Deutlich höhere Vaterschaftstest-Nachfrage in der Vorweihnachtszeit


Blutentnahmeröhrchen im Labor

Vaterschaftstest – in der Vorweihnachtszeit steigt die Nachfrage um bis zu 40 % an
Symbolbild: http://www.freerangestock.com © by Nick Casberg

Deutschland – Österreich – Schweiz / Vaterschaftstest – Zweifel – Gewißheit / Kuckuckskind – leibliches Kind / Adventszeit – Weihnachten – Weihnachten ist das Fest der Liebe und wie zu sonst keiner anderen Zeit des Jahres werden viele Menschen sehr emotional. Alte Verletzungen, die nicht aufgearbeitet bzw. geklärt wurden, treten leichter wieder hervor und bieten

Nährboden für den Zweifel an der Vaterschaft. Da verwundert die Meldung der Vaterschaftstestlabore, dass die Nachfrage nach Vaterschaftstests in der Vorweihnachtszeit um bis zu 40% ansteigen, nicht. Auch mein eigener Vaterschaftstest vor zwei Jahren fiel in die Adventszeit. Die leibliche Abstammung, ist für die meisten Menschen bewusst oder auch unbewusst eine wichtige Frage. Nicht nur zweifelnde Väter sind es, die in diesen Zeiten die Vaterschaft geklärt wissen wollen. Auch Mütter und zweifelnde Kinder – meist erst im Erwachsenenalter – schlagen den Weg der Klärung ein. In vielen Fällen geschieht dies nur, wenn bereits kräftig Porzellan zerschlagen wurde. Eine Scheidung, Streit im Unterhalt, Kindesentzug, etc. oder auch Andeutungen über die Zweifelhaftigkeit der Vaterschaft innerhalb und außerhalb der Familie.

Endlich Gewissheit darüber zu erlangen, dass die direkte Verwandschaft 1. Grades besteht und eben kein anderer Mensch in Frage kommt, bringt Frieden, sofern der Zweifel ausgeräumt und entkräftet wurde. Im Falle, dass die Vaterschaft ausgeschlossen wurde, kommen ganz neue Themen ans Tageslicht. Großes Konfliktpotenzial besteht. Für den Scheinvater entstehen Fragen wie: „Sag ich es meinem Kind und wie sage ich es meinem Kind?“, „Wer ist der Vater meines Kindes?“, „Warum habe ich nichts davon mitbekommen?“ aber auch Gedanken wie: „Ich habe es schon immer gespürt, jetzt ist mir klar warum.“ usw. Ängste, nun das nicht leibliche Kind nicht mehr sehen zu dürfen, wenn man die Vaterschaft anfechtet, sind groß. Ebenso die Unkenntnis darüber, dass es eine Anfechtungsfrist gibt und wie überhaupt die ganzen unterschiedlichen Verfahren heißen und wenn es auch noch ein heimlicher Vaterschaftstest war, ob bzw. wie geht man den Weg, dass es nun offiziell festgestellt wird, ohne dass man sich der Ordnungswidrigkeit selbst beschuldigt. Auch, ob der Online-Vaterschaftstest vom Gericht anerkannt wird, bzw. was man dabei beachten muss, damit man einen gültigen Vaterschaftstest in den Händen hält und nicht noch ein weiteres Mal dafür bezahlen muss.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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