finanzieller Betrug an Staat und Scheinvater – Absprachen zwischen Kuckucksmutter und biologischen Vater


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Bei gutefrage.net werden nicht nur nette Fragen gestellt. – Screenshot

In gutefrage.net fand ich gestern folgende Frage, die deutlich zeigt, wie Absprachen zwischen der Kuckucksmutter und dem biologischen Vater aussehen, damit zum Einen sie mehr Zahlungen erhält und zum Anderen er nicht Gefahr läuft, vom Scheinvater in Regress genommen zu werden.

… Ein guter Freund von mir hatte vor ca. 12 Jahren eine Beziehung mit einer Frau, deren Freund sich gerade von ihr getrennt hat. Dieser Freund kehrte jedoch einige Zeit später reumütig zu

ihr zurück – nun war es so, dass ihre Gefühle zum „Exfreund“ noch nicht so ganz erloschen waren. Allerdings konnte sie aber nicht von meinem guten Freund lassen – und auch er hat mittlerweile starke Gefühle für die Frau entwickelt. Nun entstand eine recht komplizierte Dreierbeziehung mit allen Facetten… Die Frau wurde schließlich schwanger und vermochte nicht zu bestimmen, wer nun der Vater des Kindes ist. Mein guter Freund hat sehr unter diesen Umstand gelitten und die Frau gebeten, dass sie sich nun für einen Partner entscheiden sollte. Sie hat sich schließlich für ihren Exfreund entschieden, da sie der Meinung war, dass er der mögliche Vater wäre, aber auch ein fremdes Kind akzeptiern würde. Außerdem spielten noch gewisse finanzielle Vorteile etc. eine große Rolle (Exfreund war selbstständig u. mein guter Freund machte zum Zeitpunkt gerade Zivildienst)…

Bisher völlig symptomatisch, die Kuckucksmutter hat eine Dreiebeziehung, die Auswahl, wer der Vater ist, bleibt ihr überlassen und die Wahl fällt auf die dickere Brieftasche. Warum auch einen Vaterschaftstest machen, der alles klären würde. Folglich weiß der dickere Geldbeutel auch nicht von einer möglichen Vaterschaft durch einen anderen, was im nachfolgenden Text sich auch ergeben wird.

Meinem guten Freund ging es diese Zeit und eine lange Zeit nach der Geburt des Kindes sehr schlecht und er hat gelitten „wie ein Hund“.. Irgendwann aber war er darüber hinweg und war auch der Meinung, dass er wohl nicht der mögliche Vater wäre.

Auch ein nachvollziehbares Gefühl, denn man wird ja mittels eines juristischen Tricks – der Vaterschaftsanerkennung – vom Kind getrennt. Gleichgültig welche Rechte man als Vater in der Ausübung des privaten Lebens eigentlich laut UN-Menschenrechtskonvention hat, sind dem biologischen Vater alle rechtlichen Möglichkeiten zur Durchsetzung seiner Menschenrechte durch die deutsche Gesetzgebung genommen worden.

Zirka drei Jahre später bekam er plötzlich Post vom Jugendamt mit der Aufforderung sich zwecks Anerkennung der Vaterschaft sich dort zu melden – wie sich mein guter Freund in diesem Moment da vorkam, brauch ich wohl nicht zu schildern. Er brachte in Erfahrung, dass die Kindesmutter im Streit mit ihren Ex auseinandergegangen war und nun auf Sozialhilfe angewiesen war. Der Ex hatte einen Vaterschaftstest machen lassen, bei dem herauskam, dass er überhaupt nicht zeugungsfähig ist.

Wenn die Beziehung zerbrochen ist, wachen manche Scheinväter auf und haben meist erstmals einen Keim des Zweifels, dem sie nachgehen und sich zu einem Vaterschaftstest zu entschließen. Das Jugendamt wird auch gleich nach der Aberkennung der Vaterschaft aktiv. Dafür hat der Staat ja ein begründetes Interesse, das angebliche Kindeswohl, doch in Wahrheit ist es nur der Zaster. Kein Wunder, dass der Staat für diesen Fall gleich alle Gesetze geschaffen hat.

Da sich nun die Kindesmutter in einer recht brikären Situation befand, musste nun wieder mein guter Freund herhalten.

Klar, auch üblich, wenn es um das liebe Geld geht, dann erinnert sich die Kuckucksmutter urplötzlich wieder daran, das es ja noch einen anderen möglichen Erzeuger gab. Warum wohl nicht vorher?

Neben „Herzschmerz“ und verlorener Jahre kamen nun auch enorme Unterhaltsforderungen auf ihn zu. Er nahm Kontakt zur Kindesmutter auf und man erzielte eine Einigung, welche meines Erachtens nicht so ganz geradlinig abe nachvollziebar war. Die Kindesmutter verzichtete beim Jugendamt den Namen des Vaters anzugeben und mein guter Freund zahlte neben dem Unterhaltsvorschuss eine vereinbarte monatliche Summe.

Wieso wurde der Scheinvater nicht automatisch vom Jugendamt in Kenntnis gesetzt, wer der mögliche Vater des Kuckuckskindes ist, obwohl er einen gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf die Nennung ALLER möglichen Erzeuger hat, die im in Frage kommenden Zeitraum der Kuckucksmutter beigewohnt hatten? Ein guter Ansatz hier wäre es, eine Verordnung zu schaffen, die das Jugendamt zur unmittelbaren Informationsweitergabe an den Scheinvater verpflichtet. Auch eine gute Frage ist, wie hat die Kuckucksmutter es geschafft, dass das Jugendamt nicht mehr weiter der Sache nachging und die Aufforderung zum Vaterschaftstest fallen ließ?

Mitlerweile wird seine Tochter 12 Jahre alt und er hat einen guten Kontakt zum Kind aufgebaut. Die Kindesmutter hat mittlereweile geheiratet. Mein guter Freund möchte aber nun gerne die Vaterschaft offiziell machen (Vaterschaftsanerkennung, Sorgerecht, geregeltes Erbe etc.). Allerdings hat er große Sorge, das enorme Rückzahlungsansprüche oder Strafen auf ihn zukommen. Ich möchte ihm gern dabei helfen, daher meine Frage… Wie ist ist hierbei vorzugehen?

Leider ist an der Stelle unklar, wen die Kuckucksmutter geheiratet hat. Erfreulich, dass der biologische Vater ein Interesse am Umgang mit seinem Kind hat und auch die Vaterschaft nun gerne offiziell übernehmen möchte. Dass er jetzt Sorge vor Strafverfolgung und Regressansprüchen hat, ist wohl mehr als verständlich. Krass, dass sein ‚Freund‘ jetzt nach Verschleierungsmethoden im Netz sucht. Würde mich nicht wundern, wenn dieser ‚Freund‘ in Wahrheit nur er selbst ist, ähnlich wie Geschichten über Geschlechtskrankheiten, die dann auch immer nur ein ‚Freund‘ hatte.

Fazit: Dank dieser Frage haben wir einen weiteren Einblick in die konspirative Vertuschungs- und Betrugsmethoden von Kuckucksmüttern und biologischen Vätern erhalten. Ebenso, dass wir hier auch eine Informationsverpflichtung durch das Jugendamt an den Scheinvater erwirken müssen. Das wäre ein guter, wenn auch kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ebenso würde eine finanzielle Mithaftung der Kuckucksmutter einen solch finanziellen Anreiz zum Betrug an Staat und Scheinvater beseitigen. Das könnte dann auch vielleicht das Herz vom Bundesjustizministerium – in Persona Herrn Dr. Max Stadler (Staatsekretär der Bundesjustizministerin) – erwärmen und zum Handeln bringen.

hier geht es zur Frage in gutefrage.net

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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5 Antworten zu finanzieller Betrug an Staat und Scheinvater – Absprachen zwischen Kuckucksmutter und biologischen Vater

  1. Dirk Arnold schreibt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe vor 6 Monaten erfahren das ich eventuell nicht der Vater von Luca sein kam. Ein gerichtlicher DNA Test hat dann das Grauen ans Licht gebracht! Die Krönung ist dabei am Tag der Verhandlung habe ich über eine Ex von Tino Ueckermann erfahren, dass Mandy und er es damals wussten und abgesprochen haben mir Luca unterzuschieben. Verwerflich ist, das diese Bitch als Arzthelferin arbeitet und so damals genau wusste was los ist. BETRUG

    Ich prüfe jetzt mit meiner Anwältin die rechtliche Seite – wer mir helfen kann ist gern gesehen!

    LG Dirk

  2. Pingback: “Vater unbekannt? – Nicht wirklich!” – Wie das Jugendamt sich gegen Unterhaltsbetrügerinnen wehrt | kuckucksvater

  3. Anita schreibt:

    Bei der Schaffung der Gesetze geht es dem Staat leider nur solange ums Kindeswohl, solange keine Kosten entstehen. Es besteht somit kaum ein Interesse die brav zahlenenden Kuckucksvaeter zu entlasten, auch wenn irgendwann auskommt dass sie nicht die Vaeter sind. Das Risiko ist zu gross, dass der leiblich Vater nicht bekannt ist, im Ausland lebt oder selbst von der Fuersorge lebt, was heissen wuerde dass der Staat die alleinerziehende Mutter finanziell unterstuetzen muesste. Immer wieder traurig zu sehen, dass es ausschliesslich ums Geld geht und das Recht des Kindes auf der Strecke bleibt.

  4. Joerg Krone schreibt:

    Gutefrage.net ist fest in der Hand der Alleinerziehenden Mütter. Ich habe dort lange Zeit versucht, in kontroversen Diskussionen meine eigenen Probleme als unehelicher Vater zu versachlichen.
    Es wundert mich nicht, dass dort so offen über Betrug an Vätern und Kindern gesprochen wird.

    • Petra Scholz schreibt:

      Das Problem der jetzigen Regelungen begünstigt diverse Betrugsabsichten an Vätern und Kindern.
      In meinem Fall hat das dazu geführt, dass mich Mutter und Scheinvater, obwohl sie sich nie „riechen konnten“, bis heute belogen- und mir meine wahre Herkunft vorenthalten haben.
      Nachdem sich meine jahrzehntelangen Zweifel durch einen früheren Zeugen und damaligen Arbeitskollegen meines gesetzlichen Vaters bestätigten und ich letztlich die Vaterschaftsfeststellungsklage anstrebte, wird elterlicherseits bestritten und abgelenkt und endete bisher in einer regelrechten Schlammschlacht, um das Augenmerk vom eigentlichen abzulenken und mich als unzurechnungsfähige Lügnerin und Phantasiererin darzustellen.
      Die Fassetten sind demnach vielfältig, dadurch weiteres Leid zu schaffen.

      Alles Gute

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