Meine Tochter ist ein Kuckuckskind – Meine Tochter soll kein Kuckuckskind sein – Teil 6 – von Andreas Haft


Babyhand und Vaterhand

Ich liebe meine Tochter und sie braucht ihren Vater.

leiblicher Vater / Kuckuckskind – Meine Tochter habe ich seit Ende Mai nicht mehr gesehen.

Mit der Kindsmutter habe ich seit Ende Mai kein vernünftiges Gespräch mehr führen können.

Da ich unsere Tochter sehr liebe und natürlich meine Tochter auch das Recht auf ihren Vater hat, habe ich mich entschlossen für die Rechte meiner Tochter und auch für mich zu kämpfen. Da es sich hier um laufende Verfahren handelt, werde ich zu gegebener Zeit meinen Bericht fortsetzen.

In diesem Fall weiß der Scheinvater um seine Nichtvaterschaft Bescheid. Gut, dass ist seine Entscheidung, dass er ein Kind als sein eigenes anzunehmen bereit ist. Doch meine Tochter Lilly hat ein Recht auf ihren leiblichen Vater und soll ebenso das Recht haben, mit ihrem leiblichen Vater – also mit mir – als Bezugsperson aufzuwachsen. Das auch unsere Tochter Rechte hat, übersehen die rechtlichen Eltern komplett. Die rechtlichen Eltern verfolgen vorrangig ihre eigenen Interessen und leider nicht die Interessen des schwächsten Beteiligten, die des Kindes! Diese Form der schwarzen Adoption darf der Staat nicht weiter Vorschub leisten. Damit meine Tochter eben kein Kuckuckskind wird, werde ich um und für sie und unsere Rechte kämpfen und den Fall – wenn es sein muss – bis zum EGMR durchklagen.

Zusammenfassend:

  • Der Kindsvater wußte schon vom Beginn der Schwangerschaft an, dass er nicht der biologische Vater von Lilly ist.
  • Ich habe seit der Geburt meiner Tochter mit Unterstützung der Kindsmutter eine sehr enge Beziehung zu meiner Tochter aufbauen können.
  • Meine Tochter ist noch sehr klein und sollte von daher die Chance haben von Anfang an mit dem Wissen und der Selbstverständlichkeit aufzuwachsen, dass ich ihr Vater bin.
  • Ich werde – wenn mir nicht schon vorher Recht gegeben wird – bis zur höchsten Instanz klagen und für ihr und mein Recht kämpfen, damit Lilly nicht als Kuckuckskind aufwächst und ihren Vater stets sehen kann und weiß, wo ihre Wurzeln sind.

Dies war vorerst der letzte Teil meines Erfahrungsberichtes. Sobald es wieder eine Weiterentwicklung gibt, werde ich diese fortsetzen.

Was denken Sie über meine Situation?

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Andreas Haft, der leibliche Vater eines Kuckuckskindes kämpft um seine Tochter

Meine Tochter soll kein Kuckuckskind sein!

Hier geht es zum vorherigen Teil: „Ich bin ihr Vater!

Du findest alle Teile im Überblick hier.

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Vaterschaftstest ab Geburt

Ein Tag – ein Grund – Warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss

Folgende Artikel der Serie „Ein Tag – Ein Grund – Warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss“ dürften Sie interessieren:
Grund Nr. 1: Der Gleichheitsgrundsatz
Grund Nr. 2: Kriminalitätsprävention
Grund Nr. 3: Steuergelder sparen
Grund Nr. 4: Informationelle Selbstbestimmung für alle
Grund Nr. 5: Bestehende Familien wirklich schützen
Grund Nr. 6: Kinder haben das Recht auf Identität
Grund Nr. 7: Gesundheitsvorsorge

Grund Nr. 8: Inzest
Grund Nr. 9: Schutz vor AIDS
Grund Nr. 10: Respekt vor Vater und Kind

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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10 Antworten zu Meine Tochter ist ein Kuckuckskind – Meine Tochter soll kein Kuckuckskind sein – Teil 6 – von Andreas Haft

  1. Michael schreibt:

    Und wie sieht es heute aus?

    In diesen Fällen hat haben die höchsten Gerichte zum Glück immer für den im GG stehenden Satz: Schutz der Familie gesprochen.

    Selbst das höchste EU-Gericht konnte da nicht anders entscheiden!

  2. Pingback: Mit der Idee vom Swingerclub fing es an … – Ehefrau schwanger von Affäre | kuckucksvater

  3. andreas simon schreibt:

    meine Freundin ist vergewaltigt worden und ich wollte kein Kuckukskind und habe sie selbst Entscheiden lassen ob sie es behält oder abtreibt . Ich habe Stress mit ihren Freuden gehabt wie ich kein Kuckucks Kind wollte oder es von mir war habe ich mit meiner Freundin Schluss gemacht und habe mich getrennt von ihr , und habe die Polizei eingeschalt wie sie mich belästigt hat .
    p.s. : ich hoffe ich höre nichts mehr von ihr .

  4. Etheragram Hcok schreibt:

    Hallo Norbert Potthoff,
    sicherlich spielen die biologischen Wurzeln eine Rolle, für die einen eine größere, für die anderen vielleicht eine nicht ganz so große, dass möchte ich nicht bestreiten. Bestreiten möchte ich, dass es gut ist, wenn die biologischen Wurzeln Grundlage für die juristische Vaterschaft ist. Das ist ein wichtiger Unterschied, wie ich finde.
    Ganz klar ist mir allerdings nicht geworden, wie die Situation bei Ihrer Frau war, dass Sie dadurch Rückschlüsse auf die Notwenigkeit der biologischen Wurzeln in der Kindererziehung ziehen konnten.
    Möglicherweise könnten Ihre genaueren Ausführungen in dieser Sache meinen Horizont erweitern. Ich würde mich also über eine Rückmeldung sehr freuen.
    Gruß

    • Norbert Potthoff schreibt:

      Hallo M.,
      habe heute erst deinen Beitrag gelesen. Entschuldigung. Ich versuche deinen Fragen, Fragen, die viele haben, in meinem DokumentarRoman KIND DER SCHANDE, Stück für Stück nachzugehen und zu beantworten.. Meine Beiträge haben nicht den Anspruch, allgemeingültig oder repräsentativ zu sein. Es ist erst einmal ein Einzelschicksal. Andere KK Kinder können zustimmen oder von abweichenden Erfahrungen sprechen.
      Ich selbst sehe inzwischen die Genetik, die vererbten Anlagen, als viel bedeutungsvoller an, als uns Soziologen, Psychologen und ander Pseudowissentschaftler weismachen wollen.

  5. Norbert Potthoff schreibt:

    Hallo Andreas Holt
    Bis vor 5 Jahren hatte ich eigentlich keine Meinung zu diesem Thema, einfach deshalb, weil ich damit nichts zu tun hatte. Glaubte ich. Erst seit ich gesehen und erlebt habe, wie massiv die biologischen Wurzeln das Leben meiner Frau im Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Da sind vererbte Gene einfach stärker, als die Sozialisation.
    Ich selbst bin Künstler, habe auch immer gesagt, dass ich mit diesen Anlagen geboren worden bin. Niemand in meiner Familie hat diese Anlagen, niemand konnte mich dabei fördern.
    Wer also behauptet, die Herkunft spiele keine Rolle, der irrt gewaltig. Deshalb halte ich es für wichtig, dass der biologische Vater sich auch um sein Kind kümmern darf/soll/muss.

  6. Etheragram Hcok schreibt:

    Hallo,
    ich bin Mutter von einem Sohn, für den ich es für wünschenswert gehalten hätte, nicht in Kontakt mit seinem leiblichen Vater aufzuwachsen. Ich versuche herauszufinden wie man in unserer heutigen Zeit ein Familienmodell finden kann, aus dem frohe, gesunde und mutige Kinder hervorgehen. Das ist mein Anliegen. Bis jetzt bin ich der Meinung, dass dabei die Biologie eine eher untergeordnete Rolle spielt, sondern es die Beziehung der Eltern zu dem Kind ist, die sie zu Eltern macht.
    Mich würde interessieren ob Du an deiner Tochter ein solches Interesse hast, weil sie deine BIOLOGISCHE Tochter ist, oder hast Du inzwischen ein solches Intersse entwickelt, weil Du eine Beziehung zu ihr hast? Hälst du es für gerechtfertigt das zu trennen?
    Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.
    Herzliche Grüße

    • Norbert Potthoff schreibt:

      Hallo,
      dass Kinder mit Liebe in Obhut aufwachsen sollten, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Schädigende Einflüsse möchte man dem Kind gerne ersparen. Aber einen Einzelfall sollte man icht verallgemeinern.
      Man kennt den Begriff „Das schwarze Schaf der Familie“, ein Kind, das sich so ganz anders verhält, ganz anders als der Rest der Familie. Sind es vielleicht die biologischen Wurzeln, die dies bewirken?
      In Deutschland hat man sich an die Behauptung gewöhnt, die Sozialisation des Kindes sei das A&O, die Gene seien eher unbedeutend. Aber das ist nicht richtig. Die sog. Sozialisation ist meist nichts anderes, als eine Dressurpädagogik (gib das schöne Händchen, Linkshänder werden gewaltsam umerzogen, usw.).
      Kinder, die einen ganz anderen Erbteil in sich tragen, merken dies sehr wohl, und es fängt an sie zu belasten, desto älter sie werden. Sie rätseln ständig über sich selbst, warum sie sich manchmal so heftig anders fühlen. Das macht sie unsicher, stört sie in der Persönlichkeitsentwicklung. Sie werden zur „gespaltenen Persönlichkeit“. Das kann niemals gut für das Kind sein, auch wenn die Eltern mit dem Schweigen nur das Beste für das Kind wollen.
      Solche dramatischen Lebensgeschichten werden hier regelmäßig beschrieben. Schön, wenn es doch Fälle gibt, wo dann ein Kind auch mit zwei Vätern glücklich ist.
      Lieben Gruß
      Norbert

  7. jule schreibt:

    Einfach nur WOW.. ICH HÄTTE DER FRAU SCHON EINE GESCHEUERT UND DEM MANN GLEICH MIT.. was bilden die sich ein wer die sind.. er zieht ein nicht eheliches Kind auf und will es Dir vorenthalten..? Und ode Frau will nur dein Geld und hält Dich ewig Kind.. wie dumm sind die beiden denn ?

  8. Marta Pandora schreibt:

    Lieber Andreas
    vielen Dank dass Du uns Deine Geschichte mitteilst. Es ist immer wieder erschreckend wie „Eltern“ sich verhalten. Eigentlich sollte die Mutter doch froh sein das Du Dich um „DEIN“ Kind kümmern möchtest, denn die wenigsten sind dazu in der Lage. Aber es wird hier wieder deutlich, dass das Schweigen wichtiger scheint, als das Wohl des Kindes. Was könnte dem Kind erspart bleiben, wenn Du die Gelegenheit bekämst Dein Kind rechtlich anzuerkennen.
    Anscheinend liegt ein weiter Weg vor Dir, ich wünsche Dir und Deinem Kind das Ihr Euer Recht bekommt.
    Die Haltung die Du hier zeigst ist einfach nur klasse, ich wünschte ich hätte so einen Vater! Auch als erwachsenes „Kind“ möchte man wissen wo die Wurzeln sind! Aber mein möglicher Vater, (so fern man ihn als Vater bezeichnen kann) wehrt sich, bis hin zum Bundesverfassungsgericht!

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