Im Land der weiblichen Opfer und männlichen Täter – Beim Vater aufgewachsen – Teil 6 – von Manfred W.


Kuckuckskind-Erlebnisbericht von Manfred W.

Beim Vater aufgewachsen

Wer wie ich als Mann zum ersten Mal eine Scheidung erlebt, der muss fassungslos sich der Tatsache stellen, dass sich Frauen in Deutschland alles erlauben können, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Männer hingegen werden rechtlos gestellt und zu Zahleseln degradiert. Inzwischen hat der Fall Kachelmann gezeigt, wie allein das Wort einer Frau einen unschuldigen Mann ins Gefängnis bringen und ruinieren kann. In meinem Fall war die Frau die Vergewaltigerin, während das Frauenhaus ihr den Opferstatus gesichert hat. Über meine Krankenkassenbeiträge musste ich sogar noch die anschließende Abtreibung bezahlen. Der deutsche Staat finanzierte der Frau nicht nur den Aufenthalt im Frauenhaus, sondern über Verfahrenskostenhilfe auch den Rechtsanwalt, sorgte für eine Wohnung, stellte die Mietkaution und sorgte über die Caritas für eine Erstausstattung an Möbeln. Schließlich muss die Allgemeinheit auch noch den Polizeieinsatz bezahlen, der sie zum Flughafen begleitete und den Flug in die Heimat hat sie ganz sicher auch nicht selbst bezahlt.

Ich als Mann und deutscher Staatsbürger muss alles selbst bezahlen und organisieren: Möbel, Umzug, Rechtsanwalt, Wohnungssuche, Mietkaution, etc. Der Lebensentwurf einer Frau, zumal einer Nichtstaatsbürgerin, hingegen erfordert keinen selbst verdienten Cent. Deutsche Richter erkennen einer Frau, die nichts weiter getan hat, als sich um ihr eigenes Mutter-Kind-Idyll zu kümmern, dazu noch 50% meiner Rentenanwartschaft zu. Meine Exfrau kann in ihrem Heimatland damit nichts anfangen, aber mir fehlt die Hälfte meiner Rentenansprüche. Das ist die Rechtswirklichkeit in Deutschland.

Bewirkt wird das Ganze durch eine feministische Ideologie, welche die Welt streng in weibliche Opfer und männliche Täter einteilt. Dazu kommt eine ausufernde Helferindustrie, welche an der Familienvernichtung gut verdient. Caritas hat alleine eine Million Mitarbeiter, deutschlandweit sind inzwischen mehr als 150.000 Rechtsanwälte zugelassen, die wollen alle beschäftigt sein und Geld verdienen. Allzu tiefes Nachfragen würde nur das Geschäft verderben.

Mich hat die Scheidung am Boden zerstört. Immerhin wollte ich mit einer eigenen Familie die eigene Familiengeschichte hinter mir lassen und eine positive Wendung geben. Das war mir nicht vergönnt. Aber mich fragt ja niemand, ich bin ja ein Mann. Männer gelten als gewalttätig und gefühllos. Warum sollte also jemand mit einem Mann über seine Gefühle reden? Ich habe die Hilfe eines Gesprächstherapeuten in Anspruch genommen. Als ich die Scheidung halbwegs überwunden hatte, fuhr ich sofort nach Hamburg, um nach meiner Großmutter zu sehen, die ich längere Zeit nicht gesehen hatte. Telefonieren ging nicht mehr, weil sie durch einen Schlaganfall halbseitig gelähmt war. Als ich im Pflegeheim ankam und meine Großmutter suchte, raunzte man mich an, was ich denn da wolle. Meine Großmutter sei doch schon seit drei Monaten tot. Niemand hielt es für nötig, mich über ihren Gesundheitszustand zu informieren. Na ja, warum auch. Über meine Befindlichkeit mit der Scheidung interessierte sich aus der Familie ja auch niemand.

Nicht selten bekommt man zu hören, dass man an allem selbst schuld sei. Das meint auch meine Mutter. Natürlich, auch sie ist eine Frau. Sie hat mich als Kind verlassen, als Mann mit Frau und Kind zu Weihnachten auf der Straße stehen lassen und es nicht für nötig befunden, mich über das bevorstehende Ableben meiner Großmutter zu informieren. Aber sie hat das Recht, sich von mir falsch behandelt zu fühlen. Die Gesellschaft gesteht Frauen offenbar die Opferrolle per se zu. Frauen haben keine Schuld und tragen auch keine Verantwortung. So wie die Frau, die Jörg Kachelmann ins Gefängnis und um ein Vermögen brachte. Und wie meine Exfrau nicht dafür verantwortlich gemacht wird, dass ihre Tochter ohne Vater aufgewachsen ist. Sie alle können damit rechnen, von einer gesellschaftlich sanktionierten Helferindustrie in Schutz genommen und gefördert zu werden.

Doch was wird aus den Kindern? Aus den vielen Kuckuckskindern und Scheidungswaisen. Jeden Tag werden 400 Kinder ihrem Vater entfremdet. Manche werden ihrer Mutter entfremdet. Ich bin eines davon. Und ich habe eine Frage an die Gesellschaft: Wie geht ihr damit um?

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Kuckuckskind-Erlebnisbericht von Manfred W.

Beim Vater aufgewachsen

Hier geht es zum vorangegangenen Teil: Die Stieftochter als Déjà-vu-Erlebnis – Beim Vater aufgewachsen – Teil 5 – von Manfred W.

Eine Übersicht aller Teile findest Du hier.

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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19 Antworten zu Im Land der weiblichen Opfer und männlichen Täter – Beim Vater aufgewachsen – Teil 6 – von Manfred W.

  1. Pingback: Ich bin ein Kuckuckskind und wurde abgeschoben – von Natalja – Geschichten aus den Kommentaren | kuckucksvater

  2. Natalja schreibt:

    Ich bin ein Kuckkuckskind, mittlerweile eine Frau und Mutter, die die Last des Verrats an der Kinderseele ihr Leben lang mit sich tragen wird.
    Es können nicht unbedingt alle nachvollziehen, was es in einem Kind vorgeht, wenn es zur Großeltern (oder gar zu fremden Personen) abgeschoben wird und in regelmässigen Abständen die „neue Väter“ vorgestellt bekommt. Genau so wenig wird einer, der das nicht erlebt hat, nachvollziehen können, wie verzweifelt ein Kind sich fühlt, wenn ihm auch noch ständig gesagt wird, dass diese „Mistgeburt“ lieber garn nicht erst zur Welt kommen sollte. Keiner, der das nicht erlebt hat, kann sich auch nur vorstellen, dass solche kindliche Erlebnisse den ganzen Leben prägen und dieses gestalten. Dass die Sehnsucht nach einer Familie, die das Kind nicht hatte, zur Wahnsinn treibt. Dass jede, auch wenn nur kleine Lüge in ein Tief wirft. Dass jeder Verrat, der diesem Kuckkucksmenschen angetan wird, ein Grund für einen Selbstmord sein kann, weil die Verzweiflung nicht auszuhalten ist… Das können nur ganz wenige und nur die nachvollziehen, die das Selbe erleb(t)en.
    @ Manfred, Ihre Geschichte ist ergreifend und müsste eigentlich größeres (und besseres) Publikum finden, damit diese millionfache Kinderverwaisung bei lebenden Eltern endlich ein Ende findet.

    Liebe Grüße
    Natalja

  3. Marcus Spicker schreibt:

    Das Kuckucksvater-Blog-Team ist sich darüber einig, dass die sich an den ursprünglichen Artikel anschließende Diskussion vom Kernthema dieses Blogs zu weit entfernt. Es ist uns ein Grundanliegen, dass hier niemand diskriminiert, bloßgestellt und schon gar nicht persönlich angegriffen wird. Hier wird keine Plattform geboten um zu polarisieren oder einseitig auf dieses hoch emotionale Thema zu gucken. Zukünftig werden Fremdtexte und getätigte Kommentare von den Moderatoren noch strenger kontrolliert. Unser alleiniges Interesse gilt der Unterstützung von Kuckuckskindern und Kuckucksvätern und ausdrücklich auch Kuckucksmüttern, die Hilfe suchen. Wir wollen, dass dieser Blog konstruktiv genutzt wird und Nutzen bringt. Wir wollen für alle ernstgemeinten Anfragen Unterstützer und Berater sein. Unsere Erfahrung ist die, dass durch die geschilderten Erlebnisse immer neue Fragestellungen und Bedürfnisse enstehen, die wir gemeinsam versuchen zu bearbeiten. Wir hoffen, dass wir damit auf ein breites Verständnis stoßen und zukünftig weiterhin positiv und konstruktiv zusammenarbeiten. Marcus Spicker im Namen des Blogs

  4. charlotte schreibt:

    Lieber Max ich finde es zutiefst traurig und erschütternd, das du es zulässt wie der Manfred sich über die Yolanda äussert ,, seine Unterstellungen.. etc nur bösartig, seine Kommentare hier machen deine Arbeit leider zunichte… alles was du eigentlich an Gutem und sinnvollen ins Leben rufen wolltest zerstört dir dieser Mensch mit seinen Hasstriaden…. wir haben alle unsere Geschichten hier… aber soviel Hass auf Frauen hab ich noch nie gelesen…
    . … es tut mir leid.. um die ganze Arbeit die du dir angetan hast….. keiner von uns Kuckuckskinder hat die gesamte Frauenwelt oder Männerwelt verteufelt .. sondern wir haben immer nur von denen gesprochen, die es uns angetan haben… aber nie alle Männer und Frauen verteufelt.. Leider findet das jetzt statt… ob das der richtige Weg ist??

    das wird hier immer mehr der Blog der Frauenhasser und hat immer weniger mit dem Thema Kuckuckvater und noch weniger mit dem Thema Kuckuckskinder zu tun.
    charlotte

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Manfreds Position ist eine streitbare und auch die Angriffe auf Yolanda sind heftig. Dieser Kommentar eines Einzelnen spiegelt zum Einen nicht die Meinung des Blogs wieder und zum Anderen wird durch eine offene Diskussion nicht ein frauenhassender Blog. Wer die Artikel und Diskussionen von „Kuckucksmutter sucht Rat“ etc. ließt, wird schnell fündig, dass an Deinem Vorwurf mir gegenüber nichts substanzielles ist. Dennoch sehe ich in Manfreds Kommentar einen Angriff auf Yolanda der zu weit geht und auch nicht unserem Wunsch nach einem Dialog entspricht. Die letzten Kommentare sind radikal und anfeindend, was auch mir mißfällt. Ich werde in Zukunft verstärkt die Kommentare beobachten und gegebenenfalls einschreiten.

      • charlotte schreibt:

        danke dir

      • charlotte schreibt:

        ich hoffe du findest dem Manfred gegenüber auch so direkte Worte, wie du sie der Marta gegenüber gefunden hast.. solange nur so verschwommen darüber gesprochen wird , das seine kommentare heftig und so weiter seien.. ist das für mich keine richtige Stellungsnahme von dir… es werden direkte klare Worte von dir gewünscht.. danke

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Liebe Manuela,
      ich distanziere mich von Manfreds Unterstellungen und Angriffen an Yolanda und betone, dass Manfred W. Kommentare nicht die Meinung und Position des Blogs vertritt. Mit Yolanda habe ich Kontakt und wir tauschen uns zu diesen Dialogen aus.
      Ansonsten sind alle weiteren Kommentare hier sehr moderat und den Umgang hier miteinander konstruktiv. Ist das nicht mehr so, nur weil einer sich hier nicht so verhält? Wenn ja, dann ist dieses Urteil traurig.

      Den Kommentar habe ich von Manfred so stehen lassen, damit eben eine Reaktion erfolgen konnte. Genau so, wie ich die Kommentare von so manch einem / einer anderen in anderen Artikeln habe stehen lassen und Antworten aus der Community haben diese dann entsprechend klargestellt.

    • charlotte schreibt:

      ich danke dir lg charlotte

    • Natalja schreibt:

      «Ich bin nicht direkt als Kuckuckskind betroffen…»
      Also haben Sie praktisch keine Ahnung, was es in einem Kind und später in einem Erwachsenen vorgeht?! Dennoch erlauben Sie sich die Geschichte an den Pranger zu stellen?

  5. charlotte schreibt:

    meine meinung dazu… ich hasse das Wort Frauenpolitik es ekelt mich an.. ich bin eine Frau und ich verwehre mich ganz entschieden dagegen.. das für mich extra Politik gemacht werden soll ,muss; verdammt nochmal wir sind Menschen und es gehört Politik für Menschen gemacht und nicht nach Geschlechtern unterschiedlich…. und das hat nix mit SPD oder sonst einer solchen “ Vereinigung “ zu tun…. das ist schlicht und einfach Machstreben.. Geldgier…
    wenn ich dann lese das der ehemalige Bundespräsident ein Jahrsold von ca 2ooooo Euro bekommen soll .. da kommt mir das Kotzen … und warum?? weil der arme nicht vermittelbar ist.. ja verdammt nochmal das hat er sich doch selber zu zuschreiben… welcher Arbeitslose bekommt soviel Geld und das lebenslang .. wenn er sich was zu schulden hat kommen lasse.. nix nix gar nix…. oder wenn er durch die Kunst diverser Manager seinen Job verloren hat… nix nix… und dann streiten wir hier wer mehr Rechte hat.. Männer oder Frauen…. ich denk das viele Gesetze auch gemacht worden sind um Kinder zu schützen und zu versorgen… das es leider schamlos ausgenutzt wird ,,, wissen wir… aber wieviele Männer gibt es die sich um den Unterhalt für IHre Kinder drücken.. alles mögliche versuchen um ja nicht zuviel zahlen zu müssen…. das muss leider auch mal gesagt werden… weil es die Wahrheit ist… und ganz zum schluss ich hab mit der Schwarzenecker aber schon gar nix am hut… ich hasse die Unterteilung nach Geschlechter wer ist besser wer ist schlechter….. verdammt noch mal…
    so bitte um Entschuldigung aber das musste jetzt sein….

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Liebe Marta,
      dass Eine ist die Einschätzung von Manfred W. zur Situation von Yolanda und das Andere die Darstellung von Möglichkeiten für Männer und Frauen und der Unterschiede. Wir bekommen in Zukunft die Geschichte von einem Kuckucksvater, der von seiner Frau zum Dauerinvaliden geprügelt wurde. Mehrere mittlerweile bewiesen falsche Vergewaltungsanzeigen abwehren musste, dafür tagelang im Untersuchungsgefängnis saß. Erst als auch die Anschuldigungen offenkundig abstrus wurden (angeblich im Beisein mehrerer Jugendamtmitarbeiter, konnte er sich befreien. Dennoch, Hilfe vom Staat hat er nicht erhalten. Mußte eine eigene Wohnung finden, es gab kein „Frauenhaus“ für ihn, dass ihm erst einmal eine Unterkunft und Schutz bot. Auch, dass er durch den Wirbelsäulenschaden arbeitsunfähig ist und er seinen Zahlungsverpflichtungen deswegen nicht nachkommen konnte und Insolvenz anmeldete, ist ein Beweis dafür, dass zum Einen nicht nur Männer die Täter sind und zum Anderen es auch Männer gibt, die Schutz bedürfen, auch wenn es so umnännlich klingt. Das ist nicht im Zusammenhang mit Yolandas Fall von mir zu verstehen.

      Manfreds Position ist eine streitbare, doch die Rechte und der Schutz von Männern ist definitiv entwicklungswürdig. Das muss sich ändern. Diskriminierung und Gewalt kann auch Männern durch Frauen angetan werden.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Gut, dass für Dich die Diskussion beendet ist.
      Auch toll finde ich, dass Du Deine Freiheit zu Kommentieren kennst und nutzt, so wie es Manfred macht.

      Den Kuckucksvater, der bei uns über sein Schicksal berichten wird, als sich in seinem Leid sulend zu bezeichnen, ist herablassend und verachtend. Dem trete ich entschieden entgegen. Dieser Blog gibt allen Kuckucksfaktorbetroffenen Raum ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen. Diesen Fall habe ich angeführt, da Du ich zitiere Dich inkl. der Worte blabla: „..nur eine Frau kann die Polizei holen…nur eine Frau kann einen Mann vor die Tür setzten…bla bla,…“ die Situation von gewaltätigen Frauen und die Schutzlosigkeit von Männern herabgespielt hast und dem einen Fakt entgegensetzte, mehr nicht. Auch Du hast diesen Raum bekommen und von Mißhandlungen an Dir berichtet. Heißt das dann im Umkehrschluß, dass Du Dich in Deinem Leid sulst und männerfeindlich bist? Ich jedenfalls habe es bisher nicht so empfunden.

      Ich sehe die Diskussion nun auch für mich als beendet an.

    • charlotte schreibt:

      lieber max.. warum hätte die marta über die Misshandlungen in Ihrer Ehe berichten sollen??? hier ging es um Kuckucksväter und Kinder und genau darüber hat sie berichtet… wie Ihr Erzeuger mit ihr umgeht.. und wie sie von einzelnen Frauen und Männern belogen und betrogen wurde.. ich finde Sie hat das Thema getroffen.. weil alles andere wäre dann Thema für misshandelte geschlagen Menschen..

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      PS: Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Gerichtstermin.

  6. Manfred W: schreibt:

    Es hat mit „über einen Kamm scheren“ nichts zu tun. Ein Kind wird zum Kuckuckskind, weil die Mutter das so will und nicht der Vater. Da der Mann im Unwissenden gelassen wird, kann ihm deshalb schon aus der Natur der Sache keine Schuld treffen. Und ob ein Kind ohne Vater aufwächst, entscheidet auch die Mutter alleine. Es ist völlig irrelevant, ob ich ein guter Ehemann oder ein guter Vater für das Kind bin, ich habe auf das, was die Frau will und durchsetzt, Null Komma Null Einfluss.
    Das Einzige, was vom Mann gefragt ist, ist die Brieftasche beziehungsweise sein Bankkonto. Aber die Einflussmöglichkeiten auf Fortgang der Dinge ist uns Männern vollständig aus der Hand genommen.
    Als ich Kind war, standen vor den Einkaufshäusern noch Flugzeuge, Hubschrauber und Polizeiautos, die für 20 Pfennig hin- und herschauckelten und Fahrgeräusche von sich gaben. Die hatten alle ein Lenkrad, dass man herumdrehen konnte, wie man wollte, aber das vollkommen funktionslos ist. So fühle ich mich heutzutage zum Narren gehalten. Ich drehe, mache und tue, aber es ist alles nutzlos, weil sich alle vermeintlichen Einwirkungsmöglichkeiten des Mannes letztlich als Attrappen herausstellen.
    Das ist kein Generalisieren oder „über einen Kamm scheren“, sondern eine Tatsachenfeststellung. Wir Männer werden von Frauen vor vollendete Tatsachen gestellt und es wird von uns erwartet, dass wir dafür aufkommen.
    Nur eine Frau kann die Polizei holen und den Mann aus der Wohnung auf die Straße setzen lassen. Nur eine Frau kann einen Mann mit einer Falschaussage für 5 Monate ins Gefängnis werfen lassen. Nur eine Frau kann ihrem Kind erst einen Stiefvater als Ersatzvater vorsetzen und dann wieder wegnehmen.
    Das sind strukturelle Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die in dieser Gesellschaft eben gegeben sind. Das sind ja Tatsachen und keine willkürlichen Zuschreibungen meinerseits.

  7. Manfred W. schreibt:

    Ich bin es inzwischen leid mich dauernd rechtfertigen zu müssen, wenn ich nicht „genügend differenziere“. Seitdem die SPD offen in ihrem Parteiprogramm festgelegt hat, dass die „männliche Gesellschaft“ zu „überwinden“ sei, sehe ich dazu keinerlei Veranlassung mehr. Wenn sich Frauen immer als Opfer gerieren, dann kann ich dazu leider auch nichts. Ich habe es jedenfalls Oberkante Unterlippe, die dauernden Klagen, wir verdienen hier zu wenig, wir werden dort benachteiligt und die bösen Männer behindern uns auf dem Arbeitsmarkt und überhaupt werden wir alle immer irgendwo vergewaltigt …

    Und doch war die Passage in meinem Text nicht gegen die Frauen gemünzt, sondern gegen die Politik und die Helferindustrie, welche die weibliche Opferkultur ja geradezu herausfordern und nach Kräften fördern.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Ja, auch ich bin für Differenzierung. Manfred hat niergends die Frauen im allgemeinen beschuldigt etwas zu tun, sondern lediglich aufgezeigt, dass die Frauen in unserem Staat eine Menge Möglichkeiten haben, Männer über den Tisch zu ziehen, was ja nun der Fall ist, wie wir alleine bei unserem Thema sehen. In Deutschland ist der Mann darauf angwiesen, dass die Frauen freiwillig ethisch handeln, wenn nicht, ist er ihnen vollständig ausgeliefert.

      Alle Personen eines Geschlechtes über den selben Kamm zu scheren, ist nicht dienlich. Die SPD sollte hier nicht die Messlatte für das eigene Handeln sein, vielmehr eine Warnung davor, dem Radikalfeminismus auf den Leim zu gehen oder es ihr auf andere Weise nachzueifern.

      Unabhängig davon hat das Thema Feminismus sehr wohl etwas mit unserer misslichen Lage in der Gesetzgebung und der Rechtsprechung in Bezug auf Vaterschaft, Vaterschaftsanfechtung, heimlichen Vaterschaftstest und der zweijährigen Verjährungsfrist, an der über 90 Prozent aller Verfahren scheitern, da die Gerichte auch noch der Kuckucksmutter als Zeugin in eigener Sache glauben schenkt, wenn diese behauptet, dass der Scheinvater doch schon immer davon gewußt habe. So wie es bei Josef Groll z.B. der Fall war. Und dass, obwohl die Kuckucksmutter der Lüge überführt wurde, wurde sie als glaubwürdig vom Gericht eingestuft. Das ist eine von den vielen Unverschämtheiten, welche die Auswüchse des radikalen Feminismus sind. Gleichberechtigung kennt kein Geschlecht, Radikal-Feministen hingegen schon. Siehe Alice Schwarzer, die in den Medien behaupten darf, dass jeder Mann ein potenzieller Vergewaltiger sei, ohne, dass der Moderator einschreitet und es als diskriminierend klarstellt. Oder im Fall Kachelmann, wo sie sich anmaaßte als Gerichtsreporterin für die Bild zu berichten, obwohl sie weder eine fachliche Qualifikation dafür hat, noch an den Verhandlungen zugegen war. Es sei denn, dass man meint, dass das nächstgelegene Café nah genug sei, um eine Gerichtsverhandlung zu beobachten – für Radikalfeministinnen sicherlich ausreichend. Dann noch Feministinnen wie Frau Simone Schmollack, die sich darüber lustig macht, was denn die Scheinväter glauben, was so einzigartig an deren Genen aus deren Lenden sei und dann auch noch gleich ihr mathematisches Unvermögen irreführend und bagatellisierend mit Kundtun darf. Bei ihr sind 10 Prozent von 700.000 Geburten = 25.000 Kuckuckskinder und das doppelte davon sind 40.000 Kuckuckskinder. Mein Mathematiklehrer hätte mich diesen Totalausfall im Geiste gelyncht. Desgleichen werden vom Schnmollaks Dünnsinn, die Falschinformationen freudig und ungeprüft übernommen und verbreitet. Da spätestens muss sich einem der Zusammenhang zwischen Radikal-Feminismus und dem Kuckucksfaktor offenbaren. Desweiteren ist der Feminismus ein Radikalfeminismus, wie ich ihn bezeichne, da viele Frauen sich als feministisch wahrnehmen, doch bei genauer Prüfung feststellen, dass sie lediglich eine Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit haben wollen und empfinden, aber keine Besserstellung gegenüber den Männern erwirken wollen. Durch dieses Missverständnis ist es besser von Radikalfeministinnen zu sprechen, damit man nicht ungewollt diese Frauen, die sich vom Radikalfeminsumus distanzieren, mit in einen Topf wirft. Obwohl man es genau genommen garnicht getan hat, aber nun halt schnell durch die Fehlinterpretation des Begriffes „Feminismus“ so wahrgenommen werden würde.

      Sämtliche Radikalfeministinnen und -nisten sind mindestens genau so gefährlich wie es Faschisten, Linksradikale, Antisemiten und alle anderen radikalen Gruppierungen sind. Was die Nazis damals taten, taten sie laut und wahrnehmbar und keiner wollte was gewußt haben. Was diese Frau Schwarzer und ihresgleichen machen, ist nicht leiser, nur unter einer anderen Flagge und auch heute will kaum einer die Unken rufen hören. Damals wurden von den Nazis die Juden verteufelt und heute sind es die Radikalfeministinnen, welche die Männer als die Untermenschen darstellen. Während der Verfassungsschutz alle anderen Gruppen mehr oder weniger im Visier oder zumindestens den Auftrag dafür hat, ist die Gruppe der Radikalfeministinnen wie Alice Schwarzer, Simone Schmollack und Co. nicht unter Beobachtung und dürfen weiter ungebremst ihre volksverhetzenden Falschinformationen verbreiten. Leider. Noch dazu kommt, dass vor kurzem die Feministinnenbibliothek von Frau Schwarzer die nächsten drei Jahre mit insgesamt über 600.000 Euro von staatlichen Geldern subventioniert wird, obwohl der Öffentlichkeit ein Zutritt zu diesem Archiv nahezu gänzlich verwehrt wird. Eine weitere Bestätigung dafür, dass Deutschland bereits von diesem menschenverachtenden, sexistischem Gedankengut unterwandert ist.

      Ich wünsche mir, dass wir Männer und Frauen aufstehen und zusammen den Weg hin zur Menschenwürde und zum Menschenrecht gehen. Gleichberechtigung ist eine Frucht, die daraus erwächst und nicht aus Erniedrigung, Verteufelung und Entrechtung eines Geschlechtes. Ebenso sind dann auch endlich die Rechte der Kinder – unter anderem deren Identität – geschützt. Dies sind Werte, die der Radikal-Feminismus verachtet und leugnet.

    • Manfred W. schreibt:

      Ihr könnt mich mal mit den Distanzierungsritualen und Differenzierungspirouetten! Ein jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt. Ein kluger Mensch sagte einmal: „Was trifft, trifft auch zu!“

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