Betrug mit der DNA ist immer Betrug am Kind – Doch wer begeht ihn? – Eine feministische Sicht der Dinge


Entnahmeröhrchen im Labor

Kein Schummeln möglich!
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Betrug – DNA – Tagesspiegel – Vaterschaftstest Die Autorin Marie Rövekamp berichtet in einem im Tagesspiegel erschienen Artikel davon, dass Männer „immer wieder“ beim Vaterschaftstest schummeln würden. Aufgehängt an einem einzigen Fall, der vor kurzem die Gerichte beschäftigte, unterfüttert mit einem einzigen weiteren und gänzlich ohne belegbare Zahlen bauscht Frau Rövekamp das Thema auf und tut so, als handle es sich um ein Massenphänomen.  Mag die Krassheit der geschilderten Fälle den Artikel noch rechtfertigen (jeder Betrug am Kind ist schließlich zu verurteilen), die in ihrer Größenordnung offenbar vernachlässigbare Anzahl der Betrugsversuche tut es keineswegs.

Viel wichtiger und ehrlicher wäre es gewesen, die Gelegenheit zu nutzen und den Focus dahin zu legen, wo er eigentlich hingehört: Auf den Identitätsbetrug an Kindern, wie er in Deutschland jährlich zehntausendfach begangen wird. Und dies fast ausschließlich durch die Kindsmütter selbst! Hier ist dem Betrug nach wie vor Tür und Tor geöffnet. Die geschilderten Fälle männlicher Betrugsversuche zeigen hingegen, dass es für einen leiblichen Vater so gut wie unmöglich ist, bei einem Vaterschaftstest zu betrügen. Sämtliche geschilderten Versuche scheiterten nämlich entweder an den vorbildlichen, identitätssichernden Vorkehrungen der Labore oder ganz schlicht und einfach an den Gesetzen der Vererbungslehre. Mütter können dagegen selbst festlegen, wer der Vater eines Kindes sein soll. Dabei hilft innerhalb einer Ehe § 1592 Abs.1 BGB und außerhalb der Ehe Abs. 2 desselben veralteten Gesetzes, das dem Jugendamt ermöglicht bei einer Vaterschaftsanerkennung nicht obligatorisch die tatsächliche, leibliche Vaterschaft überprüfen zu müssen, sondern einfach nur dem Wort der Mutter Glauben schenken zu dürfen. In wenigen Einzelfällen begehen auch die falschen Väter den Betrug am Kind wissentlich mit, um der Partnerin einen Gefallen zu tun oder oft auch, um einfach die Beziehung zu retten und den leiblichen Vater außen vor zu haben (Schwarze Adoption).

Ein Umstand, den Tagesspiegel-Leser ‚FocusTurnier‚ in seinem Kommentar im Anschluss an den Artikel „Immer wieder versuchen Männer beim Vaterschaftstest zu schummeln“ erkannt und wie folgt angemahnt hat:

Screenshot

Auch einem Tagesspiegel-Leser ist aufgefallen, dass der Artikel unseriös und haltlos ist.

Fazit: Um dem Identitätsklau am Kind tatsächlich Einhalt gebieten zu können, ist es daher zwingend notwendig, bei jeder Geburt die Identität mittels eines obligatorischen Vaterschaftstests sicherzustellen. Dadurch würde die Zahl der Kindesunterschiebungen deutlich eingedämmt und die paar „Schummler“ haben dann keine Chance mehr. Und ein weiterer nicht zu verachtender Vorteil wäre, dass feministische Schreiberlinge keine Gelegenheit mehr hätten, derart manipulatorisch an eine Randerscheinung eines Themas heranzugehen, aus dem man deutlich gewichtigere Aspekte herausarbeiten hätte können, ja müssen.

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Eine Antwort zu Betrug mit der DNA ist immer Betrug am Kind – Doch wer begeht ihn? – Eine feministische Sicht der Dinge

  1. Eisenhut schreibt:

    Ich heiße Sofiya Eisenhut und wohne in Oberhaching. Meine Tochter Laura, die am 14.09.2015 zur Welt kam, wurde auch von ihrem Vater betrogen. Ihr Vater Johann Oberhauser wohnt in Egling in der Wolfratshauser Straße 4, Kreis Wolfratshausen. Als Laura 1 Jahr und 9 Monate alt war, habe ich das erste Mal einen Antrag auf Kindesunterhalt gestellt. Dann hat Johann Oberhauser den Vaterschaftstest manipuliert. Er hat sich selbst ein privates Labor ausgesucht und am Telefon gesagt, dass er alleine geht und ich sollte an einem anderen Tag zusammen mit unserer Tochter dorthin gehen. Das Kind ist das Ebenbild des Vaters. Auch die Manieren, der Charakter und das Lächeln hat sie alles von ihrem Vater. Ich war wegen des manipulierten Vaterschaftstests psychisch sehr verletzt!!!
    Nachdem er den Vaterschaftstest manipuliert hat, rief er mich in den Nächten danach an und versuchte mich davon zu überzeugen, dass ich keinen weiteren Vaterschaftstest beim Jugendamt beantragen sollte, da er wusste, dass sich am Ende herausstellen wird, dass er der Vater ist! Nachdem er den Vaterschaftstest manipuliert hat, meldete er sich als „Papa Hansi“, so etwas lächerliches!

    Ich würde mich freuen, wenn jemand auch dasselbe erlebt hat und mir sagen könnte, wie die Geschichte zu Ende gegangen ist, denn ich bin immer noch am Kämpfen und muss noch einiges tun, damit Johann Oberhauser bestraft wird…

    Ich bin eine alleinstehende Mutter mit drei Kindern, muss alleine mit seinem Kind zu Hause sitzen, und er wohnt drei Orte weiter, trinkt Bier, macht Urlaub, genießt sein Leben und denkt, dass ihm nichts passiert, nachdem, was er getan hat.

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