Neue Regelungen zum Scheinvaterregress


Christian Schmidt stellt u.a. Fragen zu den Regressforderungen des Scheinvaters, der (juristischen) Verantwortung der Kuckucksmutter und viele andere.

Für die, die seinen Blog „alles evolution“ noch nicht kennen:
Christian Schmidt gehört zu den Powerbloggern (wie z.B. Arne Hoffmann mit seinem Genderama). Er schafft es tatsächlich fast täglich Artikel zu veröffentlichen, die zumeist auch noch äußerst profund sind. Dort treffen sich Feministinnen, Antifeministen, Männer- und Väterrechtler, Biologen, Sozialwissenschaftler, Humanisten und viele mehr und diskutieren.
Ich selber gehöre zu den stillen Lesern seines Blogs und auch der dortigen Kommentare. Die meisten Kommentatoren bringen sehr scharfsinnige Gedanken zu Tage – so wie der Blogautor selbst. Sein Blog steht zusammen mit genderama und man-tau auf meiner #lesemuss-Liste. #topblogs

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Christian, dass er der Kuckucksthematik Raum in seinem Blog bietet.

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle zu der vor einigen Monaten geführten Debatte:
Die Aktiven und die Bloggenden„- „Echte Arbeit“ vs „sinnloses Rumdiskutieren“

Es wird immer wieder mal von manchem Aktivem den Bloggenden der Vorwurf gemacht, dass sie nur innerhalb ihrer Filterbubble debattieren würden. Der gleiche Vorwurf wird auch den Kommentatoren gemacht, denn sie würden ihre Zeit zum kommentarspaltenfüllen verplempern, statt etwas sinnvolles für die Väter- und Männerrechte zu tun, z.B. in einem Verein aktiv tätig zu sein.
Diese Kritiker bringen ihre Vorwürfe aus einem durchaus nachvollziehbarem Frust heraus. Denn sie bekommen für ihren Einsatz für Männer und Väter – anders als Vereine, die sich gezielt NUR Frauen und Müttern widmen – keinerlei – oder wenn doch – nur äußerst geringe staatliche Hilfe. Das kann einen ganz schön aufreiben und anfressen.

Doch in ihrer Kritik übersehen sie ein paar wichtige Dinge.
1. Man weiß nicht, ob die „nur Bloggenden“ und „nur Debatierenden“ doch – entgegen der eigenen Vermutung – in der Realwelt aktiv sind.
2. Selbst wenn dem so wäre, stelle ich immer wieder fest, dass es eben diese „Nur Bloggenden“ und „Nur Debatierenden“ sind, auf die Google sehr häufig verlinkt. Das bedeutet, sie sind diejenigen, die einen potentiell Interessierten informieren und durch die tiefgehenden Debatten eine Meinungsbreite abbilden, die zum Nachdenken und Mitdebattieren einlädt. So gelangen deren Argumente in die Leben anderer und statten den durch Google hinzugestoßenen Leser mit einem profunden Wissen aus. Ich bin mir sicher, dass der nun besser informierte sein neu erworbenes Wissen in seinem Umfeld einbringen wird und mancher darunter vielleicht erstmalig n seinem Leben dem Radikal-Feminismus und seinen Auswüchsen kritisch gegenübersteht.
3. Ich selber habe dank dieser „Nur Bloggenden“ und „Nur Kommentierenden“ neue Gedankengänge entwickeln können.
So auch gerade in dem Rebloggten Artikel. Dort hat der Kommentator „Matze“ scharfsinnig formuliert: „Genauso wie die finanzielle Verantwortung der Mutter scheinen auch die Gefühle des Scheinvaters in dieser Diskussion völlig außen vor zu sein. Habe zumindestens noch nicht gelesen das es eine Situation für den Scheinvater gibt in unzumutbar wäre.“
Da schreibe ich seit nun über 5 Jahren über die Kuckucksthematik und jetzt fällt mir durch Matze erst auf, wie auffällig unterschiedlich Kuckucksmütter und Scheinväter im Bezug auf Zumutbarkeiten berücksichtigt werden – Kuckucksmütter ist keine Unannehmlichkeit zu klein, während bei Scheinvätern nicht auch nur eine einzige gesehen wird. Irre, nicht?

Mein Dank gilt somit Christian Schmidt und allen anderen „nur?“ Bloggenden und nicht minder allen „nur?“ Kommentierenden. Gleichzeitig rufe ich Euch dazu auf und Bitte Euch, den „Aktiven“ – auch denen, die laut geschimpft hatten – unsere Wertschätzung ihrer Arbeit vor Ort und am Menschen zu formulieren. Bietet ihnen konkrete Hilfe, die man im Netz leisten kann an. Z.B. deren Webseite besser in Google zu positionieren, Debatten zu deren Themen zu generieren, Artikel über ihre Tätigkeiten zu erstellen etc. etc. etc.
Sie brauchen unsere Unterstützung, Bekräftigung und auch Aufmunterung. Sie sind (noch) zumeist verdammt allein auf breiter Flur und stehen vor einer Flut von Aufgaben, die sie niemals alleine erledigen können. Sie sind Pioniere.

Alles Evolution

Der Kuckucksvaterblog bespricht den Entwurf eines Gesetzes, welches den Scheinvaterregress betrifft. Es geht also um die Situation in der ein Mann bisher glaubte der Vater eines Kindes zu sein, es aber nicht wahr und der dann den biologischen Vater in die Haftung nehmen möchte wegen des Unterhalts.

Er hat dazu auch noch einen Pressespiegel erstellt und weitere kritischeArtikel zu dem Thema. Er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, welches ja auch ein Kernelement des Blogthema ist, so dass ich die Lektüre der dortigen Artikel empfehle. (Ergänzung: Auch Lucas Schoppe hat sich des Themas angenommenLucas Schoppe hat sich des Themas angenommen)

Wesentliche Elemente scheinen mir zu sein:

  • Die Auskunftspflicht ist nunmehr gesetzlich klargestellt, was gewisse Unsicherheiten in der Rechtsprechung beseitigt. Das für diese Probleme eine Regelung und Klarstellung geschaffen worden ist, ist erst einmal begrüßenswert.
  • Die Auskunftspflicht könnte aber als „stumpfes Schwert“ ausgestaltet sein, da es in…

Ursprünglichen Post anzeigen 720 weitere Wörter

Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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