Hannoversche Allgemeine Zeitung sucht Kuckuckskind, Scheinvater, leiblichen Vater und Kuckucksmutter für Interview


Redaktionsnetzwerk Deutschland

Erzähle mir Deine Geschichte. – Lisa Malecha ist Volontärin bei Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße Lisa Malecha und bin Volontärin bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Für einen Artikel zum Thema Kuckuckskinder für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) suche ich Betroffene, die mir ihre Geschichte erzählen. Dabei würde ich gerne alle Seiten zu Wort kommen lassen – also sowohl das Kuckuckskind, den Scheinvater und die Mutter. Was passiert, wenn sich herausstellt, dass der Vater nicht der leibliche Vater ist? Wie ist es zu erfahren, dass das Kind, das man großzieht, nicht das eigene ist? Was bedeutet es für die Mutter, ihrem Partner und Kind so etwas Wichtiges zu verheimlichen und was sind ihre Beweggründe?

RND

RND – Redaktionsnetzwerk Deutschland

Das RND produziert überregionale Inhalte für regionale Zeitungen und deren Webseiten – unter anderem für die Leipziger Volkszeitung, die Hannoversche Allgemeine, die Märkische Allgemeine und die Kieler Nachrichten.

Falls Rückfragen bestehen, melden Sie sich gerne bei mir unter der Telefonnummer (0511) 518 80 76 oder per E-Mail an lisa.malecha@haz.de.

Selbstverständlich kann ich zunächst in einem unverbindlichen Gespräch all ihre Fragen zu der Veröffentlichung beantworten.

Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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2 Antworten zu Hannoversche Allgemeine Zeitung sucht Kuckuckskind, Scheinvater, leiblichen Vater und Kuckucksmutter für Interview

  1. Astrid Bencik schreibt:

    Ich bin 50 Jahre alt, meine Mutter lebt noch doch will mir nicht sagen wer mein biologischer Vater ist. Was kann ich tun? Nimmt sie das Geheimnis mit ins Grab?

    • Marcus Spicker schreibt:

      Hallo Astrid, hattest du einen sozialen Vater, der für dich da war? Vielleicht weiß der ja etwas. Oder etwaige Freundinnen, Geschwister deiner Mutter? Was steht denn in deiner Geburtsurkunde? Ist auf Fotos in alten Fotoalben immer wieder ein „netter Onkel“ drauf? Erinnerst du dich an seltsame Begegnungen? Wenn sich ein Verdacht ergibt, hättest du als Kuckuckskind juristisch gesehen wohl nur die Möglichkeit dem nachzugehen, indem du eine Vaterschaftsfeststellungsklage gegen diesen Mann betreibst. Als erstes würde ich aber nicht locker lassen und deine Mutter weichkochen, das Haus nach Hinweisen durchsuchen etc. Es ist sicher sehr schwer, aber bevor du die Wahrheit nicht erfährst, wirst du wohl kaum zur Ruhe kommen. Versuche alles, du hast jedes Recht dazu. Magst du uns weiter auf dem Laufenden halten bzw. uns deine Geschichte etwas genauer erzählen? Dann einfach per mail bitte.
      P.S.:Ganz Mutige suchen auch ganz offensiv im Internet…

      Alles Gute! Marcus

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