Vatermörder war ein Kuckuckskind


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Wappen von St. Thomas am Blasenstein – Bezirk Perg – Österreich

Kuckuckskind – Vater / Erbe – Schulden – Drogen – Crystal Meth / Folter – Mord / Österreich –  Am 21.08.2013 wurde in dem 900 Seelendorf St. Thomas am Blasenstein (knapp 50 km von Linz entfernt) ein 63-jähriger ermordet in seiner Wohnung aufgefunden. Der 36-jährige Sohn wurde von der Polizei als Tatverdächtiger festgenommen, der kurz darauf ein Geständnis ablegte, in dem er auch angab, vor der Tat Cristal Meth genommen zu haben.

Tatmotiv soll seine Überschuldung gewesen sein. Er wollte, dass ihm sein Vater einen Teil seines Grundstückes ihm überschreibt, damit er seine Schulden damit abtragen könne. Der Sohn muss seinen Vater tagelang gefoltert haben, bevor sein Opfer an den starken Kopfverletzung verstarb.

Bei den Auswertungen der DNA-Spuren stellte sich heraus, dass das Mordopfer und der Täter nicht Vater und Sohn sind. Der 36-jährige wurde in seiner Haft darüber informiert und soll selbst völlig überrascht darüber gewesen sein, dass er ein Kuckuckskind ist. Ob sein Scheinvater um die Nichtvaterschaft wußte, geht aus den Presseberichten nicht hervor.

Über die Kuckucksmutter – z.B. ob sie überhaupt noch lebt und wo und wie das Verhältnis zu ihrem Sohn ist – ist ebenfalls keinerlei Information zu finden. Wenn sie noch leben sollte, werden Kuckucksmutter und Kuckuckskind sicherlich miteinander ein Hühnchen zu rupfen haben.

Quellen: Krone.at / kleinezeitung.at / Salzburg24.at / orf.at

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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Eine Antwort zu Vatermörder war ein Kuckuckskind

  1. Petra Scholz schreibt:

    Das „Hühnchen“ wird nach mittlerweile 36 Jahren, wohl doch ein „Huhn“ sein, was sie „zu rupfen haben“.
    Das Verhältnis zwischen Kuckuckssohn und Kuckucksvater wird letztlich auch von gewissen Rissen begleitet gewesen zu sein, welches ohnehin leider noch auf eine solche, tragische Weise endete und obendrein die Wahrheit ans Tageslicht brachte, dass das Opfer und Täter, leiblich gar nicht Vater und Sohn waren.

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