Obligatorischer Vaterschaftstest ab Geburt? – Aus der Sicht eines Vaters, der sich seiner Vaterschaft sicher ist – von KasCady


Portraitaufnahme

KasCady bloggt über seine Erlebnisse als Trennungsvater und das Leben zwischen Düsseldorf und Berlin – Foto: privat

Was gibt mir die Sicherheit Vater zu sein?
Dass die Geburt der schönste Moment für einen Mann ist, der alles intensiv für dieses Ereignis und die ersten Wochen danach vorbereitet hat, weiß ich aus eigener Vergangenheit. Ein Gefühl von absoluter Glückseligkeit und unbändigen Lebens durchströmt den Körper, wenn man seinem eigenen Fleisch und Blut in die Augen sieht.

Doch was machte mich so sicher, dass es wirklich mein eigenes Kind ist?
Bis vor ein paar Wochen habe ich nie wirklich darüber nachgedacht, welche Sicherheiten ich habe.
Nachdem ich meinen Blog „Autobahnkind“ über das schwierige Wechselmodell (Berlin – Düsseldorf), welches nach der Trennung von der Mutter meiner Tochter zustande kam, begann, bin ich in Kontakt mit Max Kuckucksvater gekommen. Nach einer kleinen Unterhaltung über unsere Vergangenheiten stiegen in mir Fragen, Erinnerungen und Gedanken auf.

Die Kernfrage „Ein Vaterschaftstest bei Geburt?“ beschäftigt mich in den letzten Tagen massiv, da es salopp betrachtet wirklich keine 100% Sicherheit für einen Mann gibt, der „Erzeuger“ eines Kindes zu sein.
Dass das Kind, welches auf dem Wickeltisch in der Nacht der Geburt vor mir lag, meine Tochter ist, stand völlig außer Frage. Denn immerhin habe ich 3 Monate zuvor die Vaterschaftsanerkennung und das gemeinsame Sorgerecht für unsere Tochter amtlich unterschrieben.

Aber hätten mich meine Erfahrungen im sozialen Umfeld nicht warnen sollen mit solch voreiligen Taten vorsichtig zu sein?
Damals sagte ich ganz klar „NEIN“, denn meine erste Sicherheit war Vertrauen. Vertrauen in meine Partnerin, dass sie mir treu ist und keinen Seitensprung wagen würde. Sie ist für mich 350 km von ihren Eltern weggezogen und hat quasi ihr bisheriges Leben für mich aufgegeben. Vor Ort kannte sie nur mich, also stand jede noch so oberflächliche Beziehung zu anderen Männern außer Frage.
Denke ich heute darüber nach, war diese Aktion mehr als gewagt, denn dieser rechtliche Schritt wäre bei einer „Kuckucksvaterschaft“ nicht so leicht rückgängig zu machen. Das Vertrauen, was ich in meine Partnerin gesetzt hatte, zeugt von Blindheit, die durch Gefühle und Emotionen ihr gegenüber zustande kamen. So ähnlich war es auch in meinem sozialen Umfeld. Ein Bekannter von mir betreute liebevoll 2 Jahre lang ein kleines Mädchen, bis sich herausstellte, dass diese gar nicht seine Tochter war, sondern ein „Produkt“ aus einer Affäre, die seine Partnerin 2,5 Jahre vor ihm geheim halten konnte.
Innerhalb weniger Wochen nach diesem Ereignis und noch eines weiteren tragischen Schicksalsschlages, brach er alle Zelte ab, gab seinen Freundeskreis auf und verzog. Der Kontakt in seine Vergangenheit wurde von ihm abgebrochen und nicht mehr gewünscht.

War diese Erfahrung zu dramatisch für ihn, dass er sein Leben ändern musste um dieser Sache Herr zu werden?
Optisch hätte damals niemand damit gerechnet, dass dies nicht sein eigenes Kind ist.
Dennoch lässt mich diese Erfahrung nicht zweifeln, wenn ich meiner eigenen Tochter in die Augen sehe.
Sie ist mein Fleisch und Blut und ich höre auf mein Bauchgefühl.
Seit der Nacht der Geburt, wo ich meinem Kind die erste liebevolle Zuwendung geben durfte, da ihre Mutter nach dem Notkaiserschnitt noch im OP und Aufwachraum verblieb, bin ich mir sicher, ihr leiblicher Vater zu sein. Die Aussage meiner Mutter, die mir während der Not-OP Beistand leistete, „Die sieht aus wie du, als du auf die Welt kamst. Nur mit weniger Haaren.“ machte alles perfekt.
Ich habe viel darüber gelesen, dass die ersten Verdachtsmomente von Familienmitgliedern geäußert werden, da sie die optische Übereinstimmung anzweifeln. Bei mir gab es das alles nicht und jeder sagte mir, dass die „Kleine“ viel Ähnlichkeit mit mir als Baby hat.
Aber solche Verdachtsmomente schädigen die Beziehung. Nicht nur die der Familienbande, sondern auch die zwischen den beiden Eltern. Denn ist erst mal Misstrauen gesät, gedeiht dieses recht schnell und bildet den Keim vieler Konflikte. So kann es passieren, dass ein Vater bei jedem Kontakt mit seinem Kind die Vaterschaft hinterfragt und somit unbewusst dafür sorgt, dem Kind Signale zu senden, die die Bindung schädigen.

Würde ein Vaterschaftstest diesen Situationen vorgreifen und eine generelle Sicherheit für die Familienmitglieder geben? Ein Test gibt die wissenschaftliche Antwort für alle Beteiligten, doch was passiert mit den Emotionen, die er aufwirft?
Eine wichtige Säule in der Familie bildet das Vertrauen. Egal welcher der beiden Elternparteien die Vaterschaft in Frage stellt, bricht er dieses bei der anderen Person und sorgt für negative Emotionen.
Diese Emotionen zu bewältigen, ob alleine oder gemeinsam, ist ein schweres Unterfangen.
Kommt es dazu, dass das Ergebnis des Testes auch noch negativ ausfällt, wird es für alle Beteiligten unangenehm. Dazu darf man das Maß an liebevoller Zuwendung und Bindung zum Kind nicht vergessen, das in falscher Annahme geleistet wurde.
Es ist ein riesen Unterschied ob man das Kind Stunden oder Jahre emotional umsorgt.

Also spricht DAS für einen Vaterschaftstest bei der Geburt?
Man stelle sich vor, es wäre gang und gäbe, die Vaterschaft bei der Geburt zu bestätigen oder auszuschließen. Würde das den Druck auf beiden Seiten nehmen? Die Frau müsste nicht mehr darum bangen, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Fehltritt ans Licht kommt. Der Mann müsste niemals an der Treue seiner Partnerin zweifeln und die Kinder könnten sich immer sicher sein, dass sie den leiblichen Vater vor sich haben.
Dagegen spricht natürlich die Aufdeckung von negativen Wahrheiten, die Partnerschaften völlig zerstören könnten, obwohl der „Vater“ der liebevollste und glückbringendste Punkt im Leben dieses Kindes sein kann.
Betrachten wir uns die Statistik vom Kuckucksvaterblog: Ohne die Dunkelziffer gibt es viele „Kuckuckskinder“, die ohne die Wahrheit zu kennen, ein glückliches Familienleben führen.
Abgesehen von den Vätern, die für falsche Emotionen und Gefühle nicht nur mit Geld bezahlen.
Körperlich gesehen ist dieser Test unbedeutend, da es sich um einen simplen Abstrich aus dem Mundraum handelt. Gehe ich die Tests durch, die mit Kind und Mutter nach einer Geburt standardisiert durchgeführt werden, wäre dieser ohne viel Aufwand praktikabel und rentabel für Ärzte und Pharmaunternehmen.
Eine der weiteren wichtigen Fragen ist, wie geht es der Frau/Mutter dabei, die ja im Fokus bei diesem Test steht? Sie alleine kennt alle nötigen Faktoren, um zu bestimmen, wer für eine Vaterschaft in Frage kommt. Aber schürt man damit nicht gleichzeitig die Angst, für einen schweren Fehler gestraft zu werden, den man bitter bereut und vor dessen Aufdeckung man Panik hat?
Selbst dann hat der Mann immer noch das Recht die Wahrheit zu erfahren, um selbst eine Entscheidung treffen zu dürfen. Auf der anderen Seite bedeutet es für die Frau Sicherheit, wenn ein Mann die Vaterschaft anzweifelt und der Frau zu Unrecht Untreue vorwirft. Sogar die Männer, die nach einem One-Night-Stand ungewollt für Nachwuchs gesorgt haben, müssten so ebenfalls zu ihrer Verantwortung stehen.

Bis heute zweifle ich meine Vaterschaft in keinster Weise an, auch wenn die Möglichkeit für Männer sich 100% sicher sein zu können ohne Vaterschaftstest nicht gegeben ist. Das Vertrauen zu meiner Ex-Partnerin treu gewesen zu sein, ist heute immer noch vorhanden und kein Außenstehender sieht irgendwelche optischen Defizite.
Dennoch würde ich heute nie wieder die Vaterschaft vor der Geburt anerkennen. Es sollte aus meiner Sicht generell nicht mehr möglich sein.
Da es eben keine Garantie für Männer gibt und die Optionen, die Mütter dadurch haben, eine Affäre oder einen One-Night-Stand mit der Folge einer Schwangerschaft zu vertuschen, sind zu hoch. Immerhin werden eingetragene Väter vor Gericht und Gesetz leider immer noch als Familienzahler und finanzielle Unterhalter für Kinder gesehen und ausgenutzt.

Ich denke auch, dass ein Test bei der Geburt das Risiko von Familienzerrüttungen minimieren würde, egal ob ein Verdacht durch Tanten, Omas, Onkel, etc. ausgesprochen wird. Dieser Ausspruch des Zweifels sorgt früher oder später immer für Konflikte, die letzten Endes dem Kind schaden.
Alleine aus dieser Sicht sollte der Vaterschaftstest bei Geburt in Frage kommen.
So makaber es auch klingt, dass ich das schreibe, aber die Rentabilität für Ärzte und Pharmaindustrie ist sicherlich ein Faktor, der den Weg für ein etwaiges Gesetz erleichtern würde.

Die Frage, die sich hierbei stellt ist, ob dies einen Angriff auf die Frau bzw. ihrer Privatsphäre darstellt, was jedoch schwer zu beantworten ist. Sicherlich hat jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Person, doch erwartet auch jeder die Wahrheit und will unter keinen Umständen belogen werden.

Ein Kuckuckskind bewusst zu vertuschen ist sicherlich kein Kavaliersdelikt.
Zumal ich an das Gute im Menschen appelliere und in 60 % der Fälle davon ausgehe, dass sich ein Mann dennoch liebevoll um das Kind kümmern würde, wenn ihm die Frau auf faire und ehrliche Weise die Wahrheit präsentiert.
Denn mit dem Wissen, dass ein Test bevorsteht, erhöht sich die Chance, dass eine Frau einen Fehltritt persönlich beichtet.
Ich will hier aber auch die Männer nicht davonkommen lassen, die Vaterschaften anzweifeln und versuchen sich dieser Verantwortung zu entziehen. Auch wenn es vielleicht nur eine Nacht war, hätte man über Konsequenzen nachdenken müssen.

Als größtes Gegenargument gebe ich die Schwangerschaftsabbrüche zu bedenken, die bei einer Gesetzesverankerung zu befürchten wären. Eine Frau die Angst hat, ihren Partner dadurch zu verlieren, weil sie es nicht schafft, ihm die Wahrheit zu sagen, zieht einen Abbruch aus meiner Sicht sicherlich in Betracht.

Alles in allem bin ich für den Vaterschaftstest bei der Geburt. Auf welchem Weg das sein soll, wäre ein abendfüllendes Diskussionsprogramm. Ich sehe ihn weder als Angriff gegen die Frau, noch als Notwendigkeit für mich persönlich oder für Väter, die sich selbst sicher sind. Allerdings haben die Kinder das Recht zu wissen, wer die leiblichen Eltern sind, auch wenn sich manchmal Andere als die besseren Mütter / Väter erweisen.

Ich denke, dass das Thema eine Grundfrage aufwirft, mit der sich jeder beschäftigen sollte. Gerade, wenn einem die Beziehung mit Familienaussichten wichtig ist.

KasCady

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Portraitaufnahme

KasCady bloggt über seine Erlebnisse als Trennungsvater und das Leben zwischen Düsseldorf und Berlin – Foto: privat

KasCady war von Beginn an für seine Tochter bis zur Trennung von ihrer Mutter tagtäglich da. Doch nun liegen 560 km zwischen den Beiden. In seinem Blog Autobahnkind berichtet er darüber, was es bedeutet, Trennungsvater von einem Autobahnkind zu sein.

Auf Facebook hat er eine Autobahnkind-Fanseite für seinen Blog.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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6 Antworten zu Obligatorischer Vaterschaftstest ab Geburt? – Aus der Sicht eines Vaters, der sich seiner Vaterschaft sicher ist – von KasCady

  1. Pingback: On the road again | Das Autobahnkind

  2. Kaspar Hauser schreibt:

    Ich für mich persönlich würde lieber nicht leben, statt unter meinen individuellen Umständen als Kuckuckskind, über das die gesamte Familie, außer mir natürlich, Bescheid wußte.
    Das ständige Gefühl, daß etwas nicht stimmt, am falschen Platz zu sein.
    Und wenn das dann nach über 30 Jahren herauskommt, gehts erst richtig los.
    Alle tauchen ab, nachdem vorher noch klargemacht wurde, daß das Problem nicht die
    Lüge ist, sondern die Aufdeckung.
    Keine Einsicht, keine Entschuldigung, keine (glaubhaften) Information über den tatsächlichen Vater.
    Es wird plötzlich klar, nicht nur das Gefühl zu haben, sondern daß es wirklich war ist,
    von jeder wichtigen Person im Leben (wer ist wichtiger als Eltern und Familie?) belogen
    (a.k.a. verarscht) worden zu sein.
    Was ist wichtiger, als die eigene Identität und die Einbettung in ein Netz aus Bezugspersonen,
    denen man vertrauen kann?

    An all solche „Eltern“ sage ich:
    Wenn ihr keine wirkliche Verantwortung für euer Kind (wahrscheinlich nichtmal für euer eigenes Leben) übernehmen wollt: Verzichtet auf Sex, gebt das Kind zur Adoption frei oder treibt es ab.
    Oder holt euch wenigstens später professionelle Hilfe!

  3. KasCady schreibt:

    Liebe Sophie,
    Danke das du meinen Gastbeitrag gelesen hast. Sicherlich hat jedes Kind ein Recht auf Leben! Und würde man offen über einen Seitensprung oder die Möglichkeit reden, dass mehrere Männer als Väter in Frage kommen, würde diese Diskussion über einen Test garnicht erst entstehen. Ich erwähnte ja, wie sich so ein Test gestaltet ist eine schwere Frage. Generell ist das gesamte Thema als sehr kompliziert zu betrachten, da es grundlegende zwischenmenschliche Vertrauens- und Beziehungsfragen aufwirft. Von Moral, Ethik, Mentalität der Betroffen mal abgesehen. Man sollte vielleicht auch die andere Seite in Betracht ziehen, dass Männer in der heutigen Gesellschaft weniger Interesse an Familiengründung haben, Die Gründe dafür können vielfältig sein.
    Liebe Grüße,
    KasCady

  4. Sophie schreibt:

    Schon jetzt sind ca. 40 % aller Abtreibungen potentielle Kuckuckskinder. (Quelle: https://kuckucksvater.wordpress.com/2011/03/30/schwangerschaftsabbruch-ein-groser-teil-davon-potentielle-kuckuckskinder/). Wäre ein obligatorischer Vaterschaftstest nach der Geburt mit all seinen Folgen wirklich zu verantworten? Stehen die vorhersehbaren Folgen nicht ganz klar gegen einen obligatiorischen Vaterschaft nach der Geburt bei jedem Kind? Welche Ausmaße würden die Abtreibungen nach einem solchen Gesetz annehmen? Ist das wirklich zu verantworten? Haben nicht auch Kuckuckskinder ein Recht auf Leben oder möchten wir das es bald gar keine mehr gibt? Dieses Gegenargument kommt meiner Meinung nach in kaum zwei Sätzen nicht deutlich genug zum Vorschein. Ich bin gegen einen obligatorischen Vaterschaft nach der Geburt. Jedes Kind hat ein Recht auf Leben. Ich stimme zwar zu dass die Gesetzeslage in Deutschland keinesfalls gut für Kuckucksväter ist, dennoch sollte jeder individuell mit seiner Partnerin offen über diese Problematik sprechen können und in Erwägung ziehen einen Vaterschaftstest bei der Geburt zu machen. Dies sollte jedoch jedem selbst überlassen sein.

    • Norbert Potthoff schreibt:

      @ Sophie
      Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, bin in vierter Ehe verheiratet, hatte in meinen Lebensjahren dazwischen auch andere Lebensgemeinschften von unterschiedlicher Dauer.
      Aber ich war, nach katastrophalen Situationen in meiner ersten Ehe, danach immer in jeder Beziehung monogam. Und das aus gutem Grund.
      Aufrichtigkeit und Treue zum aktuellen Partner halte ich für unverzichtbar. Aber das ist ein Thema mit einem weiten Feld.
      Ich möchte lieber deinen Beitrag mal spitz zusammenfassen:

      „Weil du, Mann, einen Vaterschaftstest bei Geburt forderst, zwingst du mich, das Kind, das ich von meinem Geliebten empfangen habe, abzutreiben. Dabei hat doch auch dieses Kuckuckskind ein Recht auf Leben.“

      Die Diskussion ist eröffnet.

      • Max Kuckucksvater schreibt:

        “Weil du, Mann, einen Vaterschaftstest bei Geburt forderst, zwingst du mich, das Kind, das ich von meinem Geliebten empfangen habe, abzutreiben. Dabei hat doch auch dieses Kuckuckskind ein Recht auf Leben.”

        Genauso lese auch ich die Argumentation von Sophie. Es ist ja auch leichter von Männern zu erwarten, dass – gleich zu welchem Preis – sie die Verantwortung für Abtreibungen tragen, statt einmal über die Abtreibungsregelungen neu nachzudenken. Ist schon erstaunlich, Männer sollen für die Abtreibungen von möglichen Kuckuckskindern verantwortlich sein, obwohl sie bei der Abtreibungsfrage nicht das geringste Wort mitzusprechen haben.

        @Sophie
        Schau einmal, wie es gehen kann, wenn eine Frau für ihre Handlungen Verantwortung übernimmt, statt sie auf andere abzuwälzen: Claudia ist immer noch mit ihrem Ehemann zusammen, das Kind wird wissen, dass der leibliche Vater ein anderer ist und auch so ist es eine offene Tatsache und somit kein Familiengeheimnis und zum Allerbesten, das Kind lebt und darf sein, was es ist. Abtreibung/Mord nicht nötig. https://kuckucksvater.wordpress.com/2014/08/29/ich-werde-die-rechtliche-vaterschaft-aberkennen-lassen-und-zur-wahrheit-stehen-von-sammy-anders/#comment-9709

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