Väter, Mütter – und die Lügen ihres Lebens: Kuckuckskinder Filmkritik im Focus von Gregor Dolak zu „Kuckuckskinder – Wenn alles ans Licht kommt“


Erklär Grafik von Simona Knuchel

Kuckuckskinder – wenn alles ans Licht kommt – Dokumentationsfilm von Andrea Pfalzgraf – im SRF – Illustration Simona Knuchel – jetzt auch in 3sat

Focus – Filmkritik – Gregor Dolak – Der Focus hat über den Dokumentationsfilm „Kuckuckskinder, wenn alles ans Licht kommt“ eine herausragende Filmkritik veröffentlicht. Geschrieben wurde sie von Gregor Dolak. Es ist eine Reflexion, die sich zu lesen lohnt. Gerne auch ganz.
Nachfolgend zitiere ich ein paar interessante Stellen, die mir persönlich gleich ins Auge gefallen sind.

Die 3sat-Doku „Kuckuckskinder“ beschreibt die Tragödie untergeschobener Babies. Ein Drama für alle Beteiligten: die betrogenen Papas, die betrügerischen Mamas und ihre Liebhaber und für die Sprösslinge.

Hinter solchen Geschichten von brüchigen Identitäten stecken viele verschiedene Tragödien. Viele Verlierer im Liebesspiel, nur wenige Gewinner.

Vier Dramen – vier Blickrichtungen
Jeder hat sein eigenes Drama – das Kind, sein biologischer Erzeuger, sein juristischer Vater und auch die Mutter. Wobei letztere in der Regel am genausten bescheid weiß und am meisten die Augen verschließt vor dem, was aus einer Liebesnacht entstanden ist. Alle übrigen sind bei der Wahrheitsfindung auf sie angewiesen. Der Film zeigt alle vier Blickrichtungen.

So stehen beide Sorten Väter als Verlierer da – die betrogenen und die betrügerischen.

Auffällig wenige Worte sind in der Viererrunde von der Mutter des Kuckuckskindes zu hören. Dabei fällt auf, dass in diesem Film noch eine fünfte Perspektive fehlt: Nämlich die einer Mutter, die anders als Maddalena nicht die Karten auf den Tisch legt und ihre Lebenslüge weiterlebt. So dass alle anderen Beteiligten kaum eine echte Perspektive auf das latente Problem ihres Lebens einnehmen können. Darin besteht das größte Drama. Denn einer der betroffenen Väter im 3sat-Film sagt: „Erst wenn die Wahrheit auf den Tisch kommt, kann es eigentlich richtig losgehen.“

den ganzen Artikel „Väter, Mütter – und die Lügen ihres Lebens: Kuckuckskinder“ findest Du im Focus online.

Den Film „Kuckuckskinder – Wenn alles ans Licht kommt“ kann man derzeit auch in der 3sat-Mediathek online sehen.

Unsere Filmkritik zur Erstausstrahlung im SFR1 findest Du hier.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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Eine Antwort zu Väter, Mütter – und die Lügen ihres Lebens: Kuckuckskinder Filmkritik im Focus von Gregor Dolak zu „Kuckuckskinder – Wenn alles ans Licht kommt“

  1. Petra Scholz schreibt:

    Schade, dieser Beitrag ist leider nicht mehr verfügbar.

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