Sie nannte Zeugen, die keine waren – von Hansis Fellohrdiven – Geschichten aus den Kommentaren


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Geschichten aus den Kommentaren – Serie im Kuckucksvaterblog

Erlebnisberichte – Geschichten – Erfahrungsberichte – Kommentare / Serie – Blog / Kuckuckskind – Vaterschaftsanerkennung – Erneut spürte ich einen erschütternden Kommentar, über einen betrogenen Kuckucksvater auf. Diesmal bei einem Bericht von Marcus Spicker mit dem Titel- Nur du kommst in Frage! – Wie der Staat eine Lüge schützt und mich zum Zahlesel macht – Die Geschichte von Kuckucksvater Stefan.

„Hansis Fellohrdiven“ schrieb den Kommentar im Namen ihres Freundes.

Hallo !!! Ich schreibe hier stellvertretend für meinen Freund und mich. Nach über einen Jahr Hohn, Lügen und anwaltlichen Papierkrieg haben wir erfahren, dass mein Freund auch ein Kuckucksvater ist. Seine Ex hatte erst zugegeben er ist nicht der Vater, dann doch, dann konnten mehrere in Frage kommen…Sie nannte Zeugen, die gar nicht wussten, dass sie Zeugen sind ( über Internet ausfindig gemacht und direkt angeschrieben ). mein Freund bekam in der ganzen Zeit auch noch Krebs. Obwohl wir immer Argumente gegen ihre Lügen hatten  versuchte sie den Vaterschaftstest abzuwehren. Im November letzten Jahres erneute Zeugenvernehmung, aber 50 Prozent IHRER zeugen tauchten nicht auf. wir denken, dass sich dann ihre Lügenschlinge so fest zog, dass sie dem Vaterschaftstest zustimmte.
Das Schlimme ist, dass sie das 2. Kind auch noch Jens unterjubeln wollte. Sie beschwor immer wieder darauf, bis zur Geburt, dass es seins ist, obwohl es zu keinen Sexkontakt mehr kam, weil sich mein Partner von ihr getrennt hat. Da war er auch schlauer, unterschrieb nicht die Vaterschaftsurkunde und das Jugendamt verordnete einen Test. Er war nicht der Vater. Diese Frau dachte einfach wohl damals: ich bin mit den 1. Kind durchgekommen, da schaff ich es auch mit den 2.
Stefan hat es ganz schlimm getroffen!!! Wir können ihn nachfühlen. Er weiß, dass er nicht Vater ist, darf das Kind nicht sehen, wird finanziell ausgenommen, der wahre Vater reibt sich die Hände und der Staat unterstützt das. Das muss einfach mit Präsens auf die Öffentlichkeit geändert werden!!! Wir haben einen, langen schweren Weg hinter uns. Seelisch, finanziell und im Falle meines Partners noch körperlich mit dem Krebs.

Ich wünsche es wirklich niemanden!!! Weder Kindern, noch den Vätern.
Ich habe im Freundeskreis ein Paar, was ein Kind adoptiert hat, weil sie keine Kinder bekommen dürfen. Das Kind hat, trotzdem es die Wahrheit kennt und man sich um ihn sehr kümmert, ein seelisches Defizit. Wie mag es Kindern gehen die hinterlistig Jahre lang angelogen wurden???

Hansis Fellohrdiven, berichtet uns über die traurige Tatsache, dass ihr Freund von seiner Exfrau betrogen wurde. Sie schob ihm ein Kind unter. Erst nach über einem Jahr, in dem der Ehemann viel Hohn, Lügen und aufwändige Rennerei beim Anwalt, erdulden musste, kam die Wahrheit ans Licht.

Seine Exfrau verrannte sich zuvor in Widersprüche. Zuerst bestätigte sie, dass es nicht sein Kind sei und danach stritt sie die ungeheuerliche Aussage wieder ab. Sie versuchte wahllos Zeugen zu finden die in ihrem Sinne aussagen sollten.

Leider bekam dieser vermutliche Kuckuckvater dann während dieser Zeit, in dem er kämpfte, um die Wahrheit heraus zu finden, auch noch eine Krebserkrankung.

Lange versuchte seine Exfrau den Vaterschaftstest abzuwehren.

Erst nach einer erneuten Zeugenvernehmung, bei der über die Hälfte ihrer angegebenen Zeugen abermals nicht auftauchten, zog sich die Lügenschlinge für diese Frau so fest zu, dass sie einem Test zustimmte. Es war nicht sein Kind.

Auch das zweite Kind versuchte sie ihrem Exmann Jens unterzujubeln. Obwohl ihr Partner schon von ihr getrennt lebte und sie keinerlei sexuellen Verkehr mehr hatten, schwor sie bis zur Geburt des Kindes, das es sein leibliches wäre.

Diesmal unterschrieb er nicht mehr die Vaterschaftsurkunde. Deshalb verordnete das Jugendamt einen Test. Auch hier stellte sich heraus, dass er nicht der Vater dieses Kindes war.

Es ist jetzt erwiesen, dass er bei beiden Kindern nicht der leibliche Vater ist.

Es ist erschütternd mit welcher kriminellen Energie diese Mutter versucht hat ihre Seitensprünge zu vertuschen. Wie gewissenlos muss eine Frau sein, die einem Mann sogar zwei Kinder versucht unterzuschieben.

Der oder die wahren Väter lachen sich mit Sicherheit ins Fäustchen, weil sie keinen Unterhalt zahlen müssen. Traurigerweise unterstützt unser Staat solche Ungerechtigkeiten auch noch mit seinen sinnlosen und veralteten Gesetzen.

Mit Sicherheit wird das Kind unter dieser Situation, dass Jens nun nicht sein leiblicher Vater ist ebenso leiden. Sie dürfen sich seitdem nicht mehr sehen.

Ich kann mir gut vorstellen, wie Jens nach der Geburt des ersten Kindes, diesen Säugling im Arm hielt. Gewiss breitete sich ein Gefühl von Stolz und väterlicher Freude in ihm aus. Er forschte im Gesicht des kleinen Babys vielleicht nach ersichtlichen Ähnlichkeiten. Es ist möglich, dass er dabei war als das Kind laufen lernte und zum ersten Mal Papa rief.

Plötzlich und unerwartet wird er mit der brutalen Wahrheit konfrontiert, dass er nicht der leibliche Vater ist.

Für den Vater, wie auch für das Kind, ist diese Tatsache ein Schock und mit unendlich tiefem Leid und Enttäuschung verbunden.

Das Verhalten der Mutter ist unverständlich und grausam. Sie wollte ihn doch tatsächlich schamlos und ohne schlechtes Gewissen, auch noch das zweite Kind unterjubeln. So eine Abgebrühtheit, lässt sich kaum in Worte fassen.

Dieses Verhalten Jens und ihren Kindern gegenüber, ist Verantwortungslos und nicht nachvollziehbar.

Warum gibt es in unserem modernen Staat immer noch keine Gesetze, die den Vater und das Kind schützen?

Die ganze Geschichte wurde später noch separat eingereicht und im Kuckucksvaterblog veröffentlicht: Wenn sie sterben, hab ich weniger zu tun! – Unser Kampf gegen die Ungerechtigkeit und den Krebs – von Claudia Paul

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Geschichten aus den Kommentaren – Serie im Kuckucksvaterblog

Hier eine Auflistung sämtlicher Artikel aus der Serie „Geschichten aus den Kommentaren„.

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Über Liane R. Anderson

Bin ich mit 44 Jahren noch einmal Tochter geworden? Ich wurde im Oktober 1967 geboren, bin verheiratet und habe zwei tolle Kinder. Mein gesetzlicher Vater war Alkoholiker und sehr gewalttätig. Schon früh übernahm ich die Verantwortung für meine Mutter und meinen Bruder und organisierte mit nur 13 Jahren, unsere Flucht aus dieser Hölle. Mit viel Ehrgeiz und Kampfgeist erschaffte ich mir ein schöneres Leben. Bis ein einziger Satz mir den Boden unter den Füßen wegriss und meine komplette Identität in Frage stellte.
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Eine Antwort zu Sie nannte Zeugen, die keine waren – von Hansis Fellohrdiven – Geschichten aus den Kommentaren

  1. andreahoffmann schreibt:

    Erschreckend, sowas immer wieder zu lesen. Sogar als Frau kann ich nicht nachvollziehen, was sich diese Mütter denken. In unserem Staat gilt für keine Mutter die Ausrede, dass sie es aus finanziellen Gründen machen MUSS. Im Gegenteil! In meinem Kita-Umfeld geben viele Mütter an, sie wissen nicht, wer der Vater sei – was oft eine Lüge ist. So kann man finanzielle Unterstützung vom Staat erschleichen. Diese Lüge hat glücklicherweise nur finanzielle Folgen.

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