Kuckuckskind Hans G. Berger veröffentlicht eBook – Flucht aus dem Kuckucksnest


Kuckuckskind Hans G. Berger: „Im Alter von 55 Jahren habe ich erfahren, dass der Mann, den ich bisher dafür hielt, nicht mein leiblicher Vater ist. Nach langen und teilweise abenteuerlichen Recherchen konnte ich dann zwei Jahre später die Identität meines wirklichen Erzeugers aufklären. Im Gegensatz zu den Berichten vieler Betroffener in diesem Forum war die Entdeckung dieses Sachverhaltes für mich allerdings kein Schock, sondern eher eine Erleuchtung. Für mich war es wie ein Gottesgeschenk, dass

mich mit diesem Mann, mit dem ich mich nie identifizieren konnte und wollte, keine gemeinsamen genetischen Wurzeln verbanden. Zwar konnte ich die Identität meines leiblichen venezianischen Vaters noch aufklären, allerdings war dieser schon vor über dreißig Jahren verstorben. Die größte Überraschung bei der ganzen Geschichte war, dass ich mit der Tochter dieses Mannes, der einen Brautsalon in der Nähe meines Heimatortes besaß, vor einigen Jahren schon einmal befreundet war, ohne dass Vera oder ich irgend etwas von einer verwandtschaftlichen Beziehung untereinander geahnt hätten. Geschockt war schlussendlich meine Halbschwester, mit der ich mich zwar noch zweimal getroffen hatte und von der ich noch einiges über unseren gemeinsamen Vater in Erfahrung bringen konnte, die dann aber, genau so wie ihr Bruder, keinen weiteren Kontakt mehr zu mir wollte. Ein Verhalten, das mir bis heute rätselhaft bleibt.

Ich habe die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gemacht hatte, in einem Buch zusammengefasst, in dem ich zu einer Neubewertung meines bisherigen Lebens gelangen und viele Dinge verstehen konnte, die mir bislang unerklärlich geblieben waren. Dies betrifft insbesondere die sehr ambivalente Beziehung zu meiner vor fünf Jahren verstorbenen Mutter und den hieraus resultierenden Schwierigkeiten, die ich zeitweise mit dem weiblichen Geschlecht hatte.

Falls sich jemand für die Geschichte interessiert: Das Buch dazu ist als ebook bei Amazon erhältlich und hat den Titel „Flucht aus dem Kuckucksnest“. Alles weitere zu meiner Person (ich publiziere vorerst noch unter Pseudonym) kann bei einem kostenlosen „Blick ins Buch“ in Erfahrung gebracht werden.“

Wir danken Herrn Berger für diesen Gastbeitrag.

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Über Marcus Spicker

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