RTL Extra Reportage Kuckuckskinder: Wenn die Wahrheit ans Licht kommt – nun auch in YouTube!


Deutschland / Kuckuckskind – Scheinvater – Kuckucksmutter / Bericht – Interview – RTL Extra – In dem RTL Extra Bericht am 13.02.2012 um 22.45 Uhr bekam unser Thema ganze 18 Minuten geschenkt. Das ist viel. Es wurde sehr einfühlend und respektvoll über die Betroffenen berichtet. Wir bedanken uns bei Josef Groll, Kirsten und ihrem Scheinvater, der anonymen Kuckucksmutter und bei Stefan Will, dass sie sich bei uns zur Vermittlung an RTL Extra bereit erklärten.

Auch an das RTL Extra Team gilt unser besonderer Dank, dass sie zum Einen so toll berichtet haben und zum Anderen auch noch den Blog prominent als Anlaufpunkt für Betroffene gezeigt und benannt haben. Hoffentlich werden bald auch andere Sender diesem Beispiel folgen und ebenfalls ernsthafte Berichterstattungen erstellen.

Die Kuckucksmutter aus dem Interview stellte sich hier Euren Fragen: Ich stelle mich Euren Fragen und Eurer Wut – Teil 1 – Nadine Kuckucksmama aus dem RTL Extra Bericht antwortet

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Über Max Kuckucksvater

Seit Anfang 2011 weiß ich nun, dass mein Sohn aus erster Ehe nicht mein leiblicher Sohn ist. Da ich weder im Netz, noch irgendwoanders Hilfe fand, gründete ich dieses Blog. Dieses Blog verbindet Kuckuckskinder, Scheinväter, Väter und Kuckucksmütter untereinander, stellt Hilfsthemen bereit. Zusätzlich klärt es die Öffentlichkeit über den stattfindenden Identitätsraub und Betrug auf, damit wir in Zukunft dieses Leid verhindern können. Der obligatorische Vaterschaftstest ab Geburt (OVAG) ist das einzige Mittel, welches das Kind sicher vor der Fälschung seiner Identität bewahren kann. Seither entstanden sehr viele Kontakte und Freundschaften zu Scheinvätern, Kuckuckskindern und anderen Betroffenen sowie Unterstützern. Der Austausch mit ihnen half mir dabei, meine Trauer zu verarbeiten. Und: Ja, ich lebe tatsächlich in Kolumbien. Inzwischen sind meine Frau und ich stolze Eltern einer Tochter. https://www.facebook.com/max.kuckucksvater
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10 Antworten zu RTL Extra Reportage Kuckuckskinder: Wenn die Wahrheit ans Licht kommt – nun auch in YouTube!

  1. Pingback: Ist der Großvater der leibliche Vater seines Enkels? – gutefrage.net | kuckucksvater

  2. Pingback: Was ‘Hallo Deutschland’ nicht gezeigt hat – oder: Wie wieder einmal am Kuckuckskindthema vorbeiberichtet wurde | kuckucksvater

  3. charlotte schreibt:

    liebe kuckucksmama , auch ich habe den Beitrag gesehen… ich bin auch ein kuckuckskind… es liegt mir fern über dich zu urteilen…. aber ich kann mich nur den anderen anschliessen, der marta und ich bin sauer… sag dem kind die wahrheit… sobald es möglich ist , wenn du denkst das es alles verstehen kann.. es kommt immer raus.. bei mir hat es 45 jahre gedauert… aber irgendwann kommt es raus… und das schlimmste ist dann.. dein kind wird dich hassen ablehnen.. deine beweg gründe überhaupt nicht verstehen… es wird sich von dir belogen und missbraucht fühlen… als “ kuckuckskind“ verliert man dann alles… den vater – der es ja nicht ist- die mutter von der man belogen wurde… ich weiss wovon ich spreche… das verhältnis zu meiner Mutter ist voll zerstört .. wir sprechen zwar miteinandern … aber ich lasse sie an meinem Leben nicht mehr teilhaben… ich kann ihr nicht trauen… das ist komplett weg… leider muss ich sagen.. also bitte erspar deinem kind diesen Schmerz und erzähl ihm die wahrheit lg charlotte

  4. Kuckucksmama schreibt:

    Hallo. Hier spricht die „Kuckucksmama“.

    Zunächst mal Danke an Max Kuckucksvater für den Link zum Beitrag der RTL Reportage. Ich hatten den Beitrag nicht gesehen und hätte ihn verpasst, wenn ich nicht durch den Blog darüber gestolpert wäre.

    Ich freue mich sehr, dass der Blog explizit und mit Web-Adresse etc. im Bericht gezeigt wurde. Toll!
    Bin gespannt, ob die Statistik diesbezüglich Neuzugänge anzeigt. Max, halt uns mal auf dem Laufenden *neugier*

    Über meinen Beitrag… nun ja, es war mir klar, dass das 2-stündige Interview recht einseitig geschnitten würde – und damit in gewisser Weise auch inhaltlich entfremdet. Aber ich kann damit leben.
    Es ging nunmal um die Situation der Väter – und das Leid und die Wut der Väter sind nunmal die andere Seite, die absolut ihre Berechtigung haben. es ist gut, dass diese auch mal zu ihrem Recht kommt. Wann hört man sonst denn schonmal was von den Kuckucksvätern? (Und ich verstehe euch sehr gut! Ehrlich!!)

    Da der Bericht vermutlich einiges an Diskussionsstoff aufgewirbelt hat, die Zahl der redebereiten Kuckucksmütter aber nicht wirklich sonderlich hoch ist, stelle ich mich gerne auch weiteren Diskussionen. Sofern es meine Zeit erlaubt, stehe ich für Fragen (und meinetwegen auch für Wut der Väter und Kinder) zur Verfügung und – zumindest für meine Situation – auch Rede und Antwort.

    Ich grüße euch herzlich.
    die Kuckucksmama

    • ICH BIN SAUER schreibt:

      Hallo hier spricht „ich bin sauer“!
      Wie hättest Du es denn gerne?Geteert oder gefedert?Lass es mich doch wissen …
      Mit Mut hat Dein Verhalten nichts zutun und schon gar nicht das Du Dein Kind schützen willst…wenn Du auch nur einen Hauch Ahnung hättest ,was ein solches Kind mit macht in der Gefühlswelt des Vertuschens ,dann würdest Du Dich nicht öffentlich stellen,mit dem Satz:Ich tue es für mein Kind.Da ich aber weiß wie wichtig es ist gemeinsam über Dinge zu sprechen und eben nicht zu tabusieren,begrüße ich Dich auch !Mutig ist es Dinge in Erfahrung zu bringen und sich dem zu stellen ,für das Kind.Ich finde Dein Verhalten absolut mies und hoffe sehr das Du mir meine Worte verzeihst…ich bin grade in der Auferstehungsphase!Wut empfinde ich nicht für Dich…nur Ekel zur Zeit!
      So schauts aus…schaue Dir die ehemaligen Kinder hier genau an,Du findest keine glücklichen über diese Situation!
      Zumindest interessiert Dich das Thema sonst wärest Du nicht hier…um Dir den Scheinvätern und den vertuschten Kindern zu helfen wurde dieser Blog geschaffen!Ich hoffe sehr Du nimmst die Hilfe an…
      Im übrigen hört man schon viel von den Kuckucksvätern…in den Gerichten!Nur die betroffenen Kinder hört man kaum…warum wohl?Weil diese nicht um Rückerstattung des Unterhaltes kämpfen müssen,sondern es geht „ja nur“um Gene!Ich versichere Dir aufrichtig das die redebereiten“Mütter“sich in Foren rumtreiben,um sich da noch Tipps zu holen,wie man am besten Vertuscht!
      Rede und Antwort willst Du stehen?Mensch sach mal…watt machst Du?Du brauchst echt Hilfe!
      Ist mir zu krank Deine Einstellung…und Hallo“ Hier spricht der Weihnachtsmann!“(auch auf die Gefahr hin ,das Max mit mir schimpft)
      Wir können uns ja mal in einer Talkshow treffen…Boxhandschuhe und Pflaster sind nicht zu vergessen!
      Komm inne Puschen das Du Dir Hilfe holst…Abmarsch!

    • Ich habe jahrelang Kuckucksväter beraten und betreut, ganz selten auch Kuckuckskinder… ein einzigesmal auch Kontakt mit einer Kuckucksmutter gehabt (www.pro-test.net)
      Es gibt Kuckucksmütter, die ganz einfach den reichsten Vater suchen, wo am meisten zu holen ist. Es gibt aber auch andere. Ichkonnte deine Beweggründe in dem Film schon akzeptieren – ich sehe es nur nicht als Ausweg – aber was sonst???

      Die Wahl zwischen „Ein Ende mit Schrechen“ und „Ein Schrecken ohne Ende“ ist einfach mit Skylla und Charypdhis vergleichbar. Ich kannte einen Kuckucksvater, der brachte es nicht fertig, seinen kUckuckskindern zu erklären, dass sie nicht seine Kinder sind….
      Ist auch nichts anderes, wie deine Situation

      Letztendlich geht es (wieder) nur darum, sich zusammen zu tun, auszutauschen (Verein?) und neue Wege zu finden. Ich habe einiges alzu forsche Vorgehen letztlich (als Sozialarbeiter und Therapeut) wieder bereuen müssen.

      • Max Kuckucksvater schreibt:

        Vielen Dank für Deinen Kommentar. Einen Punkt verstehe ich nicht wirklich. Was bedeutet, „Ich habe einiges alzu forsche Vorgehen letztlich (als Sozialarbeiter und Therapeut) wieder bereuen müssen“?

      • Das war allgemein auf meine Tätigkeit bezogen: wenn man zu schnell Urteile fällt aus einer „allgemeinen Meinung“ heraus, dann vorverurteilt man sehr schnell. Wenn man aufgrund dieser Urteile dann tätig wird, dann tut man sehr vielen Menschen unrecht. Es ist immer wichtig, den Einzelfall anzuschauen

    • Manfred W. schreibt:

      Mir wurde als Kleinkind eine andere Mutter untergeschoben, die Zweitfrau meines Vaters. Und meine Exfrau brachte eine Tochter mit in die Ehe, die mich nach gut drei Monaten von sich aus als Vater „adoptierte“, weil sie als uneheliches Kind auch keinen präsenten Vater bis dahin hatte. Die Mutter hat aber durch sehr egoistisches Verhalten unsere Ehe zum Scheitern gebracht. Auch ohne dass mir ein Kind unwissend untergeschoben wurde, hatte ich bald das Gefühl, dass ich für die Mutter nur der Bankautomat war. Wollte sie etwas von mir, beispielsweise Geld, war es auch „meine Tochter“, wollte ich etwas anderes als sie, beispielsweise Schlafgehzeiten, dann hatte ich „ihrer Tochter“ nichts zu sagen. Obwohl die Ehe nicht lange gehalten hat, bemerte ich doch, wie das Kind den Vater, den es gerade gefunden und für sich akzeptiert hatte, nicht so einfach verlieren wollte. Ich habe sehr für das Kind gelitten, aber als Stiefvater hat man ja überhaupt nichts zu sagen. Ich habe daran gemerkt, welche Muttermacht Frauen haben und wie sie diese auch auszunutzen verstehen. Leider eben nicht immer zum Wohl des Kindes. Als Mann steht man da hilflos daneben, eben hatte man plötzlich ein Kind, dann ebenso plötzlich wieder nicht.
      Männern wird gerne fehlende oder mangelhafte Empathie nachgesagt. Ich finde diese Zuschreibung diskriminierend. Wenn ich Schmerzgefühle wegen dem Stiefkind äußerte, wurde mir spöttisch vorgeworfen, was ich denn habe, es sei ja nicht mein Kind. War es eben doch, und ich war auch sein Vater. Zumindest solange die Mutter es zuließ. Ich halte es inzwischen für eine ausgemachte Lüge, dass Frauen emphatischer als Männer seien. Ich denke, sie können nur leichter mit Gefühlen spielen und Menschen über Gefühle manipulieren.

  5. Ein sehr guter Bericht. Warum habt ihr ihn nicht angekündigt? Gut, dass ich zufällig vor dem Fernseher saß.
    Noch besser, dass der Kuckucksväterblog auch im Beitrag erwähnt wurde. Ich habe es inzwischen aufgegeben, Kuckucksväter und -kinder an die Medien zu vermitteln, weil ständig versprochen wird, dass die Anlaufstellen im Beitrag genannt werden was dann doch nicht gemacht wird. So wissen die Leute nie, wohin sie sich dann wenden können.

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