2 biologische Väter von Kuckuckskindern klagen gegen Deutschland beim Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verletzung ihrer Menschenrechte


Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Europäischer Gerichtshof – EGMR – Zwei leibliche Väter von Kuckuckskindern klagen gegen Deutschland

Heute am 22.03.2012 wird am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorraussichtlich das Urteil zur Klage zweier Männer gegen Deutschland wegen der Verletzung ihrer Menschenrechte gesprochen werden. Den beiden wurde von deutschen Gerichten die Klagen zur Vaterschaftsanfechtung abgewiesen, da bereits je ein gesetzlicher Vater feststeht. Der Europäische Gerichtshof stärkt traditionell die Menschenrechte der Väter und verurteilt die deutsche Justiz regelmäßig wegen der Verletzung der Menschenrechte. Im Ausland wird dies immer wieder mit Verwunderung aufgenommen, dass die deutsche Rechtssprechung so Rückständig ist und

regelmäßig gegen die UN Menschenrechte verstößt. Beobachter gehen davon aus, dass dem heute wieder einmal so sein wird und die deutschen Gerichte und damit auch deren Richter ihrer Plätze verwiesen werden.

Wir vom Kuckucksvaterblog sehnen dieses Urteil herbei und hoffen im Laufe des Tages vom Erfolg der beiden biologischen Väter berichten zu dürfen.

Bereits in vielen Artikeln haben wir die verschiedensten Punkte beleuchtet. Die Entrechtung der biologischen Väter, sowie der Kuckuckskinder, als auch der Scheinväter ist kein Versehen oder Einzelfall in der deutschen Justiz, sondern vielmehr eine systemmatische Schützenhilfe für identitätsfälschende Kuckucksmütter. Nicht umsonst wird das am 31. Juli 2009 in Kraft getretene Gendiagnostikgesetz häufig als das Schlampenschutzgesetz bezeichnet und selbst von den Medien immer gerne in diesem Wortlaut so aufgegriffen.

Die Totsünden an den Menschenrechten werden durch folgende Gesetze bzw. üblichen Urteile begangen:

1. Der Paragraph 1592 BGB der an erster Stelle sagt, dass derjenige der juristische Vater ist, der gerade mit der Mutter zur Geburt des Kindes verheiratet ist. Dem deutschen Gesetzgeber ist es völlig gleichgültig wer hier wirklich der Vater ist und wie augenscheinlich eine Vaterschaft nicht in Frage kommt.

2. der Paragraph 1592 Absatz 2 BGB, welcher der Mutter an die Hand gibt einen Vater auszusuchen, der die Vaterschaft anerkennt. Auch hier ist es dem Gesetzgeber vollkommen wurscht ob er überhaupt der sein könnte oder geschweige denn ist.

3. der Paragraph 1600 BGB zur Vaterschaftsanfechtung räumt nur der Kuckucksmutter, dem Kuckuckskind, dem gesetzlichen Vater und einer anfechtungsberechtigten Behörde eine Anfechtung ein. Den biologischen Vater wird man hier vergebens suchen.

4. der Paragraph 1600b BGB, der die Anfechtungsfrist auf zwei Jahre begrenzt. Zumeist reicht es da schon aus, wenn die Kuckucksmutter als Zeugin in eigener Sache bekundet, der Scheinvater habe schon immer oder zumindest vor den letzten zwei Jahren davon gewußt, dass er möglicherweise nicht der leibliche Vater sei. Die Gerichte neigen dazu den Kuckucksmüttern glauben zu schenken, welches Tatmotiv sollte sie denn auch zur Lüge verleiten? Der Zynismus hierin ist unverkennbar.

Noch weitere Punkte und weitaus ausführlicher beleuchtet findet ihr diesen Sachverhalt in den Artikeln von Yelka Schmidt in der Reihe: Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 1 von 5 – Yelka Schmidt

Ich kann nur jedem wärmstens empfehlen diese Artikel zu lesen, denn sie sind leicht verständlich beschrieben und öffnen selbst den bereits erfahrenen Betroffenen an manchen Stellen die Augen.

Zum anstehenden Urteil gibt es beim Väteraufbruch für Kinder einen hervorragenden Artikel des Bundesvorstandes. Europäischer Gerichtshof für  Menschenrechte – Väter sind mehr als nur „Erzeuger“! – Erneut das deutsche Familienrecht auf dem Prüfstand

Ich hoffe, mich bald mit der frohen Botschaft wieder melden zu können!

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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6 Antworten zu 2 biologische Väter von Kuckuckskindern klagen gegen Deutschland beim Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verletzung ihrer Menschenrechte

  1. Max schreibt:

    Diese ganzen Egoisten sollten sich mal klar machen, dass die eigenen Animositäten am Ende vor allem auf Kosten der Kinder gehen, die ja wirklich unschuldig sind. Das ist ja wie im Mittelalter. Ein Mann hat NIE Gewissheit. Der Gentest liefert nur eine hohe Wahrscheinlichkeit. Mit dieser naturgegebenen Tatsache muss der Mann leben oder Mönch werden.
    Bei den üblichen Perzentilen, die verwendet werden, kommen nach einem postitiv ausgefallenen Vaterschaftstest bei 7MRD Menschen trotzdem immer noch ganz grob überschlagen 35000 Männer als Vater in Frage. Die Wissenschaft täuscht eine Scheinsicherheit vor.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Max, wen meinst Du mit Egoisten? Die beiden biologischen Väter, die für ihre Kinder da sein wollen oder die Mütter, die mit aller Gewalt den Kontakt zwischen Vater und Kind zu verhindern versuchen?

      Wo nimmst Du die Zahl 35.000 her? Quelle? Desweiteren sind nicht alle 7 Mrd. Menschen nur Männer. Etwas über 50 Prozent sind davon Frauen, hast Du dass in Deine Kalkulation einfließen lassen? Auch die Kinder gehören abgezogen, denn auch sie sind Menschen, die Alten, die nicht mehr aktiv sind und die zeugungsunfähigen dazu auch noch. Dann bleiben vielleicht noch 2,5 Mrd. Männer übrig, wovon der größte Teil sich garantiert weit weit weg von der Kindsmutter befand. Da die Zeit begrenzt ist, wird auch selbst bei Prostituierten der Kreis derer, die in Frage kommen sehr begrenzt sein und bestimmt weit unter 1.000 Männern liegen. Wenn sich darunter einer findet, der in allen 16 untersuchten Markern als Vater in Frage kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater ist über 99,9999 Prozent hoch. Dann noch den Abgleich mit dem Vater, der sich als solcher wähnt und den leiblichen Vater und die Sache ist EINDEUTIG geklärt.

      Wenn Scheinvater und leiblicher Vater keine eineiigen Zwillinge sind, dürfte das Ergebnis selbst für Verschwörungstheoretiker ausreichender Beweis der Vaterschaft sein. Für Dich jetzt auch?

  2. Markus Wegmann schreibt:

    Gehört zwar nicht direkt zum Thema, aber eines ist immer wieder interessant.
    Die Rolle der Frau als Opfer. Ob hier bei Kindern oder bei einer Scheidung. Wenn Frauen falsche Vorwürfe geltend machen, dies aufliegt, werden sie nicht bestraft. Interessant ist auch immer, wie man sich weigert, Frauen die gleichen Pflichten aufzuerlegen wie den Männer. In der Schweiz zum Beispiel die Wehrpflicht. Wenn Gleichstellungsbüro die Bezeichnung des Füssgängerstreifen durch Zebrastreifen ersetzt haben will, weil es ja auch Fussgängerinnen gibt, aber alle anderen gesetzlichen Misstände verschweigt, sieht das verlangen nach Gleichstellung, eher nach Frauenförderung aus. Wenn man dann auch noch bedenkt das die FAKTEN mittlerweile beweisen, das die Frauen in Sachen Bildung die Männer längst überholt haben (Maturaabschluss), dann muss man sich fragen, wieso wird dies nicht auf das Parkett gebracht. Weil Frauen immer das Opfer sein müssen. Weil wenn man(n) die Warhheit mal anspricht, als Person angegriffen wird und nicht über die Themen geredet wird. Es wird Zeit das sich Frau endlich mal der Wahrheit stellt.
    Wenn man sich fragt, wem es nutzt, dann weiss man auch meistens, wie gehandelt wird. Man ist nicht der Moral, Wahrheit oder anderen höheren Motiven verpflichtet, sondern nur sich selbst.

  3. Harald schreibt:

    Gibt es schon ein Update zu diesem Thema ?

  4. Bernd Plechatsch schreibt:

    Bin gespannt wie ein Flitzebogen auf das Urteil des EGH. Hoffentlich wird den deutschen Gesetzen wieder einmal vorgegeben, dass wir im 21. Jahrhundert leben !

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