Internationaler Tag der Familie (UNO) 15.05.2013 – Förderung der sozialen Integration und Solidarität zwischen den Generationen


Weltkarte auf hellblauem Hintergrund

Flagge der Vereinten Nationen

Internationaler Tag der Familie – UNO – 15.05. / Motto 2013 – Integration & Solidarität – Generationen – Traditionen / Kuckuckskind – Heute ist der internationale Tag der Familie. Doch der Familienbegriff hat sich in den letzten Jahren durch gesellschaftlichen und technischen Wandel geändert. Auch die Situation und Stellung von Vätern verdient eine neue Betrachtung. Erstmalig wurde der Tag der Familie am 15.05.1993 von der UNO (United Nations – Vereinte Nationen) ins Leben gerufen. Jedes Jahr bekommt der Tag ein Motto. Das Familientag-Motto 2013 lautet „Förderung der sozialen Integration und Solidarität zwischen den Generationen“.

„Familien halten die Gesellschaften zusammen, und die Beziehungen zwischen den Generationen ermöglichen es, dass Traditionen fortbestehen.  Der diesjährige Internationale Tag der Familie ist eine Gelegenheit, die Verbindungen zwischen allen Mitgliedern, die eine Familie ausmacht, zu feiern. Es ist auch eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie diese von sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen betroffen sind – und was wir in Reaktion darauf unternehmen können, um Familien zu stärken. „

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon’s Rede zu 2013
(Übersetzung aus dem Englischen von Max Kuckucksvater)

„Families hold societies together, and intergenerational relationships extend this legacy over time. This year’s International Day of Families is an occasion to celebrate connections among all members of the constellation that makes up a family. It is also an opportunity to reflect on how they are affected by social and economic trends – and what we can do to strengthen families in response.“
Secretary-General Ban Ki-moon’s message for 2013

Generationen bedeutet Enkel, Kind, Eltern, Großeltern, Ur-Großeltern usw.  Die Familien haben sich von ihrer traditionellen Form her gewandelt, hin zur Patchworkfamilie, gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit Kindern, alleinerziehenden Mutter oder Vater etc. etc.
Zur Samenspende ist nun die Leihmutterschaft gekommen und löst in Deutschland heiße Diskussionen aus und ist vom Gesetzgeber verboten, während andere Europäische Länder die Leihmutterschaft legalisiert haben. Der männliche Samen ist eine handelsfähige Ware, während die weibliche Eizelle dies nicht ist. Der Bund deutscher Standesbeamten hat zu Beginn dieses Jahres festgestellt, dass unsere Gesetzgebung ihnen die Arbeit erschweren und auch nicht zeitgemäß ist. Ebenso stellten sie fest, dass ein Kind mittels des medizinischen Fortschritt von nun an fünf Eltern haben können. Drei Mütter – 1. die Eizellenspenderin, 2. die Frau, die das Kind austrägt, 3. die Frau, die das Kind aufzieht  – und zwei Väter – 1. der Samenspender und 2. der Mann, der das Kind großzieht. Mit der Möglichkeit zur eingetragenen Partnerschaft von Gleichgeschlechtlichen ist der erste Schritt zur Homoehe getan. Auch das Adoptionsrecht von Homosexuellen ist in Teilen seit dem Grundsatzurteil des Bundesverfassunggericht im Februar 2013 gestärkt und die bisherige Gesetzesregelung als verfassungswidrig erklärt worden. Das bedeutet, dass sich die Normen unserer Gesellschaft derart verändert haben, dass die Gesetze entsprechend angepasst werden und mit der Zeit gehen müssen. Was auch gut so ist.

Doch in einem Punkt wird weiterhin in der Politik und Justiz stumpfsinnig festgehalten: Die Vaterschaft, die weiterhin wie vor 100 Jahren mittels eines Ehescheins festgestellt wird und falls die Kindsmutter keinen Ehemann hat, so reicht ein Zettel aus, den jeder X-Beliebige unterschreiben kann, sofern es der Kindsmutter genehm ist. Nach den realen Verwandtschaftsverhältnissen fragt keiner. Ebenso wenig fragt keiner nach den Rechten des Kindes auf Identität, welches in der UN-Kinderkonvention 1993 zugesichert wird und von Deutschland anerkannt wurde. Es scheint gerade zu so, dass sämtliche Innovation nur durch den beherzten Kampf eines Einzelnen geschehen kann, der bereit ist, bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen. Wenn es dann soweit ist, schreiben sich diese Innovation alle Politiker als ihren eigenen Sieg auf die Fahne, gleich wie sehr sie davor sich dem Wandel in den Weg gestellt haben.

Sobald einmal der gesetzliche Vater für den Staat feststeht, können die leiblichen Väter sich so sehr zur Decke strecken, wie sie wollen. Sie werden weder gehört noch gesehen. Sie sind nahezu chancenlos (siehe Fall von Andreas Haft), bis auf die wenigen Ausnahmen, bei denen sich leibliche Väter vor dem EGMR (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte) in Straßburg ihre Väterrechte erkämpft haben. Letztendlich haben diese Väter auch für die Rechte ihrer Kinder auf einen Vater erkämpft.

Mütter werden pauschal als erziehungsbefähigt gewertet, während Väter im Trennungsfall erst mühsam ihre Erziehungsfähigkeit beweisen müssen. Das Gewaltschutzgesetz gilt nur für Frauen, gleichzeitig werden Männer – ohne Schuldnachweis, auf blose Anschuldigung hin – einfach von der Polizei vor die Tür gesetzt und dürfen sich der eigenen Wohnung nicht einmal mehr nähern. Zumeist wird dann – wenn überhaupt – nur noch begleiteter Umgang mit den Kindern erlaubt – unter Aufsicht eines Jugendamtmitarbeiters und nach Terminabsprache selbstverständlich. Wie gesagt: Das alles findet OHNE BEWEISLAGE und OHNE URTEIL statt! Der Scheidungsvater ist meist der Zahlesel und findet keinerlei staatliche Hilfe, mit der Trennung von seinen Kindern umzugehen. Frauenhäuser gibt es fast um jede Ecke. Männerhäuser gibt es ganze zwei in Deutschland, die völlig ohne staatliche Unterstützung ums blanke Überleben kämpfen. Entsprechend spartanisch sind sie auch eingerichtet und überlastet. Falls im Nachhinein die Unschuld des der Gewalt beschuldigten Mannes bewiesen wurde, so muss die Kindsmutter keinerlei Konsequenzen fürchten. Es sei denn, dass der Fall mediale Aufmerksamkeit erhält und die Staatsanwaltschaft quasi zum Handeln gezwungen wurde. Frauen haben in Deutschland das Opfer-Abo, auch wenn das gewissen Sprachforschern aus Mannheim politisch nicht in den Kragen paßt, weil dieses Wort treffsicher den Finger in die Wunde legt. Das durch die Übervorteilung der Frauen und die Benachteiligung von Männern auch Kinder und nicht ’nur‘ Männer unter die Räder kommen, wird dabei ausgeblendet.

Sexueller Mißbrauch von Kindern durch Frauen wird geleugnet, obwohl offizielle Schätzungen belegen, dass dieser fast nahezu genauso oft stattfindet, wie der sexuelle Mißbrauch von Minderjährigen durch Männer. Gewalt in der Familie ist eben nicht männlich. Doch die SPD hat sich zum Motto gemacht, das ‚männliche‘ zu überwinden. Bleibt abzuwarten, ob es eine Wende dank Erkenntnis geben wird oder andere Parteien ebenfalls diesem extremfeministischen Unsinn folgen werden.

Kindsmütter können vollkommen legal ‚ihre‘ Kinder als Pfaustpfand und somit als Machtinstrument missbrauchen, nur wenige RichterInnen und Jugendämter schreiten in solchen Fällen beherzt ein, doch die meisten RichterInnen und Jugendämter unterstützen teils direkt, teils indirekt die Machenschaften dieser skrupelosen Mütter, die bereit sind, über die Leichen der eigenen Kinder zu gehen. Das Ganze machen diese Rabenmütter nur, um sich finanzielle Vorteile und/oder ihre Rachegelüste zu befriedigen und gehört von Staat, Justiz und Gesellschaft geahndet.

Wo der Vater nicht sein darf und wo seine Präsenz nicht vom Staat für die Kinder gesichert oder gar gefördert wird, da kann auch keine Integration und Solidarität zwischen den Generationen entstehen. Dort ist die Integration nur von der Großmutter mütterlicherseits möglich. Wer von der Familie spricht, der darf nicht nur von Müttern, Kindern oder sogar alleinig von Mädchen sprechen. Nein! Der muss auch von Vätern und Jungen reden!

Somit schließe ich mich der Aussage vom UN-Generalsekretär Ban Kin-moon an: „Der diesjährige Internationale Tag der Familie ist eine Gelegenheit, die Verbindungen zwischen allen Mitgliedern, die eine Familie ausmacht, zu feiern.“ und fordere unsere PolitikerInnen dazu auf, endlich zu handeln, damit auch Vätern und Kindern endlich zum Feiern zu mute sein kann.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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