Ich hatte auch einmal Glück, dachte ich. – Kuckucksmutter, das war ich mal – Teil 1 – von Lea Freundt


Erlebnisbericht

Kuckucksmutter, das war ich mal von Lea Freundt

Vorab bitte ich alle Lesenden, um etwas Mitgefühl, denn die Hölle habe ich schon hinter mir. Oder durchlebe ich sie noch? Selbst bei diesen paar Zeilen laufen mir schon die Tränen, da es mir soo schwer fällt, mich mit dem allem auseinander zu setzen oder besser, den Konsequenzen, die ich jetzt tragen muss.

Fangen wir ganz von vorn an. Ich habe vor ein paar Jahren einen Mann kennengelernt und habe mit diesem Dinge erleben dürfen, die ich in meinem ganzen Leben nicht erfahren durfte. Ich war Feuer und Flamme. Habe das erste Mal zu einem Menschen aufgeschaut und dachte, mein bisher wirklich nicht positiv verlaufendes armes und trostloses Leben, wäre nun endlich vorbei. Ich hatte auch EINMAL Glück.
Wir haben uns näher kennengelernt und es war anfangs toll. Im Verlauf der Beziehung fing es an, dass er sich an meiner offenen Art und Weise, bezüglich meiner Umwelt negativ dran störte und dass ich mehrere Male hintereinander mir sagen lassen musste, das diese Art und Weise bei seinen Freunden eventuell als „leichtes Mädchen“ gewertet werden würde. Ich wurde durch diese Aussagen sehr verletzt. Das gerade entwickelte Vertrauen war mehr oder weniger dahin, da ich eh arge Probleme bezüglich Vertrauen in näher stehende Menschen habe. Ich muss dazu sagen, dass er im Verlauf der Beziehung es immer wieder geschafft hat, mein gerade, schwer erkämpftes Vertrauen zunichte zu machen. Das gelang ihm durch nicht Nachdenken und fehlendes Taktgefühl. Wir trennten uns. Abschließen konnte ich damit nie so wirklich.

Im nächsten Teil erzähle ich, wie ich ihm wieder begegnete und …

Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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