Wie die Ex-Frau meinem Mann zwei Töchter unterschob – Stiefmutter Gerda berichtet – Teil 4


Erlebnisbericht

Wie die Ex-Frau meinem Mann zwei Töchter unterschob – Stiefmutter Gerda berichtet

Im Herbst 2011 bekamen wir schnelles Internet. Ich forschte ein bisschen, meldete mich bei Facebook an. Die Schwägerin gab mir noch den Tipp mit „Wer kennt wen“. Ich fand alle Kinder, sie lebten ein recht öffentliches Leben. Man konnte Fotos herunterladen, daraus viele Informationen sammeln. Am 26.11.11 klickte ich die Seite von Mirco an, der wieder in unserer Nähe wohnte. Plötzlich war da ein Hochzeitsfoto mit einer jungen Frau und sein Nachname war ein anderer. Ich druckte es aus, stellte Sekt kalt und kochte ein Festmahl. Fried präsentierte ich beim Heimkommen das Foto und wir feierten das Ereignis gebührend. Sein einziger leiblicher Sohn hatte geheiratet und den Namen seiner Frau angenommen.

Der Anruf konnte nicht ausbleiben: „Alles nicht so gelaufen, nee schon klar, hab übrigens geheiratet und wir sollten neu anfangen und so, habe einen anderen Nachnamen, damit ich wieder einkaufen kann, schlechte Schufa und so … Danke!“

Plötzlich, Fried verinnerlichte das Gehörte. Jetzt, nach 3 Jahren.

Und er war nicht mehr bereit still zu leiden. Er wurde wütend. Er rief seine Schwester an und fragte sie direkt nach dem Vater von Melli. Werner ist das, ich wusste es immer, hatte es aber vergessen, war ja noch ein Kind damals (25 Jahre, seit 7 Jahren verheiratet bei der Geburt von Melli!) Inzwischen wissen wir, es haben alle gewusst. Alle außer einem, dem Kuckucksvater namens Fried. Und sie haben zusammengehalten. Sie sind Mitwisser und damit Mittäter! Bei Fried heißen sie jetzt Drecksbagage.

Ich holte die Fotos von Schwiegermutter raus. Werner, Melli, Michi ein Gesicht. Die Halbschwestern wie Zwillinge. Michi inzwischen in der Psychiatrie, weil sie mit dem Tod des Vaters nicht fertig wurde. Melli trauert nach 2 Jahren noch um ihre über alles geliebte Mutter als wäre es gestern gewesen. Steffi sieht keinem auch nur im Geringsten ähnlich. Sie muss ein Abbild ihres Vaters sein. Ich spreche mit meinem Mann über das, was ich auf dem Kuckucksvater-Blog lese, was ich sonst noch finde, über die Heilung von Familienstrukturen, über unbewusstes Nachleben von Familiengeheimnissen. Über Familienschicksale. Wir machen ein Berliner Testament, regeln Angelegenheiten. Melli wird über ihre Facebookseite angeschrieben. Wir bitten um die Adresse, falls Fried mal was passiert, damit man die hat, um Erbschaftsangelegenheiten zu regeln. Gleichzeitig wird eine Freundschaftsanfrage gestellt. Diese nimmt sie in der Nacht an, sieht sich auf der Seite ihres Vaters um, löscht die Freundschaft wieder, macht ihre Seite dicht und löscht das Profilfoto. So kann sie nur noch über ihre Freunde und Verwandten angeklickt werden.

Zwei Tage später ein Anruf von Steffi: „Alles nicht so gelaufen, lange nichts mehr gehört, Schwiegervater tot, Mann jetzt reicher Erbe, 130 qm Wohnung, Fried könne ja auch bald tot sein, deshalb mal besser Adresse geben.“ Wir haben uns kaputt gelacht! Nun eine Anfrage über Facebook nach einem Besuchstermin, mit Terminvorschlag um persönliche Dinge von Angesicht zu Angesicht zu besprechen. Melli hat leider schon was vor, Steffi meldet sich nicht.

Nun stelle ich eine Anfrage an das zuständige Melderegister. Mir wird die Auskunft verweigert. Fried stellt einen Antrag auf Adressauskunft (Inzwischen haben wir die Adresse auf einem anderen Weg), wir wollen wissen was da los ist. Die Auskunft wird verweigert. Wir haben nun schriftlich, dass Melli dort eine Auskunftssperre eintragen ließ. Die Begründung: Durch die Auskunft an ihren Vater besteht bei ihr eine Gefahr für Leben, Gesundheit und persönliche Freiheit. Die Behörde ist nicht verpflichtet den Sachverhalt zu prüfen.

Wir haben dann unser Wissen schriftlich mitgeteilt. Einmal per Post, einmal per Mail (mit dem Hinweis, dass sie keine Post an ihre Adresse wünscht). Es wurde ein Vaterschaftstest angeboten, Fotos angehängt.  Gehört haben wir seitdem nichts. Nur Melli hat auf ihre Facebookseite wieder ein Foto hochgeladen, auf dem sie  freundlichst grinst… Wir gehen davon aus, dass es sich bei den Töchtern ebenfalls um Mitwisser handelt.

Einen großen Wunsch hat mein Mann aufgegeben. Er wollte einmal im Leben zum Geburtstag einen Tisch in einem Restaurant bestellen. „Ich möchte für 15 Personen reservieren, ich komme mit meiner ganzen Familie.“

Warum fragt Fried? Warum geschiet es mir? Warum hat man mich so behandeln können? Warum habe ich nichts getan? Ich wusste es doch auch? Warum? Nur das Warum bleibt.

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Erlebnisbericht

Wie die Ex-Frau meinem Mann zwei Töchter unterschob – Stiefmutter Gerda berichtet

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Zum Anfang der Geschichte: Wie die Ex-Frau meinem Mann zwei Töchter unterschob – Stiefmutter Gerda berichtet – Teil 1

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Eine Antwort zu Wie die Ex-Frau meinem Mann zwei Töchter unterschob – Stiefmutter Gerda berichtet – Teil 4

  1. charlotte schreibt:

    hallo liebe gerda.. hab die geschichte jetzt gelesen und bin sprachlos… immer wieder macht es mich fassunglos wie menschen sein können… ich wünsch euch alles liebe und gute ,, und vergesst diese brut.. tut alles um sie von euch fernzuhalten.. alles was möglich ist. jedes mittel ist erlaubt um sich vor solchen Bestien zu schützen… lg charlotte

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