Vaterschaftsanfechtung durch Behörden ist illegal – Kommentar & Pressespiegel


Bundesverfassungsgerichtsgebäude in Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht stellt weiterhin leibliche Väter rechtlos. – © Foto: Tobias Helfrich

§ 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB – Bundesverfassungsgericht (BVerfG) – Karlsruhe – Um dem Mißbrauch des Aufenthaltsrechtes mittels der Vaterschaftsanerkennung durch Ausländer einen Riegel vorzuschieben, schuf die Deutsche Regierung 2008 den Paragraphen § 1600 Abs. 1 Nr. 5 BGB. Dieser Paragraph – der den Behörden die Vaterschaftsanfechtung ermöglichte – ist nun vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe als verfassungswidrig und somit als nichtig erklärt worden.

Wie bei den Deutschen Politikern so üblich, beziehen sie sich immer dann auf das angebliche Kindeswohl, sobald der Staat in irgendeiner Weise sonst zu Zahlungen verpflichtet sein würde. Dann werden Gesetze geschaffen. Ungeachtet dessen, dass diese verfassungswidrig sind und später in Karlsruhe kassiert werden. Doch wenn ein Bürger kraft der Vaterschaftsregelung § 1592 BGB zum Zahlesel gemacht werden kann, dann sind die Rechte des Kindes und dessen Wohl bedeutungslos, denn so werden Kosten vom Staat abgewendet. Dann faseln Politikerinnen und Politiker vom Schutz der Familie, Kindeswohl etc. gefaselt, besonders aus dem ‚Bundesministerium für Gedöns‘, auch als ‚Bundesministerium für alles außer Männer‘ bzw. ‚Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend‘ (BMFSFJ) bekannt.

Leseempfehlung: Der Rechtswissenschaftler von der Universität München – Dr. Philipp M. Reuss, hat hier im Kuckucksvaterblog im Artikel „Gesetzliche Regelung über die Anfechtung der Vaterschaft durch Behörden ist verfassungswidrig!“ eine ausführliche Analyse über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes veröffentlicht.

Weitere Artikel über das BVerfG-Urteil sind erschienen in:

FAZ: „Karlsruhe verwirft Regeln gegen Missbrauch
Spiegel Online: „Urteil des Verfassungsgerichts: Behörden dürfen Vaterschaftsanerkennung nicht anfechten
Beck.de: „Regelungen zur behördlichen Vaterschaftsanfechtung sind nichtig
Yahoo / AFP: „Vaterschaftsanerkennung für ausländische Kinder erleichtert
Anwalt.de: „Vaterschaftsanfechtung durch Behörden verfassungswidrig
Juris.de: „Regelungen zur behördlichen Vaterschaftsanfechtung nichtig
Valuenet.de „Behördliche Vaterschaftsanfechtung: Regelungen sind nichtig

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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Eine Antwort zu Vaterschaftsanfechtung durch Behörden ist illegal – Kommentar & Pressespiegel

  1. Jerry Hoss schreibt:

    Was sagt die Bibel: „Verdammt seinen Menschen, die vaterlosen Kindern und ihren Müttern ihre Rechte beschneiden!“ (Deuternomium 27:19)

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