brandzeilen.de – neues Magazin berichtet von einem Kuckuckskindschicksal


Brandzeilen - Das Magazin für Menschen und ihre Geschichten

Brandzeilen.de – das bittere Schicksal eines ungeliebten Kuckuckskindes – von Wolfgang Hillnhütter – Screenshot – vom 08.04.2015

Brandzeilen ist ein neues Onlinemagazin, das über ganz persönliche Geschichten von Menschen berichtet. Es ist heute am 8.4.2015 online gegangen und ist bemerkenswert einzigartig.

Der Journalist Wolfgang Hillnhütter widmet sich inDas bittere Schicksal eines ungeliebten Kuckuckskindes“ der Kuckucksgeschichte von Katrin E.
Hillnhütter hatte bereits für die Programmzeitschrift „Auf einen Blick“ sich mit der Kuckuckskindthematik beschäftigt und über das Schicksal von Scheinvater Georg Terbeck berichtet.

Wir vom Kuckucksvaterblog freuen uns sehr, dass die Medien sich merklich mehr der Kuckuckskindthematik und den damit verbundenen Schicksalen widmen. Ein großes Danke an all die Journalisten, die sich ernsthaft mit unserer Kuckuckskindthematik auseinandersetzen und sie öffentlich machen.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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16 Antworten zu brandzeilen.de – neues Magazin berichtet von einem Kuckuckskindschicksal

  1. Georg Reischel schreibt:

    Eine Frau wird nicht deswegen zur Mutter, weil das Kind, das sie gebiert und in aller Regel versorgt, zufällig auch ihre Gene hat und sie würde auch nie auf die Idee kommen, ihre Mutterschaft durch einen DNA Test zu verifizieren. Die Definition der Vaterschaft hat keine Schnittmenge mit der Definition der Mutterschaft.
    Meine Frage ist eine höchst einfache: Ist die genetische Definition der Vaterschaft in Frage zu stellen?

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Vater ist der, der das Kind gezeugt hat.

      • Georg Reischel schreibt:

        Gebongt! Aber wer war es denn jetzt genau, der Mann höchst daselbst oder doch nur das Spermium. Dieses soll ja die Eizelle befruchten. Tu dir das allerdings nicht an, ich wühle schon seit zehn Jahren in diesem Thema (ohne Unterstützer)

    • Alexander schreibt:

      @Georg
      Man sieht, deine Definition ist erschöpfend am Ende.
      Du wirfst mit ein paar Begriffen (u.a. verifizieren, Schnittmenge, etc.) um dich, und hast als Nichtbetroffener nicht mal im Ansatz verstanden, worum es hier geht.
      Zu deiner höchst einfachen Frage folgendes: Die genetische Vaterschaft ist natürlich nicht in Frage zu stellen. Genau sowenig, wie die Frage der Mutterschaft.
      Was in unserer modernen Gesellschaft in Frage zu stellen ist, ist Folgendes: mit welchem Recht entscheidet eine Mutter alleinig über die Vaterschaft?
      Ich bin ganz gespannt über ein paar interessante Antworten, gern natürlich außerhalb jeglicher pseudowissenschaftlicher Standardfloskeln.
      Und worin dein persönliches Problem liegt, konntest du auch noch nicht hier ansatzweise darstellen.

      • Georg Reischel schreibt:

        Ei!
        1) Erstens weiß ich sehr wohl, was eure Welt ist, denn schließlich bin ich genau in dieser und nur in dieser groß und erzogen worden. Erst mit 45 Jahren kam ich auf die Idee, das die „geschlechtliche Fortpflanzung“ zu untersuchen ist und keine „unumstößliche Wahrheit“ darstellt, auch wenn die Wissenschaft uns genau das weißmachen will und sie stattdessen nicht als Theorie formuliert, die zu verifizieren oder zu falsifizieren ist.
        2) Zu meinem übergroßem Stolz bin ich der einzige weltweit, der die Widerlegung der geschlechtlichen Fortpflanzung zum Thema hat. Und damit natürlich auch die Vaterschaft, so sich diese auf die „geschlechtliche Fortpflanzung“ beruft.

        Der Glaube an die Vaterschaft ist die einzige Weltreligion, denn allein sie kennt keine Ungläubigen, über alle Nationen, Völker und Religionen hinweg.

        • Kuckuckstochter schreibt:

          Dass die Veröffentlichung, bzw. das Posten hier im Blog, meiner Geschichte zunutze genommen wird, um der Wissenschaft zu dienen – ehrt mich sehr 🙂 !

        • Sahra schreibt:

          Das wundert mich in der Tat nicht, dass Du der einzige bist. Zumindest Deine Argumentation, warum es nicht so sein sollte, ist komplett konstruiert und schwach. Eigentlich hättest Du bloß gerne andere Begriffsdefinitionen in der Fortpflanzung, und machst daran fest, dass „Der Glaube an die Vaterschaft die einzige Weltreligion“ ist. Du übersiehst komplett, dass bei der Definition der Vaterschaft auch die soziale Komponente eine Rolle spielt. Nicht umsonst kennen wir Kuckuckskinder die Unterscheidung in soziale Väter und biologische Väter. Ansonsten hast Du der allgemein gültigen momentan existierenden Theorie irgendwie nichts großartiges entgegenzubringen außer einem „was hindert mich daran zu sagen, dass ich mich meiner Gene entledige…“. Aber mal zurück zum Thema, denn hier haben Deine pseudo-biologischen Thesen nichts verloren und werden vermutlich auch niemanden interessieren…

          • Georg Reischel schreibt:

            Du möchtest also das ich was zum Thema sage und am Besten noch Tacheles. Nun gut …

            Ein Kind ist einzig und allein im Bezug zum Vater ein Kuckuckskind, aber niemals im Bezug zur Mutter. Dennoch erdreistet ihr euch unverschämt selbstherrlich, das Kind als Kuckuckskind zu bezeichnen und die Mutter am besten gleich mit dazu.

            Eine Mutter kann NIEMALS ein Brutparasit sein, da sie ja das Kind selber ausbrütet (Schwangerschaft) und eine Mutter kann auch kein Brutpflegeparasit sein, da sie diese ja in aller Regel selber ausführt. Also: erfindet erst einmal einen anderen Begriff.

            Aber da kommt so ein Prof. K., der vom „weiblichen Brutpflege – Parasitismus“ redet und ihr glaubt ihm einfach ohne jegliche Prüfung. Wikkimania bestätigt das ja.

            Das die Mutter ihren „Fremdgang“ nicht auf der Zunge trägt, hat erst einmal einige Gründe, als da wären …

            1) Gefährdung ihrer Beziehung oder Ehe (warum sollte man erwarten, dass eine Mutter bei null anzufangen hat)
            2) Sie weiß es selber nicht sicher
            3) Da die Mutterschaft nicht bezahlt wird, sind die finanziellen Beweggründe äußerst verständlich, denn das ist ja eure vordergründige Brutpflege (Zahlvater)
            4) Kinder benötigen beide Geschlechter und sie nimmt sich heraus, selber zu wählen, da es in diesem Fall auch möglich ist
            5) An der Brandeisen – Geschichte ist ja nicht erkennbar, welcher Vater ein besserer Vater sein wird und das sich die Mutter den vermeintlich besseren Vater ausucht, ist auch verständlich, ist ja schließlich ihr Kind (nicht vergessen!)

            Das Kuckucksthema gehört, wie alles andere, zu den „Beziehungsdramen“ und kann nicht als gesondertes heraus gegriffen werden.

            Vorschlag: Geht ein bischen über eure verständlich gegebene Betroffenheit hinaus. Es ist sonst nur ein Machtkampf, der nur unter Männern mit Fäusten geregelt wird.

            • Kuckuckstochter schreibt:

              @Georg „An der Brandeisen – Geschichte ist ja nicht erkennbar, welcher Vater ein besserer Vater sein wird und das sich die Mutter den vermeintlich besseren Vater ausucht, ist auch verständlich, ist ja schließlich ihr Kind (nicht vergessen!)“

              Ich frage mich, ob du dir das richtige Medium, nämlich diesen Blog hier, ausgesucht hast.

              Wenn du aufmerksam gelesen hättest, wäre dir sicherlich nicht entgangen, das in dieser „Brandeisen-Geschichte“ sehr wohl erkennbar ist, welcher Vater ein besserer Vater hätte sein können – nämlich keiner!

              „Das Kuckucksthema gehört, wie alles andere, zu den “Beziehungsdramen” und kann nicht als gesondertes heraus gegriffen werden“

              Soll es auch gar nicht, jedoch ist dieser Blog hier für Betroffene, die sich mit dem Thema Kuckuckskinder, Kuckucksväter usw. auseinandersetzen.

              Vielleicht wäre das https://www.facebook.com/pages/Das-M%C3%A4nnermagazin/167251330060158?fref=ts eine Plattform für dich.
              Gruß
              Kuckuckstochter

            • Marcus Spicker schreibt:

              Das hier ist wirklich fruchtlose Wortklauberei. Dabei ist die Sache doch ganz eindeutig: 1. Parasitismus ist übersetzt das Schmarotzertum, also das Ausnutzen eines anderen Individuums. 2. Brutpflege beschränkt sich nicht darauf, dass die Mutter neun Monate auf dem Ei sitzt, sondern dass der männliche Partner sich emotional, finanziell und durch seine Arbeitskraft mit daran beteiligt, dass „die Brut“ in einem funktionierenden Nest auf die Welt kommt. 3. Der Parasitismus, also das Ausnutzen eines anderen, geht von der Mutter aus, also passt auch „weiblich“. Zusammengesetzt: „Weiblicher Brutpflegeparasitismus“. Dein Fehler ist, dass du dem Muttermythos unterliegst, wonach nur die Mutter für ein Kind sorgen kann und der Vater nur der Trottel ist, der mit etwas Blässe um die Nase im Kreißsaal mithechelt und sonst nicht groß etwas damit zu tun hat. Dem ist aber zu allermeist nicht so, er wird emotional, körperlich und finanziell „ausgebeutet“ von der Mutter. Ausgebeutet deshalb, weil es nicht sein Kind ist und eine Mutter weiß so etwas oder hat zumindest eine Ahnung, dass es so sein könnte. Die Mär von “ sie hat es ja vielleicht auch nicht gewusst“, kann man stecken lassen. Sie weiß mindestens davon, dass es in Folge von Mehrverkehr auch einen anderen Vater geben könnte. Deine Wortklaubereien mögen ja noch ganz interessant sein, dein In-Schutz-Nehmen von Kindesunterschieberinnen ist es nicht. Deiner Logik nach sollte dann auch Diebstahl entkriminalisiert werden, nach dem Motto: „Ich hab grad kein Geld, dann klau ich’s der Oma von nebenan“ oder „Jetzt hab ich den Wagen meines Mannes angefahren, da begehe ich mal lieber Fahrerflucht und erzähl ihm eine hübsche Geschichte bevor die Polizei noch die Wahrheit herausfindet.“ Vielleicht beschränkst du dich dann doch besser auf das biologische und versteigst dich nicht in Theorien, die dich zum Kuckucksmutterversteher machen. 😉

            • Georg Reischel schreibt:

              Ein letztes Mal. Versprochen!

              Die Beendigung der neun monatigen Schwangerschaft ist die schmerzhafte Geburt, wozu auch die Kaiserschnitte gehören und der Tod von über tausend Frauen pro Tag. Da ist das Werk des Mannes schon neun Monate alt, welches ihn zum Vater machte oder werden ließ. Der Mann ist schon Vater, als die Frau noch gar nicht schwanger war und noch nicht einmal ahnte, dass sie schwanger werden würde. Wenn sie dann schwanger ist und die Zeugung des Kindes schon mindestens zwei Wochen her ist, fragt man sie dennoch, von wem sie denn schwanger geworden ist.

              Jemand, der von nichts irgendeine Ahnung hat, gehen diese Formulierungen dennoch flüssig von den Lippen. Der Mann weiß nicht, wie er gezeugt hat und womit. Kein Mann kennt seine DNA oder weiß, wie das Spermium konkret aufgebaut ist. Auch die konkreten Abläufe in der Eizelle gehören dazu. Und es ist auch völlig unnötig. Man brauch nichts zu wissen, denn der Mann hat immer schon gezeugt und geschwängert. Es ist schlichte Tradition und reiner Glaube.

              Tschüss…

  2. Georg Reischel schreibt:

    Du hast wohlweislich recht, es ist für mich ein Nebenschauplatz. Doch:

    Kein Mann weiß und hat je gewußt, ob er der leibliche Vater eines Kindes ist. Anstatt aber die nächst liegende und einzige Lösung für dieses allein männliche Grundproblem aktiv zu übernehmen und endlich mal auf die genetische Defintion der Vaterschaft zu verzichten, verlangt der Mann in seiner kompletten Hilflosigkeit schon wieder die spezifische Unterwerfung der Frauen.

    • Alexander schreibt:

      Nimm’s mir mal nicht übel, dein pseudo-intellektuelles Geschreibe geht doch wohl am Kern der Sache deutlich vorbei. Aber wahrscheinlich fehlt mir nur der tiefere Zugang zu deinen Gedankengängen.
      Wo liegt eigentlich dein persönliches Problem?

  3. Georg Reischel schreibt:

    Also diese Geschichte ist doch wohl nicht in deinem Sinne!

    • Alexander schreibt:

      @Georg
      Das ist doch egal. Es gehört aber zu dieser Thematik. Ich bin auch kein Kuckucksvater. Sondern ein leiblicher, dem das Kind durch schwarze Adoption entzogen worden ist.
      Ich frage mich eher was dich bewegt, sich diesen Thema anzunehmen…!?

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