Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 4 von 5 – Yelka Schmidt


Analyse vom Kuckuckskind Yelka Schmidt

Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand

Ist das Anfechtungsverfahren für den Scheinvater positiv beschieden worden, so steht zur Klärung des Unterhaltsregresses juristisch die Vaterschaftsfeststellung davor. Bisher konnte die Mutter, die wiederum nur Beteiligte in diesem Verfahren ist, die Nennung möglicher biologischer Väter vor Gericht verweigern. Man berief sich auf hierzu auf Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG: „Artikel 2

(1)    Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt…

Artikel 1

(1)    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt…“ (Art. 2, Abs. 1 und Art. 1, Abs. 1, GG)

Mit Urteil des Bundesgerichtshofes vom 09.11.2011 wurde die Mutter nach § 242 BGB zur Auskunft bei nicht zutreffender Vaterschaft verpflichtet. Informationen über ihr Sexualleben während der Empfängniszeit, teilte sie dem Scheinvater schon vorher bereitwillig mit. Daher sah das Gericht keine Veranlassung nach den oben genannten Artikeln des Grundgesetzes, sondern zu Gunsten des Scheinvaters und damit im Sinne des § 242 BGB, zu urteilen. Ein Erfolg für die modernen und gleichberechtigten Partnerschaftsstrukturen und deren gesetzlicher Schutz in unserer Gesellschaft.

Zur Vaterschaftsfeststellung ist der Scheinvater gegenüber dem vermeintlichen biologischen Vater gesetzlich jedoch nicht berechtigt. Die Feststellung der Vaterschaft kann nur die Mutter oder das Kind veranlassen. Wird ein möglicher biologischer Vater benannt, wird ihm dann außergerichtlich die Vaterschaftsanerkennung angeboten. Widerspricht der Benannte wird das Verfahren gerichtlich eröffnet und das Familiengericht kann eine Duldung zur Probenentnahme anordnen.

Die Berechnung des Unterhaltsregress wird derzeit am bereinigten Nettoeinkommen des biologischen Vaters,  in Verbindung mit den Düsseldorfer Tabellen vorgenommen. Unterhaltsregress kann nur in der Höhe gefordert werden, in der der biologische Vater dem Kind Unterhalt schuldet. Das Kind und die Mutter sind in diesem Verfahren außen vor. Bereits geleistete Prozesskosten zum Anfechtungsverfahren können in diesem Verfahren ebenfalls vom biologischen Vater zurückgefordert werden. Hier gilt es weitere Hürden zu beachten, auf die in diesem Artikel nicht weiter eingegangen wird. Ein wichtiger Punkt, der gesetzlich nicht verankert ist, ist die Möglichkeit des Vermögensausgleichs, losgelöst von getätigten Unterhaltszahlungen des Scheinvaters.  Dieser hätte nämlich bei sofortiger Klärung des Nichtbestehens der Vaterschaft an Stelle von Unterhaltszahlungen sein Geld anderweitig, gewinnbringend anlegen können. Diese Anrechnung eines Vermögensausgleichs liegt derzeit in der Hand der juristischen Vertretung des sozialen Vaters, bei der Aufstellung des zu zahlenden Unterhalts vom biologischen Vater.

Zu den anderen Teilen geht es hier:

Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 1 von 5 –
Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 2 von 5 –
Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 3 von 5
Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 5 von 5 –

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Über Yelka Schmidt

Geboren im Mai 1981, seit März 2011 weiß ich, dass ich ein Kuckuckskind bin. Ich will kein Tabu sein. Ich lebe. Ich lache. Ich liebe. Ich spreche. Über mich. Über Dich? Miteinander? Das würde mich freuen. Ich schreibe. Meistens drauf los. Das befreit mich. Das hilft mir Aktuelles oder Vergangenes zu begreifen und vielleicht auch zu verarbeiten.
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12 Antworten zu Gesellschaftliche Weiterentwicklung und gesetzlicher Stillstand – Teil 4 von 5 – Yelka Schmidt

  1. Yelka Schmidt schreibt:

    Hallo zusammen. Ich bitte diese Artikelreihe als das zu sehen was sie ist: eine Zusammenfassung der gesellschaftlichen Entwicklung und der Stillstand in der Veränderung der Gesetzgebung im Bezug auf Kuckuckskinder, Scheinväter, Mütter und biol. Väter, basierend auf aktuelle, statistische Publikationen, Beiträge weiterführender Artikel und die derzeitig geltende Gesetzeslage in Deutschland. Diese Artikel können und wollen weder alle erdenklichen oder persönlich erlebten Szenarien beschreiben oder bearbeiten, noch können sie Antworten auf persönliche Fragen geben. Der komplexe Bereich „Kindesunterhalt“ hätte den Rahmen dieser Artikel gesprengt und würde sich zu weit vom Kernthema entfernen. Die Schuldfrage der wissenden Mutter wird im letzten Teil zumindest angerissen aber sicherlich nicht zu aller Befriedigung Antworten oder Lösungen bieten. Auch hier beschränkte ich mich auf den Bereich der herrschenden Gesetzeslage in Deutschland. Ich bitte Euch einen konstruktiven und fairen Umgang in Euren Diskussionen zu wählen. Persönliche und verletzende Angriffe haben und werden hier auch zukünftig keinen Platz finden. Diese Artikelreihe und sämtliche andere Beiträge auf diesem Blog dienen des Austauschs, der Information und der Hilfe. Im Endeffekt wollen wir hier Alle das Gleiche! Erinnert Euch bitte daran, wenn Ihr hier kommentiert. Danke. Schönen Abend noch.

  2. Marcus Spicker schreibt:

    Manfreds Einlassungen treffen ganz klar den Nagel auf den Kopf: Warum werden Scheinväter und biologische Väter juristisch aufeinandergehetzt? Solange die betrügenden Mütter nicht damit rechnen müssen bei Aufdeckung der falschen Vaterschaft den entstandenen finanziellen Schaden (mit)begleichen zu müssen, werden diese keine Veranlassung sehen selbst bei größter Unsicherheit einen Test machen zu lassen und mit offenen Karten zu spielen. Erst wenn die Haftbarkeit gesetzlich eingeführt wird, werden mehr von ihnen beizeiten kalte Füße bekommen und auf Nummer sicher gehen. Solange sie wissen, dass sie dem Treiben genüsslich zusehen können und lediglich als Zeuginnen in eigener Sache auftreten müssen, wird sich nicht das Geringste ändern. Auch wenn es vielleicht nicht immer nur ums Geld geht, sondern auch darum einen Seitensprung zu vertuschen oder den besseren Vater und Lebenspartner auszusuchen, so kann ein Umdenken letztlich nur über drohende Konsequenzen angeschoben werden. Wer nichts zu befürchten hat, kann leichter auf die 50:50 Chance hoffen oder auch bewusst betrügen.

    • Piepmatz schreibt:

      Ich machs kurz! Bei vielen Äußerungen von Manfered W. kann ich mir gut vorstellen, dass betroffenen Frauen Angst bekommen hier zu kommentieren und das fänd ich sehr schade.

      Es entspricht nicht der Wahrheit sich über „Alleinerziehende“ Frauen (es gibt übrigens auch Männer) sich dermaßen zu äußern…
      Mögen wir doch bitte bedenken,das wir alle in einem Boot sitzen.
      Es heißt ja „Gesellschaftliche Weiterentwicklung“ und nicht Anno 1500…

      -Entweder rudern wir alle in eine Richtung oder es wird etwas schwierig das Ziel jeh zu erreichen-
      Viele Alleinerziehende arbeiten hart, bekommen u.a. keinen Kindergartenplatz, werden auch in unserer Gesellschaft geächtet weil Sie alleine Leben mit Kind. Ich persönlich kenne keine Alleinerziehenden die „Subventionen“ von wem auch immer bekamen…

      Das aufeinander hetzen des Scheinvaters auf den biol. Vater wäre gar nicht nötig, z.b. bei einem Gen-Test bei jeder Geburt und einer Strafe für betrügerische Menschen!(Ja „Menschen“ und nicht immer nur die Frauen)
      P.s.@Manfred: stell Dich nich so an das ich Du sage oder was auch immer… ;-)!…das „Bodenpersonal“ also die Betroffenen brauchen Infos…UND NUR DAS TRIFFT DEN NAGEL VOLL AUF DEN KOPF!
      Kindesmutter „nur Zeugin“ in einem Vaterschaftsprozess…geht so was von gar nicht!!!
      Ich fordere Strafen bei bloßer Annahme oder falscher Zuordnung des Kindes zum evt. Erzeuger und nicht Handlung einer Mutter, so schauts aus! Strafe und Beobachtung durch ein soziales Team, was auch sicherstellt wie der Kinderunterhalt eingesetzt wird.
      Aber davon sind unsere Politiker bekanntlich weit entfernt…bis ein Kind verstirbt, ein Scheinvater zerbricht und nur noch lächelnde Betrüger übrig bleiben..das ist die Realität.

      Im Einverständnis mit Piepmatz überarbeitet und korrigiert. S. Nießen

  3. Manfred W. schreibt:

    @Piepmatz: Was ist denn das für ein Satz „die ‚Beute‘ steht eigentlich dem Kind zu“?!??
    Dem Kind steht überhaupt keine Beute zu, lediglich eine angemessene Versorgung und Betreuung.
    Mir ist vollkommen unerklärlich, wie Sie nach meiner konkreten Frage dazu kommen, das Kind als aktiven Part des Betruges einzubeziehen. Das Kind ist zunächst einmal unmündig und weder schiebt es sich selbst aktiv dem Scheinvater als Kuckuckskind unter, noch verklagt es den Scheinvater auf Unterhalt noch erhält es den Unterhalt. Das Kind ist selbst nur passiver Spielball im Betrugsspiel der Mutter.
    „Deiner Meinung nach müsse also dann ein Kind verklagt werden, um den geleisteten Unterhalt vom falschen Erzeuger wieder zu bekommen und das Kind muß dann den wahren Vater verklagen!“
    Ich weiß nicht, wie Sie sich erdreisten, mir Du-Botschaften zu senden. Ich habe im Gegensatz zu Ihrer widerlichen Unterstellung keinerlei Andeutung gemacht, das KIND müsse verklagt werden. Ich habe sehr eindeutig gefragt, warum nicht die MUTTER als aktive Betrügerin und als reale Empfängerin und Treuhänderin der Unterhaltszahlungen verklagt wird.

    „… damit Du lieber Manni Deine Gerechtigkeit erhälst?“
    Ich habe eine Sachfrage gestellt, auf die ich eine sachliche Antwort erwarte. Ihre vollkommen unangebrachte schwülstige Empörtheit können Sie sich sonst wo hinstecken. Wo sind wir hier eigentlich, auf einem Schauprozess?!??

    „Manni, es ist niemals ein Geschäft wenns ums Kinderwohl geht, dieses scheinen Menschen nicht begriffen zu haben.“
    Ich bin nicht Ihr Sohn, dass Sie mich mit „Manni“ anreden dürften. Die Unverschämtheiten, die Sie sich herausnehmen, werden ja immer größer. Und NATÜRLICH ist das Kindeswohl ein Geschäft, ein Riesengeschäft sogar, das eine ganze Helferinnenindustrie ernährt. Und so genannte alleinerziehende Frauen ernährt es auch sehr gut, wenn sie nur über solvente Väter als Zahler verfügen.

    „Du überläßt also grade Kinder Ihrem Schicksal …“
    ICH überlasse Kinder ihrem Schicksal?!?? Wie kommen Sie nur auf diese schmale Brett. Hätten Sie doch bloß geschwiegen!

    @Sabine Nießen:
    „Du mutmaßt, dass biologische Väter selten von ihrer Vaterschaft wissen. Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis?“
    Ähem, wie soll der biologische Vater von seiner Vaterschaft wissen, wenn die Kindesmutter es ihm nicht sagt?!??
    Wir hätten doch die ganze Kuckuckskindproblematik gar nicht, wenn Frauen sich immer an die biologischen Erzeuger ihrer Kinder wenden würden.
    Von daher verstehe ich Ihren Einwand nicht.

    „Grundsätzlich leistet ein (Schein)Vater Unterhalt an (s)ein Kind. Dieses Geld kann er nach derzeitigem Stand der Gesetze nur vom biol. Vater zurückfordern. Die Mutter erhielt vom (Schein)Vater keinen Kindesunterhalt.“

    Natürlich erhält die Mutter den Kindesunterhalt, wer denn sonst? Ein nicht geschäftsfähiges Kind hat ja wohl kaum ein eigenes Bankkonto. Und wenn die Mutter das Geld erhält, dann muss sie es auch wieder rausrücken. Wenn sie es bereits ausgegeben hat, ist das ihr Problem. Es ist auch ihr Problem, das Geld ersatzweise vom biologischen Vater einzuklagen. Das wäre auch korrekt so, weil sie die ganzen Probleme durch ihre Betrügerei ja auch selbst verursacht hat.

    Und gerade nach dem derzeitigen Stand der Gesetze, weshalb der Scheinvater das Geld nur selbst vom biol. Vater zurückfordern kann, habe ich gefragt. Ich bekomme aber keine Antwort, nur die Wiederholung des Behaupteten. Warum nur bekomme ich von keinem, der damit zu tun hat, eine substantielle Antwort?

    @Max Kuckucksvater: „Das irreführende an der Definition vom Kindesunterhalt ist, dass, wie ebenfalls in meinem Fall geschehen, die Summe theoretisch dem Kind zusteht, doch von der Kuckucksmutter zumeist zur eigenen Bereicherung zweckentfremdet wurde.“
    Die theoretische Fiktion zählt nicht. De facto erhält die Kuckucksmutter das Geld und sie zweckentfremdet es auch, nicht das Kind. Dementsprechend wäre die Kuckucksmutter zur Verantwortung und Rückzahlung des Geldes zu ziehen.

    Die Frage, warum man bezüglich des zweckentfremdeten Geldes nicht an die Kuckucksmutter drankommt, bleibt weiter unbeantwortet.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Von wem verlangt eigentlich das Jugendamt das Geld zurück, welches als Unterhaltsbeihilfe vorgestreckt wurde, wenn der biologische Vater nicht genannt wird oder nicht auffindbar ist?

      • Manfred W. schreibt:

        Von niemanden, wenn … ja wenn es nicht einen Ersatzzahler findet.
        Der Staat kann versuchen, an das Geld des neuen Lebensabschnittspartner der Kindesmutter zu kommen. Es gibt da üble Tricksereien, besonders in Zusammenhang mit Hartz4. Da wird schnell eine “Bedarfsgemeinschaft” konstruiert und Leistungen gestrichen, weil Jobcenter/Jugendamt sagen, die Frau wäre wegen dieser Bedarfsgemeinschaft nicht bedürftig und dann soll der Lebensabschnittspartner die Finanzierung des Mutter-Kind-Idylls übernehmen.

    • Piepmatz schreibt:

      „Herr Manfred W.“wie kommen“Sie“nur dazu so gewaltätig und verachtend zu schreiben?Was ist Ihnen passiert das Sie aber auch jede Gelegenheit nutzen ,um negative Unterstellungen zu erkennen,in den geschriebenen Worten“einer z.b.alleinerziehenden Frau“?

      Übersetzung:Wasn nur los,das de so am abkaxxen bist im Netz?Das ich Sie Manni nannte,sollte eigentlich eine Brücke schaffen.
      HÖREN SIE MIR MAL GUT ZU:Ich will Ihnen nix böses…man muß auch nicht einer Meinung sein,aber diffamieren und das zur jeder Gelegenheit das tun nur Sie.
      „Hätten Sie doch bloß geschwiegen“schrieben Sie…Manfred W. sie brauchen ernsthaft Hilfe.
      Schaun Sie,hier sind auch Opfer von „Betrügern“ und genau jene sprechen über Dinge die sie erfahren haben.Wenn Ihnen meine Worte so unerklärlich erscheinen haben Sie sich nicht die Mühe gemacht ,mal die Geschichten der Kuckuckskinder zu lesen!!!!!!
      Ich verbitte mir die Unterstellung das ich als Alleinerziehende mich durch diese Stellung ernährte!!!!Sie Herr Manfred W.haben nicht den blassesten Schimmer was abgeht,sondern urteilen nur von sich aus.

      Der Topf ist voll nicht wahr?!So Kopftechnisch…da passt nix mehr rein,nur eigenes Erlebtes.Es tut mir leid das Ihnen Dinge wiederfahren sind,die Sie dazu machten…

      Ich war es nicht der Ihnen jenes antat….Ihre extreme „gewaltätige“ Meinung ist behandlungsbedürftig und bestimmt nicht von mir!

      Showprozess?Manfred W.,dieses ist kein Prozess sondern ein Austausch von informationen um einen Weg zu finden,das eben Dinge nicht passieren die Menschen großen Schaden zufügen.Eine Zusammenkunft vieler Menschen,mit ihrem Erlebten um daraus etwas sinnvolles zu schaffen,damit es keine Opfer mehr gibt.

      -UND SIE BESTIMMEN NICHT ,OB WER WAS WOZU SAGT UND ERLEBT HAT-

      • Manfred W. schreibt:

        Wenn jemand mich mit einem Kindernamen anspricht, dann habe ich sehr wohl darüber etwas mitzubestimmen.
        Ich habe eine sachliche Frage gestellt und hätten Sie dazu eine sachliche Antwort gegeben, wäre alles gut gewesen.

        Die von Exmännern beziehungsweise der Allgemeinheit subventionierte alleinerziehende Frau ist keine Unterstellung, sondern eine gesellschaftliche Realität. Wenn Sie Tatsachenbeschreibungen nicht von Unterstellungen unterscheiden können, wird das mit dem Informationsaustausch schwierig.

  4. Piepmatz schreibt:

    @Manni die“Beute“steht eigentlich dem Kind zu und jenes sollte unser Gesetzgeber mal besser überprüfen, ob das auch von den Frauen so umgesetzt wird ,bezweifel ich in vielen Fällen.
    Deiner Meinung nach müsse also dann ein Kind verklagt werden um den geleisteten Unterhalt vom falschen Erzeuger wieder zu bekommen und das Kind muß dann den wahren Vater verklagen!Da ein Kind nicht mündig ist,überläßt Du grade „der Mutter“die Du Betrügerin nennst diese Ausübung des Kinderrechts.Diese hat ja schon versagt indem Sie eine Identitätslüge beging und wird nicht in der Lage sein die Interessen des Kindes zu schützen.
    Du überläßt also grade Kinder Ihrem Schicksal und willst sie mit Schulden austatten,die sie einzuklagen hätten.
    Warum muß ein geborenes Kind für die Unfähigkeit der Eltern/Erzeuger leiden?Reicht es nicht,das dieses Kind einen schweren Verlust,Identitätsraub und Stigmatisierung ausgesetzt wird?Muß jetzt noch das Kind die Verantwortung für Staat,Erzeuger übernehmen,damit Du lieber Manni Deine Gerechtigkeit erhälst?

    Im Grunde hast Du Recht das unser Staat Sorge zu tragen hat,das Scheinväter und Kinder nicht an Lügen und Intrigen zerbrechen zum Geldwertervorteil!Auch biol.Väter können Betrüger sein und sind wissend,grade wenns um Unterhalt geht!

    Manni, es ist niemals ein Geschäft wenns ums Kinderwohl geht,dieses scheinen Menschen nicht begriffen zu haben.Ich persönlich finde das sogar ein Scheinvater eine Auflistung des gezahlten Unterhaltes über den Verbleib einfordern sollte…ein Kind ist kein Ding/Sache die man wo parken kann wie es gefällt.Der biol.Erzeuger,dem war es schon egal das“Fremde“sein Kind betreuen,nur ein Scheinvater kann Kinder retten, mit der Ehrlichkeit der Fürsorge und Wahrheit.
    Ob diese Kraft ein Scheinvater hat?Gegen alle Umstände und dann noch um das fremde Kind zu kämpfen?Schwierig…eine Mutter entscheidet oft nach der Wahrheit, ob der Scheinvater die Möglichkeit hat Dinge zu besprechen,Gefühle für sich und das Kind zu erhalten.
    Welche Kuckucksmutter will nach einem nachgewiesenen Betrug auch noch Probleme besprechen?KEINE,oder nur ganz wenige.Weil man ja „Betrügerin“ist und das vor dem Kind!
    Das Kind muß noch viele Jahre mit dieser Mutter leben,Du nicht Manni…Du kannst Deine Tür abends schließen und mußt die Betrügerin nicht mehr sehen…DAS KIND NICHT!

    Es ist unbedingt wichtig,das gar nicht erst Opfer entstehen…es ist eine Gewalttat der Frau und Ihrer Helfer,die dieses möglich machen.Juristisch ist es nicht in Ordnung die Mutter nicht zur Verantwortung zu ziehen,bezüglich des Kinder- Unterhaltes.Doch der Staat sichert sich so quasi ab ,nicht“einspringen“zu müßen als Geldgeber in Sachen Kinderunterhalt!Ein Kind dessen Vater z.b.nicht zahlungskräftig ist, bekommt die ersten Jahre vom Staat den Unterhalt…warum wird der Staat also nicht aktiv?Weil er sich praktisch schützt vor Menschen,die plötzlich alle Mittellos werden,weil sie Papa geworden sind und evt.überhaubt keine Lust haben sich der Verantwortungzu stellen.Oder wie praktisch ist es denn bitte,dem Volke die Verantwortung der Kinder in unserem Land zu übertragen,um weiterhin sich fröhlich die Diäten zu erhöhen nebst gesponserten Urlaubsreisen^^
    Es trifft immer die Kinder und Menschen die gute Eltern sind,aber zum Hannes gemacht werden wenns ums Geld geht!!!!Eine Gesetzeslücke,die gerne genutzt wird von Menschen denen andere Menschen egal sind.

  5. Manfred W. schreibt:

    Ich lese zu diesem Thema immer wieder ähnliches wie: „Die Berechnung des Unterhaltsregress wird … vorgenommen. Unterhaltsregress kann nur in der Höhe gefordert werden, in der der biologische Vater dem Kind Unterhalt schuldet. Das Kind und die Mutter sind in diesem Verfahren außen vor. Bereits geleistete Prozesskosten zum Anfechtungsverfahren können in diesem Verfahren ebenfalls vom biologischen Vater zurückgefordert werden.“
    Wie kommt es dazu, dass die Betrügerin beim Regress außen vorbleibt? Der biologische Vater weiß ja in den seltensten Fällen von „seinem Glück“. Also ist der biologische Vater kein Betrüger. Warum also muss der Scheinvater mit dem biologischen Vater einen Rechtsstreit führen, die weder privat noch geschäftlich irgendetwas miteinander zu tun haben? Warum werden zwei Männer juristisch aufeinander gehetzt und die Betrügerin sieht vergnügt, aber unbeteiligt dabei zu? Wie ist das juristisch zu rechtfertigen? Die Betrügerin kann frohlocken, weil sie erstens ihre Beute behalten kann und zweitens sicher sein kann, zu nichts zur Verantwortung gezogen zu werden. Ich kann nicht glauben, dass das juristisch in Ordnung sein soll.

    • Yelka Schmidt schreibt:

      Hallo Manfred. Du mutmaßt, dass biologische Väter selten von ihrer Vaterschaft wissen. Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis? Beide Szenarien sind möglich: biologischer Vater weiß nichts von Vaterschaft oder biologischer Vater weiß von Vaterschaft aber hält sich aus allen Verpflichtungen raus. In einem Fall ist der biol. Vater unschuldig, schuldig; im anderen Fall aber sehr wohl schuldig und Mitwisser! Grundsätzlich leistet ein (Schein)Vater Unterhalt an (s)ein Kind. Dieses Geld kann er nach derzeitigem Stand der Gesetze nur vom biol. Vater zurückfordern. Die Mutter erhielt vom (Schein)Vater keinen Kindesunterhalt. Hier geht es einzig und allein um die Regressfrage zum Kindesunterhalt. Die Mit-Schuldfrage der Mutter ist ein ganz anderes Thema. Ich sehe da jedoch eine zwingende Verbindung. Wird der biol. Vater bekannt, dann muss automatisch auch die Mutter strafrechtlich belangt werden. So etwas nennt man dann Personenstandsfälschung.

      • Max Kuckucksvater schreibt:

        Das irreführende an der Definition vom Kindesunterhalt ist, dass, wie ebenfalls in meinem Fall geschehen, die Summe theoretisch dem Kind zusteht, doch von der Kuckucksmutter zumeist zur eigenen Bereicherung zweckentfremdet wurde. Mein Kuckuckskind durfte nur Second-Hand-Sachen bekommen, da angeblich kein Geld da sei, wofür hatte ich denn gezahlt? Zu seinem Besten wurde es jedenfalls nicht verwendet, denn irgendwelche Vereinsbeiträge oder sonstiges gab es auch nicht. Die Kindesbetreuung wurde von mir ebenfalls entrichtet. Das sind Erfahrungen, die ich auch von ganz gewöhnlichen Trennungsvätern immer wieder mitgeteilt bekomme. Eine Lösung wäre hier auch für diese Fälle dringend notwendig, damit zumindest die finanzielle Vorteilnahme auszuschließen ist. Solange dies nicht der Fall ist, wäre eine mögliche finanzielle Mithaftung förderlich, erst recht, wenn fest steht, dass der Zahlvater die finanziell bessere Partie war.

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