Inzestvorwürfe bei RTL 7 Tage Sex – ist eines der beiden Halbgeschwister ein Kuckuckskind?


Cathleen und Andreas auf einer Couch mit Herz in der Hand - RTL Dokusoap 7 Tage Sex

Andreas & Cathleen sollen seit mehr als neun Jahren ein Paar sein und erst später davon erfahren haben, dass sie Halbgeschwister sind – Foto: RTL

RTL – 7 – Sieben Tage Sex – TV-Doku – Dokusoap / Inzest – Vermutung – Kuckuckskind / Deutschland – Hessen – Auf RTL sollte am Mittwoch Abend, dem 06.03.2013, eine weitere Folge der TV-Doku ‚7 Tage Sex‘ ausgestrahlt werden. Doch dazu kam es nicht, statt dessen wurde kurzfristig eine alte Spezial-Ausgabe von „Raus aus den Schulden“ mit Peter Zwegat gesendet.

Was war geschehen?

RTL gab an, dass

eine Verwandte des Liebespaares sich bei der Redaktion gemeldet und angegeben habe, dass Cathleen (31) und Andreas (43) Halbgeschwister seien und Inzest begingen. Nachdem RTL bei dem Paar nachfragte, sei die Aussage der beiden gewesen, dass sie tatsächlich Halbgeschwister seien, jedoch zu Beginn ihrer Beziehung nichts davon gewusst hätten. Mehr ist derzeit leider nicht an Informationen zu bekommen.

Und wieder einmal bestätigt sich, dass unsere Forderung nach einem Vaterschaftstest ab Geburt zur Vermeidung von Inzest begründet ist. Durch die Kenntnis des Kindes der eigenen Abstammung blieben derartige Inzestfälle ausgeschlossen. Der Staat verbietet Inzest aus gutem Grund, da die Gefahr, Erbkrankheiten an die Inzestkinder weiterzugeben signifikant erhöht ist. Es ist an der Zeit, dass der Gesetzgeber gemäß seiner eigenen Maßgaben Verantwortung übernimmt, indem er ein entsprechendes Gesetz schafft, das den auf Unkenntnis basierenden Inzest verhindert.

In Bezug auf diesen Fall bleibt offen, ob eines der beiden Halbgeschwister ein Kuckuckskind war oder nur nicht wusste, wer der Vater ist und ob sich der Inzestvorwurf überhaupt als wahr bestätigt.

Nachtrag: So wie es aussieht, ist der Inzestfall bestätigt. Die Geschäftsführerin der Kölner Produktionsfirma „Tresor“ Frau Inga Leschek erklärte laut DWDL die Sachlage wie folgt: „Um hinter dieses Geheimnis zu kommen, hätten wir die Geburtsurkunden der beiden kontrollieren müssen oder einen DNA Test benötigt. Beides ist bei der Produktion eines Dokusoap-Formats nicht üblich.“

Offen bleibt, ob in der Geburtsurkunde überhaupt der richtige Vater gestanden hätte, da doch das Liebespärchen erst viel später von ihrer Verwandtschaft erfuhr. Ein DNA-Test wäre hier wohl die einzige Möglichkeit, Sicherheit zu erlangen. Wie heißt es so schön?: „Mother’s Baby – Father’s Maybe“

Finde weitere Informationen darüber, warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss: Ein Tag – ein Grund – Warum die Vaterschaft bei Geburt geklärt werden muss.

Und hier über die Anzahl der Kuckuckskinder in Deutschland pro Jahr: Wieviele Kuckuckskinder werden jährlich in Deutschland geboren? (Prozentual gelten die Zahlen auch für Österreich und Schweiz)

Berichte über den 7 Tage Sex Fall sind unter anderem zu finden in Bild, 20 Minuten, Stern und blick.ch

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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4 Antworten zu Inzestvorwürfe bei RTL 7 Tage Sex – ist eines der beiden Halbgeschwister ein Kuckuckskind?

  1. Manfred schreibt:

    Ich habe meine Frau 2011 K.B geb.S beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Sohn D.S (Inzest)erwischt.
    Nach dem Rausschmiss des „Jungen“ wollen wir uns jetzt scheiden lassen.Leider hat man in solch schlimmen Situation keinen Zeugen.Das schlimmste ist ich kann mit keiner Frau mehr schlafen.Ich krieg voll den Ekel.Ich möchte das als Trennungsgrund angeben.Kann ich das, ohne Zeugen, tun?

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Inzest ist eine Straftat. Ich würde es zur Anzeige bringen (wenn auch reichlich spät) und auch als Trennungsgrund angeben. Frage Deinen Anwalt, ob es sogar für ein Härtescheidungsverfahren reicht. Das geht schneller und auch die finanziellen Folgen seien dann andere, soweit ich mich erinnere.

  2. Pingback: BGB – § 173 – Beischlaf zwischen Verwandten – deutsche Gesetze in Bezug auf Kuckuckskind und Scheinvaterschaft | kuckucksvater

  3. Petra Scholz schreibt:

    Ja, auch mir ging in der Vergangenheit schon durch den Kopf, dass es nicht gänzlich auszuschließen sei, auf mögliche Halbgeschwister zu treffen.
    Die Wahrscheinlichkeit liegt zwar nicht hoch, aber ist sehr wohl möglich.

    Demnach frage ich mich, ob sich auch meine Mutter diesbezüglich einmal Gedanken gemacht hat, dass eine solche Möglichkeit eintreten kann, auf mögliche Halbgeschwister zu treffen, in welche man sich vielleicht noch verliebt.
    Wie ich aber meine Mutter kenne, hat sie diese Möglichkeit nie in Erwägung gezogen, zumal sie nur an sich dachte und somit die Lüge ohne Skrupel aufrecht erhielt, was ich als regelrecht dreist empfinde.
    Das Schlimme dabei, ist noch, dass diese Lüge beide teilen, sie, wie ihr Mann, bzw. mein vermeintlicher Vater.
    Erst zieht sie aus dem Ehebett, weil sie ihn offenbar „nicht riechen“ kann, dann geht sie Affären ein, kommt schwanger nach Hause, was für meinen Vater ohnehin ein Schock gewesen sein muss,, doch ließ er sich ja bewusst hörnen und spielte das mieße Spiel zu unseren Ungunsten mit.

    Einfach ekelhaft und alles nur für eine verlogene Fassade nach außen hin, obwohl es Leute gab, die um die Wahrheit wussten, eingenommen die Jugendhilfe, die ebenso geschwiegen-, und somit meine Zwillingsschwester (zweieiig), wie mich mit belogen haben.
    Am Ende, nach beendigung meiner Lehre, verordnete die Jugendhilfe mir die staatliche Heimerziehung, mit Billigung meiner Eltern, die mir oft vorhielten, ich sei rechtlos und nur geduldet und eschofierten sich, da sie es für richtig hielten, mich nach Torgau zu schicken.
    Schließlich war ich ja schwererziehbar, wie es immer hieß, doch woran das eventuel gelegen hat, das fragte sich keiner von den beiden.

    Wie Kinder oder Jugendliche in jenen Situationen reagieren, weil sie dennoch wiederholt auf Liebe hoffen, weiß ich heute umsomehr, denn in meiner Jugendsamtsakte fand ich einen Brief an die Jugendhilfe, als ich ins Karl-Marx-Städter Durchgangsheim eingewiesen wurde, um von dort aus auf einen Platz zur Heimerziehung zu warten, was auch meine Mutter in Gang brachte, indem sie meinen Scheinvater bekniete, er solle sich doch mit der Jugendhilfe in Verbindung setzen, dass ich gleich von zu Hause wegkomme, weil ich ja vom D-Heim aus warten könne, bis ein Platz frei werden würde.

    Toll. Im Nachhinein war ich erschrocken darüber, was ich in dem damaligen Brief an die Jugendhilfevorsitzende geschrieben habe, nämlich dass ich doch wieder zu meiner Mutter wolle, die ich ja eigentlich liebte, weil ich ja wieder und wieder, vergebens auf Liebe von ihr hoffte und sie letztlich ebenso schonte, ja, die sogenannte Schonung der Eltern, das gibt es heute für mich nicht mehr.

    Heute weiß ich, dass ich mir etwas vorgemacht habe, denn auf Liebe hätte ich nie hoffen brauchen, das war für meine Mutter ein Fremdwort.
    Sie hat besonders in mir offenbar ihre Affären gesehen, an die sie sich wohl ungern erinnerte und hatte mich aber täglich vor sich und das war ihr wohl „ein Dorn im Auge“, ebenso, wie ich für sie „das Anspucken nicht wert war“, was eines Tages wegen eines Eintrages vom Lehrer in der Tat, mit Schlägen ins Gesicht und ziehen an den Haaren folgte, sodass ich zurückspukte, weil ich mich vor ihrem Speichel so ekelte.

    Alles war der reinste Alptraum und heute kann ich es umsomehr nachvollziehen, dass ich bewusst, von vorn herein abgelehnt wurde, weil ich ünerwünscht, ein sogenannter Unfall war, der das Produkt billiger Affären war und somit galt es nur noch den Schein zu wahren, was beide bewusst mitspielten, denen eine solche Lüge so wichtig war, für welche ich letztlich nicht nur bestraft,- sondern obendrein um meine Identität beraubt, wie betrogen wurde.
    Ich verdränge viel, weil ich manchmal denke, ich bin unecht, ein Unfall, nie gewollt und das Schlimmste dabei ist, dass ich einen letztlich Familiennamen bekam, durch welchen mir erst richtig bewusst wird, dass meine Identität eine dreiste Fälschung ist, ebenso, wie ich den Namen meines Peinigers,- für den ich auch nur lästig war,- vor mir habe.

    Letztlich geschah alles auch mit Billigung einer solchen Rechtssprechung, in Ost, wie in West und durch die staatliche Duldung einer solchen Lüge blieb mir letztlich nichts Gutes, sodass ich auch heute noch mit der darin, sich wiederspiegelnden Heuchelei per Gesetz konfrontiert werde, die mich weiterhin zum Rechtlosen macht.
    Mit wieviel Demut dies verbunden ist, wird ohnehin kein Gesetzgeber erahnen können, doch es wird Zeit, dass dieser sich endlich mit der Gesetzeslücke auseinandersetzt und über einen Abstammungstest nach Geburt nachdenkt.
    Dass dadurch die Kosten in die Milljardenhöhe steigen würden, wie von einigen in der Vergangenheit behauptet, scheint eine Ausrede- und zugleich eine weitere Lüge zu sein und es ist somit der nächste Schlag ins Gesicht, den jene wohl kaum nachvollziehen können und stattdessen das kollektivierte Lügen letztlich weiterhin begünstigt wird und das formt eine Gesellschaft auch dahingehend.

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