Sex war plötzlich nicht mehr wichtig – von Bernhard Vaupel*


Erlebnisbericht eines Scheinvaters

Sex war plötzlich nicht mehr wichtig – von Bernhard Vaupel

Wo fange ich an? Ich bin Vater von drei Kindern, Diplom-Pädagoge und Mitte vierzig und gerade frisch geschieden.
Doch bevor es dazu kam, ging dem ein mehrjähriger erbitterter Kampf mit schweren Verlusten voraus. Es war der Verlauf, den Cornelia Strasser als Väterentsorgung propagiert.
Anyway – es hat mich Karriere, Vermögen und einen ganz großen Teil meiner Seele gekostet. Das hört sich jetzt vielleicht wie ein Heischen um Mitleid an, ist es aber keineswegs. Vielmehr beschreibt es den Zustand, in dem ich mich befinde und der ausschlaggebend dafür ist, dass ich an meiner Vaterschaft zweifele.
Ich habe bemerkt, wie kalt und berechnend meine nun Ex-Frau mir gegenüber agiert und in der reflektierenden Betrachtung scheint das schon immer so gewesen zu sein. Während ich Anfangs Liebhaber, Freund und Versorger in Personalunion war, realisiere ich im Rückblick, wie ich Scheibe für Scheibe meine Stellung in ihrem Leben verloren habe, bis – und das ist der Zustand seit 2005 – nur noch der Versorger blieb. Dieser Rollenwechsel geschah schon vor der Zeugung unseres ersten Kindes. Vielleicht ist das auch schon länger so, aber das ist ein für mich nicht erfassbares Feld. Ich beschreibe das in dieser Art, um das Denken meiner Ex-Frau zu verdeutlichen.
Mit dem Verlust der Rolle des Liebhabers, Sex war plötzlich nicht mehr wichtig, gingen einige Veränderungen einher. Damals schrieb ich das der neuen Lebenssituation zu.
Unser erstes Kind war da, von dem ich aber auch nicht weiß, ob ich der Erzeuger bin. Auf jeden Fall war sie ein Wunschkind! Ich blieb zu Hause, um meiner Frau den Job zu sichern. Sie befand sich in einem befristeten Arbeitsverhältnis. Nach 18 Monaten war ihr Arbeitverhältnis gesichert und Sie schickte mich in den Job. Während der ganzen Zeit bei diesem Arbeitgeber hatte sie ein sehr enges, damals dachte ich freundschaftliches Verhältnis, zu ihrem Kollegen. Heute denke ich anders darüber. Sie hatten wohl eine Affäre. Vielleicht ist er der Vater unserer Großen.

Mein neuer Arbeitsplatz lag 70 Kilometer entfernt von unserer Wohnung. Ich war jeden Tag 12 Stunden weg. Wir haben uns in dieser Zeit auseinander gelebt, wie Mensch das in der Paartherapie formuliert. Dennoch wurde sie erneut schwanger. Das passte gerade, um ihre Elternzeit zu verlängern. Meine zweite Tochter kam auch für mich sehr überraschend, weil im Zeitrahmen der Entstehung eher Distanz angesagt war. Auf jeden Fall freute ich mich über das Kind. Sie ist auch heute noch ein Sonnenschein für mich. Diese innige Bindung an die Mädels ließ ein konkretes und logisch unterlegtes Hinterfragen der Vaterschaft nicht zu. Sie sind da und ich liebe sie.

Da meine Schwiegermutter schwer erkrankt war und niemand wusste, wie es um Sie steht, entschlossen wir uns, in den Süden zu gehen. Wir wollten zwischen die beiden Elternhäuser ziehen, um beide mit weniger Aufwand erreichen zu können. Ich wurde in ein öffentliches Amt gewählt. Mit der Bemerkung, ich soll doch erstmal ein gesichertes Arbeitsverhältnis erreichen (Beschäftigungszeit von einem Jahr) pendelte ich und war nur zum Wochenende zu Hause. Wie ich ihren Aussagen aus der Scheidungsakte entnahm, wollte Sie mich schon damals verlassen. Ich denke, es gab einen anderen Menschen an ihrer Seite. Dann erkrankte Sie schwer. Hatte epileptische Anfälle und neurologische Auffälligkeiten. Ich ließ mich beurlauben und ging zurück. Sie wurde in Reha geschickt und erhielt dort eine feministische Therapie, was ihre Trennungsabsicht wohl verfestigte. Nach der Reha zog sie mit an meinen Arbeitsort. Dort wurde sie erneut schwanger, obwohl das mehr als ein Lottogewinn gewesen sein müsste, wenn es von mir wäre. Sie zog es immer zurück in unsere alte Heimat, was rückblickend wohl auch an ihrem Lover lag. Also gingen wir dorthin. Zu dieser Zeit war auch Rolle 2 (Freund) gestorben, so dass nur noch der Versorger blieb.
So vergingen dann drei weitere Jahre, die wir uns dahinschleppten. In der Zeit kamen bei mir die ersten Bedenken hoch, ob ich denn auch wirklich der Vater bin. Alles, was ich durch das wundervolle Erleben mit meinen Mädels als Verbindung empfand, wurde zweifelhaft. Die Distanz ließ all das hinterfragbar werden. Es war mein damaliger Bandkollege, mit dem ich zuerst darüber sprach. Er erzählte es wohl seiner Frau, die leider eine sehr gute Freundin meiner damaligen Ehefrau ist. Und diese gab es dann brühwarm weiter.
In einer Nacht- und Nebelaktion packte sie die Kinder und legt 600 KM zwischen mich und meine Mäuse. System Strasser! Sicher auch, um einen Vaterschaftstest ohne Gerichtsbeschluss zu erschweren. Seither sehe ich meine Kinder – wenn überhaupt – nur begleitet. Durch den Wegzug, ich nenne es Entführung, sah ich meine Kinder zunächst ca. 7 Monate lang überhaupt nicht. Die Mutter wollte nicht, dass ich Umgang mit ihnen hatte und das zuständige Jugendamt half ihr mit allen Mitteln dabei, statt sich für die Kinder und mich zu engagieren – verkehrte Welt. Durch den langen Kindesentzug war es für ihre Anwältin ein Leichtes, eine Entfremdung darzustellen und – wenn überhaupt – nur begleiteten Umgang zuzulassen. Perfektes System einen Versorger zu produzieren. Das hat Sie dann dreimal wiederholt. Ich habe nun meine Mäuse seit ganzen 11 Monaten nicht mehr gesehen und habe keine Ahnung, was sie beschäftigt und wie es ihnen geht. Mich gibt es nur auf dem Kontoauszug. Das Rad wurde wiedermal auf Anfang gedreht und ein begleiteter Umgang eingesetzt. Mal sehen, wie lange dieses Spiel noch so weitergeht.

Warum ich diese Details beschreibe? Weil ich denke, dass es vielen ähnlich ergangen ist und diese Situation mich motiviert hat, einen Vaterschaftstest anzustreben. Ich werde wohl den gerichtlichen Weg gehen müssen. Aber ich denke, dass ich die Kontaktmöglichkeiten zu meinen Mäusen dadurch nicht verändere. Was ich allerdings verändere, ist die Stellung meiner Ex-Frau in meinem System.
Wenn sie wirklich in jeder Lebensphase nur die Versorgung ihrer Person beabsichtigt hat, wenn sie mich wirklich nur und immer benutzt hat, dann möchte ich das wissen. Die momentan bestehende Ungewissheit zehrt an mir und das will ich ändern, obwohl ich Angst davor habe. Aber es bleibt mir wohl nichts anderes übrig.

*Bernhard Vaupel ist ein Pseudonym

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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15 Antworten zu Sex war plötzlich nicht mehr wichtig – von Bernhard Vaupel*

  1. Tina Ammer schreibt:

    „Sex war plötzlich nicht mehr wichtig.“

    Tut mir leid, lieber Verfasser des Artikels, hat auch nichts mit deiner schrecklichen Erfahrung zu tun, aber es gibt leider auch sehr „unkreative“ Männer im Bett, mit denen es keinen wirlichen Spass macht. Das muss ich als Frau auch mal hier den Männern mit auf den Weg geben.
    Es ist nur meine persönliche Erfahrung, aber ihr könnt so grottenschlecht einfaltslos sein.
    Mehr Esprit, meine Herren, dann klappt das auch mit der Nachbarin. 😉

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Tina, mir fehlen die Worte. Thema verfehlt und empathiebefreit. Ich kann keinen Zusammenhang zwischen erfülltem Sex und dem Kontaktverbot zu seinen Kindern erkennen. #facepalm *keinSmiley

      An sich ist Dein Einwand interessant und auch zu Thematisieren, da die sexuelle Befriedigung sicherlich eine wichtige Rolle in der Partnerschaft einnimmt. Nur an dieser speziellen Geschichte wirkt es auf mich mehr als fehlplatziert.

      • Tina Ammer schreibt:

        Sorry, sorry, Max. Bekenne mich schuldig. 😦
        Habe etwas zu heftig auf die Headline reagiert, da fühlte ich mich persönlich angesprochen, an mein eigenes Leben erinnert.. 😉
        Jeder hat auch so seine eigene Geschichte.

      • Tina Ammer schreibt:

        Aber noch mal, Max.
        Ich hatte meinen Kommentar mit dem Zitat der Headline begonnen:
        „Sex war plötzlich nicht mehr wichtig.“
        Damit hatte ich meinen Kommentar eigentlich schon thematisch eingegrenzt und dann weiter ausgeführt, was mir dazu einfiel.
        Was ich mich jetzt frage:
        Neigen Männer auch zu Übersprungreaktionen?

        Bisher schiebt man das immer uns Frauen in die Schuhe. 😉

        • Max Kuckucksvater schreibt:

          @Tina
          Es geht nicht um die Schuldfrage für die Trennung und auch noch nicht einmal darum, warum es überhaupt zur Trennung gekommen ist. Sondern darum, wie sie sich angekündigt hatte und worauf sie hinauslief: Auf die Kindesentziehung und Degradierung des Vaters zum Zahlesel.

          Bald werden wir im Blog auch auf das Spannungsfeld zwischen Mann und Frau und wie man es belebt halten kann zu sprechen kommen. Doch in einem sollte man sich klar sein, dass Offenheit und Ehrlichkeit die beste Basis für eine gesunde und funktionierende Beziehung ist. D.h. wenn einem der Sex nicht gefällt, dann ist es leicht gesagt, dass man deswegen sich von einem anderen hat „vögeln“ lassen, schließlich tauge der eigene Mann nichts. Wenn ein Mann mit diesem oder dem quantitativen Argument (Du schläfst zu selten mit mir) für sein Fremdgehen daherkäme, dann wäre der Aufschrei groß – zu Recht. Warum darf nicht auch andersherum das Verhalten einer Frau in Frage gestellt werden, wenn ein Mann von der Kommunikationsunfähigkeit und Rückgratlosigkeit seiner Partnerin betroffen ist? *weiterhinkeinsmiley

          • Fatherleft schreibt:

            Vor allem, wenn Frau meint sich das anderswo zu holen, wäre es zu mindestens nett, dabei an die Verhütung zu denken und nicht die bestehende Beziehung damit auch noch finanziell zu belasten, ich kenne auch die Situation, wo ein Mann mit seiner ausserehelichen Affäre die Familie in echte finanzielle Probleme geritten hat (der russischen Geliebten ein Handy z.B. ein Handy zur Verfügung gestellt hat, mit dem diese im Monat über 1.000 € Telefonkosten verursacht hat etc.) und das ist ebenso wie natürlich das Risiko mit STIs nach Hause zu kommen ein absolutes NoGo, auch wenn ich Monogamie um der Monogamie willen auch nicht für das Non Plus Ultra alte, aber wenn Mann oder Frau das Bedürfnis hat, dann doch bitte ohne das Gesamtsystem in Mitleidenschaft zu ziehen.

            Von dem anderen ganzen Verhalten aus der ex-Partnerin aus dem Ausgangsthread mal ganz zu schweigen.

            • Max Kuckucksvater schreibt:

              @fatherleft
              Über die sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) hört man viel zu selten im Bezug darauf, wenn jemand ohne vernünftige Verhütung fremdgegangen ist. Diese potentielle und durchaus reale Gefahr ist nur wenigen bewußt. Dazu haben wir verschiedene Artikel veröffentlicht.

              Ein wichtiger Punkt in einem großen Teil der Erfahrungsgeschichten von Scheinvätern ist, dass sie in ihrer Rolle des Beschützers und Ernährers häufig ihre gesamten Selbstschutzmechanismen haben fallen lassen oder sogar noch nicht einmal aufgebaut haben. Manchen Ausgang hätte man gleich mit ein wenig Achtsamkeit von vorne herein verhindern können. Das war auch bei mir selber so. Es ist wichtig, dass sich Männer Fragen zur Frau stellen, die über ihre Sympathie zur Frau hinausgehen. Was für Beziehungen hatte sie vorher gehabt? Wie redet sie über die Vorgänger? Was für ein allgemeines Bild hat sie von Männern? Liebt sie die traditionelle Rolle – Mann Ernährer, Frau Familienhüterin – oder nicht?
              Einen guten Einblick bietet dann noch einen Blick auf ihre Beziehung zu ihren Eltern und den Geschwistern.

              Wenn ich damals diese Achtsamkeit an den Tag gelegt hätte, dann hätte ich mit Sicherheit schnellsten aus dem Staub gemacht und mir wäre diese Horrorerlebnis erspart geblieben. Achtsamkeit ist ein guter Schlüssel zur Selbstverantwortung.

            • Fatherleft schreibt:

              Tja, dass ist leider sehr oft wenn die Hormone ins Spiel kommen so.
              http://fatherleft.wordpress.com/2014/07/02/verliebt-euch-nicht-zu-sehr/

        • Andrea schreibt:

          @ Tina stimmt !

          Männer und Frauen tun sich da beide nichts.
          Männer zeugen uneheliche Kinder, Frauen bekommen uneheliche Kinder.
          Frauen lügen Männer an, Männer lügen Frauen an. Wir haben heute nicht mehr die `Inquisition`, wir wissen heute Fehler machen ist menschlich und nicht geschlechtsspezifisch.

          Ich denke einige Menschen haben ihre schlechten Erfahrungen generalisiert und unterstützen sich dann gegenseitig ich sage mal überspitzt in ihrer Wahnarbeit.
          Was natürlich für die Bewältigung des Problems sehr hinderlich ist.
          Leider zeichnet sich Wahn durch seine Unkorrigierbarkeit aus und existiert nur innerhalb eines bestimmten Wahnthemas. Außerhalb dieses Themas sind Betroffene stets völlig normal und rational. Das macht diese Sache, wenn sie denn auftritt so spannend und faszinierend.

          Ich mag Deine Art stets die Dinge zu hinterfragen und so diplomatisch zu sein.

          Ich bin nie besonders diplomatisch gewesen, sondern viel direkter geradeaus 😉

          Wenn ich Ungerechtigkeiten sehe, gehe ich mit dem Kopf durch die Wand, das ist manchmal Fluch, manchmal Segen.

          • Max Kuckucksvater schreibt:

            @andrea

            Männer und Frauen tun sich da beide nichts. Männer zeugen uneheliche Kinder, Frauen bekommen uneheliche Kinder. Frauen lügen Männer an, Männer lügen Frauen an.

            Was hat das mit dem Erlebnisbericht von Bernhard zu tun?

            Wir haben heute nicht mehr die `Inquisition`

            Wo findest Du in Bernhards Text inquisitorische Aussagen?

            … wir wissen heute Fehler machen ist menschlich und nicht geschlechtsspezifisch

            Wo soll Bernhard das Gegenteil behauptet haben?

            Ich denke einige Menschen haben ihre schlechten Erfahrungen generalisiert …

            An welcher Stelle soll Bernhard generalisiert haben?

            Was natürlich für die Bewältigung des Problems sehr hinderlich ist.

            Was ist Dein konkreter Vorschlag zur Bewältigung des Problems, dass Bernhard seit über 7 Monaten seine Kinder (und umgekehrt) nicht sehen darf?

            Außerhalb dieses Themas sind Betroffene stets völlig normal und rational

            Wo soll Bernhard innerhalb seiner Betroffenheit unnormal (irre) und irrational sein?

            Ich bin nie besonders diplomatisch …

            Das bringst Du unmissverständlich rüber. Schade.

            Wenn ich Ungerechtigkeiten sehe, …

            Welche Ungerechtigkeit siehst Du überhaupt? Bisher habe ich von Dir nicht ein einziges Wort zu der Situation von Bernhard und der seiner Kinder gelesen. Dafür aber eine Menge Off-Topic und an Pauschalisierungen und Falschbeschuldigungen.

            … Inquisition … Erfahrungen generalisiert … Wahnarbeit … Wahn … Wahnthema … Unkorrigierbarkeit … Kopf durch die Wand

            Offenkundig Dein Thema.

            Bei Deinen Kommentaren – nicht nur bei diesem einen – fällt auf, dass Du von Meinung, Ideologie und Überzeugung denn von aufrichtigem Interesse und Wissen getrieben bist.

          • Tina Ammer schreibt:

            Hallo Andrea,
            danke für deinen Kommentar.
            Nein, ich bin privat auch nicht sonderlich diplomatisch, aber im Soziologiestudium lernt man einfach, sich sehr geduldig alle Seiten und Meiungen anzuhören. Da fährt man niemandem barsch über den Mund, sondern bedankt sich höflich für die Mitarbeit bei der Meinungsbildung.und Erkenntnisfindung. Jeder Beitrag, jede Meinung ist wertvoll, auch wenn man selbst eine ganz andere Meinung hat.
            😉

    • Matze schreibt:

      facepalm

  2. goldwaescher schreibt:

    Scheint mir Schicksal all der Männer zu werden, die sich zu sehr über ihre „Rolle“ in welchem Theater?) anstatt über ihre Identität definieren. Fremdgesteuert, dem Vater entfremdet (?), aber beim (Ersatz-) „Vater Staat“ angestellt, mit Freunden, die sie verraten, politisch ideologisiert,…
    Arme Socken…
    Baterlose Gesellschaft, die vierte…

  3. Fatherleft schreibt:

    Hallo Bernhard,
    Ich kann dein Bedürfnis gut verstehen. Ich habe mich in diesem Blog zwar nie als großer Verfechter der biologischen Vaterschaft präsentiert, aber ich habe trotzdem immer den Standpunkt vertreten, dass es gesetzlichen Väter, wenn es Zweifel an die Biologischen Vaterschaft haben möglich sein muss diese Zweifel zu widerlegen oder zu bestätigen.
    Wenn deine ex-Frau nun auch noch die soziale Vaterschaft durch Ausgrenzung nach „System Strasser“ zerstören möchte gibt es dafür auch noch weniger Gründe mit deinem Zweifel zu leben. Ich weiß, ich würde nicht als Finanzierer von Familienplänen einer möglicherweise seit Jahren knallhart berechnenden Frau agieren wollen.

  4. Matze schreibt:

    „feministische Therapie“ – LOL – wenn ich mal vermuten soll, wie hier die Therapie aussieht, würde ich sagen: „immer und für alle Zeit gilt, der Mann ist das Problem.“

    „In einer Nacht- und Nebelaktion packte sie die Kinder und legt 600 KM zwischen mich und meine Mäuse.“

    Sowas kann ich nicht nachvollziehen, hab ich auch schon öfter gelesen, dass sie z.B. auch während er auf der Arbeit ist, mit der Mutter, einen Transporter mietet und die Wohnung ausräumt und ihm DANN erst mitteilt das es aus ist. Ist im Bekanntenkreis auch passiert, nicht die ganze Wohnung, aber da wurden Sachen mitgenommen, wie z.B. eine PS3, welche sie nie benutzte und auch nicht bezahlte. Das ist natürlich kein Vergleich dazu die Kinder zu entführen, aber sowas kenne ich halt schon von Bekannten.

    Das ist für mich sowas von moralisch falsch. Wie kann man als Lösung so zielsicher diejenige auswählen, bei der man dem Partner, dem man ja wohl auch mal gute Gefühle entgegen brachte, den größten Schaden zufügt und bereit ist dessen Existenz nachhaltig zu verschlechtern.

    Machen Männer sowas auch? Manchmal hab ich das Gefühl, das einige Frauen der Überzeugung sind, dass sie am Ende einer Beziehung immer mit Gewinn aus dieser austreten müssen und das sie einen gerechten Anspruch auf Unterhalt haben, für den sie auch keine Eigenleistung zu erbringen hatten, alleine ihre Anwesenheit sein schon als Ausgleich genügend.

    Ich gebe aber zu das diese Anischt sehr selektiv ist, da die Trennungen, die „normal“ und in Freundschaft auseinander gehen, es i.d.R. nicht in die Medien schaffen und ich somit auch nix darüber lese.

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