Sie ist vielleicht von mir schwanger, aber verheiratet. – Leserbrief von Paul Weber


In einem geöffneten Brief schlummerte ein Geheimnis.

Leserbrief

Liebes Kuckucksvater Team,

ich möchte Euch um Rat bitten.

Bis vor kurzem hatte ich ca. ein halbes Jahr ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau. Sie war mit ihrer Ehe unglücklich und unsicher ob es weiter geht. Ihr Mann hatte sich nicht für sie interessiert.

Jetzt ist sie schwanger geworden und es ist unklar, ob das Kind von mir oder ihrem Mann ist mit dem sie auch weiterhin geschlafen hat.

Ihre Ehe läuft nun wieder rund, ihr Mann freut sich über das Kind und sie weiß nicht, ob sie zu mir kommen würde, wenn das Kind von mir ist. Einen Vaterschaftstest will sie jetzt nicht machen lassen, vielleicht nach der Geburt. Es gibt ja seit 2012 einen ungefährlichen nichtinvasiven pränatalen Test. Sie ist jetzt im dritten Monat.

Ihr Mann weiß natürlich nicht, daß das Kind nicht von ihm sein könnte. Ich überlege, dass ich ihm das sage, falls die Frau nicht zu einem Test einwilligen sollte.

Ich bin selbst auch noch unschlüssig, ob es wirklich gut für das Kind wäre, wenn ich mich mit Gewalt da rein zwänge und vielleicht eine Familie kaputt mache. Ich bin selbst Scheidungskind und habe darunter sehr gelitten. Andererseits würde ich den Rest meines Lebens rätseln ob ich der Vater bin. Ich werde bald 50 und habe keine Kinder, das wäre wahrscheinlich meine letzte Chance Vater zu sein. Aber ich bin auch nicht sicher, ob es gut funktionieren würde, wenn die Frau mit dem Kind und dazu noch mit 5-jähriger Tochter zu mir kommen würde – es ist vertrackt.

Ich könnte vielleicht die Frau mit der Drohung, es sonst ihrem Mann zu sagen, zu einem Vaterschaftstest überreden. Falls ich dann der Vater bin, müsste ich es ihm dann aber wirklich sagen. Ich nehme an, daß ich sofort nach der Geburt seine Vaterschaft anfechten muß, bevor eine Bindung zwischen ihm und dem Kind aufgebaut ist.

Falls das Kind von mir sein sollte, welche Chancen habe ich eine Vaterschaft und Besuchsrecht anerkannt zu bekommen?

Haben Sie von einem ähnlichen Fall gehört?

Viele Grüße
Paul Weber

Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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7 Antworten zu Sie ist vielleicht von mir schwanger, aber verheiratet. – Leserbrief von Paul Weber

  1. sammy schreibt:

    Hallo Paul,
    in gewisser Weise war ich in einer ähnlichen Situation, aber einer anderen Rolle, nämlich in der des Ehemannes…. Nur gab es da einen gravierenden Unterschied: Ich wusste, dass ich nicht der Vater sein konnte. Dennoch gab es anfangs bei mir die Überlegung das Kind in der Ehe zu akzeptieren.
    Meine Gedanken gingen hin und her. Aber letztendlich wollte ich, dass meine damalige es mit dem leiblichen Vater klärt.
    Wahrheit und Klarheit kamen auf den Tisch, bei allen Beteiligten und Betroffenen. Nur das Kind ahnt noch nichts von seinem Rucksack, wird ja auch erst 2 Jahre alt.
    Ich fühle mich heute damit gut und bin mir sicher, dass es falsch gewesen wäre, das fremde Kind als Vater zu behalten.
    „Ihre Ehe läuft wieder rund“ War sie vorher eckig ? Wohl kantig.. Es stellt sich mir die Frage wie lange sie Bestand haben wird. Es kann ja wohl nur eine wirtschaftliche Zweckgemeinschaft sein, denn Liebe, Vertrauen, Geborgenheit kann ich mir in dieser Situation nicht vorstellen.
    Und ja, es ist mir ein Rätsel wie Frauen in ihrer Rolle als werdende und seiende Mütter mit Lügen leben können. Was nicht heißt, dass es Männer auch tun !

    Ich konnte und könnte es nicht !

    Lassen wir die Begrifflichkeiten, die an anderer Stelle benutzt wurden. Fakt ist, ein Treuversprechen (Ehe) wurde missachtet. Auch von dir. Nun stehe bitte zu den möglichen und unmöglichen Konsequenzen.

    Für mich gäbe es nur den Weg des Vaterschaftstestes vor der Geburt !. Die Geburt ist solch ein prägender und Beziehung schaffender Moment, den muss der leibliche Vater erleben und nicht der Scheinvater.

    Ich spüre noch heute die Bindung zum Kind des Patenonkels meines Sohnes….
    Bei der Geburt war ich noch Scheinvater. Nun bin ich ExVater. Aber immer noch Vater meiner Kinder, auch als derzeit nicht Ehemann. Die Kinder kommen mit der Klarheit besser zu recht, als mit der vorherigen emotionalen „Schein“Ehe.

    Also rede mit der werdenden Mutter, aber bitte ohne zu drohen ! Finde zu Dir und überzeuge sie. So wie Du es schilderst stehen die Chancen ja 50/50, Du oder der noch Ehemann.
    Nein, nicht egal wer, das Kind braucht seinen leiblichen Vater und der steht ihm spätestens vom Tag der Geburt an zu.

    beste Grüße Sammy

    PS: Du kannst auch mit 50 noch Kinder zeugen, aber besser in einer anderen Situation….

  2. Alexander schreibt:

    Ich bin in der gleichen Situation wie Paul Weber gewesen. Konnte einen Vaterschaftstest gegen den Willen der Mutter und des juristischen Vaters durchsetzen.
    Mit dem Wissen, was ich heute, einige Jahre später habe, ziehe ich mein Fazit:
    Ich würde es nicht nochmal so machen. Durchsetzung von Umgang gelingt garantiert nicht, du hast nur dann bestätigtes Wissen, dass es “dein“ Kind ist. Wird es aber niemals werden, weil ein anderer Mann die Rolle des Vaters einnimmt. Dagegen hast du keine Chance.
    Lass dich und alle Beteiligten besser im Unklaren, auch wenn es hart klingen mag.

  3. don2alfredo schreibt:

    Manfred W. vertritt die Seite von Anstand und Sitte. Das kann man machen. Aber wem nützt das? Paul Weber kann davon nur indirekt, nämlich für die Zukunft profitieren. „Das Kind liegt im Brunnen“, um Manfred W. flapsig zu zitieren. Und an dieser Stelle braucht Paul W. Hilfe. Die kommt allerdings nicht von einem, der seine höhere moralische Position in aller Breite vertritt. – Zum Glück gibt es Max K., der gerne seine Erfahrung und die seiner Gefährten in die entstandene Bresche wirft. – Aber Manfred W. hat ja ein anderes Interesse wahrzunehmen, nicht das des Teufels (diabolus) sondern das des betrogenen Ehemannes. Auch das ist eine ehrenhafte Aufgabe. Nur ist es nicht das, wonach hier gefragt wurde. An dieser Stelle hat Manfred W. einfach „das Thema verfehlt“.
    Ich bin, obwohl ich die Vorgehensweise von Manfred W. nicht unterstütze, in der Sache bereit, die gleiche Richtung in einer anderen Tonlage zu empfehlen: Paul Weber, überlege Dir, ob Du nicht auf juristische Schritte und persönliche Interventionen verzichten kannst. Das würde Dir zwar einen Verlust bringen, aber Deiner zeitweiligen Gefährtin und deren Familie nützen. Es handelt sich dabei um eine Rechte- und Güterabwägung (auch die Rechte des erwarteten Kindes). Es geht um mehr als bloße Selbstverwirklichung für Dich.
    Die Möglichkeit, die Verhältnisse später zu Gunsten des Kindes (Recht auf Kenntnis der eigenen Herkunft) und der Wahrheit noch zu klären, müssen mit den Empfehlungen von Max Kuckucksvater auf jeden Fall erhalten bleiben.

  4. Manfred W. schreibt:

    Max Kuckucksvater wird nicht erfreut sein, wenn ich sage, wer Unzucht betreibt, muss sich über die Folgen nicht beklagen.

    In dem trivialen Fall des Totschlags ist es für jeden unzweifelhaft klar, dass es keinen Weg zurück gibt und es unmöglich ist, den Totgeschlagenen wieder lebendig zu machen. Was aber nicht jedermann einsichtig ist und wofür in dieser Gesellschaft auch die Vorstellung und Erkenntnis verloren geht, ist, dass auch mit Unzucht Fakten geschaffen werden, die unumkehrbar sind und nicht ungeschehen gemacht werden können. Weil wir in einem Klima der sexuellen Freizügigkeit leben und der sich verbreitetenden Vorstellung „Alles ist möglich, man muss sich nur selbst verwirklichen“, geht das Bewusstsein und die Sensibilität davon verloren, was passiert, wenn man mit einem verheirateten Mann oder verheirateten Frau sexuelle Beziehungen eingeht.

    Leute wie Paul wirken auf mich wie Kinder, die ein Spielzeug kaputt machen und dann zu Papa rennen, ihm das Spielzeug hinhalten und „heile machen“ sagen. Wenn aber aus einer unehelichen Beziehung ein Kind entsteht, dann ist das nicht wieder „heile zu machen“.

    Mir kommt Max Kuckucksvater da viel zu schnelle auf die Begriffe „Menschenrechte“ und „Gesetzgebung“, als läge es nur an einer „richtigen“ oder „richtigeren“ Gesetzgebung und Rechtsprechung, um diese Fälle wieder „heile zu machen“. Erstens ist das aber eben nicht so einfach und zweitens ist das in meinen Augen auch eine Verlagerung der Verantwortung. Verantwortlich ist dann nämlich nicht mehr der (konkrete) Ehebrecher, sondern der (anonyme) Gesetzgeber beziehungsweise eine ebenso anonyme Justiz, die in die Rolle eines Übervaters gedrängt werden, die „heile machen“ sollen, was der (kindliche = verantwortungslose) Ehebrecher „kaputt gemacht“, sprich verbockt hat.

    Auch wenn es Max Kuckucksvater (und auch andere) nicht erfreuen wird, so muss es dennoch gesagt werden, dass es eine ganz einfache Regel gibt, die es zu beachten gilt:
    „Finger weg von verheirateten Männern und Frauen!“
    Kann doch nicht so schwer sein? Offenbar doch!

    Auch wenn man mich als einen Moralisten beschimpfen mag, so stehe ich doch auf dem Standpunkt, dass es einfach unfair ist dem Kind gegenüber, dass auf diese Art und Weise gezeugt wurde. Ich jedenfalls könnte nicht gut damit leben, wenn ein Kind damit leben müsste, dass seine Zeugung die Ursache für die Scheidung, sprich Ehezerstörung war oder zumindest der lebende Beweis für die eheliche Untreue der Mutter ist.

    Das wäre mir das kleine Vergnügen an der sexuellen Verlustierung nicht wert, zumal der sexuelle Markt ja nun wirklich groß genug für genügend Alternativen ist.

    Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und hinterher den Brunnen abdecken zu wollen, ändert das Geschehene nicht. „Brunnen abdecken“ kann man hier übersetzen mit „Anwalt einschalten“, „Fakten schaffen“ und was einem sonst noch so einfallen mag. Es lässt sich nichts mehr ändern, die Milch ist verschüttet. Alles was bleibt, ist Schadensbegrenzung und das ist schon schwer genug.

    Der erste Fehler war, sich per Unzucht in eine bestehende eheliche Beziehung hineinzudrängen.
    Wenn nun der Fragesteller darüber sinniert, sich Vaterschaft und Besuchsrecht anerkennen zu lassen, dann ist das nur ein weiteres Hineindrängen in eine eheliche Beziehung, die nach seinen Angaben wieder „rund läuft“. Es wäre der unfehlbare Weg dazu, dass diese Ehe nicht mehr rund läuft und nie mehr rund laufen wird.

    Dann sinniert der Fragesteller darüber nach, dass er „bald 50“ wird und „keine Kinder“ hat und das die „wahrscheinlich seine letzte Chance wäre, Vater zu sein“. Als wenn es die Aufgabe einer verheirateten Frau wäre, ihm Kinder zu schenken. Dazu hätte er sich definitiv eine andere Frau aussuchen müssen. Wenn ich mich an die Stelle des gehörnten Ehemannes setze, dann würde ich dem Paul schon allein für den Gedanken, meine Ehegattin zur Erfüllung SEINER Kinderwünsche zu missbrachen, gepflegt eine in die Fresse geben.

    Ich finde es ungeheuerlich, was der Fragesteller da von sich gibt. Aber als verheirateter Mann ist man ja heutzutage immer der Depp. Kein Wunder, dass immer weniger Männer heiraten wollen. Allein der Gedanke, dass es da draußen Männer gibt, die wie Paul ernsthaft glauben, mit meiner Ehegattin ein Kind zeugen zu können und dann noch gemeinsam Elternschaft zelebrieren, ist dazu angetan, aus mir jeden Wunsch nach Heirat auszutreiben.

    Ein fremder Mann (oder eine fremde Frau) hat in einer bestehenden Ehe nichts zu suchen! Punkt!

    Was dem Paul offenbar noch nicht klar ist, ihm aber bewusst werden sollte, ist, dass ihm weder aus der vollzogenen Unzucht noch aus dem dabei (möglicherweise) gezeugten Kind irgendwelche Rechte entstehen. Ich kann nicht irgendwo einbrechen und glauben als Einbrecher noch Rechte anmelden zu dürfen. Schon allein dieser Gedanke ist so absurd, dass es mich befremdet, das Paul da meint, auf Kosten Dritter seinen Vaterwunsch ausleben zu können.

    Kuckucksvaters Überlegungen gehen ja auch in die Richtung, dass sich Paul gewisse Rechte sichern oder einklagen könnte, zu lasten des Ehemannes und der Ehe. Ich würde mich als gehörnter Ehemann sehr dafür bedanken, wenn da ständig der Seitensprung meiner Ehefrau im Türrahmen steht, um sein Umgangsrecht wahrzunehmen. Nein, danke!

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendein Richter oder Gesetzgeber der Welt der Recht hätte, mir diesen Eingriff in meine Ehe (= Privatsbereich) vorzuschreiben.

    Ich verstehe mich und meinen Kommentar hier als Advocatus Diaboli, der auf die Interessenslage des betroffenen und gehörnten Ehemannes aufmerksam machen möchte.

    Jeder Handlungsansatz muss nämlich auch dessen Interessen berücksichtigen.

    • Paul Weber schreibt:

      Lieber Manfred W.
      Wenn Sie an alten Moralvorstellungen festhalten wollen, dann ist das Ihr Ding, aber stülpen Sie nicht Ihre Denkweise und Werte anderen auf.
      Unzucht gibt es nicht mehr, im deutschen Gesetzbuch sowieso nicht.
      Und was Sie als Beweggründe für das was Sie Ehebruch nennen ist reine Mutmaßung, Sie kennen keinerlei Hintergründe.

      • sammy schreibt:

        Hallo Paul,
        also für mich sind die „Moralvorstellungen “ zwar drastisch formuliert, aber alles andere als alt, oder veraltet !
        Was war es denn anderes als Ehebruch ?? Du hattest mit einer verheirateten Frau ohne Wissen ihres Ehemannes ungeschützten Verkehr. Wenn Dich der Begriff Ehebruch stört, dann nenne es anders, aber Fakt ist und bleibt, dass Du dich in eine Ehe eingemischt hast und auf gutem Wege warst in diese Situation ein Kind zu zeugen. Beste Vorrausetzungen für eine überglückliche Kindheit und ein unbelastetes Leben.

        Insofern, bereinige die Sache und lass mir und anderen unsere „veralteten“ Lebenseinstellungen. Und denke auch an die 5 jährige Tochter, deren Leben Du mit beeinflusst hast. Denn du hast nicht mit einer Frau geschlafen, sondern einer Familie.

        Gruß, Sammy, ein 6 Jahre lang betroffener Ehemann und Vater betroffener Kinder

  5. Max Kuckucksvater schreibt:

    Hallo Paul,
    Deine Situation ist uns durch mehrere Fälle bekannt. Unter anderem hat Andreas Haft (Pseudonym) im Kblog seine Geschichte erzählt. Die Menschenrechte leiblicher Väter werden in Deutschland von der Gesetzgebung verletzt. Das hat auch mehrmals der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte festgestellt und Deutschland zur Änderung der Gesetze aufgefordert. Passiert ist bisher nur geringfügige Justiz-Kosmetik. In Deutschland ist automatisch derjenige der gesetzliche Vater, der mit der Kindsmutter zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet ist – ein naives Gesetz.

    BGB § 1600
    Anfechtungsberechtigte
    (1) Berechtigt, die Vaterschaft anzufechten, sind:

    2. der Mann, der an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes während der Empfängniszeit beigewohnt zu haben,

    (2) Die Anfechtung nach Absatz 1 Nr. 2 setzt voraus, dass zwischen dem Kind und seinem Vater im Sinne von Absatz 1 Nr. 1 keine sozial-familiäre Beziehung besteht oder im Zeitpunkt seines Todes bestanden hat und dass der Anfechtende leiblicher Vater des Kindes ist.

    So sieht die überarbeitete Version nun aus. Es darf – so verstehe ich es als Laie – also keine soziale-familiäre Beziehung zwischen Deinem vermutlichem Kind und dem gesetzlichen Vater bestehen.

    Es ist wichtig, dass Du möglichst schnell Fakten schaffst. Zeugen, die das Verhältnis von Dir zur künftigen Mutter bestätigen. Jedes noch so kleines Detail kann entscheidend sein, damit man Dir wenigstens etwas an Rechten einräumen wird. Um einen Anwalt wirst Du nur kommen, wenn Du Deine Rechte von der Mutter zugesprochen bekommst oder die ganze Sache an den Nagel hängst. Und selbst mit Anwalt wird es ein langer und steiniger Weg werden – so meine Erfahrung aufgrund der Berichte, die uns vom Kblog von betroffenen Vätern in Deiner Situation erreichen. Gerne würde ich Dir Hoffnung machen, doch die beschränkt sich nur auf Deine Fähigkeit, die Frau von Deinen Anliegen überzeugen zu können.

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