Aufruf – Sorgerecht – Bundestagsabgeordnete auf abgeordnetenwatch.de anschreiben!


Werbebild von abgeordnetenwatch.de mit der Reichstagskuppel im Hintergrund - erst fragen, dann wählen

Nehme Deinen von Dir gewählten Abgeordneten in die Pflicht und sehe später, wie er wirklich abgestimmt hat!

Liebe Mitstreiter,

die Bundesregierung ist bekanntlich derzeit dabei das Sorgerecht für Kinder nicht miteinander-verheirateter Eltern zu reformieren. Nachdem sich grundlegend nichts zu ändern scheint und die Diskriminierung unehelicher Väter auf Druck feministischer Lobbygruppen

weiter aufrechterhalten werden soll, möchten wir zumindest versuchen, den Entscheidungsträgern ein wenig ins Gewissen zu reden und eine Stellungnahme von ihnen zu erhalten. Frei nach dem Motto: Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Deshalb wäre es toll, wenn Ihr Euren Wahlkreisabgeordneten über abgeordnetenwatch.de anschreibt. Wer nicht selbst den Text formulieren möchte, kann die untenstehende Vorlage verwenden, so diese zusagt ... Leider haben wir soeben erfahren, daß Aktionstexte nicht auf abgeordnetenwatch zulässig sind.  Somit wird jeder angehalten, seinen Text selber zu erstellen. Den nachfolgenden Text könnt ihr also lediglich als Orientierung für das eigens formulierte Schreiben verwenden, denn sonst wird die Anfrage von Euch in abgeordnetenwatch.de nicht veröffentlicht. Bitte laßt den kleinen Aufwand es Euch wert sein.
P.S.: Bitte weiterhin den Vollzug mit Link zum Abgeordneten an kuckucksvater@hotmail.com zurückmelden, damit wir den Überblick behalten können. 😉

Sehr geehrte(r) Frau/Herr…….,

folgende Fragen bitte ich Sie als mein Wahlkreisabgeordneter in Bezug auf die Gesetzesvorlage zur Reform des Sorgerechts für Kinder unverheirateter Eltern zu beantworten:

1.)Werden Sie dem Gesetzentwurf in der jetzigen Fassung zustimmen?

2.)Werden Sie eine Änderung des § 1626a Abs. 1 Satz 1 mit folgendem Wortlaut: „wenn der Vater die Vaterschaft nach $ 1594 BGB anerkannt hat und erklärt die gemeinsame Sorge zu übernehmen.“ befürworten?

3.)Werden Sie eine Definition des Gesetzgebers zur Begrifflichkeit „Wohl des Kindes“ einfordern?

Der nun vorliegende Gesetzentwurf beinhaltet zwar kleine Veränderungen, die auf den ersten Blick hin positiv klingen, dieser ist aber leider eine von Lobbyarbeit indoktrinierte Mogelpackung und benachteiligt und diskriminiert unverheiratete Väter immer noch gegenüber den Müttern und verheirateten Vätern.
2010 wurden in der BRD 452.475 Kinder ehelich und 225.472 Kinder (somit jedes 3.) unehelich geboren. Unehelich geborene Kinder und deren Eltern sind also keine Randgruppe.
Unverheiratete Väter erhalten das gemeinsame Sorgerecht nur, wenn die Mutter dem zustimmt, das macht den Vater vom Wohlwollen der Kindsmutter abhängig.
Die Regierung wurde 2009 vom EGMR und 2010 vom Bundesverfassungsgericht auf die Ungleichbehandlung von verheirateten und nichtverheirateten Vätern hingewiesen.

Der Gesetzentwurf sieht nur ein Antragsverfahren für den Vater vor, wenn die Mutter sich dem gemeinsamen Sorgerecht verweigert. Dies benachteiligt den unehelichen Vater unangemessen und lässt diesen somit auch weiterhin ein Vater 2. Klasse bleiben.

Für eine konsequente Gleichstellung der Väter gibt es nur eine Lösung:
„Im Zuge der Vaterschaftsanerkennung nach §1594 BGB erhält der Vater automatisch das gemeinsame Sorgerecht.“

Auch wird im Gesetzentwurf auf den Begriff des Kindeswohls verwiesen. Diesen gilt es endlich als Begriff juristisch zu definieren.

Mit freundlichen Grüßen

Sobald die Anschreiben auf Abgeordnetenwatch.de freigeschaltet wurden, werden wir diese hier verlinken. Dadurch können viele schnell und einfach sehen, wie die jeweiligen Abgeordneten zu unseren Anfragen Stellung beziehen.

Deswegen ist das Zusenden der Links zu dem Abgeordneten, den ihr angeschrieben hat so wichtig.

Danke an Andreas Haft, der die Idee und die Rohversion erstellt hatte und an Marcus Spicker für die Aufrufformulierung und den textlichen Feinschliff meiner Überarbeitung.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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3 Antworten zu Aufruf – Sorgerecht – Bundestagsabgeordnete auf abgeordnetenwatch.de anschreiben!

  1. kris schreibt:

    Schön das es endlich mal eine Initiative zu dem Thema gibt. Weiter so und vielen Dank. Kris

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