Woher man kommt und wohin man gehört – Der Tagesspiegel


Foto einer Tageszeitung erstellt von Adam Ciesielski

Anna Saurbrey beschäftigt sich im ‚Der Tagesspiegel‘ mit der Frage des Rechtes des Kindes auf Identität – Foto by Adam Ciesielski, Cape Town, Western Cape, South Africa

Der Tagesspiegel / Bundestag / vertrauliche Geburt – Identität des Kindes – Adoption – Samenspende – Kuckuckskind / Recht – Urteile – Männerrechte – Väterrechte – Kinderrechte – Gestern am 18. März sollte eigentlich im Bundestag die vertrauliche Geburt beraten werden. Doch der Termin wurde vertagt. Offensichtlich doch nicht so wichtig für unsere Abgeordneten, nur dann, wenn die Medien sich dem widmen. Dann aber schreibt sich jede_r PolitikerIn auf die Fahne, die größten Kämpfer für Babyleben und Kinderrechte zu sein.

Nun zum Positiven: Der Tagesspiegel hat einen bemerkenswert professionellen Artikel zur vertraulichen Geburt, Babyklappe und ihre fragwürdige Wirksamkeit (wir berichteten bereits darüber hier) und anderen damit verbundenen Fragen geschrieben. Also so, wie eigentlich Artikel in seriösen Zeitungen sein sollten. Doch in der heutigen Medienlandschaft ist es erwähnenswert, wenn es mal ein Journalist geschafft hat, journalistische Mindeststandards zu erfüllen. Somit setzt die Journalistin Anna Sauerbrey sich von der breiten Masse der zweitklassigen Journalisten postitiv ab.

Für mich wichtigster Absatz des Artikels ist folgender:

Hinter dem Bedürfnis, die eigene Herkunft, die eigenen Kinder zu kennen, steht vielleicht auch das Bedürfnis, sich der eigenen Zugehörigkeit bewusst zu werden. Wer „Home is where the heart is“ ganz und gar so empfindet, muss das leben können. Doch jene, die sich unvollständig fühlen, brauchen das Recht auf eine Antwort, ein Recht auf jenes biologische Puzzlestück zur Vervollständigung ihrer eigenen Identität.

ihr findet den ganzen Artikel auch online im ‚Der Tagesanzeiger‚.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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