Mütterwillkür kostet Vater Staat Millionen


Schild Privateigentum

Kinder sind kein Eigentum!

Sachsen-Anhalt – Unterhaltsvorschuss Sozialministerium – Deutschland – In einem aktuellen Bericht geht die Mitteldeutsche Zeitung der Frage nach, wie viele getrennt lebende Elternteile nicht für den Unterhalt ihrer Kinder aufkommen und warum nicht. Dabei scheint klar zu sein, dass man es sich zu einfach machen würde, alle schlichtweg als Unterhaltsverweigerer abzukanzeln. Denn im zuständigen Sozialministerium sieht man das Ganze wie folgt: „Warum die Eltern für die getrennt von ihnen lebenden Kinder nicht zahlen, ist

laut Ministerium unterschiedlich. Eine Statistik gebe es nicht. Klar sei: Oftmals ist es keine Frage des Wollens, sondern des Könnens. Viele seien einfach nicht in der Lage, den Unterhalt zu finanzieren. Die Bandbreite reicht vom Erwerbslosen oder Geringverdiener bis zum Schüler, Studenten oder Auszubildenden.“ Soweit ist das nichts Neues, doch dann folgt ein Satz, der eine ganze Menge Fragen aufwirft:

Nicht selten machten Mütter nach der Geburt auch nur unvollständige oder keine Angaben zum Vater des Kindes, so dass dieser nicht zur Zahlung des Unterhalts herangezogen werden könne.“

Wie kann es sein, dass Mütter unvollständige oder keine Angaben zum Vater machen, den Kindern damit – ganz nebenbei bemerkt – 50% ihrer Identität nehmen und dennoch mit Unterhaltsvorschuss dafür belohnt werden?

Wie kann es sein, dass eine allem Anschein nach signifikante Zahl von Müttern anscheinend keine Erinnerung daran haben, mit wem sie geschlafen und dabei ein Kind gezeugt haben? Der berühmte One-Night-Stand mit einer namen- und wohnsitzlosen Zufallsbekanntschaft kommt mit Sicherheit vor, aber tut er dies in so hoher Zahl?

Wie kann es sein, dass der Staat mit seinen Ämtern diesen offenkundigen Sozialbetrug so ohne Weiteres hinnimmt und sich obendrein damit zufrieden gibt, das vorgestreckte Geld nur in rund 15 % der Fälle wieder zurückzubekommen? Von den jährlich ausbezahlten über 40 Millionen Euro werden nur 6,3 Millionen eines Tages wieder zurückbezahlt.

Eine weitere Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder stellt, ist die nach der Höhe des Unterhaltsvorschusses: Warum bezahlt Vater Staat nur etwas mehr als die Hälfte des für die echten Väter laut Düsseldorfer Tabelle verlangten Monatssatzes? Ist das Kindeswohl etwa auch billiger zu haben oder wird hier schlicht mit zweierlei Maß gemessen?

Die alles entscheidende Frage ist jedoch: Wie kann ein Rechtstaat es zulassen, dass Mütter darüber bestimmen,

a) ob ein Kind einen Vater hat, und wenn ja,

b) wen es als Vater hat ?

Hier müssen dringend geeignete Maßnahmen gefunden werden, um diesem breit angelegten Sozialschmarotzertum auf Kosten der Kinder, der Väter und letztlich aller Steuerzahler ein Ende zu setzen.

Die Stadt Bochum erkannte den Sozialbetrug, der häufig begangen wird und handelte. (siehe “Vater unbekannt? – Nicht wirklich!” – Wie das Jugendamt sich gegen Unterhaltsbetrügerinnen wehrt)

Wie das in der Praxis aussehen kann beschrieb eine Mutter, die unberechtigt Unterhaltsvorschuss beansprucht in einem Forum deutlich. (siehe finanzieller Betrug an Staat und Scheinvater – Absprachen zwischen Kuckucksmutter und biologischen Vater)

Hier geht es zum Artikel der Mitteldeutschen Zeitung.

Hier geht es zur Artikelserie Ein Tag, ein Grund – Warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss

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Über Marcus Spicker

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5 Antworten zu Mütterwillkür kostet Vater Staat Millionen

  1. Pingback: Mutter verschafft sich durch Betrug mehr als 200.000 Euro Stütze bei Sozialämtern | kuckucksvater

  2. Fatherleft schreibt:

    Wenn ein Kind ohne vater aufwächst, okay dafür kann man einer Frau gerne Rücksichts- und verantwortungslosigkeit vorwerfen? Aber, angesichts der Tatsache das Frauen in diesem Land die einzigen sind die vollständige Entscheidungsfreiheit über die Familienplanung haben solklte man auch sie hier Verantwortlich machen.

    aber ich verstehe das Argument „Auf Kosten der Väter“ hier immernoch nicht, denn gerade diese werden nicht zur Kasse gebeten, und so sie nicht davon erfahren, daß ihre Affäre aus dem letzten jahr komischerweise neun Monate später ein Kind bekommen hat, werden die Väter ein unbeschwertes Leben führen, als hätte es das Kind nie gegeben. Und wenn sie drei Jahre später, frustriert ob der Tatsache das sich keine Frau gefunden hat, die bereit war kooperativ mit ihnen ein Kind in die Welt zu setzen, festsellen, dass da irgendwo ihre DNA verumläuft, meinen Ihr Recht als Vater einklagen zu müssen, dann fehlt mir das Mitleid. Klar hat das Kind ein recht auf seine Identität, und wenn es nach seinem Vater fragt, sollte es auch das recht haben den Kontakt aufzubauen, aber klar von dem Kind ausgehend.

  3. DFuiZ schreibt:

    1. Da wird grundlos wieder Sozialneid geschürt: Jährlich 40 Millionen? Es gibt Beispiele dutzendweise, wo der Staat öffentliche Gelder völlig sinnfrei und nutzlos verbrät. Habe ich da Afghanistankrieg und Stuttgart 21 gehört?

    2. Da hat man nun jahrzehntelang Frauen alles erlaubt: Außereheliche Sexualbeziehungen, Abtreibung, Anonyme Geburt, Babyklappe, Kuckuckskinder, Umgangsboykott … und nun weint man Krockodilstränen, wenn eine Mutter den Namen des Vaters nicht nennt. Wie verlogen ist das denn?

    Die damit verbundene Aussage lässt sich doch wie folgt formulieren: Frau, du darfst wirklich alles, straffrei und mit staatlicher Unterstützung tun … nur wenn du uns keinen männlichen Namen nennst, den wir dann per Unterhaltsmaximierungsprinzip abzocken können, das nehmen wir dir übel!

    • Marcus Spicker schreibt:

      Es geht weder um das Schüren von Sozialneid noch um das Abzocken von Männern und es sind keine Krokodilstränen sondern echte, die es einem da in die Augen treibt. Es geht auch nicht um die Höhe der Summen. (Die 40 Millionen bezogen sich im Übrigen auf Sachsen-Anhalt allein! Vorsichtig hochgerechnet auf alle 16 Bundesländer kann man demnach von einer halben Milliarde ausgehen.) Es geht einzig und allein darum, dass hier tausendfacher Betrug an Kindern (Identitätsraub und Unterschlagung von ihnen zustehendem Unterhalt, da der Satz für staatlichen Unterhaltsvorschuss deutlich unter dem in der Düsseldorfer Tabelle festgelegten Regelsatz liegt) begangen wird, der von unserem Bananenstaat geduldet und mit der Rechtsprechung und Gesetzgebung sogar aktiv befördert wird. Irgendwo muss die Mütterwillkür doch in die Schranken gewiesen werden. Was ist denn das für eine jämmerliche Einstellung? Ich kann da jedenfalls nicht wegsehen.

      • Fatherleft schreibt:

        „Unterschlagung von ihnen zustehendem Unterhalt“
        Schon mal darüber nachgedacht, ob die Frage, daß ihnen der Unterhalt zustehen würde vielleicht schon eine unverschämtheit ist?
        Wenn eine Frau Samenraub betreibt, ohne Vorwarnung des Partners die Pille absetzt, selbst wenn sie den Namen des Spenders von der Samenbank herausbekommt, von der sie sich hat einen Kind befruchten lassen, kann diese Frau Unterhalt einklagen, Egal, ob der Mann diese Kindeszeugung in seiner Familienplanung untergebracht hat. Er darf für ihren Kinderwunsch zahlen?

        Klar betrachtet diese sich nicht das Leid der Kinder, aber die Frage nach der Identität des Kindes liese sich auch ohne Unterhaltsfragen.

        DFIUZ hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. Die Kinder sind hier leider Opfer einer verfehlten Frauunterstützung durch die Poltik in den letzten dreissig Jahren. Jetzt nur über die 40 Milionen zu jammern und an den Symptomen herumzudoktern wird das Problem nicht grundsätzlich lösen.

        Erst wenn Grandlagen geschaffen werden das Frau und Mann die Frage nach dem Kind zu einer gemeinsamen Machen, die sie beide bejahen müssen, werden sie mittelfristig vielleicht mal wieder dazu übergehen kooperativ ans Kinderzeugen zu gehen, und dann erübrigt sich auf die Frage des Kindes nach seiner Identität.

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