Lesetipp: Ein Wiesbadener sucht nach seinem amerikanischen Vater – Wiesbadener Kurier


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GI Babies Germany e.V. unterstützt Menschen bei ihrer Suche nach ihren leiblichen Vätern aus der US-Armee. – Screenshot Wiesbadener Kurier

GI Babies Germany e.V. – Wiesbadener Kurier – Kuckuckskind – Identität – Im Wiesbadener Kurier ist der lesenswerte Bericht „Ein Wiesbadener sucht seinen amerikanischen Vater“ erschienen. Er berichtet vom Verein „GI Babies Germany“ und das Schicksal eines persönlich Betroffenen, der derzeit auf der Suche nach seinem Vater ist. Doch bei ihm steckt noch mehr dahinter: Er dachte jahrelang, dass jemand anders sein Vater sei. Sein Papa war in Wirklichkeit sein Stiefvater.
Seither hat er emotional einiges zu verarbeiten, was Kuckuckskinder ebenfalls leisten müssen – die Frage nach der eigenen Identität.

„Ich muss dir etwas erzählen“, sagt die Mutter zu ihrem neunjährigen Sohn. Ein Satz, der Patrick Millers (Name geändert) Leben für immer verändert. Denn an diesem Tag, auf einem Wiesbadener Friedhof, erfährt er, dass der Mann, den er Papa nennt, gar nicht sein Vater ist.

Es ist sein Stiefvater, mit dem er aufgewachsen ist, und dessen amerikanische Kultur Patrick geprägt hat. Mit neun Jahren erfährt er, dass sein Vater ein anderer Afroamerikaner ist. Ein Soldat, mit dem seine Mutter eine Beziehung geführt hatte, und der dann, als Patrick zwei Jahre alt war, plötzlich spurlos verschwunden ist.

Scham über Herkunft

„Ich erzähle das bis heute nur wenigen Menschen“, sagt Miller. „Weil ich mich für diese Umstände schäme.“ (… weiter im Artikel)

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe gefunden hatte, habe ich dieses Blog gegründet. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Ein weiteres Ziel ist die Aufklärung der Gesellschaft über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither sind sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern entstanden. Der Austausch mit ihnen hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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Eine Antwort zu Lesetipp: Ein Wiesbadener sucht nach seinem amerikanischen Vater – Wiesbadener Kurier

  1. Lisa schreibt:

    https://www.facebook.com/myfatherthesoldier
    ich bin ebenfalls auf der suche nach meinem leiblichen vater. da ich mittlerweile schon recht weit gekommen bin, habe ich gedacht, ich initiiere einen blog. ein bisschen starthilfe wäre gut, sodass es sich auch lohnt und anderen menschen geholfen werden kann.

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