Vater eines Kindes ist der Mann, der … – BGB Deutschland – Zitat


Wirklich?

Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist.
Deutschland, BGB §1592 Abs.1

Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist.
Deutschland, BGB §1592 Abs.1

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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9 Antworten zu Vater eines Kindes ist der Mann, der … – BGB Deutschland – Zitat

  1. Horst schreibt:

    Ich finde das sich Deutschland und der Rest der Welt in Sachen „Kuckuckskinder“ im Entwicklungsstadium befinden. Bin selber Scheinvater und kämpfe bereits seit 7 Jahren darum, dass der leibliche Vater meines Kuckuckskindes ermittelt wird. Unendliche Verhandlungen vor Gericht brachten bisher keinen Erfolg. Die Täter werden wie immer geschützt und die Opfer allein gelassen. Armes Deutschland!

    • Marcus Spicker schreibt:

      Hallo Horst,
      vielen Dank für deinen Kommentar, der wieder einmal zeigt, dass mehr Männer davon betroffen sind als man uns weismachen will. Wäre es für dich denkbar deine Geschichte für uns aufzuschreiben und hier im Blog zu veröffentlichen (gerne auch anonymisiert), damit unsere Leser die genauen Umstände kennenlernen können? Antwort bitte per PN. Vielen Dank und dir alles Gute!

      • Horst schreibt:

        Hallo Marcus,
        Gern möchte ich meine Geschichte erzählen.
        Angefangen hat alles nach der Trennung von meiner Ex. Wir waren 20 Jahre verheiratet, als im Jahr 2009 die Scheidung ausgesprochen wurde.
        2007 war die Trennung und im August 2008 machte ich einen heimlichen Vaterschaftstest, weil (wie immer) Freunde und Verwandte mich darauf aufmerksam machten, dass evtl. irgendwas nicht stimmen kann mit meinem „Sohn“. Er wäre mir so gar nicht ähnlich.
        Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich während meiner Ehe bei einem Urologen war, um fest stellen zu lassen, ob ich überhaupt zeugungsfähig bin.
        Dieser bescheinigte mir, dass ich eine sehr geringe Spermienproduktion habe, aber „ein“ Spermium ausreiche, um ein Kind zu zeugen. In diesem Glauben akzeptierte ich dann auch 1996 die frohe Kunde, ich werde Papa!
        Während der Schwangerschaft war ich auf „Wunsch“ meiner Ex sogar mit ihr zu einer Untersuchung in Erlangen, um zu untersuchen, ob die Gene des Kindes i.O. sind. (Meine Schwester hatte zwei Kinder, welche an Muskeldistrophie[Abbau der Muskeln] erkrankt sind)
        Aus dieser Untersuchung ist dann aber nur eine Besprechung geworden.
        Im Nachhinein darüber nachgedacht, war das schon für mich ein Schlag ins Gesicht. Wie dreist von ihr!!!
        Naja, also machte ich 2008 diesen Test und was kam dabei heraus? Zu 99,9% keine Übereinstimmung. Also doch kein Papa, zu dieser Zeit war das Kind bereits 11 Jahre.
        Dann ging für mich der “ Kampf“ in die erste Runde.
        Ich wollte natürlich meine Ex zu Rede stellen und erfahren, wer der Vater ist. Keine Chance.
        So blieb mir nichts anderes übrig als mir Hilfe bei einer mir empfohlenen Anwältin zu holen.
        Während der Zeit des Schriftverkehrs zwischen den Anwälten, drohte mir meine Ex zusammen mit ihrem neuen Lebensabschnittsgefährten(LAG) Schläge an, wenn ich das. “ Vaterschaftsgelumpe“ nicht gehen lasse.
        Und diese Anwältin machte alles nur viel schlimmer.
        Bei meiner ersten Verhandlung der Vaterschaftsanfechtung in 2009 sagte die vorher glatt zu mir, ich solle der Richterin sagen, dass meine Schwester schon seit der Geburt des Kindes diese Zweifel an der meiner Vaterschaft geäußert hat. Unbedarft wie ich damals war, tat ich dies auch, mit dem Ergebnis, dass das Verfahren abgeschmettert wurde(Anzweiflung innerhalb 2 Jahresfrist). Immerhin hat diese Richterin noch die Auflage erteilt, dass ein offizieller Vaterschaftstest gemacht werden muss. Das wurde dann auch mit Ach und Krach durchgeführt mit selbem Ergebnis wie oben beschrieben.
        Hab mir dann einen anderen Anwalt genommen!
        Mit ihm hatte ich dann die zweite Vaterschaftsanfechtung in 2010 indem dann offiziell festgestellt wurde, dass ich nicht der Vater bin.
        Mir geht es aber auch im Interesse des Kindes darum, den leiblichen Vater feststellen zu lassen und, wer will es mir verdenken, um den geleisteten Unterhalt. Schließlich hab ich ein fremdes Kind 11 Jahre lang versorgt.
        Nun ja, im Februar 2012 war dann die Verhandlung gegen die Mutter, indem die eigentlich sagen musste, wer der Vater des Kindes ist. ( Übrigens, hätten sie dieses schlüpfrige Gesetz heute nicht kippen müssen, es gab schon in 2012 genug Schlupflöcher, dieses zu umgehen), denn wenn die Mutter nicht mehr weiß, wer als Vater zu diesem Zeitpunkt in Frage kommt, braucht sie es auch nicht zu sagen! So geschehen im Februar 2012 vor dem Familiengericht in Hof.
        Da sich im Nachhinein herausstellte, dass ich doch sehr aufmerksame Nachbarn hatte, konnte ich nun heraus finden, wer als leiblicher Vater in Frage kommt.
        (er äußerte sich während einem Straßenfest [🍺] bei ihr, dass er der Vater ist und auch schon einen Test gemacht hat und sich damit abgefunden hat, dass er den Bub nun mal hat). ????
        Mit diesem “ Herr“ hatte ich in diesem Januar nun das Vergnügen vor Gericht zu erscheinen um seine Vaterschaft feststellen zu lassen und auch den Unterhalt zurück zu fordern.
        Die Richterin beschloss nun, dass er den Vaterschaftstest machen muss, leider mit einem bitteren Beigeschmack.
        Ich muss nun erst mal 1000,00 Euro an das Gericht überweisen, damit der Gutachter überhaupt in Erscheinung tritt und den Test veranlasst und ich denke auch durchführt.
        Letztendlich bin ich jetzt froh, überhaupt so weit gekommen zu sein.
        Nun hoffe ich nur, dass der Test auch das gewünschte Ergebnis hervor bringt, um dann meine Regressforderung auch durchsetzen zu können.
        Was das Kind betrifft, wurde mir dieses von der Mutter entzogen. Sie drohte mir damals, wenn ich das mit der Vaterschaft durchziehe, werde ich das Kind nie wieder sehen. Das hat sie auch bis heute durch gezogen.
        Mir hat es natürlich den Boden unter den Füßen weg gezogen, als ich das erste Testergebnis in den Händen hatte. Ich war in meinem ganzen Glauben zerstört.
        Hab versucht mir auch Rat und Hilfe bei unserem Pfarrer zu holen, aber dessen Reaktion erschütterte mich noch mehr, er sagte, ich müsse die Frau auch verstehen.
        Wie kann ein Pfarrer so etwas sagen?
        Mein Glaube an die Menschheit war total zerstört.
        Heute lebe ich in einer sehr liebevollen, harmonischen Ehe, aber eigene Kinder wurden mir durch meine Ex verwehrt. (bin heute 55 Jahre alt).
        Meine jetzige Frau hat mir wieder den Halt im Leben gegeben, ich weiß nicht was ich gemacht hätte, wenn ich sie in diesen zähen Jahren der Verhandlungen nicht gehabt hätte. Entweder hätte ich die Prozesse entnervt aufgegeben, oder ich hätte meiner Ex etwas angetan. Denn Hilfe von unserem ach so hoch gepriesenem Staat hätte oder habe ich nicht bekommen.
        Wenn es soweit ist, werde ich dich über den Ausgang des jetzt hoffentlich letzten Prozesses unterrichten.
        Bis dahin
        Horst

        • Max Kuckucksvater schreibt:

          Hallo Horst,

          Was das Kind betrifft, wurde mir dieses von der Mutter entzogen. Sie drohte mir damals, wenn ich das mit der Vaterschaft durchziehe, werde ich das Kind nie wieder sehen

          Diesen Spruch bekommen viele Scheinväter zu hören – auch ich. Ein Drama ist es, dass Dir durch diesen Betrug seitens der Kuckucksmutter die eigene Familienplanung verwehrt ist.

          Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut für die Zukunft und gratuliere Dir dazu, jetzt eine Frau an Deiner Seite zu wissen, die Dir den Rücken stärkt.

  2. Pingback: Matthias' Woche - Links der KW 46 - NICHT-Feminist

  3. Sammy schreibt:

    Hallo,
    ja, ein definitiv überholter §, der mich auch erwischt hat. Mehr könnt ihr hier unter meinen Berichten lesen.

    Der § dient doch nur dazu dem Staat Geld zu sparen. Denn automatisch hat das Kind einen Vater, der Unterhaltspflichtig ist, solange, bis er aktiv wird und sich gerichtlich austragen lässt.

    Die Mutter meiner Kinder war der Meinung ich lasse alles laufen. Nein. Nicht nur der Verantwortung wegen für ein fremdgezeugtes Kind, sondern auch im Interesse des Kindes selbst und des leiblichen Vaters bin ich den Schritt gegangen. 299€ für das Gutachten, 178€ Gerichtskosten, Termin irgendwann im nächsten Jahr ( Aussage der Justizbeamtin: keine dringender Fall…).

    Dieser § gehört geändert. Ersetzt durch den Vaterschaftstest bei Geburt:

    „Vater ist der Ehemann, sofern seine Vaterschaft im Rahmen des bei Geburt durchgeführten Vaterschaftstest nachgewiesen wurde…“

    VG Sammy

  4. Auf solche Definitionen kommen nur boshafte verstohlene Menschen.
    Es ist, als habe man den „Guten Gedanken“ aushebeln gewollt.

    Faktisch wird auch bei Scheidungen in den Kreisen der regionalen Klüngel so verfahren, der leibliche Vater wird wenn er sich erwehrt um jeglichen Kontakt gebracht und der Nachkommende bestimmt Deine Kinder Kontakt.
    Praktisch hat der Gesetzgeber festgelegt, Väter als reine Erzeuger außerhalb des christlichen Menschenbildes zu diktieren und deren Erpressbarkeit über alle Situationen sichergestellt.

  5. Romy Matthias schreibt:

    Dieser genannte Paragraph gehört längst gestrichen….. LG Romy

  6. Petra Scholz schreibt:

    Vater eines Kindes ist der Mann, der dieses tatsächlich gezeugt hat und nicht jener,- der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist.

    „Da heißt die Maus keinen Faden ab“ und es helfen keine derartigen Ausflüchte, durch ein solches, längst überholte Gesetzesfassung, wohl aus dem Jahr 1900, welche nichts anderes als legitimiertes Lügen einerseits und Leid anderseits schafft, dessen Täuschung sich durch weitere Generationen zieht.

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