SZ Familie Magazin sucht einen Scheinvater oder einen Kuckuckssohn


Foto einer Tageszeitung erstellt von Adam CiesielskiHallo in die Runde,

mein Name ist Nina Himmer und ich arbeite als freie Journalistin in München. Drei Tage in der Woche schreibe ich für die Familienredaktion der Süddeutschen Zeitung. Dort erstellen wir das SZ Familie Magazin, die Familienseite für das Gesellschaftsressort und die Kinderseiten.

Für unser Magazin bearbeite ich gerade eine Geschichte zum Thema „Will ich es wissen?“ Darin geht es um Menschen, an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben mit einer wichtigen Entscheidung konfrontiert waren. Dafür habe ich zum Beispiel mit einer Frau gesprochen, die sich auf die tödliche Erbkrankheit Chorea Huntington hat testen lassen. Oder mit Eltern, die sich entscheiden mussten, ob sie ein Kind mit Trisomie-21 bekommen wollen. Insgesamt wird es fünf Beispiele geben, den Vaterschaftstest würde ich gerne als eines davon beleuchten. Deshalb suche ich auf diesem Wege entweder einen Scheinvater oder einen Kuckuckssohn, der mir seine Geschichte erzählen würde. Ein Mann soll es deshalb sein, weil in der Geschichte schon viele Frauen vorkommen und wir immer auf eine faire Mischung der Geschlechter achten.

Da es sich um einen Magazinbeitrag handelt, sind Fotos und ein Statement in Form eines Ich-Protokolls geplant. Jeder kann also in seinen eigenen Worten von seiner Entscheidung erzählen. Am Telefon oder in einem persönlichen Gespräch, wie es besser sich besser anfühlt – da bin ich ganz offen. Ich schreibe den Text dann auf und stimme ihn im Anschluss mit dem Interviewten ab. Soll heißen: es gibt voll Transparenz, jeder kann seine Geschichte vorher lesen und absegnen. Alter und Wohnort sind egal. Wer Interesse hat, kann sich entweder direkt bei mir melden (nina.himmer@sueddeutsche.de) oder über Ludger Pütz aka Max Kuckucksvater Kontakt aufnehmen. Textproben von und Infos zu mir gibt es hier: https://www.torial.com/nina.himmer und für Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Vielen Dank im Voraus, Nina Himmer

Herzliche Grüße und besten Dank für die Unterstützung,

Nina Himmer

Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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