Schwanger von der Jugendliebe – Kuckucksmutter fragt um Rat – von Christine B.


Artikelserie "Schwanger von der Jugendliebe"

Schwanger von der Jugendliebe – von Christine B.

Leider gehöre ich zu der Fraktion, die in manchen Augen sozusagen der Antichrist höchstpersönlich ist:  Ich bin eine Kuckucksmutter.

Die Geschichte meiner Ehe war schon keine sonderlich schöne mehr – als ich feststellte, dass Richard eine Freundin hatte, bin ich meiner Jugendliebe wieder etwas näher gerückt, obwohl Martin etliche hundert Kilometer entfernt lebt, hielten

wir gelegentlichen Emailkontakt aufrecht, und wie im Schundroman entstand dann aus der Begegnung einer Nacht eine Schwangerschaft. Ich kann Alices* Entstehen so genau datieren, weil ich anschließend drei Wochen lang in Frankreich gearbeitet habe.

Ich habe die Schwangerschaft vor lauter Entsetzen lange verdrängt. Mir war bewusst, einen furchtbaren Fehler gemacht zu haben, der uns alle teuer zu stehen kommen würde. Ich dachte an meine beiden Kinder und meinen Mann, mit dem ich unsere Ehekrise eigentlich hatte umschiffen wollen.

Schließlich beschloss ich, niemandem von der Fremdvaterschaft zu erzählen. Die Unstimmigkeit bezüglich des Geburtsdatums würde ich schon irgendwie erklären, in den beiden vorangegangenen Schwangerschaften war Richard auch nicht gerade der Interessierteste gewesen, was Arztbesuche, Vorbereitung etc. anging, und ohnehin hielt er sich berufshalber häufig im Ausland auf. Ich glaubte nicht, dass er Verdacht schöpfen würde.

Das Kind in meinem Bauch wuchs wie ein dicker Klumpen Schuld. Eigentlich passte das Kind nicht so richtig in die Planung, und sonderlich begeistert war niemand. Ich versuchte, mich zu freuen und so viele positive Gedanken in Richtung Unterleib zu schicken, aber es fiel mir schwer. Schließlich gelangte ich an den Punkt, an dem ich es nicht mehr aushielt, Richard ins Gesicht zu lügen. In einer langen, schweren Nacht erzählte ich ihm, was geschehen war.

Er zog sich ganz in sich zurück, fuhr ein paar Tage weg, und ich dachte, das war es, er kommt noch kurz und packt seine Sachen zusammen, dann sehen wir ihn nie wieder.

Stattdessen kam er mit folgendem Vorschlag: Er werde bei mir und den Kindern bleiben.Voraussetzung sei aber, dass ich das Kind gleich nach der Geburt adoptieren ließe – für eine Abtreibung sei es ja nun zu spät. Als die Kinder anderntags in der Schule waren, ließen wir uns beraten. Sachlich und trocken teilte man uns mit, wie das Procedere einer Adoption abläuft – gleich nach der Entbindung wird das Kind im Krankenhaus abgegeben. Ich fiel fast vom Stuhl vor lauter Heulen. Plötzlich traf sie mich wie ein Blitzschlag, die Bindung zu dem „Klumpen Schuld“ in meinem Bauch. Nun war es ein Kind, mein Kind, das ich unter allen Umständen beschützen würde.

Ich rechne Richard* sein Verhalten in dieser Zeit hoch an. Obwohl er sich das Leben mit einem fremden Kind nicht vorstellen konnte, war nie wieder die Rede davon, dass er uns verlassen oder möglicherweise das Kind nicht als eigenes anerkennen könne. Seine Bedingung war allerdings, dass Martin* in keinem Fall an Bord geholt werden oder eine wie auch immer geartete Rolle in unserer Familie spielen solle.

Martin, das muss ich kurz erläutern, ist in Sachen Familienbindungen ein schwieriger Fall. Er hat den Kontakt zu seiner Mutter abgebrochen, liegt mit seinen Kindern und seiner Exfrau im Clinch und hatte – Ironie des Schicksals – zum Zeitpunkt unserer Begegnung gerade eine Beziehung abgebrochen, weil die Frau im Gegensatz zu ihm unbedingt Kinder wollte. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war, aber damals habe ich in der Schwangerschaft den Kontakt zu ihm abgebrochen, weil ich zum Einen Richard und damit meine Ehe nicht noch mehr belasten wollte und zum Anderen wusste, dass Martin entsetzt über meine Schwangerschaft wäre.

Nach wie vor war Richard durch seine vielen Reisen nicht sonderlich präsent und auch bei Alices Geburt nicht anwesend. Alice kam zu früh, war sehr zuwendungsbedürftig und wollte nicht gestillt werden – so anders als die anderen Kinder, dass ich schon dachte, sie merkt, dass da was anders ist. Dann kam Richard und lernte sie kennen. Es war auf deutsch gesagt, für alle eine Scheißzeit. Unsere Bemühungen, unsere Ehe wieder ins Lot zu bringen, gingen so weit, dass wir noch ein gemeinsames Kind bekamen. Wir waren als Paar aber nicht mehr zu retten und gingen auseinander. Richard zog in sein Heimatland zurück. Die vier Kinder leben nun bei mir.

Martin hat von Alice erfahren, als seine Mutter ihm kurioserweise die Geburtsanzeige geschickt hat („guck mal, deine alte Freundin Christiane…“) und wir haben telefoniert. Er hatte sich gleich gedacht, dass er der Vater ist, schließlich ist er Arzt, und die Tatsache relativ emotionslos zur Kenntnis genommen. Vor einigen Jahren, etwa anderthalb Jahre nach Alices Geburt habe ich den Kontakt zu Martin gesucht und mit ihm über Alice gesprochen. Martin, der Dauergast bei verschiedenen Therapeuten ist, hat sich Rat gesucht und mir folgendermaßen geantwortet:

  1. „Wo keine Fragen sind, da liefere keine Antworten“ (Weiterlügen ist praktischer)
  2. „Die Dinge sind nur so wichtig wie die Bedeutung, die Sie ihnen zumessen“ (mich interessiert es nicht, also ist es auch nicht wichtig)

Ich hatte mir seinerzeit noch keinen festen Standpunkt zu dem Thema gebildet. Nun ist das Bedürfnis, Alice über ihre Herkunft aufzuklären, in mir gereift. Sie ist wirklich ganz anders als ihre drei Geschwister. Sie hat einen anderen Knochenbau, andere Haut, andere Zähne, ihr Verstand funktioniert ganz anders, ihr Wesen schlägt aus der Art … es gibt viele Fragezeichen, die sich nach dieser Erkenntnis für sie sortieren würden.

Ich habe Martin einen Brief geschrieben, in dem ich ihn bitte, mich zu unterstützen, wenn sie ihn kennenlernen möchte. Ich erwarte nicht die Erfüllung irgendwelcher Vaterpflichten. Ich erwarte mir hier in diesem Forum, neben der zu erwartenden Häme, ein wenig Schützenhilfe. Ich brauche jedes Argument der Welt, den Vater davon zu überzeugen, dass es für Alice wichtig ist, nicht länger angelogen zu werden.

*Namen geändert, sind der Redaktion bekannt

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder und Kuckucksväter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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14 Antworten zu Schwanger von der Jugendliebe – Kuckucksmutter fragt um Rat – von Christine B.

  1. Martina G. schreibt:

    Es ist zwar schon lange her, aber dennoch möchte ich einen Kommentar dazu schreiben, in der Hoffnung, dass dieser Christiane noch erreicht.

    Liebe Christiane
    Ich habe deine Geschichte mit gemischten Gefühlen gelesen. Das Leben deiner Tochter ähnelt in vielerlei Hinsicht meinem. Auch die Konstellation, schon vorhandene Halbgeschwister von Seiten meiner Mutter und vorhandene Halbgeschwister von Seiten meines Vaters, kommen hin. Mir war einen Moment lang so, als lese ich die Geschichte meiner Mutter. Mit einem Unterschied: Sie hatte nie versucht, mich mit meinem biologischen Vater zusammenzubringen.
    Ich bin, im Gegensatz zu vielen anderen Kuckuckskindern, nicht hasserfüllt auf meine Mutter, im Gegenteil, ich habe sie sehr geliebt, nur leider war diese Liebe nur einseitig. Auch dass sie zu mir sagte: „Es wäre besser gewesen ich hätte Dich im Krankenhaus zurückgelassen“ und “ Du hast meine ganzes Leben versaut“ haben mich zwar sehr gekränkt aber nicht davon abgehalten, immer wieder um Liebe von ihr zu betteln. Aber dazu schreibe ich ein andermal etwas ausführlicher.
    Was ich damit sagen wollte ist:
    Ich finde es sehr mutig von Dir, Dich hier zu öffnen und auch mal die Sicht einer Kuckucksmutter aufzuzeigen. Jeder Mensch hat seine Geschichte und ich finde, wenn man nicht in der Haut eines Menschen steckt bzw. gesteckt hat, sollte man auch keine herablassenden Kommentare über ihn ablassen. Gottseidank tut das hier niemand. Im Nachhinein weiß ich, dass mein biologischer Vater die große Liebe meiner Mutter war und beide ursprünglich zusammenbleiben wollten. Aber beide waren verheiratet. Es hört sich jetzt ziemlich naiv an, aber Liebe kann so viel hervorbringen aber auch vieles zerstören. In einer intakten Partnerschaft oder Ehe würde ein Seitensprung kein Thema sein, also hatte die Ehe, in Deinem Fall, wie auch in dem meiner Mutter, eh schon vor dem Aus gestanden. Einen Ratschlag kann ich Dir nicht wirklich geben. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie es in Dir aussieht.
    Mein Wunsch war es immer gewesen, meinen Vater kennenzulernen. Leider ist dies heute nicht mehr möglich, ich habe keine Bezugsperson, die mir nähere Auskünfte geben könnte, nur Name und evtl. den Wohnort meines Vaters. Ich habe es über etliche Behörden versucht, aber er möchte keinen Kontakt zu mir, damals schon, aber heute nicht mehr. Was das bedeutet, weiß wohl jeder hier. Keine Informationen über die Familie des biologischen Vaters, über die Halbgeschwister, Hobbys und/oder Krankheitsgeschichte innerhalb der Familie und keinen Abgleich zwischen meinen (inzwischen erwachsenen) Kindern und der Ursprungsfamilie.
    Und dennoch, ich liebe, eine Mutter heute immer noch, auch nach ihrem Tod, und habe ihr verziehen. Ich kenne den ganzen Hintergrund ihrer Entscheidung meinet wegen, nicht und will ebenso nicht, dass schlecht über sie geschrieben oder geredet wird. Ich weiß aber eins: ich bin ein Kind der Liebe.
    Ich wünsche Dir, liebe Christiane, viel Erfolg und vor allem Glück, bei der Zusammenführung Deines Kindes mit seinem biologischen Vater.
    L.G. Martina

  2. Pingback: Briefe an den leiblichen Vater – Teil 1 – von Kuckucksmutter Christine B. | kuckucksvater

  3. ICH BIN SAUER schreibt:

    Ganz genau…unterstütze immer den Wunsch des Kindes sich ein Bild von dem eigenen/biol.Vater zu machen…auch wenn er kein Interesse zeigen sollte.
    Das dieses Dir sehr weh tut,weil Du mit dem Kind leidest das weiß ich…aber hier geht es darum das Alice“ein Bild“im Kopf und im Herzen haben muß!
    -Auch wenn z.b.Erzeuger auf der Flucht vor sich selbst sind-
    Es ist wirklich sehr kraftaufwendig Kinder mit verschied.Vätern großzuziehen,der Eine Erzeuger kümmert sich evt.und der andere nicht…dadurch wird das Kind in eine Art „Dein Papa wollte Dich nicht“Rolle gedrängt!
    Schon um dieses in den Griff zu kriegen und kein Kind als ungewollt ins Leben zu schicken,plädiere ich(wie schon tausendmal erwähnt im Netz)eine Änderung der Gesetze zum Schutze der Kinder!Man kann alleine durch das Wissen eines fremden Kindes innerhalb einer Familie eine Art „Paten“ für das Kind stellen….dieser nimmt quasi die männl.Rolle des Abtrünnigen Erzeugers ein…MEHR MÄNNER BRAUCHT DAS LAND!;D
    Schicke dem Erzeuger von Alice Bilder und eine Art biographi von Alice…man kann keine Bindung eingehen von“Nichts“aber wenn man sehend ist ,entwickelt sich automatisch etwas…ob negativ oder positiv!Reden ist immer gut ,aber zu sehen noch besser…
    Ich kenne Kinder die nicht gewollt waren und habe gesehen wie sie mit 12 Jahren einen Ihnen sehr wichtigen Brief verfassten(mit Hilfe der Mutter)…nur einmal ihn zu treffen oder zu sprechen…es ist überlebens wichtig für diese betroffenen Kinder.
    In einer mir bekannten Familie gibt es die gleiche Konstellation wie bei Dir,der Erzeuger war Arzt und wollte sein Kind nicht…das Kind war wissend,wurde erfolgreicher Chirurg und hat einen sozialen Vater der nichts wußte und erst durch die Presse davon erfuhr,im hohen Alter!Er umarmte trotz der persönl.verletzungen“seinen Sohn“und sagte mir:ER WIRD IMMER MEIN KIND BLEIBEN…das K-Kind hat kein Interesse daran diesen biol.Vater aufzusuchen.Weil der biol.Vater auf Abtreibung in einem Brief plädierte…
    ICH BIN SEHR GLÜCLICH DARÜBER DAS DIESES KIND“ÜBERLEBTE“ UND EIN TEIL DER FAMILIE IST …

    • Christiane schreibt:

      Ich hab jetzt eine Antwort auf meinen langen Brief:
      „… im Moment bin ich ein wenig überfordert, Dir eine tragfähige verlässliche Antwort auf Deine Fragen zu geben; das muss ich mir einfach ausführlicher durch Herz und Hirn gehen lassen. Aber das ist vielleicht gar nicht Dein Anspruch im Moment… Ich glaube, es ist eine gute Idee, dass wir uns sehen und face-to-face über das Thema „Alice“ mit seinen/ihren ganz vielen Facetten sprechen. Ja, wir sehen uns im Mai, bevorzugt ohne Anhang, denn dafür brauch ich Konzentration und Fokus; es sitzen eh genügend andere unsichtbar, aber spürbar mit am Tisch. (…) Bis dahin sei umarmt von Martin“
      Es ist erstens schrecklich kitschig und zweitens schrecklich kindisch, aber seit dreißig Jahren ist dieser Mann die Liebe meines Lebens, und alles andere war ein Irrtum. Wenn ich es eines Tages schaffe, meine Schuldgefühle abzubauen, werde ich mich darüber freuen können, wenn schon nicht die Liebe dieses Mannes, so wenigstens ein wundervolles Kind dieses Mannes in meinem Leben geschenkt bekommen zu haben.

  4. Christiane schreibt:

    Nein, keine Sorge, ich erwarte nichts. Meine Befürchtung ist nur, dass Aufrichtigkeit in seinem Falle furchtbar verletzend ankommen wird. Wenn er aufrichtig ist, muss er sagen: „Du passt null in meinen Lebensentwurf und interessierst mich deshalb nicht“.
    Übrigens hat sie ja auch noch zwei weitere Halbgeschwister, seine beiden aus der mittlerweile geschiedenen Ehe. Auch über solche Zusammentreffen wird ja hier sehr emotional berichtet. Wer soll denen von Alice erzählen? Ich? Er? Sie in ein paar Jahren?

  5. Christiane schreibt:

    Liebe Marta,
    Alice ist jetzt sechs. Zum Thema Verhüten:
    a) Blödheit
    b) nachdem wir unser zweites Kind nur mit Hormontherapie „geschafft“ hatten, hatte
    ich einige Jahre darauf zwei Fehlgeburten. Der Befund des Gynäkologen seinerzeit war: „Was Sie da im Bauch haben, ist keine Gebärmutter, das ist ein Kartoffelacker. Mit diesen Myomen werden Sie garantiert nie wieder ein Kind bekommen.“
    Marta, verstehe ich Dich recht, Du plädierst dafür, den Vater ganz herauszuhalten, auch wenn das Kind den Wunsch äußert, ihn kennenzulernen?

  6. Ich denke je früher und „unbedarfter“ du dem Kind die Wahrheit erzählst, umso leichter kann sie es nehmen. Wenn sie noch sehr jung ist, nimmt sie es ohnehin nur als „Info“ wahr – außer du machst selbst den Fehler, dass du ein riesen Drama draus machst.
    Es ist eigentlich kein Kuckuckskind, es hat „nur“ einen anderen Vater als die anderen Kinder, ist also ein Stiefgeschwisterchen. Sowas gibts millionenfach, also keine große Sache.

    • Marta Pandora schreibt:

      Hallo!!!!!!!!!
      Kein K-Kind?? Stiefgeschwisterchen?? Also wenn dann ist die Kleine eine Halbschwester!! Und K- Kind dadrüber lässt sich streiten 😉 Und keine große Sache?? Was schmeisst Du hier in den Raum??

  7. charlotte schreibt:

    alos zuerst find ich es unheimlich tapfer von dir , ich beurteile nicht die umstände.. das steht mir gar nicht zu… meine schwiegermutter , die ich sehr liebe, sagt immer . “ urteile über einen menschen nicht , bevor du nicht in seinen Schuhe gegangen bist“
    du warst ehrlich aufrichtig egal wie hart und schmerzvoll es für dich war… das erkenne ich vollkommen an… das ist etwas , das habe ich und viele hier leider nicht erfahren..
    zu dem vater des kindes enthalte ich mich jeder aussage… unfassbar einfach unfassbar… sonst kann ich mich nur den anderen anschliessen…. sei weiterhin ehrlich zu dem kleinen wurm… und sie wird es verstehen… das problem das wir hier haben.. ist das wir angelogen wurden , und das über Jahrzehnte , wir mussten schmerzlich erkennen das wir missbraucht und belogen wurden… Bitte erspar das deine Tochter… sprich mit ihr ,, erklär ihr alles auch den geschwistern… es ist zwar hart ,, aber ich persönlich glaube der richtige weg.. Ehrlichkeit lässt alles verstehen… nur das Lügen und verschweigen… das tut sooo weh.
    ich finde es ganz toll wie du damit umgehst … und das sag ich aus tiefster überzeugung….
    hat mich ganz tief berührt deine Geschichte … wünsch dir von ganzem Herzen alles liebe und gute… und ich freu mich das du geschrieben hast…. du bist keine antichrist… ich bin voll bei dir… ganz ganz liebe grüsse charlotte

  8. ICH BIN SAUER schreibt:

    Liebe Christine

    Deine Geschichte hat mich sehr bewegt und wie Du evt.weißt stehe ich“eigentlich“auf Kriegsfuss mit den Müttern die Kinder vertuschen.Das Du Dir hier Hilfe suchst ,von Menschen die Erfahrungen haben mit dem Thema ,um sich auszutauschen finde ich große Klasse!Wir sind sehr viele und jeder hat eine gleiche aber doch andere Story ,diese Gespräche der Erlebnisse,dieser Austausch zeigt Dir ,welcher Weg auch für Dich der Richtige ist.
    Erstmal ist es völlig wurscht was andere denken und 2.die Gedanken und Gefühle der biol.Männer die solche wundervollen Kinder z.b.nicht sehen wollen und noch sagen:warum,wieso,weshalb tun irgendwie gar nix zur Sache!
    DU MUSST FÜR DICH DEINE BASIS IM LEBEN DAS URVERTRAUEN FÜR DICH UND ALICE SCHAFFEN!Für alle Deine Kinder…lügen zerstört dieses Urvertrauen!
    Alice wird im entsprechenden Alter ihren Vater aufsuchen…dieses ist nur eine Sache zwischen dem Kind und seinem Erzeuger.Es geht Dich im Grunde nix an(es ist hart ich weiß).Alice wird bei Verweigerung der Anerkennung diesem Herrn noch auf den Pelz rücken,oder Du fängst an die Rechte von Alice sofort wahrzunehmen.Was ich gut finden würde…es wird Alice helfen Dinge zu verstehen.Sie erkennt das Du daran interessiert bist sie als Person von XY anzuerkennen und damit bist Du ein Teil von ihr!Tust Du nix ,zeigst Du das Du Alice nicht anerkannt hast und wirst Alice verlieren irgendwann…sie wird es merken und 1000 Tode leiden.
    Das dieses Kind dem Erzeuger nichts bedeutet ist sehr hart ,aber typisch für entstandene K-Kinder…dieses wird Alice in einem persönlichen Gespräch später zu klären versuchen!
    Findest Du nun einen neuen Partner mit Deinen Kids,dann ist dieser Partner der soziale Vater der mit jedem Kind“gleich“umgeht…Deine Ehe ist kaputt gegangen weil Du Vertauen missbraucht hast und nicht weil ein Kind geboren wurde daraus!Wenn Du jetzt weiter Vertrauen zerstörst wird es noch schlimmer und Du bist dann zum Schluss die Böse…möchtest Du das?

    Meine Meinung ist unverbindlich…

    Das Kind Alice klärt später seine Gefühlswelt zum Erzeuger selbst,Du kannst und mußt jetzt Ihre Rechte wahrnehmen…
    Als betroffene Mutter hätte ich sofort meinem Kind die Wahrheit erzählt,die Verzweiflung der Situation Alice nicht verletzen zu wollen,wird sie verstehen…alle Geschwister werden verstehen!Alice hat Dich und ihre Geschwister,die nun wissen warum sie einen Arztkoffer in den Spielsachen braucht und werden freudestrahlend zu „ihren Patienten“!So schauts aus Christine…die Gene lassen sich nicht belügen.
    Das Martin in „Behandlung“ist zeigt mir das er selbst Dinge mit sich trägt,die er zur Zeit nicht alleine Bewältigen kann und finde es auch gut das er sich Hilfe geholt hat.

    SCHAFFE FÜR DICH UND DIE KINDER DIE EHRLICHE GRUNDLAGE DES LEBENS…

    Ein DNA-Test /Abstammungsgutachten ist das Pflaster auf meine Wunden,zerstört wurde mein Leben durch all die Lügner!Hätte man mir gleich gesagt warum ich so extrem sportlich war von den“Sesselpupsern“dann hätte ich mich nicht gewundert und mich nicht zurückgezogen! ;D

    • Christiane schreibt:

      Wow, Du hast so recht mit dem Arztkoffer, Du ahnst gar nicht, wie sehr. An ihrem Bett
      hängt ein Stethoskop.

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