Millionenerbe für das Kuckuckskind – Mallorca


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Wirklich ein Kuckuckskind oder fehlten dem Journalisten Kenntnis oder einfach nur die Worte für eine knackige Schlagzeile? – nachrichten.at screenshot

In Deutschlands 17. Bundesland klagte ein außerehelich gezeugter Mann (54) einen Vaterschaftstest ein. Seine Mutter wurde damals durch einen reichen Mann geschwängert – so zumindest ihre Aussage. Der vermutliche Vater widersprach dem und hat nie die Vaterschaft anerkannt. Nach seinem Tod wollte das uneheliche Putativkind seinen Erbteil und mittels eines Abstammungstest seine Erbberechtigung nachweisen. Kurz nachdem das Gericht die Exhumierung angeordnet hatte, ließen die Erben den Körper des Verstorbenen einäschern, zerstörten so dessen DNA und damit die Möglichkeit eines Vaterschaftstestes. Als Konsequenz erkannte dann das Gericht die Vaterschaft als nachgewiesen – auch ohne DNA-Test – an. (Quelle: nachrichten.at)

Ob es sich in dem Fall wirklich um ein Kuckuckskind handelte ist unklar, denn ob das Kind zuvor ohne Kenntnis zu jemanden anderen Papa sagte, geht aus dem Text nicht hervor. Vielmehr wirkt es so, dass die Vaterschaft von Anfang an von der Mutter bekundet wurde. Dann wäre das Kind ein Bastard, was man heute aus ‚Political Correctness‘ nicht sagen darf und schon fehlen Worte, mit denen man kurz und knapp eine Aussage treffen könnte. Das widerum erschwert es, schöne Schlagzeilen zu formulieren. Wenn dem so gewesen sein sollte, dann ist das ein gutes Beispiel dafür, wie Political Correctness Journalisten die Schlagzeilen raubt.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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