Prinz Harry – Kuckuckskindverdacht quälte britischen Prinzen


Prinz Harry engagiert sich u.a. auch bei 'Walking with the wounded', einer Organisation für Kriegsversehrte. Foto: Walking With The Wounded http://www.flickr.com/people/52997260@N08

Prinz Harry engagiert sich u.a. auch bei ‚Walking with the wounded‘, einer Organisation für Kriegsversehrte. Foto: Walking With The Wounded http://www.flickr.com/people/52997260@N08

Prinz Harry von Wales – Prinz Charles – Prinzessin Diana – James Hewitt / Affäre – Kuckuckskind / Gerüchte – Vaterschaftstest – Viele Jahre kursierte das Gerücht, dass der britische Prinz Harry angeblich der Sohn von Lady Dianas Liebhaber, dem Rittmeister James Hewitt sein soll. (u.a. Stern, 29. Juni 2005 / Krone)

Sowohl Diana, als auch Hewitt haben eine mögliche Vaterschaft des Rittmeisters immer wieder heftig bestritten und übereinstimmend darauf hingewiesen, dass sie sich erst nach Harrys Geburt kennen gelernt haben. Angeblich wären sie sich 1986 erstmals in einem Korridor des Buckingham-Palastes begegnet. Harry ist aber schon im September 1984 auf die Welt gekommen.

Es gab geteilte Meinungen darüber, wem Harry ähnlich sah. Anstoß gaben auf jeden Fall wiederholt seine auffällig roten Haare. Simone Simmons – eine Freundin von Diana – berichtete, dass Diana selbst sagte: „Es ist doch deutlich, dass Harry ein Windsor ist. Bei der Haarfarbe kommt er nach den Spencers, aber er hat die Augen von Charles.“

Der Blog ‚Ein Topf voll Gold‚ seziert in dem Artikel ‚Prinz Hairys Geheimnis‘ die „Beweisführung“ der Boulevardpresse wie ‚Frau im Spiegel‘, ‚Neue Welt‘ etc. und legt offen, mit welchen dürftigen und falschen Informationen diese Medien wilde Spekulationen als Fakten darlegen. Für die Schmierblätter sind die Vorliebe für Polo, der spärliche Haarwuchs und was es sonst noch alles gibt Beweis genug.

Nachdem Lady Diana 1995 ihre Seitensprünge, während ihrer unglücklichen Ehe öffentlich in einem Fernsehinterview zugegeben und gebeichtet hatte, war Prinz Charles natürlich dadurch ziemlich verunsichert. Wurde dem britischen Thronfolger von seiner Frau etwa ein Kind untergeschoben? War es möglich, dass gerade Lady Diana, zu solch einer Lebenslüge fähig war? Kann es wirklich sein, das die von vielen geliebte und bewunderte Prinzessin, einst Kindergärtnerin, die in der Öffentlichkeit beteuerte, wie innig sie ihre Kinder liebte, Harry mit der falschen Identität aufwachsen ließ? Schwieg sie aus Scham oder puren Egoismus? Oder besteht vielleicht die Möglichkeit, dass sie es selbst nicht genau wusste, wer der richtige Vater war?
Spekulationen, Mutmaßungen und Gerüchte, tauchten immer wieder in verschiedenen Medien auf. Ohne Rücksicht auf die Gefühle der Betroffenen. All das musste natürlich auch Diana ertragen, obwohl es keine handfesten Beweise dafür gab.

Nach nicht enden wollenden Spekulationen, ob Harry ein Kuckuckskind sei, sah sich die britische Königsfamilie nun gezwungen einen Vaterschaftstest durchführen zu lassen. (Krone – Prinz Harry ist doch kein Kuckuckskind) Dem kleinen 11-jährigen Harry habe man angeblich nicht verraten, wozu der Bluttest verwendet worden sei. Wie verkraftete Harry eigentlich diese ständigen Hypothesen über seine Herkunft? Mit Sicherheit quälten ihn viele Fragen. Wer war jetzt sein leiblicher Vater? Wo sind seine Wurzeln? Wie fühlte sich Prinz Charles während dieser Zeit? Die Unklarheit ist zermürbend. War es ein fremdes Kind, welches an seiner Seite aufwuchs? Konnte er nach all den andauernden Zweifeln, noch väterliche Gefühle für Harry aufbringen? Wie ist er damit umgegangen, dass er eventuell ein Kuckuckvater war?

Prinz Charles sah sich aufgrund der anhaltenden Gerüchte zu einem Gespräch mit Harry, laut einem Artikel in der Zeitschrift ‚Neue Post‘ genötigt. (Neue Post – Prinz Charles: Harry, ich bin Dein Vater) Damals war Harry gerade mal 13 Jahre alt. Für Prinz Charles war es ein besonders schwieriges Gespräch. Er wusste, dass Harry zu James Hewitt aufblickte und ihn als Mentor ansah. Prinz Harry sollte nun die Wahrheit darüber erfahren, wer sein Vater war. Die Gerüchte, die überall herumschwirrten, waren einfach zu gemein, zu verletzend. Charles sah sich in der Verantwortung Harry davor zu bewahren. Charles soll zu Harry gesagt haben: „Die Gerüchte sind nicht wahr. Ich bin dein Vater.“

Am 26. September 2005 berichteten unter anderen die Zeitschrift Krone „Prinz Harry ein kuckuckskind„, sowie die Zeitschrift Blick „Hat Diana Prinz Harry mit dem Rittmeister gezeugt?“ über einen erneuten Klatsch aus dem königliche Haus. Mit einem Schlag stand wieder die Vaterschaftsfrage im Raum. Erneut machte sich das Thema, wer Harrys Vater ist, in den Medien breit. Denn Lady Dianas Exgeliebter, Rittmeister Hewitt verbreitete seltsamerweise überraschend eine unfassbare Neuigkeit. Ja, eine Botschaft, die natürlich sämtliche Spekulationen, dass Harry doch ein Kuckuckskind sei, wieder zum Leben erweckte. Seine Affäre mit Diana soll jetzt plötzlich doch schon bereits 1981, also drei Jahre vor Harrys Geburt begonnen haben. Sie hätten sich während eines Polosspiels kennen gelernt und sich zweimal wöchentlich getroffen.
Weshalb hatte der Rittmeister seine jahrelange aufrechterhaltene Aussage, dass Harry nicht sein Sohn sein kann plötzlich widerrufen? Warum rollte James Hewitt die Geschichte erneut auf und stellte somit die Vaterschaft wieder in Frage? Was wollte der ehemalige Geliebte von Lady Diana damit erreichen? War ihm bewusst, was er Harry damit antat? Wenn er wirklich der leibliche Vater gewesen wäre, warum hat er es dann jahrelang geleugnet und bekannte sich erst nach so langer Zeit dazu? Bekam er plötzlich und seltsamerweise etwas verspätet väterliche Gefühle für Harry? Oder hatte sein so genanntes Geständnis einen anderen vielleicht eigennützigen Hintergrund? Was erhoffte er sich damit? War ihm nicht bewusst, wie brutal er damit wiederum die junge Seele von Harry verletzte?

Diese Aussage ließ das Gerücht, dass Harry ein Kuckuckkind sei, erneut aufflammen und war für den Prinzen, sicherlich nicht einfach zu verkraften. Seine Identität wurde abermals öffentlich in Frage gestellt.

Egal, ob königliche Familie oder bürgerlicher Abstammung. Jeder Mensch hat das Recht seine Herkunft zu kennen. Wenn man um das Wissen seiner eigenen Wurzeln beraubt wird, gleicht das einer seelischen Vergewaltigung. Die Ungewissheit über die eigene Identität ist nach wie vor unzumutbar.

Lebenslügen und Betrug oder auch Zweifel von Müttern, könnten durch einen Vaterschaftstest sofort nach der Geburt, ein für alle Mal beseitigt werden.

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Über Liane R. Anderson

Bin ich mit 44 Jahren noch einmal Tochter geworden? Ich wurde im Oktober 1967 geboren, bin verheiratet und habe zwei tolle Kinder. Mein gesetzlicher Vater war Alkoholiker und sehr gewalttätig. Schon früh übernahm ich die Verantwortung für meine Mutter und meinen Bruder und organisierte mit nur 13 Jahren, unsere Flucht aus dieser Hölle. Mit viel Ehrgeiz und Kampfgeist erschaffte ich mir ein schöneres Leben. Bis ein einziger Satz mir den Boden unter den Füßen wegriss und meine komplette Identität in Frage stellte.
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2 Antworten zu Prinz Harry – Kuckuckskindverdacht quälte britischen Prinzen

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