Mitwirkungspflicht der Mutter bei der Feststellung einer Vaterschaft – Forderung in der FAZ


Screenshot FAZ online Feuilleton

Der Feminismus hat sich verirrt – FAZ – Feuilleton – Ralf Bönt – Screenshot

Mitwirkungspflicht – Vaterschaftfeststellung – Gleichberechtigung / Sexueller Mißbrauch an Jungs durch Frauen / Feminismus – Irrweg / Opferabo – FAZ – Feuilleton – Ralf Bönt – Im Feuilleton der FAZ  ist der Artikel „Der Feminismus hat sich verirrt“ von Ralf Bönt erschienen. In seiner Analyse über den Feminismus und der Gleichberechtigung kommt er auf einige Punkte zu sprechen, die deutlich machen, dass Männer übervorteilt, benachteiligt, unterdrückt und diskriminiert werden.

Nachfolgend ein paar Zitate aus dem lesenswerten und mutigen Artikel:

Drei Viertel aller Opfer sind Männer. Gewalt von Frauen richtet sich am häufigsten gegen den eigenen Partner, ein Drittel der von Männern verübten Gewalttaten trifft Fremde. … Der Mann als Opfer psychischer Gewalt ist noch krasser tabuisiert als jener, der physische Gewalt erlitten hat. … besonders deutlich wird das bei sexuellem Missbrauch von Jungen durch Frauen.

Andreas Kloiber von der Tagesklinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Esslingen hat die einzige deutsche Studie durchgeführt, die sich speziell, differenziert und ausführlich mit sexuellem Missbrauch an Jungen befasst. Er geht von einem Täterinnenanteil von 20 bis 35 Prozent aus. Und Täterinnen wenden sehr sadistische Formen von Gewalt an, sagt Ursula Enders von der Fachberatungsstelle „Zartbitter“ in Köln. Insgesamt sind Jungs häufiger Opfer von Gewalt als Mädchen.

Doch in den Medien findet man darüber nahezu nichts. Im Gegenteil, die Falschinformation, dass Gewalt und sexueller Mißbrauch männlich sei wird weiter als Fakt verbreitet. Die SPD schreibt sich auf die Fahne, dass das Männliche zu überwinden sei. Selbst die Piraten sind nicht vor den Irrwegen des Feminismus gefeit und laufen aktuell Gefahr, von Feministinnen unterwandert und geentert zu werden, statt wie geplant das Parlament zu entern.

Die Frau wird weiterhin generell als heilig dargestellt. Das das Wort „Opferabo“ zum Unwort des Jahres 2012 degradiert wurde, obwohl es berechtigt darauf aufmerksam macht, dass Frauen unreflektiert als Opfer und Männer als Täter dargestellt werden bestätigt auf drastische Weise, dass die Benennung der Frau als Täterin ein gesellschaftlich und politisch geächtetes Tabu ist.

Ein Auswuchs der Leugnung, dass Frauen auch Täterinnen sein können, ist unter anderem, dass Falschbeschuldigerinnen wie Claudia Simone Dinkel im Kachelmannprozess und Heidi Külzer im Fall Horst Arnold, alles ohne Hinterfragung blind geglaubt wird und die Unschuldsvermutung für die Beschuldigten de facto nicht mehr gilt. Die Auflistung von inzwischen nachgewiesenen öffentlich bekanntgewordenen Falschbeschuldigungen auf Wikimannia belegt, dass Frau Dinkel und Frau Külzer keine Einzelfälle sind und dringender Handlungsbedarf besteht.

Es gibt eine ganz einfache Kenngröße, an der wir Patriarchat, und wie es zuerst und vor allem dem Mann schadet, messen können: die Lebenserwartung. Der Gender Inequality Index der Vereinten Nationen befindet, dass Gleichstellung zwischen den Geschlechtern schon dann herrsche, wenn die Differenz der Lebenserwartungen fünf Jahre beträgt (wovon wir in Deutschland derzeit nicht weit entfernt sind). Was ja nichts anderes heißt, als dass es die UN für gerecht hält, wenn Männer fünf Jahre vor den Frauen zu sterben haben.

Im Lärm um Frauenquoten und unangemessene Dirndlkomplimente ist es aber so gut wie unmöglich, auf die fundamentalen Kennwerte zu sprechen zu kommen. Statt mehr Freiheit und Eigenverantwortung wird für Frauen mehr Schutz gefordert. Man will Unternehmen im Dax vorschreiben, wer einzustellen ist, obwohl die Neubesetzung von leitenden Positionen der deutschen Wirtschaft bereits zu 48 Prozent an Frauen geht: Noch immer sind wir in das Bild der Frau als Opfer verliebt, mehr als früher, obwohl die größeren Opfer der Mann trägt. (A.d.R. Opferabo)

Wir debattieren über Adoptionsrechte für Homosexuelle, aber nicht über ein automatisches Sorgerecht des Vaters. Ein Mitspracherecht des Vaters bei Abtreibungen: Wer das fordert, muss irre sein. Der Vater ist der ausgeschlossene Dritte, …

Das Ankommen des Mannes in der inneren Familie ist, da hat der Androloge und Professor für Sozialpädagogik an der TU Dresden Lothar Böhnisch recht, die wichtigste Aufgabe auf dem Weg in eine nicht sexistische Gesellschaft.

Am Schluß stellt Herr Bönt folgende Forderungen:

1. eine Quote bei den Ausgaben der Krankenkassen: Binnen zehn Jahren sollen maximal vierzig Prozent eines Jahresbudgets an ein Geschlecht allein gehen;

2. gleichberechtigte Elternschaft: Binnen zehn Jahren Sorgerecht für jeden leiblichen Vater, eine Mitwirkungspflicht der Mutter bei der Feststellung einer Vaterschaft;

3. eine Quote in den Erziehungsberufen: Binnen zehn Jahren muss die Verdrängung von Männern gestoppt und umgekehrt werden. Vierzig Prozent männliche Erzieher und Lehrer!

Quelle: FAZ online

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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