Erster risikoloser pränataler Vaterschaftstest ist auf dem Markt


Schwangere Frau im Pyjama - © by meemal

Vorgeburtlicher Vaterschaftstest jetzt auch nicht-invasiv möglich.

Vorgeburtlicher Vaterschaftstest – pränataler Vaterschaftstest / Deutschland – Österreich – Schweiz – Unter der Bezeichnung „nicht-invasiver pränataler Vaterschaftstest Confidence“ bietet das österreichische DNA-Labor Confidence im deutschsprachigen Raum seit Neuestem die Möglichkeit, ab der 9. Schwangerschaftswoche die Vaterschaft festzustellen. Dabei wird lediglich der

Mutter Blut entnommen, das bereits in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft eine ausreichende Konzentration an fetaler DNA enthält. Beim möglichen Vater kann gewählt werden zwischen einer Blutentnahme und einem Mundhöhlenabstrich.

Diese Neuentwicklung aus den USA, die nach Angaben des österreichischen Labors Sicherheit zu mehr als 99,99 Prozent bietet, und für das ungeborene Kind hundertprozentig schmerz- und risikofrei ist, könnte ein geeignetes Instrument werden, um dem ungeborenen Leben frühzeitig seine Identität zu sichern und endlich die Vaterschaft der Mutterschaft gleichzustellen. Die Praxis der Vaterschaftsvermutung, wie sie immer noch geltendes Recht darstellt, erscheint damit mehr denn je, als mittelalterlich und rückwärtsgewandt.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel auf quax.at

Folgende Artikel der Serie „Ein Tag – Ein Grund – Warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss“ dürften Sie interessieren:
Grund Nr. 1: Der Gleichheitsgrundsatz
Grund Nr. 2: Kriminalitätsprävention
Grund Nr. 3: Steuergelder sparen
Grund Nr. 4: Informationelle Selbstbestimmung für alle
Grund Nr. 5: Bestehende Familien wirklich schützen
Grund Nr. 6: Kinder haben das Recht auf Identität
Grund Nr. 7: Gesundheitsvorsorge
Grund Nr. 8: Inzest
Grund Nr. 9: Schutz vor AIDS
Grund Nr. 10: Respekt vor Vater und Kind

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Über Marcus Spicker

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6 Antworten zu Erster risikoloser pränataler Vaterschaftstest ist auf dem Markt

  1. Pingback: Sie ist vielleicht von mir schwanger, aber verheiratet. – Leserbrief von Paul Weber | kuckucksvater

  2. Soweit ich weiß vermischt sich das mütterliche Blut nicht mit dem des Kindes!? Soweit ich weiß sind es zwei verschiedene Kreisläufe?

  3. Manfred W. schreibt:

    Der Staat braucht einen männlichen Zahler, soviel ist sicher. Wenn nach dem Test als Ergebnis der Vater unbekannt bleibt, kann der Staat das nicht hinnehmen.

    • Bei uns in Österreich ist es „erlaubt“ den Vater nicht an zu geben!
      Ich finde es unerträglich das dem nicht ein Riegel vorgeschoben wird.
      Ich darf nicht auf Alimente verzichten weil sie dem Kind zustehn ABER, angeben muss ich ihn nicht….

  4. Bernd Plechatsch schreibt:

    Im Ansatz sehe ich das als Durchbruch. Man(n) hat jedenfalls die Möglichkeit, die Vaterschaft schon vor Geburt zu klären. Und das ohne Gefahr für das Kind. Leider ist dieser Test (noch) recht teuer.
    Doch wie die Vergangenheit leider schon oft gezeigt hat, wird unsere Regierung nicht von der geltenden Rechtssprechung abweichen.

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