Der ewige Gatte – Theaterhaus Stuttgart – nach Fjodor M. Dostojewski


Screenshot

Screenshot vom Youtube-Trailer des Theaterstücks „Der ewige Gatte“, Theaterhaus Stuttgart

Theaterstück – Kuckuckskind / Der ewige Gatte – Der ewige Ehemann – Fjodor M. Dostojewski – Adaption Silvia Armbruster / Ernst Konarek Theaterhaus Stuttgart – Die Novelle ‚Der ewige Gatte‘ von Dostojewski ist 1870 erstmalig erschienen und bereits mehrfach verfilmt worden.

Nun hat sich Silvia Armbruster mit einer Theateradaption an dieses Meisterwerk gewagt. Die Uraufführung fand am 19. April 2014 statt. Weitere Aufführungstermine sind am Samstag, den 5. Mai 2014 und am Sonntag, den 6. Mai 2014 im ‚Theaterhaus Stuttgart‚. Das Stück entstand in Co-Produktion mit ‚Theater Wahlverwandte‚.

Das Stück handelt von dem gehörnten Ehemann Trussotzky. Nach dem Tod seiner Ehefrau erfährt er in einem Brief von ihr, dass sie eine Affäre mit Weltschaninow hatte und dieser der wahre Vater von Lisa sein müsste. Zusammen mit seiner vermeintlichen Tochter besucht er dessen Nebenbuhler. Weder Lisa noch ihr wahrscheinlich leiblicher Vater (Alexander Iwanowitsch Weltschaninow) wissen von ihrer möglichen Verwandtschaft und der gehörnte Ehemann hadert mit seiner Entscheidung, entweder Rache zu nehmen, oder die Situation liebevoll aufzulösen.

Weder auf der Homepage von ‚Theater Wahlverwandte‘, noch von ‚Theaterhaus Stuttgart‘ ist in der Stückbeschreibung erkennbar, dass es von einem Kuckuckskind, Scheinvater, leiblichen Vater und deren Konflikte handelt. Stattdessen wird alleine nur die Lächerlichkeit und Egozentrik von Kuckucksvater und dem leiblichen Vater hervorgehoben. Mit diesem Fokus in der Beschreibung erwarte ich nicht allzuviel von dieser Inszenierung. Auch der Trailer zum Stück auf Youtube läßt nichts gutes vermuten. Ebenso wenig begeistert klingt die Kritik auf ’schwarzwaelder-bote.de‘ von Brigitte Jähnigen. Über Zuschauerkritiken würde ich mich sehr freuen. Vielleicht wird der erste Eindruck, den ich gewonnen habe, nicht dem Stück gerecht.

Eine interessante Buchkritik ist auf buchcouch-forum.de zu finden. Die ganze Novelle ist auch kostenlos und legal als E-Book / PDF als Download online verfügbar auf dostojewski.eu. Dort finden sich auch noch viele weitere Informationen über das Werk.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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