‚Die Holzbaronin‘ – ZDF-Drama um eine Kuckucksmutter


Christine Neubauer - DVD-Titel

Die Holzbaronin – Drama um eine Kuckucksmutter, welcher der Mord an ihrem Ehemann vorgeworfen wird

Die Holzbaronin – Film – Familiensaga – Krimi / ZDF – Dreistünder / Kucksmutter – Mord – Filmkritik – Filmzusammenfassung – ‚Die Holzbaronin‘, gespielt von Christine Neubauer (am 26.2.2013 im ZDF) war eine Kuckucksmutter und Kriminalfall – neben Karriere, Klamotten, Kosmetik, Kerle, Komfort und Karma: für Kapital geht sie eine Vernunftehe ein und genau in der Hochzeitsnacht betrügt sie ihren Ehemann mit der ‚großen Liebe‘ und wird schwanger. Schließlich verführt sie ihren Ehemann, um ihm

das Kuckuckskind unterzuschieben. Ihr Arzt zeigt sich als weiser Ratgeber in Sachen Kuckucksfaktor und würde am liebsten ein Buch dazu schreiben, weil er das so oft erlebt!

Als der Ehemann erfährt, dass er zeugungsunfähig ist, flippt er aus, verprügelt sie, erzählt dem Sohn die bzw. seine Version der Wahrheit, zieht ihn auf seine Seite und hetzt ihn gegen seine Mutter auf. Schließlich wird der Vater umgebracht. Ein anonymer Anrufer beschuldigt später die Mutter, ihren Ehemann erschossen zu haben. Ihr eigener Sohn bestätigt als Zeuge die Anklage.

Wer wirklich der Mörder/die Mörderin war, wird hier natürlich nicht verraten.

Dramatisch und recht ausführlich wird die Kuckucksproblematik immer wieder dargestellt, allerdings kommen die eigentlichen Nöte des Kuckuckskindes etwas zu kurz: Z. B. die eigentlichen Probleme bei der Identitätsfindung und seltsamer Weise schien er gar nicht wissen zu wollen, wer der Erzeuger ist. Erst sehr spät und nachdem eine Polizeisekretärin dem Sohn eine Kopie der Verhörprotokolle mit der Mutter zuspielt, kann er die Beweggründe seiner Mutter verstehen und lernt er seinen Erzeuger kennen und beide lernen sich schätzen.

In dieser speziellen und dramatischen Geschichte, die hauptsächlich in den 1940er und 1950er Jahren spielt (über fast drei Stunden) kann man ansatzweise auch die Gründe der Kuckucksmutter verstehen: Sie hat den Mann geheiratet, der ihr Kapital zur Rettung ihres Unternehmen brachte und sich das Kind – offensichtlich ganz bewusst – von dem Mann zeugen lassen, den sie eigentlich liebt. Aber vermutlich ist das ja öfters der Fall, als man denkt!?

Und am Ende kann man dann doch verstehen, warum der Sohn seine Mutter beschuldigt hat. Insgesamt ein eindrucksvolles und spannendes Familiendrama, in dem die Holzbaronin nach dem Tod des Ehegatten immer mehr zur autoritären und strengen Chefin der Seitz AG wird.

Näheres zum Film, der auch über die Mediathek angeschaut werden kann:

http://www.zdf.de/Die-Holzbaronin/Die-Holzbaronin-25374082.html

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Über luenzer

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