Formel 1 Legende Juan Manuel Fangio soll exhumiert werden – Argentinien


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Statue von Juan Manuel Fangio im Mercedes-Benz Museum – Foto by Morio

„Juan Manuel Fangio, die Formel-1-Legende aus Argentinien, soll exhumiert werden. Grund für die Untersuchung seines Leichnams ist der Verdacht auf eine Vaterschaft.

Wie örtliche Medien berichteten, hat ein Richter der Stadt Mar del Plata die Maßnahme angeordnet. Am Freitag, den 7. August 2015 soll die Leiche Fangios ausgegraben und dann

in Buenos Aires untersucht werden. Der DNA-Test soll dann klären, ob es sich bei dem fünfmaligen Formel-1-Weltmeister um den leiblichen Vater von Oscar Espinosa, dem Kläger in der Angelegenheit, handelt. Dieser kämpft seit geraumer Zeit um diesen Test, das Gerichtsverfahren dazu war schon 2013 eröffnet worden.

Wie Espinosa behauptet, sei er das Kind, dass aus der Beziehung seiner Mutter Andrea Berruet zu Fangio hervor geht. Die zwei waren ab den 1950er Jahren ein Paar und sollen rund 20 Jahre lang eine Beziehung geführt haben.

Der Rennfahrer galt bisher als kinderlos. Er hat in seinem Leben nie geheiratet, am 17. Juli 1995 war er im Alter von 84 Jahren gestorben. Die Überreste befinden sich in Balcarce, seinem Geburtsort im Südosten der Provinz Buenos Aires.

Fangio war insgesamt fünfmal Weltmeister und galt lange Zeit als der erfolgreichste Rennfahrer in der Formel 1-Geschichte. An 51 Grands Prix nahm er teil und ging in 24 Fällen als Sieger hervor. Er fuhr für Alfa Romeo, Mercedes, Maserati und Ferrari und in den Jahren 1951, 1954, 1955, 1956 sowie 1957 bekam er den WM-Titel. Erst Michael Schumacher brach 2003 diesen Rekord.“ (Quelle: sport.excite.de)

Kommentar: Die Vaterschaft ist wichtig. Wichtig wegen der Kenntnis der eigenen Abstammung und wichtig wegen der Erbschaft – sofern es denn etwas zu erben gibt. Im Falle von Juan Manuel Fangio wird es sicherlich einiges zu erben geben. Gleich aus welchem Grund auch immer, es ist wichtig genug, um den Leichnahm bzw. dass, was von ihm noch übrig ist, zu exhumieren. Es wird Zeit, dass die Vaterschaft gleich von Geburt an sichergestellt wird. Nur der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) kann zuverlässig zumindest die falsche Zuordnung der Vaterschaft unterbinden.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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