Mein Vater ist ein Samenspender – Sarah P. berichtet in der Bild am Sonntag


Ist die anonyme Samenspende rechtmäßig?

Bild am Sonntag berichtet über Sarah P. die durch eine Samenspende entstand.

Deutschland – NRW / anonymer Samenspender – Samenspenderkind / Klage / Bild am Sonntag / Sarah P. – Als ich heute den Link zu einem Artikel in der Bild über eine junge Frau fand, die auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater ist, hatte ich nicht mit einem guten Artikel gerechnet. Wer würde das denn auch? Doch ich durfte positiv überrascht sein. Sarah P. bekam mit 18 Jahren eröffnet, dass der Mann, den sie Papa nennt, nicht ihr Vater ist, sondern ein anonymer Samenspender. Seither war für sie eine Welt zusammengebrochen. Es liest sich ganz so, wie all die Geschichten von den Kuckuckskindern und adoptierten Kindern, die in einer Lüge aufgewachsen sind und ihr Vertrauen in die verlieren, die einem am nächsten stehen.

Nun klagt sie vor Gericht, um von der Samenspenderklinik den Namen des Spenders genannt zu bekommen. In der ersten Instanz verlor sie, doch nun in der zweiten sieht es so aus, dass sie diesmal Recht bekommen würde.

Quelle: Bild.de

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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7 Antworten zu Mein Vater ist ein Samenspender – Sarah P. berichtet in der Bild am Sonntag

  1. Ottmar Kup schreibt:

    Ich möchte das Abonement ab sofort löschen.

    Danke

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Einfach in der Mail vom Abo auf den Link zum Abbestellen klicken. Wir können das leider nicht für Sie machen.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Einfach nur die Benachrichtigungsmail öffnen und auf den Link zum Abbestellen klicken. Das ist ein vollautomatischer Prozess, den nur der Abonent anstoßen kann. Falls Sie noch weitere Fragen haben oder nicht weiterkommen, schreiben Sie mich bitte an, damit ich Ihnen eine genaue Anleitung zusenden kann. Eigentlich ein ganz einfacher Standardvorgang, nur keine Scheu. 😉

  2. yoggi schreibt:

    Nur so geht es “ Vaterschaftstest “ sofort bei der Geburt ! Das ist der einzige und richtige Schutz , um zu gewährleisten , das KInder ihre Väter kennen ! Und Mütter nicht die Gunst der Geburt nutzen , die Väter auszunutzen ! Und die Kinder um ihre wahre Identität betrügen !
    Das muss per Gesetz fest gemacht werden , die Mädels werden sich vorsehen , was für Behauptungen sie dann in die Welt setzen ! Ich schreibe das , als Frau und Mutter !
    Für Sie , lieber Max und allen anderen Väter möchte ich sagen ; Sie tun mir sehr Leid das sie so Betrogen worden sind von Frauen ! Ich schäme mich für solch ein tun von Frauen .

    • Petra Scholz schreibt:

      Dem stimme ich zu, denn eine solche Lüge darf letztlich nicht noch weiterhin gesetzlich geschützt werden, das haben weder Männer, noch Kinder verdient.
      Letztlich rechtfertigt eine solche Lüge absolut nichts, mal abgesehen davon, dass sie unterschiedlich, mehr zusätzliches Leid schafft, als sich mancher je vorzustellen glaubt.
      Erwähnt, gerade auch die, im Nachhinein wissentlich betrogenen Scheinväter innerhalb einer Ehe, die sich letztlich mit der Lüge arrangierten, weil sie sich aus Angst vor finanzieller Folgekosten bei möglicher Trennung, etc., sich am Ende lieber für die „Pest“, statt der „Kolera“ entschieden, an Ehen festhielten, die letztlich doch keine waren, um der Außenwelt auch um „des guten Rufes“ Willen, den Schein einer „gut bürgerlichen Familie“ vorzugaukeln. Gründe gibt es dafür einige.
      Die Leiddtragenden sind derart betroffene Ehemänner, wie auch die oft ungewollten Kinder, letztlich von beiden Elterteilen misshandelt, die sicherlich weitaus mehr leiden können, zumal sie keine Lobby haben und somit eigene Konflikte an gerade diesen Kindern abgelassen werden, was oft ein Tabu ist, wissentlich sogar kollektivierend und stillschweigend geduldet wurde, wie selbst erlebt und Kinder erneut zum Sündenbock macht.

  3. Ja, in Deutschland muss man befürchten, dass man als Vater geoutet wird. Das Kind hat das Recht den Namen seines Vaters zu erfahren. Deshalb flüchten manche „Mütter“ zum Samenempfang ins Ausland, um dem Kind so ein Grundrecht nehmen zu können. Schließlich weiß die Mutti besser, was dem Kind guttut.
    Finanziert wird derlei illegales Treiben gerne auch von Antenne Bayern:
    http://344903.forumromanum.com/member/forum/entry.user_344903.1191926952.1115255173.antenne_bayern_zahlt_ihre_rechnung-odingerman_www_tinyurl.html

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Hi Wolfgang, das ist echt starker Tobak! Gut das Du das mitbekommen hast, was Antenne Bayern gemacht hat. Es ist schon ein eigener Artikel Wert. Magst Du Deinen Kommentar vom Forum Romanum im Kuckucksvaterblog veröffentlichen? Wohl mit dem Fokus auf die Rechte des Kindes und wie die Mutter diese ihm entzieht?

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