Schicksal und Chance – Gedicht von Liane R. Anderson


Ariane R. Anderson fühlt sich noch nicht 100 prozentig sicher, dass er wirklich ihr leiblicher Vater ist.

Du warst mir gleich vertraut und bekannt © Foto: Liane R. Anderson

Schicksal und Chance

Heute vor zwei Jahren war es geschehen,
ich sah dir lange ins Gesicht.
Da durfte ich dich zum ersten Mal sehen,
verstehen kann ich eure Lüge immer noch nicht.

Du warst mir gleich vertraut und bekannt,
schwer meine Gefühle in Worte zu fassen.
Ich spürte sofort wir sind verwandt,
warum hast du mich allein‘ gelassen?

Spät hat das Schicksal uns zusammengeführt,
kostbare Zeit mit dir wurde mir gestohlen.
Ich war durcheinander, dass es dich gibt hat mich berührt,
niemals mehr kann man die stummen Jahre aufholen.

Ich wurde aus der Bahn geworfen, einige Wochen,
doch wer mich näher kennt weiß ganz genau,
bin an keinem Schicksal bisher zerbrochen,
denn ich gehöre zur Kategorie „starke Frau“.

Ich stand wieder auf und fand neuen Mut,
habe dieser Erfahrung etwas positives gegeben.
Heute bin ich bei mir angekommen, alles ist gut,
stehe gerade am Anfang von meinem neuen Leben.

Letztendlich ist in mir die Freude geblieben,
dass ich jetzt weiß, wer ich wirklich bin.
Darüber habe ich sogar ein Buch geschrieben,
um den Lesern zu zeigen, alles hat seinen Sinn.

Besondere Menschen traten dadurch in mein Leben,
Ende April treffe ich einige davon.
Das Schicksal hat mir eine zweite Chance gegeben,
einen neuen Weg zu gehen, ich freue mich schon.

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Über Liane R. Anderson

Bin ich mit 44 Jahren noch einmal Tochter geworden? Ich wurde im Oktober 1967 geboren, bin verheiratet und habe zwei tolle Kinder. Mein gesetzlicher Vater war Alkoholiker und sehr gewalttätig. Schon früh übernahm ich die Verantwortung für meine Mutter und meinen Bruder und organisierte mit nur 13 Jahren, unsere Flucht aus dieser Hölle. Mit viel Ehrgeiz und Kampfgeist erschaffte ich mir ein schöneres Leben. Bis ein einziger Satz mir den Boden unter den Füßen wegriss und meine komplette Identität in Frage stellte.
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Eine Antwort zu Schicksal und Chance – Gedicht von Liane R. Anderson

  1. rudi schreibt:

    Wie albern

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