde sich bitte per Mail bei mir (kuckucksvater@hotmail.com).

Gastgeber sind Anja (Bsc Psychologie & Verfahrensbeiständin) und ich. Anja stellt sich auf dem Treffen persönlich vor und moderiert das Treffen. Auch wird sie von ihrer Studie zu ihrer Masterarbeit über Weiterlesen

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Neue Regelungen zum Scheinvaterregress


Christian Schmidt stellt u.a. Fragen zu den Regressforderungen des Scheinvaters, der (juristischen) Verantwortung der Kuckucksmutter und viele andere.

Für die, die seinen Blog „alles evolution“ noch nicht kennen:
Christian Schmidt gehört zu den Powerbloggern (wie z.B. Arne Hoffmann mit seinem Genderama). Er schafft es tatsächlich fast täglich Artikel zu veröffentlichen, die zumeist auch noch äußerst profund sind. Dort treffen sich Feministinnen, Antifeministen, Männer- und Väterrechtler, Biologen, Sozialwissenschaftler, Humanisten und viele mehr und diskutieren.
Ich selber gehöre zu den stillen Lesern seines Blogs und auch der dortigen Kommentare. Die meisten Kommentatoren bringen sehr scharfsinnige Gedanken zu Tage – so wie der Blogautor selbst. Sein Blog steht zusammen mit genderama und man-tau auf meiner #lesemuss-Liste. #topblogs

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian, dass er der Kuckucksthematik Raum in seinem Blog bietet.

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle zu der vor einigen Monaten geführten Debatte:
Die Aktiven und die Bloggenden„- „Echte Arbeit“ vs „sinnloses Rumdiskutieren“

Es wird immer wieder mal von manchem Aktivem den Bloggenden der Vorwurf gemacht, dass sie nur innerhalb ihrer Filterbubble debattieren würden. Der gleiche Vorwurf wird auch den Kommentatoren gemacht, denn sie würden ihre Zeit zum kommentarspaltenfüllen verplempern, statt etwas sinnvolles für die Väter- und Männerrechte zu tun, z.B. in einem Verein aktiv tätig zu sein.
Diese Kritiker bringen ihre Vorwürfe aus einem durchaus nachvollziehbarem Frust heraus. Denn sie bekommen für ihren Einsatz für Männer und Väter – anders als Vereine, die sich gezielt NUR Frauen und Müttern widmen – keinerlei – oder wenn doch – nur äußerst geringe staatliche Hilfe. Das kann einen ganz schön aufreiben und anfressen.

Doch in ihrer Kritik übersehen sie ein paar wichtige Dinge.
1. Man weiß nicht, ob die „nur Bloggenden“ und „nur Debatierenden“ doch – entgegen der eigenen Vermutung – in der Realwelt aktiv sind.
2. Selbst wenn dem so wäre, stelle ich immer wieder fest, dass es eben diese „Nur Bloggenden“ und „Nur Debatierenden“ sind, auf die Google sehr häufig verlinkt. Das bedeutet, sie sind diejenigen, die einen potentiell Interessierten informieren und durch die tiefgehenden Debatten eine Meinungsbreite abbilden, die zum Nachdenken und Mitdebattieren einlädt. So gelangen deren Argumente in die Leben anderer und statten den durch Google hinzugestoßenen Leser mit einem profunden Wissen aus. Ich bin mir sicher, dass der nun besser informierte sein neu erworbenes Wissen in seinem Umfeld einbringen wird und mancher darunter vielleicht erstmalig n seinem Leben dem Radikal-Feminismus und seinen Auswüchsen kritisch gegenübersteht.
3. Ich selber habe dank dieser „Nur Bloggenden“ und „Nur Kommentierenden“ neue Gedankengänge entwickeln können.
So auch gerade in dem Rebloggten Artikel. Dort hat der Kommentator „Matze“ scharfsinnig formuliert: „Genauso wie die finanzielle Verantwortung der Mutter scheinen auch die Gefühle des Scheinvaters in dieser Diskussion völlig außen vor zu sein. Habe zumindestens noch nicht gelesen das es eine Situation für den Scheinvater gibt in unzumutbar wäre.“
Da schreibe ich seit nun über 5 Jahren über die Kuckucksthematik und jetzt fällt mir durch Matze erst auf, wie auffällig unterschiedlich Kuckucksmütter und Scheinväter im Bezug auf Zumutbarkeiten berücksichtigt werden – Kuckucksmütter ist keine Unannehmlichkeit zu klein, während bei Scheinvätern nicht auch nur eine einzige gesehen wird. Irre, nicht?

Mein Dank gilt somit Christian Schmidt und allen anderen „nur?“ Bloggenden und nicht minder allen „nur?“ Kommentierenden. Gleichzeitig rufe ich Euch dazu auf und Bitte Euch, den „Aktiven“ – auch denen, die laut geschimpft hatten – unsere Wertschätzung ihrer Arbeit vor Ort und am Menschen zu formulieren. Bietet ihnen konkrete Hilfe, die man im Netz leisten kann an. Z.B. deren Webseite besser in Google zu positionieren, Debatten zu deren Themen zu generieren, Artikel über ihre Tätigkeiten zu erstellen etc. etc. etc.
Sie brauchen unsere Unterstützung, Bekräftigung und auch Aufmunterung. Sie sind (noch) zumeist verdammt allein auf breiter Flur und stehen vor einer Flut von Aufgaben, die sie niemals alleine erledigen können. Sie sind Pioniere.

Alles Evolution

Der Kuckucksvaterblog bespricht den Entwurf eines Gesetzes, welches den Scheinvaterregress betrifft. Es geht also um die Situation in der ein Mann bisher glaubte der Vater eines Kindes zu sein, es aber nicht wahr und der dann den biologischen Vater in die Haftung nehmen möchte wegen des Unterhalts.

Er hat dazu auch noch einen Pressespiegel erstellt und weitere kritischeArtikel zu dem Thema. Er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, welches ja auch ein Kernelement des Blogthema ist, so dass ich die Lektüre der dortigen Artikel empfehle. (Ergänzung: Auch Lucas Schoppe hat sich des Themas angenommenLucas Schoppe hat sich des Themas angenommen)

Wesentliche Elemente scheinen mir zu sein:

  • Die Auskunftspflicht ist nunmehr gesetzlich klargestellt, was gewisse Unsicherheiten in der Rechtsprechung beseitigt. Das für diese Probleme eine Regelung und Klarstellung geschaffen worden ist, ist erst einmal begrüßenswert.
  • Die Auskunftspflicht könnte aber als „stumpfes Schwert“ ausgestaltet sein, da es in…

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Übersicht der aktuellsten Veröffentlichungen zum Sexauskunftsgesetz auf Genderama


Große Klasse!

Das Blog Genderama von Arne Hoffmann ist für mich die erste Informationsquelle des Tages.

Arne Hoffmann hat soeben auf seinem Blog Genderama u.a. einen kleinen Pressespiegel mit den neuesten Veröffentlichungen zum Sexauskunftsgesetz zusammengestellt.

Das Blog Genderama ist in der Menschenrechtsszene, die sich auch für Männer- und Väterrechte einsetzen das bekannteste deutschsprachige Blog. Arne Hoffmann publiziert hier täglich Kurzmeldungen über die neuesten Veröffentlichungen in den Medien zu Männer- und Väterpolitischen Themen und gibt seine kurze Einschätzungen dazu. Seinen Blog lese ich stets zum Frühstück, er hat damit den Spiegel-Online nach über 15 Jahren treuer Leserschaft abgelöst.

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Herrn Prantls Probleme mit der Gleichberechtigung


Lucas Schoppe ist für seine herausragenden Analysen bekannt. Sein Talent die Dinge nüchtern auf den Punkt zu bringen und den Kontext in dem sie stehen herauszukristalisieren ist bemerkenswert. Sein Blog man-tau.com gehört aus guten Grunde zu meinen Lieblingsblogs.

Nun zu seiner Analyse des Artikels der Süddeutschen, in dem Herr Prantl uns Scheinvätern u.a. Rachsucht unterstellt.

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Forderungen nach dem obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) werden lauter


Blutentnahmeröhrchen im Labor

Immer mehr fordern den obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG)
wwww.changestock.com © by Nick Casberg

Nachdem die Bundesregierung am gestrigen Mittwoch, den 31. August 2016 dem Gesetzesentwurf zugestimmt hat, fordern immer mehr Stimmen den obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG).

Der
Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV e.V.) titelt «Gesetzentwurf “belohnt” Betrug und “bestraft” Scheinväter» und fordert:
„… Damit Kinder nicht mehr als Weiterlesen

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Sex-Auskunftspflicht und ihr Meister – Pressespiegel


Serientitel

Pressespiegel im Kuckucksvaterblog

Pressespiegel zum geplanten Gesetzesentwurf zur Sex-Auskunftsverpflichtung für Kuckucksmütter.

Den ursprünglich geplanten Einleitungstext habe ich ausgekoppelt, da er zu einem klitzekleinen Rant ausartete. Wer ihn sich dennoch antun möchte, der kann ihn dort lesen: „Der Sexminister in den breiten Medien – ein klitzekleiner Rant“

Eines vorab: Die Abstimmung im Bundeskabinett (auch Bundesregierung genannt) ist für morgen!!!! Mittwoch, den 31. August 2016 angesetzt. Eine öffentliche Debatte ist somit unmöglich und vermutlich wird der Entwurf einfach nur durchgewunken – so wie vor wenigen Wochen bei der Sexualstrafrecht-Verschärfung.

Auffällig ist, dass der Begriff „Kuckucksmutter“ Weiterlesen

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Der Sexminister in den breiten Medien – ein klitzekleiner Rant


auch als Fanseite auf Facebook

Und weiterhin kann die Kuckucksmutter lachend dem Treiben vor Gericht zuschauen … –  Karikatur von Dorthe Landschulz – Fotografie: Max Kuckucksvater

Nachdem die BILD die „frohe“ Nachricht schön plakativ ins deutsche Stüble brachte, war das Medienecho gewaltig.

Dabei berichtete die Sueddeutsche und wir von ihr bereits Anfang Juni diesen Jahres von dem neuen Gesetzesentwurf. In den anderen Breitenmedien schien das niemand sonderlich zu interessieren – oder besser gesagt: nicht zu jucken?

Jetzt hat – aus noch unbekannter glücklicher Fügung – die BILD das Thema aufgegriffen und folgende Schlagzeile gewählt: „Minister Maas plant Sex-Auskunftspflicht für Mütter“.
Das ist eine Schlagzeile, die sofort Pickel in die tiefen Gesichtsfurchen der Radikalfeministinnen und der ihrer edlen Retter Ritter treibt. Der grimmepreisverdächtige Hashtag #TeamKuckucksmütter auf Twitter scheint nur noch wenige Minuten entfernt zu sein. Sicherlich wird Frauenministerin Manuela Schwesig sich gleich im Vorfeld dem Team anschließen, ohne auch nur die geringsten Kenntnisse zu habenganz so, wie bei #TeamGinaLisa und anschließend sich keinerlei Kritik stellen.

Und da sich – verständlicherweise – zuerst Weiterlesen

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Augenwischerei, denn Kuckucksmütter müssen weiterhin keine Auskunft geben


Eigentlich werden ganz andere Ziele durchgesetzt

Augenwischerei aus dem Justizministerium – Heiko Maas verschleiert die wahren Ziele der Gesetzesänderung und die BILD fällt darauf rein.

Gestern Nacht titelte die BILD, dass Bundesjustizminister Heiko Maas die Sex-Auskunftspflicht für Mütter plane.

Aber wie das mit der BILD und dem Justizminister so ist, kann man denen nicht einfach Glauben schenken. Wie so häufig steckt auch hier der Teufel im Detail.

Das Justizministerium – und damit auch Heiko Maas – verfolgt ganz andere Ziele.

Der neue Gesetzesentwurf betrifft – anders als die BILD-Schlagzeile vermuten lässt –  nicht alle Mütter, sondern alleinig nur Kuckucksmütter.
Im Gesetzesentwurf heißt es zum Paragrafen §1607 (4): „Die Mutter des Kindes ist verpflichtet, Weiterlesen

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Gesetzentwurf zu Scheinvaterregress, Rückbenennung und zur Änderung des Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetzes


Karikatur von Reinhard Trummer alias Trumix zum Familienrecht

Väterrechte vs. Mütterrechte vor dem Gericht – Kinderrechte werden meist ignoriert und als die Rechte der Mütter angesehen. – © Karikatur Reinhard Trummer alias Trumix

Im Artikel „Scheinväter sollen zukünftig nachhaltiger gemolken werden“ habe ich auf den SZ-Artikel des Journalisten Wolfgang Janisch reagiert. Was Herr Janisch dort frenetisch bejubelte, ist juristischer Sarkasmus gegenüber den Scheinvätern.

Doch es sollte sich noch viel schlimmer erweisen, als das Wenige, was in der Sueddeutschen Zeitung zu Tage trat. Es sollte jeder zu lesen bekommen. Den Referentenentwurf werde ich in seinen drei Teilen getrennt veröffentlichen, 1. Gesetzesentwurf, 2. Beschreibung und 3. Begründung.

Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz

Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Scheinvaterregresses, zur
Rückbenennung und zur Änderung des Internationalen Familien-
rechtsverfahrensgesetzes

Vom …

Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:

Artikel 1

Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs

Das Bürgerliche Gesetzbuch in der Fassung der Weiterlesen

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Ich weiß nicht einmal, ob ich ein Kuckuckskind oder ein Adoptivkind bin – von Britta Schulz


Britta sucht die Wahrheit

In der DDR gab es ebenfalls einige Seltsamkeiten in Abstammungsfragen – nicht selten mit politischem Hintergrund

Ich weiß nicht einmal, ob ich ein Kuckuckskind oder ein Adoptivkind bin.

Alles begann vor nunmehr 30 Jahren. Damals, 1986, lebte ich in Karl-Marx-Stadt/DDR. An einem dieser Nachmittage sollten wir Besuch bekommen – kein normaler Besuch. Besuch bekam man nicht einfach so. Doch dieser lief anders ab.

Meine Schwester Sabine sagte, dass wir in 10 Minuten Besuch bekommen. „Zieh Dir das Schönste an, was Du hast.“, meinte sie mit Nachdruck und schob mich in mein Zimmer. Hier sollte ich dann warten, bis ich von ihr abgeholt werden würde. Alle Fragen meinerseits, wer Weiterlesen

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SAT.1 Akte 20.16 – Kuckuckskind gesucht! – META productions GmbH


Was passiert, wenn sich herausstellt, dass der Vater nicht der leibliche Vater ist? Haben Sie gerade erfahren, dass Sie ein Kuckuckskind sind? Versuchen Sie gerade herauszufinden, wer Ihr Vater ist? Gerne würden wir diese Suche nach Ihrer Herkunft begleiten. Wenn Sie Ihre Geschichte erzählen wollen, dann schreiben Sie bitte an barbara.bollwahn@metaproductions.de. Für das Reporter-Magazin „Akte 20.16“ am 19. Juli planen wir einen Beitrag zum Thema „Kuckuckskinder“. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. Vielen Dank!

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Jahrestreffen für Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter am 23. Juli 2016 in Frankfurt am Main


Zentral in Deutschland

Dieses Jahr treffen wir uns in Frankfurt am Main.
Foto CC 3.0 Christian Wolf, http://www.c-w-design.de

Achtung – Terminverschiebung!!!
siehe neuen Artikel

Frankfurt am Main – Treffen – Es ist wieder soweit! Dieses Jahr treffen wir Kuckuckskinder, Scheinväter, leiblichen Väter, Kuckucksmütter und Mitbetroffene uns am 23. Juli 2016 von 14 bis 19 Uhr zu Kaffee und Kuchen im wunderschönen Frankfurt am Main.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wer Mitfahrgelegenheiten anbietet oder selber sucht, der melde sich bitte per Mail bei mir (kuckucksvater@hotmail.com).

Gastgeber sind Anja (Bsc Psychologie & Verfahrensbeiständin) und ich. Anja stellt sich auf dem Treffen persönlich vor und moderiert das Treffen. Auch wird sie von ihrer Studie zu ihrer Masterarbeit über Weiterlesen

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Scheinväter sollen zukünftig nachhaltiger gemolken werden


scheinväter sollen zukünftig nachhaltiger gemelkt werden

Da macht das Melken doch so richtig Freude. – Statt Scheinvätern endlich ihr Recht auf Schadensersatz gegenüber den Kuckucksmüttern zuzusprechen, sollen sie zukünftig nur noch zwei Jahre rückwirkend Regressansprüche haben … gegen den leiblichen Vater natürlich. – Foto: Bob Keefer https://www.flickr.com/photos/rkeefer CC2.0

Die Sueddeutsche.de berichtet, dass die Regierung einen Gesetzesentwurf erstellt habe, die den Unterhaltsregressanspruch von Scheinvätern neu regelt.

Scheinväter sollen zukünftig maximal für zwei Jahre rückwirkend den Unterhaltsregressanspruch geltend machen können.

“ … Es ist, wenn man so will, eine Rechtslage, die ganz und gar auf die Wut des gehörnten Ehemanns zugeschnitten ist.  …“

Ja, natürlich sind die Scheinväter stets nur die wütenden primitiven Männer, von denen wir unentwegt in den Breitenmedien zu hören bekommen. Diese Einstellung, die hierbei zutagetritt, erinnert mich sehr an das Männerbashing „Angry White Men“ des feministischen „Bundesforum für Männer“.

Doch was genau ist auf Weiterlesen

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Sie ist vielleicht von mir schwanger, aber verheiratet. – Leserbrief von Paul Weber


In einem geöffneten Brief schlummerte ein Geheimnis.

Leserbrief

Liebes Kuckucksvater Team,

ich möchte Euch um Rat bitten.

Bis vor kurzem hatte ich ca. ein halbes Jahr ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau. Sie war mit ihrer Ehe unglücklich und unsicher ob es weiter geht. Ihr Mann hatte sich nicht für sie interessiert.

Jetzt ist sie schwanger geworden und es ist unklar, Weiterlesen

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+++Breaking: Justizministerkonferenz spricht sich auf Antrag Bayerns für gesetzliche Regelung eines Auskunftsanspruchs des Scheinvaters gegen die Mutter auf Benennung des leiblichen Vaters aus+++


By Nino Barbieri (Own work) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Bayerisches Ministerium der Justiz

Scheinväter – Auskunftsrecht – leiblicher Vater Was gestern noch undenkbar erschien, scheint seit heute tatsächlich in die Realität umgesetzt zu werden: Scheinväter sollen mithilfe einer Gesetzesänderung ein Auskunftsrecht gegen die Mutter auf Benennung des tatsächlichen, leiblichen Vaters erhalten. Dies wurde in einer Verlautbarung des bayerischen Justizministeriums, das den einstimmig angenommenen Antrag in die heute zu Ende gegangene Justizministerkonferenz eingebracht hatte, mitgeteilt. Darin heißt es:

„Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback freut sich, dass sich die Justizministerkonferenz auf seine Initiative einstimmig dafür ausgesprochen hat, einen Auskunftsanspruch des Scheinvaters gegen die Mutter auf Benennung des leiblichen Vaters gesetzlich zu regeln. Dabei geht es um Fälle, in denen der sogenannte Scheinvater nach einer erfolgreichen Vaterschaftsanfechtung an das Kind geleistete Unterhaltungszahlungen vom leiblichen Vater zurückverlangen möchte.

Bausback: „Unser Gesetz gibt dem Scheinvater aus gutem Grund einen Unterhaltsregressanspruch gegen den wahren Vater.“ Ein solcher Anspruch entspreche allgemeinen Gerechtigkeitserwägungen. „Mit einem gesetzlichen Anspruch allein ist dem Scheinvater aber nicht geholfen. Der Anspruch muss auch durchsetzbar sein. Und genau hier beginnen die Schwierigkeiten: Wenn der Scheinvater nicht weiß, wer wahrer Vater des Kindes ist, kann er den ihm zustehenden Anspruch faktisch nur durchsetzen, wenn die Mutter ihm Auskunft über die Person des leiblichen Vaters erteilt“, so der bayerische Justizminister. „Deshalb bedarf es eines Auskunftsanspruchs. Auch das entspricht allgemeinen Gerechtigkeitserwägungen.“

Bausback weiter: „Hier besteht nach geltender Rechtslage eine Lücke, die geschlossen werden muss. Es ist unbefriedigend, dass das Gesetz dem Scheinvater zwar einen Regressanspruch einräumt, ihm aber für den nicht seltenen Fall, dass er nicht weiß, wer der leibliche Vater ist, keine Möglichkeit gibt, den Anspruch auch durchzusetzen.“ Eine gesetzliche Regelung, die den Gerichten unter Abwägung der jeweiligen Rechte und Interessen von Scheinvater und Mutter eine Entscheidung über die Erteilung der Auskunft ermöglicht, sei daher dringend erforderlich. „Es ist gut, dass sich die Justizministerkonferenz hier klar positioniert hat“, so der bayerische Justizminister abschließend.

Hintergrund:
Sogenannter Scheinvater ist, wer rechtlich als Vater gilt, weil er zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist oder die Vaterschaft anerkannt hat, aber nicht der leibliche Vater des Kindes ist.
Der Bundesgerichtshof hatte zunächst aus der Generalklausel des § 242 BGB einen Auskunftsanspruch des Scheinvaters gegen die Mutter zur Vorbereitung des Regressanspruch hergeleitet. Diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 24. Februar 2015 (1 BvR 472/14) beanstandet. Die gerichtliche Verpflichtung einer Mutter, zur Durchsetzung eines Unterhaltsregressanspruchs des Scheinvaters geschlechtliche Beziehungen zu bestimmten Personen preiszugeben, stelle eine schwerwiegende Beeinträchtigung ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar. Dafür bedürfe es einer hinreichend deutlichen Grundlage im geschriebenen Recht, an der es fehle, so die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.“ (Quelle: Bayerisches Ministerium der Justiz, Pressemitteilung vom 02.06.2016)

Und die Justizministerkonferenz lässt verlauten:

„1. Die Justizministerinnen und Justizminister halten es für unbefriedigend, dass nach geltender Rechtslage ein Auskunftsanspruch des Scheinvaters gegen die Kindesmutter auf Benennung des leiblichen Vaters des Kindes stets ausgeschlossen ist, unabhängig davon, wie insbesondere das Interesse des Scheinvaters an der Auskunft auf der einen und das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kindesmutter auf der anderen Seite im Einzelfall zu gewichten sind. Es bedarf einer Regelung, die es den Gerichten ermöglicht, unter Abwägung dieser Rechte bzw. Interessen eine Entscheidung über die Erteilung der Auskunft zu treffen.

2. Sie begrüßen, dass das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz einen Regelungsvorschlag für einen derartigen Auskunftsanspruch erarbeitet hat. Sie erwarten, dass das Gesetzgebungsverfahren unter Beteiligung der Länder zügig eingeleitet wird.“ (Quelle: Beschluss der Ministerinnen und Minister vom 02.06.2016)

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Ein schlechtes Beispiel für zentrale Fragen – Analyse & Kommentar


Justitia - Gerechtigkeitsbrunnen - © Roland Zumbuehl

Was so alles Recht sein soll …

Heute hat das Bundeverfassungsgericht in Karlsruhe zu Ungunsten der Klägerin Inge Lohmann – vertreten durch Anwalt Paul Kreierhoff – entschieden. BVerfG AZ 1 BvR 3309/13

Ein paar Fragestellungen, bevor wir auf den Fall zu sprechen kommen:

  • Ist die Kenntnis der eigenen Abstammung wichtig zur Identitätsbildung?
  • Sollte jedes Kind das uneingeschränkte Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung haben?
  • Sollte dieses Recht auch jedes inzwischen erwachsene Kind haben?
  • Sollte sich jeder Mann sich dem Vaterschaftstest unterziehen müssen?
  • Sollte dieser Mann einen besonderen Schutz genießen dürfen, wenn dadurch sein familiärer Frieden gefährdet werden würde?

Der Fall von Inge Lohmann (66) in Stichpunkten:

  • Der Angeklagte hatte 1950 die Geburt von Inge Lohmann beim Standesamt „aus eigener Wissenschaft“ bekundet, jedoch Weiterlesen
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Urteilsverkündung in Sachen „Abstammungsklärung“ am Dienstag, den 19.04.2016 um 10 Uhr am Bundesverfassungsgericht


Bundesverfassungsgerichtsgebäude in Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Rechte von Kuckuckskindern. – © Foto: Tobias Helfrich

Karlsruhe – BVerfG AZ 1 BvR 3309/13 – Abstammungsklärung – Urteilsverkündung

Am morgigen Dienstag, den 19.04.2016 kommt es ab 10:00 Uhr zum Showdown am Bundesverfassungsgericht. Nach einem schier endlosen Kampf (insgesamt mehr als sechs Jahrzehnte) gegen die Windmühlen der Justiz mit all ihren Instanzen wird das Bundesverfassungsgericht sein Urteil sprechen. Nach einem mündlichen Verhandlungstermin am 24. November (wir berichteten),  wird nun endgültig die Frage geklärt, ob einem Kind gegen seinen vermuteten leiblichen, aber nicht rechtlichen Vater ein Anspruch auf sogenannte rechtsfolgenlose Abstammungsklärung eingeräumt werden muss. Denn nach allgemeiner Auffassung gewährt das Gesetz nur einen Klärungsanspruch des Kindes gegenüber seinem rechtlichen Vater, nicht jedoch gegenüber Weiterlesen

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Ich schreibe, ohne dass es mein Freund weiß … – von Heike Neumann


Ich schreibe, ohne dass es mein Freund weiß ...

Wir wollen einen heimlichen Vaterschaftstest!

Hallo Kuckucksvater,

ich schreibe, ohne dass mein Freund es weiß, da wir in letzter Zeit öfter über das Thema diskutieren …

Folgender Fall:
Mein Freund war bis vor knapp 10 Jahren verheiratet und hat eine Tochter aus dieser Ehe. Die Tochter wird dieses Jahr 17 und lebt bei seiner Mutter und kommt seit Mitte letzten Jahres nur noch sehr sporadisch zu Besuch. Weiterlesen

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Schock! Meine Tochter ist ein Kuckuckskind! – von Kuckucksmutter Katrin Koch


Schock! Meine Tochter ist ein Kuckuckskind

Ich war mir zu 100 Prozent sicher, dass sie seine Tochter ist!

Hallo,

ich bin durch Zufall auf Eure Seite gestoßen. Ich schreibe, weil ich meine Gedanken ordnen muss …

Ich befinde mich derzeit in der 11 SSW und nein 🙂 , ich weiß, wer der Vater ist und der Vater weiß es auch. Wir freuen uns riesig.

Mein eigentliches Problem: Ich habe bereits eine Tochter (13 Jahre). Seit ca. drei Jahren lebe ich von meinem noch Ehemann getrennt. Alles gut und schön. Ich habe eine neue mich glücklichmachende Beziehung und er ebenfalls.
Wie ich jetzt erfahren habe, dass ich wieder ein Baby erwarte, bin ich, warum auch immer, im Netz auf Weiterlesen

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Denn ich bin an allem schuld – Kuckucksmutter fragt um Rat


titelbild kuckucksmutter

Was kann Kuckucksmutter Marina machen?

Hallo und danke für Eure außerordentlich wichtige Arbeit.

Ich trage mich schon eine Weile mit dem Gedanken, mich auf diesem Wege zu melden. Um es erstmal kurz zu fassen, ich denke, dass der Vater meiner Tochter nicht ihr leiblicher Vater ist. Wir leben seit 2012 getrennt und unsere Tochter wird 7 Jahre jung.

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Meine Mutter ist ein Flittchen – von Sabine Breuer


Erlebnisbericht von einer Kuckuckstochter

Meine Mutter ist ein Flittchen – von Sabine Breuer

Hallo Kuckucksvater,

Ich bin durch die Suche nach „Leidensgenossen“ auf Deinen Blog gestoßen und möchte Dir meine Geschichte erzählen:

Ich bin 39 Jahre alt und hörte mein ganzes Leben meine Eltern nie etwas positives zu mir oder über mich sagen. Ich hatte früh den Verdacht und das Gefühl anders zu sein, nicht dazu zu gehören. Im Teenageralter dachte ich oft darüber nach, ob ich adoptiert sei, da kein einziges Bild von meiner mit mir schwangeren Mutter existiert. Weiterlesen

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Ist meine Freundin von mir schwanger? – von Nikolas Groß


Vaterschaftsfrage noch vor Geburt unklar

Ist meine Freundin von mir schwanger? Oder von einem anderen? – von Nikolas Groß

Ja, hallo Max, erstmal ein großes Lob an Dich, dass Du so großes Einsatzvermögen zeigst und auch die Gemeinschaft stärkst und Dich für die Belange der Leute einsetzt.

Mit in Kraft treten des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat sich in Sachen Sorgerecht für Väter ja auch ein bisschen was in den letzten Jahren getan. Das find ich schonmal positiv

Zu meiner Sache, ich bin 25 Jahre jung, steh‘ voll im Leben, bin finanziell abgesichert und mache (neben dem Beruf) meine Weiterbildung zum Industriemeister und habe vor kurzem meines Vaters Mehrfamilienhaus abkauft.

Zurzeit steh ich aber ein bisschen auf den Schlauch. Manuela* (21 Jahre jung) – eine Bettbekannschaft aus meiner Sicht – sagt, dass sie von mir schwanger sei. Weiterlesen

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Kuckucks-News vom 06.03.2016 – 11 Meldungen


Kurzmitteilungen aus der Kuckuckswelt

Ab jetzt im K-Blog!

(1.) In Vietnam ist ein Zwíllingspaar von zwei unterschiedlichen Männern gezeugt worden.

>>…Das eine Mädchen hat dicke Locken, das andere Weiterlesen

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Von Samenspenderkindern, Adoptivkindern, Kuckuckskindern … und deren Rechten – Kommentar zum Antrag der Bündnis ’90/DIE GRÜNEN im Bundestag


Die Fraktion von Bündnis ’90/DIE GRÜNEN hat im Bundestag einen Antrag mit dem Titel „Elternschaftsvereinbarung bei Samenspende und das Recht auf Kenntnis eigener Abstammung“ eingereicht.

Nachfolgend die wichtigsten Passagen mit Kommentierung:

… Zu wenig Beachtung wurde hierbei jedoch dem Wohl der Menschen geschenkt, die durch diese Verfahren entstanden sind. Familiengründungen mit Samenspenden sind in Deutschland, anders als in den europäischen Nachbarstaaten wie Großbritannien, den Niederlande, Schweden, der Schweiz und Österreich, rechtlich nur rudimentär geregelt. Die Spenderwerbung, -aufklärung und -vermittlung wurde der Selbstregulierung der Ärzteschaft überlassen. Oft versprachen die beteiligten Medizinerinnen und Mediziner den Samenspendern Anonymität, obwohl die Bundesärztekammer bereits 1970 darauf hinwies, dass anonyme Spenden nicht möglich sind. Auch konnten Spender über Jahre hinweg spenden ohne dass geprüft wurde, wie viele Kinder durch einen Spender gezeugt wurden.

Auch die rechtliche Situation für Kuckuckskinder, Scheinväter und der leiblichen Väter ist nur rudimentär geregelt. Ebenso wird die tatsächliche Vaterschaft nicht durch den Staat überprüft. Der gesetzliche Vater eines Weiterlesen

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Sat.1 Frühstücksfernsehen sucht Deine Schicksalsgeschichte – TV-Produktionsfirma meworks TV


Logo der TV-Produktionsfirma me works TV

me Works sucht für das Sat 1 Frühstücksfernsehen einen Scheinvater.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Nadin Rabaa und bin Planungsredakteurin bei der TV-Produktionsfirma meworks TV. Für einen Beitrag für das SAT.1 Frühstücksfernsehen suchen wir einen Kuckucksvater, der Weiterlesen

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Elternschaftsvereinbarung bei Samenspende und das Recht auf Kenntnis eigener Abstammung – Antrag der Fraktion Bündnis ’90/ DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag –


Der Antrag hier in vollem Auszug:

Deutscher Bundestag
Drucksache 18/7655
18. Wahlperiode
24.02.2016

Vorabfassung – wird durch die lektorierte Fassung ersetzt.

Antrag
der Abgeordneten Katja Keul, Katja Dörner, Luise Amtsberg, Dr. Franziska Brantner, Volker Beck (Köln), Renate Künast, Monika Lazar, Irene Mihalic, Özcan Mutlu, Dr. Konstantin von Notz, Ulle Schauws, Hans-Christian Ströbele, Dr. Harald Terpe, und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Elternschaftsvereinbarung bei Samenspende und das Recht auf Kenntnis eigener Abstammung

Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
In Deutschland sind seit 1970, als die Bundesärztekammer das Verfahren nicht mehr als standeswidrig erachtete, geschätzt mehrere zehntausend Familien durch Samenspenden entstanden. Zu wenig Beachtung wurde hierbei jedoch dem Wohl der Menschen geschenkt, die Weiterlesen

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BILD der FRAU sucht einen Scheinvater und eine Kuckucksmutter


Umfassendes Interview

Bild der Frau sucht jeweils einen Scheinvater und eine Kuckucksmutter für ein Interview

Kuckucksväter und Kuckucksmütter – ein Tabu-Thema, das in der Presse häufig viel zu wenig Beachtung findet. Ich bin Journalistin bei der Zeitschrift BILD der FRAU und möchte nach Rücksprache mit Max Kuckucksvater gerne eine Geschichte zum Thema realisieren, die sich mit den verschiedenen Perspektiven beschäftigt.

Hierzu suche ich Weiterlesen

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+++ Kuckuckskinder und -väter für TV-Reportage gesucht +++


logoIch bin als freiberufliche TV-Redakteurin tätig und arbeite aktuell an einer seriösen Reportage für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, in der es um das Thema „Kuckuckskinder“ geht. Hierbei suchen wir Kinder und Väter, die eines Tages entdeckten, dass ihr leiblicher Vater doch nicht ihr Erzeuger ist bzw. ihr Kind nicht von ihnen stammt oder Kinder bzw. Väter, die einen Vaterschaftstest durchführen lassen wollen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Interesse hätten, Ihre Geschichte im Rahmen einer mehrfach preisgekrönten Reportage zu erzählen. Eine Anonymisierung hinsichtlich Name, Wohnort oder Aussehen wäre möglich, falls gewünscht! Der Drehzeitraum ist flexibel, insgesamt werden es voraussichtlich ca. fünf Drehtage!

Wir sind uns der emotionalen Brisanz des Themas bewusst und werden potentielle Protagonisten mit Respekt und Fingerspitzengefühl behandeln! 

Bei Interesse liefere ich gerne nähere Informationen!
anna.junker@bambule-tv.de Weiterlesen

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