Besatzungskinder – Kinder der Schande – Österreich Radio Ö1


Moment - Leben heute - Ö1

Mein Vater war Besatzungssoldat – Radio Ö1 – Screenshot Webseite

Sendungsempfehlung – Radio Ö1 – Österreich – Moment – Leben heute – Mein Vater war Besatzungssoldat – Besatzungskinder und Kuckuckskinder haben einige Gemeinsamkeiten: Sie sind Kinder der Schande, werden als Bastarde in der Gesellschaft abgewertet und das, obwohl sie überhaupt nichts Existenz können.

Es kann durchaus sein, dass auch in dem Beitrag das Gespräch auf Kuckuckskinder kommen könnte, zumal erst vor Kurzem die Sendung „Kuckuckskinder“ auf Ö1 lief. Eine der beeindruckensten Beiträge zur Kuckuckskindthematik, die ich bisher kenne. In ihr erzählt u.a. auch Charlotte von ihrer Geschichte.

Hier der Ankündigungstext von Ö1:

Dienstag
08. Juli 2014
14:40

Mein Vater war Besatzungssoldat
Gestaltung: Peter Rudlof. Moderation und Redaktion: Marie-Claire Messinger

Mindestens 20.000 Kinder sind nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Folge von Liebesbeziehungen, Affären, „Überlebensprostitution“ oder Vergewaltigungen auf die Welt gekommen. Sie wurden häufig verschwiegen, verleugnet und – gemeinsam mit ihren Müttern – diskriminiert.

Eine Tagung in Graz beschäftigte sich mit dem Schicksal der österreichischen Besatzungskinder. Nun schildern einige von ihnen, wie es ihnen ergangen ist.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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Eine Antwort zu Besatzungskinder – Kinder der Schande – Österreich Radio Ö1

  1. Petra Scholz schreibt:

    Dieser Bericht geht mir nahe, da ich meine, mich selbst in die Lage jener Kinder hineinversetzen zu können.

    Schlimm ist die, in dem Beitrag erwähnte, nach außen hin, insgeheime Diskriminierung als sogenanntes, „notwendiges Übel“, welche für jene, doch letztlich ungewollte Kinder deutlich spürbar gewesen ist, aber es von den Müttern oder Eltern letztlich vehement geleugnet wird, sodass man erneut gedemütigt wird.

    So erlebten sicherlich viele jener Kinder auch wie viele Kuckuckskinder, hinter den „Familienmauern“ auch ein Teil der direkten Demütigung und Eltern in so manch ihren Wutausbrüchen diesen Kindern klar machten, „dass sie nur geduldet seien“, was jene Kinder nochmals schwer trifft und viele von ihnen nichts anderes lernen konnten als zu verdrängen, um überhaupt zu überleben.

    Für ein Kind ist eine solche Überlebensstrategie eine wichtige Schutzfunktion. Leider aber, besteht jedoch die Gefahr, dass viele als erwachsener Menschen weiterhin verdrängen, anstatt zu verarbeiten und letztlich ihren, daraus resultierten Frust an anderen abreagieren.

    Das sogenannte „Band“, zieht sich durch die Generationen wie ein „roter Faden“ und prägt letztlich eine ganze Gesellschaft, sodass man Jahrzehnte braucht, dessen Wunden verheilen zu lassen, was einige nicht verstehen oder auch nicht verstehen wollen.

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