Japan – 180 Tage Heiratsverbot nach Scheidung um Streitigkeiten bezgl. der Vaterschaft zu vermeiden


roter Punkt auf weißer Flagge

Japan – Auch hier ist die Vaterschaftsfrage unzufriedenstellend geregelt.

Japan – gesetzliche Vaterschaft / Kuckuckskind / Eheverbot / Vaterschaftsanfechtung – In der japanischen Gesetzgebung gibt es nach einer Scheidung ein 180-tägiges Heiratsverbot. Dieses wollte eine davon betroffene Frau nun vor Gericht anfechten und verlor die Klage. Das Gericht hält – trotz eines möglichen DNA Vaterschaftstestes – weiterhin diese

Frist für angebracht, um mögliche Streitigkeiten zur Vaterschaftsfrage zu vermeiden. Im japanischem Recht gilt bei ehelich geborenen Kindern die sogenannte Vaterschaftsvermutung, wodurch, wenn eine Heirat unmittelbar nach einer Scheidung stattfände, eben für die Dauer einer Schwangerschaft die Gefahr mit sich bringt, daß das Kind automatisch dem falschen Vater zugeordnet werden würde und eine Vaterschaftsanfechtung in Japan lediglich vom Scheinvater innerhalb eines Jahres ab Geburt eingereicht werden kann.

Fazit: Japan macht es den Vätern auch nicht gerade leichter, ihre Rechte vor Gericht durchzusetzen. Wenigstens werden die Kinder dort in der Zeit nach einer Scheidung vor einer De-Facto-Adoption (durch die Heirat der Mutter vor der Geburt des Kindes durch einen Mann, der nicht der leibliche Vater ist) geschützt.
Die wohl einfachste und einzig vernünftige Lösung wäre auch dort ein Vaterschaftstest ab Geburt.

Quellen: www.Info4Alien.de  & www.asienspiegel.ch

Folgende Artikel der Serie „Ein Tag – Ein Grund – Warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss“ dürften Sie interessieren:
Grund Nr. 1: Der Gleichheitsgrundsatz
Grund Nr. 2: Kriminalitätsprävention
Grund Nr. 3: Steuergelder sparen
Grund Nr. 4: Informationelle Selbstbestimmung für alle
Grund Nr. 5: Bestehende Familien wirklich schützen
Grund Nr. 6: Kinder haben das Recht auf Identität
Grund Nr. 7: Gesundheitsvorsorge

Grund Nr. 8: Inzest
Grund Nr. 9: Schutz vor AIDS
Grund Nr. 10: Respekt vor Vater und Kind

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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