Herrn Prantls Probleme mit der Gleichberechtigung


Lucas Schoppe ist für seine herausragenden Analysen bekannt. Sein Talent die Dinge nüchtern auf den Punkt zu bringen und den Kontext in dem sie stehen herauszukristalisieren ist bemerkenswert. Sein Blog man-tau.com gehört aus guten Grunde zu meinen Lieblingsblogs.

Nun zu seiner Analyse des Artikels der Süddeutschen, in dem Herr Prantl uns Scheinvätern u.a. Rachsucht unterstellt.

man tau

Vor lange Zeit habe ich die Kommentare von Heribert Prantl  sehr gern gelesen, und sie waren für mich sogar ein Grund, die Süddeutsche Zeitung zu abonnieren – ein Grund neben dem legendären Kreuzworträtsel im freitäglichen Magazin, natürlich. Ich weiß nicht, ob ich selbst mich im Lauf der Jahre sehr geändert habe, oder ob Prantls Texte ganz anders geworden sind. Seit einigen Jahren jedenfalls verstehe ich nicht mehr, was mir daran einmal gefallen hat – ich finde sie nun oft pomadig, rechthaberisch, oberflächlich und klischeehaft.

Recht Wer dieses Bild mit dem Begriff „Folter“ assoziiert, hat möglicherweise gute Gründe, bei Gelegenheit einmal seine Wahrnehmung zu überprüfen.

Mit einem neuen Text aber knackt er glatt das Niveau gedankenloser Aggressivität, das Lalon Sander in der taz doch eigentlich so beeindruckend unknackbar etabliert hat. Prantl schreibt über einen Gesetzentwurf zur Auskunftspflicht der Mütter von sogenannten Kuckuckskindern – und sein Text ist gleich in vielen Abschnitten so seltsam, dass…

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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