Scheinvater Matthias Martiny heute am 30.11.2012 in Brisant in hr und mdr zu sehen


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BRISANT – Fernsehmagazin berichtet über Scheinvater Matthias Martiny

Deutschland – Berlin / Fernsehbericht – Brisant – hr – mdr / Scheinvater – Jugendamt – Zahlungsforderung – Heute am 30.11.2012 berichtet Brisant über den Fall von Herrn Martiny. Brisant wird heute im mdr um 18:05 Uhr und im hr um 18:20 gesendet.

Es geht um den Fall von Matthias Martiny, dessen Frau während des Trennungsjahres ein

Kind von einem anderen Partner gebar. Die rechtliche Vaterschaft fiel indes noch ihm zu. In Absprache mit der Kindsmutter wollte diese sich um die Anfechtung der Vaterschaft kümmern. Herr Martiny verließ sich darauf, dass die Sache für ihn erledigt ist, erhielt aber irgendwann eine Zahlungsaufforderung und sollte plötzlich Unterhalt für das „fremde Kind“ bezahlen. Dabei erfuhr er, dass die Vaterschaftsanfechtung nie zustande kam, weil die Mutter die beantragte Prozesskostenbeihilfe nicht bewilligt bekam und nun die Zweijahresfrist verstrichen war. Nachdem er daraufhin erfolglos versuchte, dagegen anzugehen, fügte er sich irgendwann in sein Schicksal und bezahlte monatlich nach Düsseldorfer Tabelle Unterhalt (mittlerweile über 400 €!) plus ratenweise Unterhaltsrückstände, die während der Prozesse (bis zum Bundesverfassungsgericht!!!) aufgelaufen waren.
Nur unter Mitwirkung der Medien konnte das Jugendamt beschwichtigt werden die Forderungen nicht sofort einzutreiben. Hier ein Fernsehbeitrag aus 2004:

2010 konnte Herr Martiny dann zumindest für die Rückstände eine Stundung erreichen, da er darauf hingewiesen hatte wie der Fall läge und dass dem Kind mit Vollendung des 18. Lebensjahres ein eigenes Anfechtungsrecht zustünde. Dies wäre nun im November 2013 der Fall.

Vor wenigen Tagen erhielt er nun die Mitteilung des Jugendamtes, dass diese Vereinbarung hinfällig wäre und er unverzüglich 6.700 € zurückzuzahlen hätte. Dies überfordert ihn nicht nur finanziell, sondern auch psychisch, nachdem er sich all die Jahre klaglos in sein Schicksal gefügt und Entgegenkommen gezeigt hatte.

Hier wird ganz offensichtlich versucht kurz vor Toreschluss noch ausstehende Zahlungen einzutreiben, obwohl die Absprachen andere sind.

Wir danken dem Brisant-Team, das sich seiner Geschichte angenommen hat und nun darüber berichtet.

Hier geht es zum Bericht in Brisant vom 30.11.2012

Hier die weiteren Sendezeiten von Brisant

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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6 Antworten zu Scheinvater Matthias Martiny heute am 30.11.2012 in Brisant in hr und mdr zu sehen

  1. Pingback: “Zuständigkeitshalber übergeben” – Chronologie einer Vaterschaft, die es nur für die Ämter gab – Teil 2 von Matthias M. | kuckucksvater

  2. Pingback: “Zuständigkeitshalber übergeben” – Chronologie einer Vaterschaft, die es nur für die Ämter gab – Teil 1 von Matthias M. | kuckucksvater

  3. Marcus Spicker schreibt:

    Die Art der Aussage des Bezirksstadtrates in dem Bericht schockiert mich zutiefst. Wurde das Interview so verfälscht bzw. verkürzt dargestellt oder kann man wirklich so kaltherzig auf seinen Paragrafen herumreiten als SPD-Politiker? Denn so wie der Fall gelagert ist und die Absprachen mit dem Amt sind, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man ein Justizopfer kurz vor Toreschluss nun so unvermittelt mit einer derart hohen Nachforderung konfrontiert. Zumal Matthias Martiny sich nach Abschluss der Gerichtsverfahren in sein Schicksal gefügt hat und all die Jahre lückenlos den Unterhalt für ein fremdes Kind bezahlt hat. Hier muss man weiter alles tun, damit im kommenden Jahr bei Volljährigkeit des Kuckuckskindes die Sache sauber geregelt wird und endlich Gerechtigkeit herrscht.

  4. Max Kuckucksvater schreibt:

    Der Bericht über Herrn Martiny war vom Brisantteam sehr gut gemacht worden. Ich kann mir vorstellen, dass der überwiegende Teil seine Geschichte nachvollziehen kann. Weniger jedoch, dass das Jugendamt sich als Paragraphenreiter ohne Moral und Anstand zeigt. Gratuliere, dass es dem Journalisten gelungen ist, dieses Statement von Herrn Andreas Höhne (Berlin Reinickendorf) einfangen konnte. Es zeigt deutlich, dass ihn Recht in Verbindung mit Gerechtigkeit nicht interessiert. Er hat keine Skrupel. Auf Facebook findet man in hier: http://www.facebook.com/andreas.hohne.52

  5. Dieter Hecht schreibt:

    Da haben unsere Gesetzgeber, die ich auf keinem Fall als ehrliche Menschen bezeichne, die Möglichkeiten, die Deutschen Steuerzahler wie ein Bankräuber oder Versicherungsbetrüger Steuern zu stehlen und den Griechen in ihrem faulen Hintern zu schieben und ein Deutscher wird in den Ruin getrieben.
    Armes Deutschland
    DUMMER DEUTSCHER MICHEL

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